AT125003B - Unterteil für Drehrostgeneratoren mit trockener Schlackenaustragung. - Google Patents

Unterteil für Drehrostgeneratoren mit trockener Schlackenaustragung.

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AT125003B
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Carl Ing Marischka
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Carl Ing Marischka
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  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description


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  Unterteil für   Drehrostgelleratorell   mit trockener   Schlackenaustragung.   



   Die für die mechanische   Entschlackung   von Generatoren   angewendeten Drehroste werden im   allgemeinen in solche für ,,nasse" und solche für ,,trockene" Schlaschenaustragung eingeteilt. 



   Bei der nassen Schlackenaustragung taucht der untere Rand des Generators in die mit Wasser 
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 schacht und der äusseren Luft   (WasserabsehII1ss).   Die Schlacke und Asche, welche bei der Vergasung aus dem Vergasungsstoff zusammen mit etwaigen unvergasten Brennstoffteilchen zurückbleiben und vom Drehrost aus dem Schacht gefordert werden, wandern durch das Wasser hindurch. 



   Bei der trockenen   Sehlaekenaustraung   kommt die ausgetragene Schlacke mit Wasser nicht in   Berührung,   weil ein Wasserabschluss des Generators nicht vorhanden ist. sondern der Drehrost sozusagen eingekapselt ist. Die trocken auszutragende Schlacke wird von dem Teller des Drehrostes, auf welchem sie und über ihr der Vergasungsstoff selbst lagert, mechanisch abgestreift und in seitlich angebrachten Taschen gesammelt. Diese Art Drehroste finden ihre Anwendung meist dort, wo hohe   Winddrücke   angewendet werden und wo ausser Luft auch z. B. Wasserdampf oder in bestimmten Perioden des Vergasungsprozesses Gas durch den Rost durchstreielht, z. B. beim   Wassergasprozess.   



   Die bisher bekannten Bauarten von Drehrosten für trockene   Sehlaekenaustragung zeigen im   Betrieb den oft sehr schwer empfundenen Nachteil, dass alle oder einzelne   Antriebs-oder Auflagerteile   für den Drehrost (wie z. B.   Schnecken-oder Zahnräder für den Antrieb und   z. B.   Gleitflächen.   Kugeln, Rollen zum Auflagern) mit dem Roste selbst eingekapselt und dadurch   unzugänglich sind.   
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 teilchen in den Raum unterhalb der Tragplatte des Drehrostes, d. h. des Drehrosttellers, sowohl bei dem Wiedereintrittsrohr (das auch gleichzeitig   Gasausgansrohr   beim Wassergasbetrieb ist) innen als auch am äusseren   fellerumfang   eine Art nasser oder rockener Dichtungsbüchse angeordnet.

   Dabei hat   man   aber dennoch immer übersehen, durch eine geeignete Konstruktion die freie Zugänglichkeit des Raumes unterhalb des Rosttellers. d. h. aller unterhalb des Tellers liegenden Rostteile, zu wahren. 



   Der Unterteil des Drehrostes für trockene Schlackenaustragung nach der vorliegenden Erfindung ist nun so ausgebildet, dass der Mangel der   Unzulänglichkeit beseitigt erscheint.   Alle Teile, auf welchen der Rost aufruht, auf welche er sich stützt oder die ihn in   seiner Lase halten, sowie alle Antriebsteile   sind bei der   Ausführung   des Rostunterteiles nach der Erfindung für die leichte Beobachtung und bequeme Instandhaltung frei   zugänglich   im Raum zwischen den gasdichten Abschlüssen augeordnet, die am besten aus in Wassertassen eintauchenden konzentrischen Ringblechen an der Unterseite der Rosttragplatte bestehen. Ein Verschmutzen bzw.   Verschleissen   durch   Brennstoffstaub-und Aschenteilchen aus dem   Generatorschacht ist dabei ausgeschlossen.

   Die Schlacke und Asche wird auch bei Anwendung dieses Drehrostunterteiles trocken ausgetragen, d. h.   Schlacke und Asche kommen mit   Wasser nicht in Berührung. 



   In Fig. 1   der Zeichnung wird gezeigt,   wie der Unterteil des Drehrostes nach der Erfindung grund-   sätzlirh   ausgebildet wird. Der Generator 1 besitzt einen Drehrost o beliebiger Bauart. Dieser Drehrost 
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   mantel   p abgestützt ist. Seitlich vom äusseren   Wasserabschluss   sind eine oder mehrere   Taschen i ange-   bracht, in welchen die vom   Tragteller   a abgetriebene Schlacke und Asche gesammelt wird.

