DE894036C - Rohrmuehle mit Hohlzapfen - Google Patents

Rohrmuehle mit Hohlzapfen

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DE894036C
DE894036C DEP38534A DEP0038534A DE894036C DE 894036 C DE894036 C DE 894036C DE P38534 A DEP38534 A DE P38534A DE P0038534 A DEP0038534 A DE P0038534A DE 894036 C DE894036 C DE 894036C
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DE
Germany
Prior art keywords
ring
housing
tube
pipe
dust
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Expired
Application number
DEP38534A
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English (en)
Inventor
Joseph Elliott Kennedy
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Individual
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Individual
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Publication of DE894036C publication Critical patent/DE894036C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Rohrmühle mit Hohlzapfen Die Erfindung bezieht sich auf Rohrmühlen, bei welchen in einer rotierenden Trommel z. B. Röhren, Stäbe oder Kugeln als Mahlelemente zum Zerkleinern von Kohle und anderem Material verwendet werden.
  • Große: Rohrmühlen .dieser Art werden heutzutage bei Mahleinheiten zur Herstellung vom staubförmiger Kohle verwendet, die in großen Dampfkesseln oder in anderen industriellen Anlagen: verwendet wird. Bei .diesen Mühlen wird: die Kohle durch einen hohlen Drehzapfen, der als einer .der Endträger für die Mühle ,dient, eingeführt. Während: des Mahlens wird der Staub oder das zerkleinerte Material durch einen Luftstrom durch einen hohlen Drehzapfen an dem entgegengesetzten Ende der Trommel ausgetragen, welcher ebenfalls als Träger für .die Mühle dient. Der Luftstrom mit dem Mahlgut wird in einen Abscheider oder unmittelbar zu den Brennern geführt. Bei Mühlen dieser Art dient einer der Drehzapfen zur Befestigunig eines Zahnrades. des Getriebes, das für ,den Antrieb der Trommel vorgesehen ist. Der rotierende Drehzapfen ruß in bezog auf einen Getriebekasten, welcher rund .um .die Zahnräder angeordnet ist, gegen: Staub abgedichtet werden.
  • Bei solchen Maschinen ist es schwierig, denn beim Mahlen auftretenden Staub von dem Getriebekasten fernzuhalten. Es wurden viele Versuche angestellt, um rings um die empfindlichen feststehenden und rotierenden Teile des Getriebekastens Abdichtungen vorzusehen, aber solche Dichtungen waren meistenteils ungenügend.
  • Zweck der Erfindung isst die Schaffung einer verbesserten Vorrichtung zum Abdichten des Getriebekastens gegen das Eindringen von bei dem Mahlvorgang entstehendem Staub. Erfindungsgemäß ist eine Rohrmühle mit axialen Hohl=zapfen, von denen einer durch ein Getriebe angetrieben wird, welches mit .dem Hohlzapfen in einem Gehäuse angeo=rdnet .ist, durch ein in dem Hohlzapfen befestigtes und sich durch die: Wand .des Gehäuses erstreckendes Rohr gekennzeichnet, an dessen äußerem Ende ein Ringflansch staubdicht befestigt ist, .der zwischen zwei am Gehäuse befestigtet ringfö=rmige Dichtungsplatten greift, die durch eine Zwischenplatte ,im Abstand voneinander gehalten werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel,der Erfindung. Es zeigt Fig. i den Hohlzapfen am Austragende mit Getriebe und einem Teil der Mahltrommel teilweise im Schnitt und Fig. 2 eine Teilansicht :der Abdichtung in vergrößertem Maßstab.
