AT76167B - Speisewasserreiniger. - Google Patents

Speisewasserreiniger.

Info

Publication number
AT76167B
AT76167B AT76167DA AT76167B AT 76167 B AT76167 B AT 76167B AT 76167D A AT76167D A AT 76167DA AT 76167 B AT76167 B AT 76167B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
container
chamber system
boiler
chamber
feed water
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kornel Pecz
Karl Rejtoe
Original Assignee
Kornel Pecz
Karl Rejtoe
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kornel Pecz, Karl Rejtoe filed Critical Kornel Pecz
Application granted granted Critical
Publication of AT76167B publication Critical patent/AT76167B/de

Links

Landscapes

  • Cookers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Speisewasserreiniger. 
 EMI1.1 
 den Kessel fällt und bei welchem ferner zwischen dem oberen Behälterraum und dem Kesseldom eine Rohrverbindung vorgeschen ist, sind bereits bekannt. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun ein Speisewasserreiniger, bei welchem /. um Unterschiede von dem Bekannten durch Anordnung einer, das Kammersystem des   Reiniger)'.     t tragenden   und als Abschlussdeckel für den zylindrischen Behälter dienenden Platte   sowie durch   Erzielung einer frei ausdehnbaren Lagerung des Kammersystems, als neue   konstruktive Mo k     male,   der Vorteil eines sicheren Aufliegens des Systems auf den Führungen des Behälters, eine freie Längenausdehnung der Teile und eine Verhinderung von Betriebsstörungen durch Bruch   nder Undicht werden   erzielt wird.

   Des weiteren unterscheidet sich der   Ernndungsgegenstand   von dem Bekannten noch dadurch, dass an Stelle eines beim Öffnen des Reglers eintretenden. 
 EMI1.2 
 Dampfbefeuchtetewird. 



   Zwecks Vermeidung von Spannungen im Betriebe, die zur Undichtbarkeit des Decke is   und Brüchen   des Schlammsammlers führen können, wird ferner der Erfindungsgegenstand   nm-h   einer bestimmten Montierungsvorschrift zusammengebaut. 



   Die Grundanordnung einer Ausführungsform desselben ist aus Fig. 1 und 2 der   Zeichnung   zu ersehen. von denen Fig. 1 einen Längs- und Fig. 2 einen Querschnitt vorstellt. 



   Der Reiniger besteht aus einem zylindrischen Behälter a, der durch einen Stutzen b mit 
 EMI1.3 
   versetzt angeordneten Verbindungsstutzeu c, worauf es aus der letzten Zelle in den Zylinder f < und von diesem durch den Stutzen b in den Dampfkessel abläuft. Der Dampf umgibt das Kammer   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Vo) tcil, dass   der Dampf im Dome nicht befeuchtet wird. Auch werden dadurch, dass durch diese Verbindung ein Druckausgleich zwischen Kessel und Reiniger hergestellt und das Verbindungarohr nahe dem Wassereintritte in den Reiniger   geführt wird, Wasserschläge, die leicht zerstörenden   Einfluss nehmen könnten, wirksam verhindert. 



   Das Ausfahren des   Kammeraystens   stösst bei diesem Reiniger nun auf Schwierigkeiten, auch treten Störungen und Undichtheiten im Behälter a oder in dem Kammersystem auf, wenn nicht eine bestimmte Reihe des Zusammenbaues eingehalten wird. Wenn nämlich die Schienen k nicht genau in ihrer am Behälter eingenommenen Betriebslage mit   demAmschlussdeckel   verbunden sind, können im Betrieb erhebliche Klemmungen eintreten, die das Herausziehen des Kammer. systems erschweren oder gar verhindern. Besonders aber bei Verwendung des   Wasserreinigers   auf Lokomotiven muss auf die Art der Zusammensetzung und auf die Anbringung des Kammersystems am Abschlussdeckel   Rücksicht   genommen werden.

   Das System darf nicht von dem Deckel allein getragen werden, weil dieser wegen der   Erschütterungen   niemals gut abdichtbar wäre. 



