AT211627B - Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von draht- oder bandförmigem Material - Google Patents

Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von draht- oder bandförmigem Material

Info

Publication number
AT211627B
AT211627B AT704758A AT704758A AT211627B AT 211627 B AT211627 B AT 211627B AT 704758 A AT704758 A AT 704758A AT 704758 A AT704758 A AT 704758A AT 211627 B AT211627 B AT 211627B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
boxes
wire
strip
electrolytic treatment
shaped material
Prior art date
Application number
AT704758A
Other languages
English (en)
Inventor
Othmar Ing Ruthner
Original Assignee
Othmar Ing Ruthner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Othmar Ing Ruthner filed Critical Othmar Ing Ruthner
Priority to AT704758A priority Critical patent/AT211627B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT211627B publication Critical patent/AT211627B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Sludge (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von draht- oder bandförmigem Material 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von   draht- oder bandförmi-   gem Material unter Verwendung von Elektrolytkästen, in welchen das Behandlungsgut zwischen den Elek- troden in vertikaler Richtung geführt ist. 



   Bei den bekannten Anlagen dieser Art wird das Behandlungsgut von oben her in den Elektrolytkasten eingeführt, darin nach unten und dann über eine Umlenkwalze nach oben gelenkt und hierauf aus dem
Elektrolytkasten abgeführt. Dabei sind je nach der erforderlichen Dauer der Behandlungszeit und den räumlichen Verhältnissen hohe Kästen mit langen Elektroden oder niedrige Kästen mit entsprechend kür- zeren Elektroden vorgesehen, wobei im letzteren Falle mehrere Kästen nebeneinander gestellt sind und das Behandlungsgut aus einem Kasten in den andern geführt wird. Die erstgenannte Bauart hat den Nach- teil, dass der sich im oberen Teil des Elektrolytkastens bildende Schlamm bis zu seiner Sammelstelle am
Boden des Kastens die ganze Höhe desselben durchwandern muss und auf dieser langen Strecke reichlich
Möglichkeit hat, das Behandlungsgut zu beeinflussen.

   Im zweiten Falle, in welchem mit mehreren ne- beneinander liegenden Kästen von niedriger Bauart gearbeitet wird, kommen hohe Anschaffungskosten und ausgedehnte Arbeitsplätze als Nachteil der Anlage in Frage. 



   Um diesen Mangel zu beseitigen, sind bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Bauart erfin- dungsgemäss die Elektrolytkästen der Höhe nach in mehrere Räume unterteilt, deren jeder ein Elektroden- paar enthält. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher drei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt sind. Es zeigen Fig. 1 eine Vorrichtung mit zwei voneinander unabhängigen Kästen, Fig. 2 ein Detail der Kästen in abgeänderter Form und Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung mit zwei miteinander verbundenen Kästen. 



   In Fig. 1 ist mit 1 das zu behandelnde Band bezeichnet, welches mittels der Umlenkrollen 2, 3, 4 in einer vertikal verlaufenden Schlange geführt ist. Der nach oben und der nach unten gehende Ast der Schlange führt jeweils durch eine mit Elektrolyt gefüllte Kammer 5 bzw. 6, in welchen Kammern seitlich des Bandes Elektroden 10, 11 angeordnet sind, welche vertikal verlaufen. 



   Jede Kammer ist in mehrere übereinander liegende Unterkammern 7 eingeteilt, wobei der Boden bzw. der Deckel 15 der Unterkammern schräg angeordnet ist, damit sich das Gas in einer oberen und der Schlamm in einer unteren Ecke sammeln und leichter abgeführt werden können. Natürlich kann der Boden bzw. der Deckel der Unterkammern auch horizontal ausgeführt sein. Die Abfuhr aus den einzelnen Unterkammern erfolgt in eine gemeinsame Gasleitung 8 bzw. Schlammleitung 9. Die seitlich des Bandes liegenden Elektroden 10, 11 sind zum bzw. vom Band horizontal verstellbar, so dass sie diesem genähert oder von ihm entfernt werden können. Die Kästen   5, 6 besitzen hohe   Wände 12, durch die Heizoder Kühlmedien strömen. 