  • An der Mahltromnnel i ist der Hohlzapfen 2 befestigt, welcher seinerseits auf einem halbzylindrischen Lager 3 ruht. An einem ringförmigen Flansch 4 des Zapfens .2 ist dös Antriebszahnrad, 5 angeschraubt. In, dem hohlen Achszapfen 2 ist ein zylin=drisches Rohr 6 mit einem äußeren Ringflansch 7 angeordnet, mit welchem es am Achszapfen 2 befestigt ist. Das Rohr 6 ers=treckt. sich über,die Stirnwand .des Gehäuses 8 hinaus und ist mit inneren Rippen 9 versehen. Mit i o ist das Austragsrohr .bezeichnet.
  • Das Getriebegehäuse weist einen Ring i i auf, der .an :dem Flansch 4 mit Bolzen befestigt und mit Abstand rings. um das Rohr 6 angebracht ist. Der Ring i i erstreckt sieh wesentlich über das Getrieberad 5 hinaus und steht dort mit einem feststehenden King i2 im Eingriff, welcher im Querschnitt S-förmig ist. Dieser Ring ist an idie Außenseite d=es Unterkastens 13 und des oberen Teiles des Gehäuses 8 angeschraubt. Eilive Packung 14 ist zwischen dem inneren Ende des Ringes 12 und einem nahe dem äußeren; Ende .des Ringes i i vo=rgesehenen: Flansch .angeordnet. Das Ende des Ringes i i ragt in :den inneren Flansch des feststehenden Ringes i2 hinein und rotiert in diesem. Während der rotierende Ring i i zusammen nun dem Ring 12. eine Dichtung für das Getriebegehäuse bildet, entsteht einte ;bedeutende Schwierigkeit deshalb, weil das zerkleinerte Material und :der Staub .die Neigung zeigen, zwischen; das Rohr 6 und @dse Dichtungsringe ii und 12 zu ,gelangen und in das Getriebe einzudringen.
  • Nach. der Erfindung wird, deshalb eine Hilfsdichtung zwischen :den äußeren Enden des Rohres 6 und des Ringes i2 vorgesehen, uni ,das Vorhandensein, von; Staub um das Rohr 6, herum vollständig auszuschließen. Hierzu ist ein ki:ngflansch. 15 an dem äußeren Flansch 2,5 des Pbhres 6 vorgesehen. Auf dem Ringflansch 15 liegt noch eine Reibplatte 16. Beide sind an dem Flansch 25 durch versenkte Bolzen angeschraubt, wie dies in Fig. 2dargestellt ist.. Der äußere Rand des-Ringflansches . 15 gleitet in einer ringfö=rmigen, aus dünnen Platten gebildeten Nut einer Dichtung 17, welche mit dem Getriebegehäuse 8 und dem unteren Teil des Gehäuses 13 längs dem äußeren Flansch des Ringes 12 durch Bolzen verbunden ist. Die aus dünnen ringfö,rmigen Platten bestehende Dichtung weist zwei verhältnismäßig dünne Platten 26 auf, welche gegen den, Ring i2@ gepreßt sind, eine Abstandsplatte 27 von -ann=ähernd, (derselben Dicke wie der Ringfiarnsch 15 und eine Deckplatte 28; welche den Rand des Ringflansches i5 und die Abstandsplatte übergreift. Die Abstandsplatte hat einen etwas größeren Durchmesser als der Umfang des ,Rin!gflansches 15, so @daß ein ringförmiger Räum 1ß für ein fettartiges -Schmiermittel verb=leibt, uni die Abdichtung zu vervo=llständi=gen. Ein: ringförmiger, abgebogener Flansch i9 erstreckt sich außen über .die Plattendichtung, so daß jeder Staub oder feinzerkleinerte=s Material, welches rings um die Reibplatte, 16 heraus:dringen könnte, abgewendet wird.
  • Wie in Fig. i gezeigt, ist an dem Austragende der Mühle ein nach- oben gerichtetes Austragrohr io vorgesehen, welches in die ringförmige Reitplatt 16 ,hineinragt. An diesem Teil des Rohres befindet sich ein waagerechter zylindrischer Teil, der ringsum von :der mit der Reibplatte 16 zusammenarbeitenden Reibdichtung umgeben ist. Diese Dichtung besteht aus einem Ring 2o, an den ein schwerer Packungsring 21 durch versenkte Bolzen angeschraubt ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Ein schmaler Pa*ungsring 22 ist zwischen dem Ring 2o: und dem waagerechten zylindrischen Teil,des Rohres io angeordnet. Das Rohr io weist Tragglieder 23 auf, an welchen Federn 24 angeb.racht sind, die den Ring 2o und den Packungsring 211 gegen die Rleibplatte i6 :drücken.
