<Desc/Clms Page number 1>
Kammertrockner für Tonwaren.
EMI1.1
Eine solche Trocknerei ist als Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar durch Fig. 1 in einem senkrechten Schnitt nach der gebrochenen Linie A-B der Fig. 2,. welch letztere einen wagerechten Schnitt darstellt.
Zur Aufnahme der'Donwaren. dienen'die Trockenkammern t, die bei dem Beispiel in zwei parallelen Reihen angeordnet sind. Zwischen den beiden Kammerreihen sind Sammelkanäle a und b angeordnet, welche voneinander durch eine Zwischendecke getrennt sind. Von diesen beiden Kanälen dient a als Sammelraum für teilweise gesättigte Luft also als Feuchtluftkanal und b als Sammelraum für Heissluft, während ein obengelegener Kanal A in an sich bekannter Weise als Nassluft-Abzugskanal wirkt. Dieser letztere Kanal steht mit einem Kamin oder einem Ventilator in Verbindung, während der Kanal b durch eine bei b'angedeutete Leitung mit einer Heissluft quelle in Verbindung steht.
Unter den Kammern t befinden sich Verteilungskanäle mit Verzweigungsleitungen zu den Kammern hin. Solche Kanäle und Verzweigungsleitungen sind an sich bekannt ; sie gehören a1, solche nicht zum Gegenstand der Erfindung und sind in verschiedenartiger Weise ausführbar. Es müssen Verteilungskanäle von zweierlei Art vorhanden sein. Die ersten dienen dazu, den Kammern die Trockenluft zuzuführen, die anderen dazu, die Luft aus den Kammern wiedel abzuleiten.
Die Zuführungskanäle müssen, weil den Kammern erfindungsgemäss entweder heisse, d. h. ganz trockene Luft, oder feuchte Luft, d. h. solche, welche in vorgetrockneten Kammern schon gewirkt hat, zuzuführen ist. sowohl mit dem Heissluftkanal b, als auch mit dem Feuelltluftkanal a verbindbar sein.
Die Abzugskanäle haben entweder ganz nasse, d. h. mit Feuchtigkeit gesättigte Luft oder weniger feuchte Luft aus den Kammern abzuleiten. Diese Kanäle müssen daher sowohl mit dem Feuchtluftsammler a, als auch mit dem Nassluft-Abzugskanal A verbindbar sein.
Die Verteilungskanäle können, wie das gleichfalls an sich bekannt ist, so eingerichtet werden, dass je ein in der Trocknereisohle liegender Kanal durch senkrechte, mit Seitenöffnungen im Mauerwerk versehene Schächte mit je zwei benachbarten Kammern in Verbindung stehtIn dem Falle mündet ein Teil der erwähnten Mauerwerksöffnungen nach der einen und ein Teil nach der anderen Kammer. Es kann aber auch ein solcher Verteilungskanal so ausgebildet sein, dass die von ihm abzweigenden senkrechten Verteilungsschächte nur mit einer Kammer verbunden sind ; in dem Falle ist ein zweiter Parallelkanal notwendig, der dann durch seine senkrechten Verteilungsschächte mit der benachbarten Kammer verbunden ist.
Da diese Verteilungschächte der beiden benachbarten Sohlenkanäle sich in derselben Wand befinden, so wechseln sie zweckmässig einander ab, derart, dass immer ein nach einer Kammer links ausmündender senkrechter Schacht auf einen solchen folgt., der nach der Kammer rechts ausmündet usw In der Zeichnung sind die unter der Sohle liegenden Verteilungskanälemit k undA bezeichnet, und es dienen die Kanäle k zur Ableitung der Luft aus den Kammern, die Kanäle A zur Zuleitung der Luft in die Kammern. Der Schnitt der Fig. 1 geht durch einen Kanal k der linken und durch einen Kanal k'der rechten Seite hindurch.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
luftkanal a und durch Ventile AI mit dem Nassluftkanal A verbinden.
Mit 42 sind in Fig. 2 noch Kanäle bezeichnet, die zwischen den Kammern t und den Kanälen a und b für Feucht-und Heissluft liegen. Diese Kanäle verbinden die Kanäle k mit dem Nassluftsammler A. Sie werden auf ihrer Länge unterbrochen durch die Mündungen der Kanäle k', wie eine solche auf der rechten Seite der Fig. 1 bei L4 ersichtlich ist. Die Kanal mündungen k2 verbinden die Kanäle k'mit dem Heissluftkanal b.
Die Wirkung ist folgende :
Ist die Anlage im Betriebe, so enthält der Kanal b heisse Luft, der Kanal a feuchte Luft, d. h. solche, die schon in einer oder in einigen Kammern eine Nachtrocknung vorgenommen hat, während der Nassluftkanal A die abzuführende mit Feuchtigkeit gesättigte Luft enthält.
Um frisch eingesetzte Formlinge zu trocknen, wird für eine Zwischenwand w', die sich zwischen den betreffenden beiden frisch gefüllten Kammern befindet, die zugehörige Klappe d geöffnet, und dadurch der bezügliche Kanal k'mit dem Feuchtluftkanal a in Verbindung gesetzt.
Die feuchte Luft steigt dann durch die senkrechten Verteilungsschächte h in der Wand w' auf und tritt in die beiden dieser Wand benachbarten Kammern t über.
EMI2.2
wird der Kanal 1 ;', dessen Verteilungsschächte h in derjenigen Wand w' liegen, welche zwischen den beiden gesetzten Kammern liegt, durch seine Klappe e über mit deui Heissluftkanal b verbunden, während naturgemäss die Klappe d, d. h. die die Verbindung mit dem Feuchtluftkanal a verschlossen bleibt.
Es tritt'nunmehr Heissluft in der weiter oben für Feuchtluft beschriebenen Weise in die beiden Kammern ein, und diese wird in der gleichfalls bereits erläuterten Weise in zwei Kanäle t wieder abgeleitet, die nun ihrerseits bei geschlossenem Ventil A'durch Öffnung ihrer Klappe c mit dem Feuchtluftkanal a in Verbindung stehen, so dass die bei der Fertigtrocknung nicht voll gesättigte Luft in den Feuchtluftsammler a gelangt.
EMI2.3
rungsquelle in den Kanal b, geht von hier in die fertigzutrocknenden Kammern, gelangt aus ihnen als feuchte Luft in den Kanal a, verteilt sich von diesem in Kammern mit vorzutrocknenden Formlingen und gelangt von diesen dann in den Nassluftsammler A, in welchem der Ventilatorzug herrscht, der die Luftbewegung in der ganzen Trocknerei unterhält.