   Erfindungsgemäss wird nun bei der Montierung des Kammersystems c im Behälter a eine gewisse Reihenfolge der auszuführenden   MontierungS3l'beiten   eingehalten. Zuerst erfolgt die Montierung der Führungsschienen i auf der Innenwand des provisorisch in die Betriebslage gebrachten Behälters sowie die Anbringung der Tragschienen k auf dem gleichfalls in die Betriebslage gebrachten   Kammersystems.   bestehend aus den Zellen c, den Stutzen e und dem Schlammfänger d, wobei die   Stirnwinkel   der Tragschienen i und die Flanschen des Schlammfangers noch nicht gebohrt sind. Sodann wird der Einsatz (Kammersystem) in den Behälter a eingeschoben, 
 EMI2.1 
 und so, dass der Behälter und der Einsatz sich jetzt in der Betriebslage befinden.

   Hierauf werden die an den Führungsschienen k angebrachten Stirnwinkel, wie die noch ungebohrte Flansche des Schlammfängers d in eine Parallelebene mit der mit Stiftschrauben versehenen Flansche des Behälters a eingerichtet und sodann auf dem Abschlussdeckel die Schraubenstellen der ver-   schiedenen,   auf dem Deckel zu montierenden Bestandteile vorgezeichnet und die zur Verbindung des Einsatzes mit dem   Verschlussdeckel   f dienenden Schraubenlöcher gebohrt. 



   Der Abschlussdeckel f wird bei den für die letztgenannte Verbindung dienenden Schrauben gänzlich durchbohrt, bei den anderen aber nur bis zu einer gewünschten Tiefe. Der auf diese Weise verbreiterte Abschlussdeckel wird nun durch die Deckelschrauben zur   DeckelftaD8Che   
 EMI2.2 
 Betriebes einnimmt. 



   Auf die Verbindungswinkel des in der Betriebslage befindlichen Einsatzes und auf die Flanschen des Schlammfängers d erden nun durch die vorgebohrten Löcher des in der BetriebslagebefindlichenAbschlussdeckelsfdieVerbindungsstellenderSchraubendurchgezeichnet. Nach dem Abheben des Deckels wird der Einsatz an den vorbezeichneten Stellen mit Löchern für die   Verbindunsschrauben verstehen.   nachher erfolgt das Verbinden des   Eulsatzes (Kammersystemä) out   dem Abschlussdeckel Ul der Weise, dass die   Verbindungsschrauben q durch   die   Verbindungswinkel   mit der inneren Seite des Abschlussdeckels in Verbindung gebracht werden.

   Die beschriebene Art der Montierung und   Durchzeichnung   ist nicht zu verwechseln mit der mit Recht als allgemein bekannt anzusehenden   Anzeichnungsmethode, welche   aber, da das Anzeichnen bei geschlossenem Deckel f vom Innern des Reinigungskessels aus erfolgen müsste, hier undurchführbar ist. 



   Nach der Montierung des Kammersystems am Deckel erfolgt endlich das Anbringen der   Fübrungarollen o   des Ablasshahnes 9 und der Handhabe für das Herausziehen des Kammersystems am Verschlussdeckel und endlich die Anbringung der auf den Tragstutzen aufsitzenden   Führungsschienen M   sowie des Behälters a am Kessel. Durch diese Reihenfolge der   auszuführenden   Arbeiten kann bei der Montage jeder eventuell auftretende Mangel wahrgenommen erden und die Fortsetzung der Arbeit nur nach Behebung der aufgetretenen Mangel erfolge :. Dadurch ist aber auch ein tadelloses Arbeiten des Reinigers gesichert, was bei den   bekanntet.

