AT77025B - Verdampferanlage für Herstellung von Zusatzspeisewasser für Dampfkessel. - Google Patents

Verdampferanlage für Herstellung von Zusatzspeisewasser für Dampfkessel.

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AT77025B
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preheater
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Oscar Schmeisser
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verdampferanlage für Herstellung   von   Zusatzepeisewasser   für Dampfkessel. 



   Die Erfindung betrifft eine Verdampferanlage zur Herstellung von Zusatzspeisewasser für Dampfkessel, bei welcher ein mit Brüdendampf des Verdampfers beheizter   Vorwärmer für   das zu verdampfende Rohwasser und ein Mischkondensator zum Niederschlagen verbliebenen Brüdendampfes durch das rückkehrende Kondensat des   Oberfächenkondensators   vorgesehen sind. Bei solchen Verdampferanlagen verdient es besondere Beachtung, die Oberflächen der Anlage   möglichst   zu verkleinern, um die Strahlungsverluste zu verringern. 



   Besonders machten sich bisher zwischen den einzelnen Körpern der   Verdampfanlage   längere freiliegende Rohrleitungen nötig. 



   Zur Verringerung dieses   Ubelstandes   soll gemäss der Erfindung der Vorwärmer mit dem Mischkondensator so verbunden sein, dass beide Teile nur einen Körper bilden. Zu diesem Zweck ist der Mischkondensator in den Vorwärmer eingebaut. 



   Hiedurch wird an Rohrleitung gespart, auch bilden die Wandungen der   Dampfwege sosie   die Oberfläche des Mischkondensators selbst eine gewünschte Niederschlagsfläche, so dass weniger Wärme bei der Verdampfungsanlage verloren geht. 



   In Fig. 1 und 2 sind zwei Ausführungsbeispiele der   Erfindung im Aufriss   in einfachen Linien dargestellt. 



   Mit a ist ein Vorwärmerbehälter für das durch den, Stutzen b eintretende kalte   und dun' !'   den Stutzen c austretende vorgewärmte, zu verdampfende Rohwasser bezeichnet. Ferner Ist 
 EMI1.1 
 



   Gemäss der Erfindung ist der Mischkondensator y in den Vorwärmer a, d eingebaut   und mit diesem nach Fig. 1 durch einen Dampfweg h, k so verbunden, dass der durch die Öffnung i aus dem Heizraum austretende verbliebene Heizdampf in h aufsteigend durch k oben in den Mischkondensator gelangt, in welchem er durch Kühlwasser, z. B. Turbinenkondensat, das durch Rohr/eintritt, niedergeschlagen wird, um unten abzufliessen. Da nach Fig. 1 die Seitenwandungen des Dampfweges h aus der Innenwand m des Vorwärmers und der Aussenwand 11 des lischkondensators bestehen, so beteiligt sich auch die Wandung n an dem Niederschlagen   des Dampfes. 



   Wünscht man nicht, dass der gesamte Dampf aus dem Rohr e erst den Weg durch den   Vorwärmer nimmt, so kann ein Teil oder auch der gesamte Dampf durch das Rohr o, regelbar durch das Ventil p, unmittelbar aus dem Verdampfer in den Mischkondensator geführt werden.   



     Bei gemeinsamer Wandung Mt, M   nach Fig. 2 kommt ein besonderer Dampfweg aus dem   Vorwärmer   in den Mischkondensator in Fortfall. 



   Lässt man das Wasser im Vorwärmer a so hoch steigen, dass die Rohre c und o mit bespült werden, so beteiligen sich auch deren Wandungen an dem Niederschlagen des Dampfes bzw. der Vorwärmung. 



   Fig. 3 zeigt die beschriebene Vorrichtung innerhalb der   gesamten Verdampferanl & ge, in   welcher mit q ein Dampfkessel, mit tO die Dampfleitung und mit s eine   Dampfmaschinenk oder   
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Für das durch Undichtigkeiten unter anderem verloren gegangene Kondensat wird durch (lie'Verdampferanlage r, a, d, g reines Ersatzwasser als   Zusatzspeisewasser   hergestellt. 



   Bei dieser bedeutet r den Verdampfer, in welchem durch das Rohr x zugeführter Heizdampf niedergeschlagen wird und dabei das unreine Rohwasser verdampft. Ein Teil oder auch der gesamte entwickelte Brüdendampf wird durch das Rohr e dem Vorwärmerkörper   d   und dem Mischkondensator g, wie oben beschrieben, zugeführt. Hiebei kann unter Umgehung des Vorwärmkörpers d der Mischkondensator   g   mehr oder weniger Dampf unmittelbar aus dem Verdampfer r erhalten. 



   Durch das Rohr b tritt das kalte Rohwasser in den Vorwärmer a und verlässt ihn erwärmt durch das Rohr c, um in den Verdampfer, überzufliessen. 



   Das im Mischkondensator gebrauchte Kühlwasser wird durch das Rohr l aus der Leitung y und der Pumpe M entnommen. 



   Alle in der Anlage gebildeten Kondensate aus a, d, g, r werden vom Sammelbehälter t aufgenommen. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verdampferanlage zur Herstellung von   Zusatzspeisewasser   für Dampfkessel, bei welcher ein mit Brüdendampf des Verdampfers beheizter Vorwärmer für das zu verdampfende Rohwasser und ein Mischkondensator zum Niederschlagen verbliebenen   Brüdendampfes   durch das rückkehrende Kondensat des   Oberfächenkondensators   vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischkondensator (g) in den Vorwärmer (a, d) eingebaut ist.

Claims (1)

  1. 2. Verdampferanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dampfkanal (h) zwischen den Wandungen des Mischkondensators (g) und des an-oder umliegenden Vorwärmerhe. izdampfraumes (d) vorgesehen ist (Fig. 1).
    3. Verdampferanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Mischkondensator (g) und den Vorwärmerheizdampfraum (d) eine gemeinsame Wandung (1n,'11) vorgesehen ist (Fig. 2).
    4. Verdampferanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Dampfleitungsrohr (e) zum Vorwärmerheizraum (d) und dem Mischkondensator eine unmittelbare Dampfverbindung (o, p) vorgesehen ist.
AT77025D 1916-12-16 1917-12-10 Verdampferanlage für Herstellung von Zusatzspeisewasser für Dampfkessel. AT77025B (de)

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