AT77119B - Kammertrockner für Tonwaren. - Google Patents

Kammertrockner für Tonwaren.

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AT77119B
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channels
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Jacob Buehrer Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kammertrockner für Tonwaren. 
 EMI1.1 
 



   Eine solche Trocknerei ist als Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar durch Fig. 1 in einem senkrechten Schnitt nach der gebrochenen Linie   A-B   der Fig.   2,. welch letztere einen wagerechten Schnitt darstellt.   



      Zur Aufnahme der'Donwaren. dienen'die Trockenkammern t,   die bei dem Beispiel in zwei parallelen Reihen angeordnet sind. Zwischen den beiden Kammerreihen sind Sammelkanäle a und b angeordnet, welche voneinander durch eine Zwischendecke getrennt sind. Von diesen beiden Kanälen dient a als Sammelraum für teilweise gesättigte Luft also als Feuchtluftkanal und b als Sammelraum für Heissluft, während ein obengelegener Kanal   A   in an sich bekannter Weise als Nassluft-Abzugskanal wirkt. Dieser letztere Kanal steht mit einem Kamin oder einem Ventilator in Verbindung, während der Kanal b durch eine bei b'angedeutete Leitung mit einer   Heissluft quelle   in Verbindung steht. 



   Unter den Kammern t befinden sich Verteilungskanäle mit Verzweigungsleitungen zu den Kammern hin. Solche Kanäle und Verzweigungsleitungen sind an sich bekannt ; sie gehören   a1,   solche nicht zum Gegenstand der Erfindung und sind in verschiedenartiger Weise ausführbar. Es müssen Verteilungskanäle von zweierlei Art vorhanden sein. Die ersten dienen dazu, den Kammern die Trockenluft zuzuführen, die anderen dazu, die Luft aus den Kammern   wiedel   abzuleiten. 



   Die Zuführungskanäle müssen, weil den Kammern   erfindungsgemäss   entweder heisse, d. h. ganz trockene Luft, oder feuchte Luft, d. h. solche, welche in vorgetrockneten Kammern schon gewirkt hat, zuzuführen ist. sowohl mit dem Heissluftkanal b, als auch mit dem Feuelltluftkanal a verbindbar sein. 



   Die Abzugskanäle haben entweder ganz nasse, d. h. mit Feuchtigkeit gesättigte Luft oder weniger feuchte Luft aus den Kammern abzuleiten. Diese Kanäle müssen daher sowohl mit dem Feuchtluftsammler a, als auch mit dem Nassluft-Abzugskanal A verbindbar sein. 



   Die Verteilungskanäle können, wie das gleichfalls an sich bekannt ist, so eingerichtet   werden, dass je ein in der Trocknereisohle liegender Kanal durch senkrechte, mit Seitenöffnungen im Mauerwerk versehene Schächte mit je zwei benachbarten Kammern in Verbindung stehtIn dem Falle mündet ein Teil der erwähnten Mauerwerksöffnungen nach der einen und ein Teil   nach der anderen Kammer. Es kann aber auch ein solcher Verteilungskanal so ausgebildet sein,   dass die von ihm abzweigenden senkrechten Verteilungsschächte nur mit einer Kammer verbunden sind ; in dem Falle ist ein zweiter Parallelkanal notwendig, der dann durch seine senkrechten Verteilungsschächte mit der benachbarten Kammer verbunden ist.

   Da diese Verteilungschächte der beiden benachbarten Sohlenkanäle sich in derselben Wand befinden, so wechseln sie zweckmässig einander ab, derart, dass immer ein nach einer Kammer links ausmündender senkrechter Schacht auf einen solchen folgt., der nach der Kammer rechts ausmündet usw In der Zeichnung sind die unter der Sohle liegenden Verteilungskanälemit k undA bezeichnet, und es dienen die Kanäle k zur Ableitung der Luft aus den Kammern, die Kanäle A zur Zuleitung der Luft in die Kammern. Der Schnitt der Fig. 1 geht durch einen Kanal k der   linken und durch einen Kanal k'der rechten Seite hindurch. 

