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oder mit Unterbrechungen gedrillt wird.
Der Zweck dieses Verfahrens ist gegenüber jenem des bekannten Verfahrens ein wesentlich verschiedener und besteht darin, alle jene Arbeiten, die beim bekannten Verfahren nur unter grösster Vorsicht und ausschliesslich von Hand aus vorgenbmmen werden konnten, beim vorliegenden Verfahren zu einer beliebigen Zeit, d. h. bei jedem Saatenstand, mit der Maschino ausführen zu können. Zu diesen Arbeiten gehören alle jene, bei denen ein queres Drchhacken durch die Saatreihen a notwendig ist, wie : Vereinzeln der Pflanzen, Umgraben (zweite Hacke), Vertilgen des Unkrautes oder dgl.
Das maschinelle Querdurchhacken erfolgt in Fig. 2 nach den schraffierten Querhacktafeln d und es ist ersichtlich, dass auf diese Weise die maschinelle Herstellungsweise von auf dem ganzen Feld baumschulartig verteilten, durchaus aus kombinierten Dibbel- und beiderseits anschliessenden Drillkulturen bestehenden Pflanzeninseln möglich ist, wobei die wichtigere Dibbelsaat überhaupt nicht und die Drillsaat nur insoweit in Mitleidenschaft gezogen ist, d. h. vernichtet oder beschädigt wird, als sie in den Bereich der schraffierten Flächen d reicht.
Das Drillen kann nämlich entweder ohne Unterbrechung oder, was etwas ökonomischer, aber vom Standpunkte der gleichmässigen Wirkung der Sämaschine kaum vorteilhaft ist, mit Unterbrechung, etwa in der Breite der Querhacktafeln, erfolgen. Da diese Anordnung der Pflanzen auch ein Schräghacken ermöglicht, so ist die weitere Bearbeitung eines derartige Feldes durch maschinelles Hacken in allen Richtungen, d. i. Längs-, Quer-und sogar Sclrä- hacken nach den entsprechenden Tafeln, z. B. o und d, in beliebig oftmaliger Wiederholung und für verschiedene Zwecke gegeben. Insbesondere ist ein frühzeitiges und dabei gründliches Vertilgen des Unkrautes in den Saatreihen selbst durchführbar.
Dabei kann nach Belieben eine seichtere oder tiefere Bearbeitung des Boden6 vorgenommen werden und an Arbeitskräften wird bedeutend gespart.
Eine derartige Arbeitsweise ist beim bekannten Verfahren ausgeschlossen, weil, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, bei der Benutzung von Querhacktafeln d wahllos Dibbelsaat und Drillsaat, und vielleicht gerade die lebensfähigste, vernichtet werden würde und dabei der diesem Ver- fahren eigene Zweck gar nicht mehr erreicht werden könnte, weil in jeder zweiten Saatreihe nur mehr die Drillaaat stehen bleibt.
Diese Vernichtung von Pflanzen ist noch aus folgenden Gründen eine wahllose : Nimmt man beispielsweise an, dass eine Sämaschine vier Reihen a gleit h-
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Dibbel- oder Drillkulter # je nach der besseren Lebensfähigkeit #, und zwar bei allgemeiner Erhaltung der Dibbelpuanzen eine individuelle, ausnahmsweise Erhaltung von Drillsaatpflanzen möglich. Das vorliegende Verfahren ermöglicht eine wesentlich ökonomischere Be- arbeitung des ganzen Feldes zu jeder Zeit des Saatenstandes und eine wesentlich ökonomischere
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beimerstenQuerhaken.
Das vorliegende Säverfahren bietet aber noch andere Vorteile, die sich sowohl bei Aus-
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zweckmässig nach abwärts gebogen ist, 80 dass sein Ende die Erde berührt. Die Grifllänge bzw. die horizontale Grisslängenprojektion entspricht der Entfernung der verstärkten Saatpunkte (Dibbel) in jeder Saatreihe. Beim Setzen der verstärkten Saatpunkte in Quadraten ist diene letztere somit gleich der Entfernung der beiden Hauen voneinander, Zweckmässig ist es, auch den Griff in seiner Länge veränderbar bzw. ausziehbar einzurichten, so dass auch die Entfernung der verstärkten Saatpunkte in der Saatreihe geregelt werden kann. 5 ist ein Zeiger, welcher im Hauenträger bzw.
Querbalken 2 angeordnet bzw. geführt ist und als Verlängerung der Verbindungslinie der Hauen die Einstellung der Hauen immer in der gleichen Querreihe senkrecht zu den Saatreihen ermöglicht, so dass derart ein genaues Gegenüberstehen aller verstärkten Saatpunkte auf dem ganzen Acker sichergestellt ist. Der Zeiger 5 kann verlänger-und verkürzbar eingerichtet sein.
Das Gerät wird folgendermassen benutzt :
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zurückgeschoben und mit den Hauen auf die Saatkörner niedergepresst wird. Der gleiche Vorgang wird an der nächsten Stelle, an welcher der verstärkte Saatpunkt gesetzt werden soll, wiederholt, wobei die Grifflange oder dessen horizontale Projektion als Distanzmesser dient. Sind auf diese Weise in den beiden ersten Saatreihen die verstärkten Saatpunkte (Dibbel) gesetzt, so werden unter Benutzung des Gerätes in den beiden benachbarten Saatreihen die verstärkten Saatpunkte gesetzt, wobei der Zeiger die Verlängerung der Querreihen der verstärkten Saatpunkte anzeigt und der Grin durch seine Länge oder Projektion den gleichen Abstand der ver- stärkten Saatpunkte gewährleistet.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Säverfahren, insbesondere für Hackfrüchte, bestehend im Drillen und Dibbeln, dadurch
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selben Querreihen gelegt werden, so dass durch maschinelles Querhacken baumschulartig verteilte, aus den verstärkten Saatpunkten mit beiderseits anschliessenden, kurzen Drillkulturen bestehende Einzelpflanzen geschaffen werden, die das maschinelle Behacken des ganzen Feldes In der Längs-, Quer- und Schrägrichtung für verschiedene Zwecke und bei jedem Saatenstand ermöglichen.