<Desc/Clms Page number 1>
Speisewasserreiniger.
EMI1.1
den Kessel fällt und bei welchem ferner zwischen dem oberen Behälterraum und dem Kesseldom eine Rohrverbindung vorgeschen ist, sind bereits bekannt.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun ein Speisewasserreiniger, bei welchem /. um Unterschiede von dem Bekannten durch Anordnung einer, das Kammersystem des Reiniger)'. t tragenden und als Abschlussdeckel für den zylindrischen Behälter dienenden Platte sowie durch Erzielung einer frei ausdehnbaren Lagerung des Kammersystems, als neue konstruktive Mo k male, der Vorteil eines sicheren Aufliegens des Systems auf den Führungen des Behälters, eine freie Längenausdehnung der Teile und eine Verhinderung von Betriebsstörungen durch Bruch nder Undicht werden erzielt wird.
Des weiteren unterscheidet sich der Ernndungsgegenstand von dem Bekannten noch dadurch, dass an Stelle eines beim Öffnen des Reglers eintretenden.
EMI1.2
Dampfbefeuchtetewird.
Zwecks Vermeidung von Spannungen im Betriebe, die zur Undichtbarkeit des Decke is und Brüchen des Schlammsammlers führen können, wird ferner der Erfindungsgegenstand nm-h einer bestimmten Montierungsvorschrift zusammengebaut.
Die Grundanordnung einer Ausführungsform desselben ist aus Fig. 1 und 2 der Zeichnung zu ersehen. von denen Fig. 1 einen Längs- und Fig. 2 einen Querschnitt vorstellt.
Der Reiniger besteht aus einem zylindrischen Behälter a, der durch einen Stutzen b mit
EMI1.3
versetzt angeordneten Verbindungsstutzeu c, worauf es aus der letzten Zelle in den Zylinder f < und von diesem durch den Stutzen b in den Dampfkessel abläuft. Der Dampf umgibt das Kammer
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
Vo) tcil, dass der Dampf im Dome nicht befeuchtet wird. Auch werden dadurch, dass durch diese Verbindung ein Druckausgleich zwischen Kessel und Reiniger hergestellt und das Verbindungarohr nahe dem Wassereintritte in den Reiniger geführt wird, Wasserschläge, die leicht zerstörenden Einfluss nehmen könnten, wirksam verhindert.
Das Ausfahren des Kammeraystens stösst bei diesem Reiniger nun auf Schwierigkeiten, auch treten Störungen und Undichtheiten im Behälter a oder in dem Kammersystem auf, wenn nicht eine bestimmte Reihe des Zusammenbaues eingehalten wird. Wenn nämlich die Schienen k nicht genau in ihrer am Behälter eingenommenen Betriebslage mit demAmschlussdeckel verbunden sind, können im Betrieb erhebliche Klemmungen eintreten, die das Herausziehen des Kammer. systems erschweren oder gar verhindern. Besonders aber bei Verwendung des Wasserreinigers auf Lokomotiven muss auf die Art der Zusammensetzung und auf die Anbringung des Kammersystems am Abschlussdeckel Rücksicht genommen werden.
Das System darf nicht von dem Deckel allein getragen werden, weil dieser wegen der Erschütterungen niemals gut abdichtbar wäre.
Erfindungsgemäss wird nun bei der Montierung des Kammersystems c im Behälter a eine gewisse Reihenfolge der auszuführenden MontierungS3l'beiten eingehalten. Zuerst erfolgt die Montierung der Führungsschienen i auf der Innenwand des provisorisch in die Betriebslage gebrachten Behälters sowie die Anbringung der Tragschienen k auf dem gleichfalls in die Betriebslage gebrachten Kammersystems. bestehend aus den Zellen c, den Stutzen e und dem Schlammfänger d, wobei die Stirnwinkel der Tragschienen i und die Flanschen des Schlammfangers noch nicht gebohrt sind. Sodann wird der Einsatz (Kammersystem) in den Behälter a eingeschoben,
EMI2.1
und so, dass der Behälter und der Einsatz sich jetzt in der Betriebslage befinden.
Hierauf werden die an den Führungsschienen k angebrachten Stirnwinkel, wie die noch ungebohrte Flansche des Schlammfängers d in eine Parallelebene mit der mit Stiftschrauben versehenen Flansche des Behälters a eingerichtet und sodann auf dem Abschlussdeckel die Schraubenstellen der ver- schiedenen, auf dem Deckel zu montierenden Bestandteile vorgezeichnet und die zur Verbindung des Einsatzes mit dem Verschlussdeckel f dienenden Schraubenlöcher gebohrt.
Der Abschlussdeckel f wird bei den für die letztgenannte Verbindung dienenden Schrauben gänzlich durchbohrt, bei den anderen aber nur bis zu einer gewünschten Tiefe. Der auf diese Weise verbreiterte Abschlussdeckel wird nun durch die Deckelschrauben zur DeckelftaD8Che
EMI2.2
Betriebes einnimmt.
Auf die Verbindungswinkel des in der Betriebslage befindlichen Einsatzes und auf die Flanschen des Schlammfängers d erden nun durch die vorgebohrten Löcher des in der BetriebslagebefindlichenAbschlussdeckelsfdieVerbindungsstellenderSchraubendurchgezeichnet. Nach dem Abheben des Deckels wird der Einsatz an den vorbezeichneten Stellen mit Löchern für die Verbindunsschrauben verstehen. nachher erfolgt das Verbinden des Eulsatzes (Kammersystemä) out dem Abschlussdeckel Ul der Weise, dass die Verbindungsschrauben q durch die Verbindungswinkel mit der inneren Seite des Abschlussdeckels in Verbindung gebracht werden.
Die beschriebene Art der Montierung und Durchzeichnung ist nicht zu verwechseln mit der mit Recht als allgemein bekannt anzusehenden Anzeichnungsmethode, welche aber, da das Anzeichnen bei geschlossenem Deckel f vom Innern des Reinigungskessels aus erfolgen müsste, hier undurchführbar ist.
Nach der Montierung des Kammersystems am Deckel erfolgt endlich das Anbringen der Fübrungarollen o des Ablasshahnes 9 und der Handhabe für das Herausziehen des Kammersystems am Verschlussdeckel und endlich die Anbringung der auf den Tragstutzen aufsitzenden Führungsschienen M sowie des Behälters a am Kessel. Durch diese Reihenfolge der auszuführenden Arbeiten kann bei der Montage jeder eventuell auftretende Mangel wahrgenommen erden und die Fortsetzung der Arbeit nur nach Behebung der aufgetretenen Mangel erfolge :. Dadurch ist aber auch ein tadelloses Arbeiten des Reinigers gesichert, was bei den bekanntet.
Reinigern
EMI2.3
1. einer sicheren und unveränderbaren Verbindung der Einzelteile,
2. einer freien Ausdehnung der verbundenen Teile bei Temperaturschwankungen, die durch nichts gestört ist,
3. einer leichten Verbindung und Lösbarkeit aller zu einem Stück verbundenen Teile, die
EMI2.4