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 EMI2.1 
 luftkanal a und durch   Ventile AI mit   dem Nassluftkanal A verbinden. 



   Mit   42 sind   in Fig. 2 noch Kanäle bezeichnet, die zwischen den Kammern t und den Kanälen a und b für   Feucht-und Heissluft   liegen. Diese Kanäle verbinden die Kanäle k mit dem   Nassluftsammler   A. Sie werden auf ihrer Länge unterbrochen durch die Mündungen der Kanäle k', wie eine solche auf der rechten Seite der Fig. 1 bei   L4 ersichtlich ist.   Die Kanal   mündungen k2   verbinden die Kanäle k'mit dem Heissluftkanal b. 



   Die Wirkung ist folgende :
Ist die Anlage im Betriebe, so enthält der Kanal b heisse Luft, der Kanal a feuchte Luft, d. h. solche, die schon in einer oder in einigen Kammern eine Nachtrocknung vorgenommen hat, während der Nassluftkanal A die abzuführende mit Feuchtigkeit gesättigte Luft enthält. 



   Um frisch eingesetzte Formlinge zu trocknen, wird für eine Zwischenwand w', die sich zwischen den betreffenden beiden frisch gefüllten Kammern befindet, die zugehörige Klappe d geöffnet, und dadurch der bezügliche Kanal   k'mit   dem Feuchtluftkanal a in Verbindung gesetzt. 



  Die feuchte Luft steigt dann durch die senkrechten Verteilungsschächte h in der Wand w' auf und tritt in die beiden dieser Wand benachbarten Kammern t über. 
 EMI2.2 
 wird der Kanal   1 ;',   dessen Verteilungsschächte h in derjenigen Wand w' liegen,   welche zwischen   den beiden gesetzten Kammern liegt, durch seine Klappe e über    mit deui Heissluftkanal b   verbunden, während naturgemäss die Klappe d, d. h. die die Verbindung mit dem Feuchtluftkanal a verschlossen bleibt.

   Es   tritt'nunmehr Heissluft in der weiter   oben für   Feuchtluft   beschriebenen Weise in die beiden Kammern ein, und diese wird in der gleichfalls bereits erläuterten Weise in zwei Kanäle t wieder abgeleitet, die nun ihrerseits bei geschlossenem Ventil A'durch Öffnung ihrer Klappe c mit dem Feuchtluftkanal a in Verbindung stehen, so dass die bei der Fertigtrocknung nicht voll gesättigte Luft in den   Feuchtluftsammler   a gelangt.

   
 EMI2.3 
 rungsquelle in den Kanal b, geht von hier in die fertigzutrocknenden Kammern, gelangt aus ihnen als feuchte Luft in den Kanal a, verteilt sich von diesem in   Kammern mit vorzutrocknenden   Formlingen und gelangt von diesen dann in den   Nassluftsammler A,   in welchem der Ventilatorzug herrscht, der die Luftbewegung in der ganzen   Trocknerei   unterhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kammertrockner für Tonwaren, bei dem ein Kanal für teilweise gesättigte Luft (Feuchtluft) und ein Kanal für trockene Heissluft an den, auf einer oder auf beiden Seiten der Kanäle liegenden Trockenkammern entlang führen, wobei jede Kammer mit je einem Zuführungskanal und einem Abzugskanal in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführungskanal (kl) mit dem Feuchtluftkanal l fa) und dem Heissluftkanal , der Abzugskanal (k) mit dem Feuchtluftkanal (a) und dem ins Freie führenden Abzugskanal (A) verbindbar ist.
AT77119D 1913-06-03 1913-08-09 Kammertrockner für Tonwaren. AT77119B (de)

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AT77119B true AT77119B (de) 1919-07-10

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