   Bei den Ausführungsformen der Vorrichtung nach den Fig. l und 2 ist es erforderlich, den bodenseitigen Eintritt des Bandes oder Drahtes in den Kasten durch Stopfbüchsen abzudichten. Um diese Abdichtungen zu vermeiden, kann die Ausführung der Vorrichtung nach Fig. 3 gewählt werden, in welcher die Kästen   5', 6'bodenseitig   durch eine Kammer 13 miteinander verbunden sind, in der eine Umlenkwalze oder-rolle 14 untergebracht ist. In diesem Falle wird, wie dargestellt, das Band oder der Draht deckelseitig in die Kammer 5'eingeführt, durch die Walze oder den Roller 14 in die Kammer 6'umgelenkt und aus dieser wiederum deckelseitig abgeführt, so dass bodenseitig keine Durchtrittstelle für das Behandlungsgut erforderlich ist.

   Bei dieser   Ausführungsform   der Vorrichtung ist der Boden der Kammer 13 zwecks Abfuhr des Schlammes trichterförmig ausgeführt und mit einem Ablasshahn versehen. Die Gase 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 können an der   Eintrittstelle   des Bandes in den Kasten   5'bzw.   an der   Austrittstelle   desselben aus dem Kasten 6'entweichen oder es können Abgasleitungen vorgesehen sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von draht- oder bandförmigem Material unter Verwendung von Elektrolytkästen, in welchen das Behandlungsgut zwischen den Elektroden in vertikaler Richtung geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrolytkästen der Höhe nach in mehrere Räume unterteilt sind, deren jeder ein Elektrodenpaar enthält.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kasten (5, 6) bzw. jeder seiner Einzelräume (7) mit nach einer Seite hin schräg verlaufendem Boden (15) und schräger Decke versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die deckenseitigen Enden der Kästen bzw. der Einzelräume derselbenmiteinerAbgasleitung und ihre bodenseitigen Enden mit einem Schlammablass versehen sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Wand der Kästen hohl ausgebildet und von einem Heiz-oder Kühlmedium durchströmt ist.
AT704758A 1958-10-08 1958-10-08 Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von draht- oder bandförmigem Material AT211627B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT704758A AT211627B (de) 1958-10-08 1958-10-08 Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von draht- oder bandförmigem Material

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT704758A AT211627B (de) 1958-10-08 1958-10-08 Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von draht- oder bandförmigem Material

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT211627B true AT211627B (de) 1960-10-25

Family

ID=3592234

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT704758A AT211627B (de) 1958-10-08 1958-10-08 Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von draht- oder bandförmigem Material

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT211627B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1571763B1 (de) Vorrichtung zum abscheiden von feinstaeuben aus gasen
DE2400991A1 (de) Vorrichtung zur auffrischung von aktivkohle
DE3507303A1 (de) Anlage zur aufbereitung und reinigung verunreinigter gase
DE1594682C3 (de) Vorrichtung zur Entfernung von Schwefelverbindungen aus Abgasen
DE2255907A1 (de) Reinigungsvorrichtung fuer einen schnellfilter
AT211627B (de) Vorrichtung zur elektrolytischen Behandlung von draht- oder bandförmigem Material
DE1767705C3 (de) Ionentauschvorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten
DE379730C (de) Schachttrockner
DE586064C (de) Filtervorrichtung
DE671625C (de) Waescher fuer Kohlendestillationsgase o. dgl.
DE2953696C2 (de) Inkubationseinrichtung zur Behandlung von histologischen Präparaten
DE19939679C2 (de) Abwasserreinigungsvorrichtung mit Feststoffakkumulation
DE676976C (de) Schaumschwimmaschine mit Unterbelueftung und Luftdruckwasserheber
DE484175C (de) Zellenfilter
DE113214C (de)
DE335753C (de) Vorrichtung zur Entwaesserung von Schlamm, insbesondere von Kohlenschlamm
AT272818B (de) Verfahren zur Beseitigung der Abgase aus einer Räucheranlage und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE42353C (de) Beutelfilter mit Wellblecheinlagen
DE434310C (de) Vorrichtung zum Kristallisieren und Ausschwitzen von Paraffin
DE746588C (de) Kippbarer Acetylenentwickler
DE677111C (de) Vorrichtung zur katalytischen Behandlung, insbesondere Reinigung von Gasen bei erhoehten Temperaturen
AT124734B (de) Vorrichtung zur Behandlung von Gasen oder Gas-Dampfgemischen in Anwesenheit von Katalysatoren oder Reinigungsmitteln und zur Wiederbelebung dieser Katalysatoren oder Reinigungsmittel.
DE395356C (de) Austragvorrichtung fuer Kokskuehltuerme und Schachtoefen
DE858991C (de) Einrichtung zum Abscheiden von Staub und Wasser aus Gasen
DE1501366A1 (de) Vorrichtung zum Erhitzen von Schuettguetern und zum Entfernen verdampfbarer Bestandteile aus diesen