   Auf der   Tragkonstruktion cl ruhen   auch die tragenden Elemente für den Drehrost auf. die in Fig. 1 beispielsweise die Tragrollen c sind, welche den Drehrost mit Hilfe der ringförmigen Stützen b tragen und an deren 
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 Drehrost durch   Druckrollen m,   die ebenfalls auf   cl   aufruhen, gesichert. Der Antrieb des Drehrostes erfolgt durch das Ritzel e, welches in das Zahnrad   n   auf der Innenseite von   b eingreift. Durch   den inneren   Wasserabschluss i führt   das Rohr q bis unterhalb des Rostes. Durch q wird Wind und Dampf in den Generator und gegebenenfalls auch Gas aus dem Generator geleitet. 



   Die   Wirkungsweise   der Wasserabschlüsse des Drehrostunterteiles ist aus der Darstellung leicht zu erkennen. In die innere und   äussere Wassertasse tritt   ständig etwas Wasser ein, so dass das verdunstete Wasser immer ergänzt wird, um stets den Generatorschacht l von der Aussenluft gasdicht abzutrenen. 
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 werden. Die Konstruktion nach Fig. 2 ist im allgemeinen die gleiche wie nach   Fig. l, nur befinden sich   unten an der Tragplatte zwei ringförmige Arbeitsleisten a1 (aussen) und a2 (innen).   Gegen diese Arbeits-   leisten liegen die oben abgeflachten Tassenwandungen des äusseren Wasserabschlusses k ulld des inneren Wasserabschlusses i unter Belassung eines geringen Spaltes y1 und y2.

   Der Zweck dieser Ausführung des Rostunterteiles ist nun der, dass bei   plötzlichen     Druckstössen,   wie sie bei einem Generatorbetrieb vor- 
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   Gegebenenfalls können bei genügend kräftig   ausgeführten   Wasserabschlusstassen der oben abgeflachte Tassenrand und die ringförmigen Arbeitsleisten a1 und a2 gleichzeitig als Gleitflächen für den Rostteller, d. h. als Teile, die den Rostteller tragen,   ausgeführt   sein, in welchem Falle die   ringförmige   Stütze b nur mehr für die Befestigung des Antriebsrades n dient und die tragenden Räder. Rollen oder 
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 des Wassers aus den Wasserabschlüssen verhindern kann.

   Bei Absbildung der Wasserabschlusstassen als gleit- und Auflager für den rotierenden Rostteller erfolgt die Lagerung des Antriebszahnrades e 
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 ausgebildet, während die äussere Stopfbüches s zwischen der rigförmigen Unterstützung b der Drehrostplatte a und dem am Generatormantel   1)   fix befestigten Unterteil t angeordnet sit. Das Rohr q1. welches unter den Rost führt, wird zweckmässigerweise mit einem federnden Rohr u ausgestattet. In die   Stopf-   büehsen werden Packungen zur Erzielung der Gasdichtheit eingelegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Unterteil für Drehrostgeneratoren mit trockener schlackenaustragung, bei welchem unter dem Drehrostteller gasdichte Abschlüsse sowohl am zentralen Rohr für den Windeintritt als   auch am   Tellerumfang angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Raum zwischen den gasdichten Abschlssssen alle zur Auflagerung und Unterstützung des Rosttellers dienenden Teile und überdies auch Antriebsund Führungsteile desselben frei   zugänglich   liegen, um die leichte Beobachtung sowie die bequeme   Instant-   haltung dieser Teile zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Gasdichtheit durch Wasserabschlüsse erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand der Wasserabsehlusstassen derart angeordnet wird, dass an dieser Stelle ein enger Luftspalt zwischen Tasse und Tragtellerunterseite entsteht, so dass bei plötzlichen Stössen im Gaserzeuger zwecks Verhinderung des Herausschleuderns von Wasser auf der <Desc/Clms Page number 3> nach aussen hin liegenden Seite der Abschlusstassen die daselbst über dem Wasser befindliche Luft zu EMI3.1 EMI3.2
AT125003D 1930-08-26 1930-08-26 Unterteil für Drehrostgeneratoren mit trockener Schlackenaustragung. AT125003B (de)

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