  • Wenn sich die Trommel i dreht, dreht sich auch -d=ie Reibplatte 16 und reibt gegen den Packungsring 2i, der durch die Federn 24 angepreßt wird. Die Federn sind rings um den Ring 2o so, verteilt, daß unter den. gegebenen. Umständen die bestmögliche Dichtung erreicht wird.
  • Die Fig. 2 -,,der Zeichnung zeigt die Konstruktion .der aus dünnen Platten bestehenden Dichtung. Es ist zu, ersehen, daß sich der Ringflansch r5 über eine Platte 26, erstreckt, welche gegen dien Ring 12, gehalten wird. Der ringförmige Zwischenraum 18 wird durch eine Abstandsplatte 27 an der Außenseite der Platte 26 und eine Deckplatte 2.8 gebildet, welche über der Abstandsplatte 27, dem Zwi.schen.-raum 18 und einem Teil :des Ringflansches 15 liegt. Zu dem Raune 18 wird Fett durch irgendeinen Fettsender durch eine Bohrung 29 zugeführt. Vorzugsweise wird: so viel Fett eingeführt, daß- es zwischen den Platten 26, 28 und dem Rinbiansch r5 austritt. Die aus den Plattenbestehende Dichtung i7 (Fig. i) kann durch Anziehen der Bolzen abgedichtet werden, welche die Platten: a ,n. dem äußeren Flansch :des- Ringes i2 halten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrmühle mit axialen Hohlzapfen, von -denen einer durch ein Getriebe angetrieben wird, welches mit dem Hohlzapfen; in einem Gehäuse angeordnet ist, gekennzeichnet durch .ein in dem Hohlzapfen (2) befestigtes und sich durch die Wand des Gehäuses (13) erstreckendes Rohr (6), an dessen äußerem Ende ein Ringflansch (15) staubdicht befestigt ist, der zwischen zwei am Gehäuse befestigte ringförmige Dichtungsplatten (26 und 28) greift, die durch eine: Zwischenplatte (27) .im Abstand voneinanider gehalten werden,.
  2. 2. Rohrmühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an ,dem Hohlzapfen (2) innerhalb des Getriebegehäuses, (13) ein das Rohr (6) mit Abstand. umgebender Ring (i I) angeordnet ist, welcher sich gegen. einen am Getriebegehäuse vorgesehenen Ring (12) mittels einer Packung (14) staubdicht anlegt und an ihm gleitet.
  3. 3. Rohrmühle nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das sich an das Rohr (6) anschließende Austrags.rohr (io) mit dem Rohr durch einen mit Federn (24) angepreßten Ring (20, 21) staubdicht verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schmiernippel (29) zurn Einbringen von Öl oder Fett in den Zwischenraum zwischen dem Ringflansch (15) und der Zwischenplatte (27) vorgesehen ist. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 565 643, 599 217, 719 i6o.
DEP38534A 1945-06-20 1949-04-02 Rohrmuehle mit Hohlzapfen Expired DE894036C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US894036XA 1945-06-20 1945-06-20

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ID=22217455

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DEP38534A Expired DE894036C (de) 1945-06-20 1949-04-02 Rohrmuehle mit Hohlzapfen

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DE (1) DE894036C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3433905A1 (de) * 1984-09-14 1986-03-27 Krupp Polysius Ag, 4720 Beckum Drehtrommel

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE565643C (de) * 1932-12-03 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Rohrmuehle
DE599217C (de) * 1931-10-01 1934-06-27 Asea Ab Antrieb von Rohrmuehlen oder Rohroefen durch Zahnradgetriebe
DE719160C (de) * 1940-09-20 1942-03-31 Krupp Fried Grusonwerk Ag Antrieb fuer trommelartige Arbeitsmaschinen, wie Trommel- und Rohrmuehlen

Patent Citations (3)

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