   Reinigern   
 EMI2.3 
 
1. einer sicheren und unveränderbaren Verbindung der Einzelteile,
2. einer freien Ausdehnung der verbundenen Teile bei Temperaturschwankungen, die durch nichts gestört ist,
3. einer leichten Verbindung und Lösbarkeit aller zu einem Stück verbundenen Teile, die 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Speisewasserreiniger, bestehend aus einem auf dem Kessel gelagerten und mit dicm verbundenen, abschliessbaren Behälter und einem in letzteren ein-und ausfahrbar montierten Kammersystem, dadurch gekennzeichnet, dass das Kammersystem an zuerst zum Behälterdeckel parallel eingerichteten, sodann vorbestimmten und der später im Behälter einzunebmenden Betriebslage entsprechenden Stellen mit dem Behälterdeckel starr verbunden, im Behälter selbst aber frei auadehnsam gelagert ist, zum Zwecke, nach dem Zusammenbau der Teile ein sicheres Aufliegen des Kammersystems auf den Führungen des Behälters herbeizuführen, bei Temperaturschwankungen trotz sicherer Verbindung die freie Längenausdehnung dieser Teile nicht :
    u stören und so Betriebsstörungen durch Brüche oder ein durch Deformation auftretendes Cndichtwerden auszuschliessen.
    2. Ausführungsform eines Speisewasserreinigers, dadurch gekennzeichnet, dass der das Kammersystem aufnehmende Behälter im oberen Teile nahe der Wasserzuführungsstelle mittels eines vorteilhaft aussen geführten Rohres mit dem Dampfraum des Langkessels (0) verbunden ist, zum Zwecke, zwischen Behälter und Dampfkessel einen Druckausgleich (und im entfernteren Sinne einen Wärmeausgleieh) zu schaffen und dadurch Wasserschlage zu vermeiden.
AT76167D 1914-02-09 1914-02-09 Speisewasserreiniger. AT76167B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT76167T 1914-02-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT76167B true AT76167B (de) 1919-04-25

Family

ID=3597835

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT76167D AT76167B (de) 1914-02-09 1914-02-09 Speisewasserreiniger.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT76167B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT76167B (de) Speisewasserreiniger.
DE3406893C2 (de)
DE9307833U1 (de) Kondenswasserablauf für Kondenswassersammler an Brennwertheizkesseln
DE2436229C3 (de) Verdampfungskühlvorrichtung für zu kühlende Teile von Hüttenaggregaten, insbesondere Hochöfen
EP0344094A1 (de) Entspannungsvorrichtung für unter Druck stehende heisse Flussigkeiten
AT58813B (de) Einrichtung zur gleichzeitigen Entstaubung mehrerer gesonderter Räume oder Gegenstände.
DE2111851C3 (de) Sicherheitsabsperreinrichtung zum Anschluß von Druckmittelverbrauchern an eine Druckmittelquelle
DE898506C (de) Dampf- und Dampfwasser-Ableitungsanlage
AT72499B (de) Absperrventil zum Ausschalten eines Kessels bei Kesselbatterien.
AT58905B (de) Dampfheizung für Eisenbahnwagen.
AT64927B (de) Einrichtung zum chemischen Lösen des Kesselsteines in Oberflächenkondensatoren, Vorwärmern und dgl.
AT114046B (de) Schwadenerzeugungsapparat.
DE264928C (de)
AT108446B (de) Als Wasserdampfentwickler wirkender Wärmespeicher für Wassergasgeneratoren.
AT41245B (de) Selbsttätig wirkende Abschlämmeinrichtung für Entstäubungsanlagen.
AT111926B (de) Verankerung der Rohre von Rauchgas-Speisewasservorwärmern mit den Kammern.
AT38622B (de) Lufteinlaßventil für geschlossene Abortspülkästen.
AT97184B (de) Anlage zur Speisung von Dampfkesseln mit Kondensaten aus einem den Kondensaten gemeinsamen Sammelbehälter.
DE914009C (de) Vorrichtung zur Wasserabscheidung in Dampferzeugern, insbesondere in Lokomotiven
DE939813C (de) Vorrichtung zum Entfernen von Kesselsteinansatz
AT88967B (de) Einrichtung zum Ableiten von Asche oder Staub.
DE414320C (de) Verfahren zur Aufrechterhaltung des Wasserstandes in Dampfkesseln
DE513365C (de) Dampfentwaesserungsvorrichtung
AT125003B (de) Unterteil für Drehrostgeneratoren mit trockener Schlackenaustragung.
DE167281C (de)