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Schaltung für Lampenaignale.
Im Stammpatente Nr. 70888 ist eine Schaltungsanordnung beschrieben, bei der die grüne Erlaubnislampe in einem Nebenschlusse zu der roten Verbotlampe liegt Die rote Lampe wird dabei zum Leuchten gebracht, wenn der Stromkreis für die grüne Lampe unterbrochen wird.
Die Erfindung lässt sich noch weiter in der Weise ausbilden, dass die Stromverstärkung in der roten Lampe nicht durch Unterbrechen eines parallel geschalteten Stromkreises sondern durch Kurzschliessen eines, der roten Lampe vorgeschalteten Widerstandes erreicht wird. Dieses Kurzschliessen kann man z. B. durch die Achsen eines Zuges auf einer isolierten Blockstrecke bewirken lassen.
In der Fig. 1 ist'ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. C ist wieder die Stromquelle, 1}'der vor diese geschaltete Widerstand, r ist die rote Verbotund g die grüne Erfaubnislampe. W1 ist der erfindungsgemäss zwischen Stromquelle und Verbotlampe geschaltete Widerstand, der durch den Kontakt K bzw. durch die Achsen eines Zuges kurzgeschlossen werden kann. Die in der Zeichnung des Hauptpatentes enthaltenen Kontakte Hund 1U sind fortgelassen, können aber selbstverständlich ebenfalls angebracht werden. Die beiden Lampen sind so eingerichtet, dass die grüne Lampe g zum normalen Leuchten eine höhere Spannung braucht als die rote Lampe r.
Wegen des Widerstandes W, bleibt bei geöffnetem Kontakte K die rote Lampe r dunkel, während die grüne Lampe 9 leuchtet. Wird der Kontakt K durch die Achse eines Zuges oder auf andere Weise geschlossen, so verringert sich der Widerstand im Stromkreise und es tritt wie beim Hauptpatente eine Spannungsverminderung in den beiden parllen Stromkreisen ein, so dass die rote Verbotlampe I leucbtet und der Faden der grünen Erlaubnislampe g höchstens dunkel glüht.
Man kann die Erfindung auch so ausbilden, dass nicht wie beim Hauptpatente, die grüne Erlaubnislampe sondern die rote Verbotlampe anschaltbar gemacht wird. Dabei werden die elektrischen Abmessungen der Lampen genau so belassen, wie beim Hauptpatente, d. h. die anschaltbar Lampe hat die geringere Betriebsspannung. Man erhält dadurch den Vorteil, dass man die Führung des Stromes über die besonderen Überwachungs- kontakte entbehren kann. Zweckmässig leitet man den Strom für die rote Lampe über die isolierten Schienen einer isolierten Blockstrecke, so dass der Strom für die rote Lampe durch die Achsen eines auf der isolierten Blockstrecke befindlichen Zuges ge- schlossen wird.
In der Fig. 2 ist eine derartige Anordnung dargestellt. C ist wieder die Batterie, der vorgeschaltete Widerstand über den der Strom von der Stromquelle aus
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Stromfluss wie erwähnt durch die Achsen eines in der isolierten Blockstrecke befindlichen Zuges fliessen, so werden die beiden Zuleitungen zu dem Kontakte K zu den isolierten Schienen der zu sichernden Blockstrecke geführt. Ist der Kontakt K geselossen, oder befindet sich ein Zug auf der isolierten Blockstrecke, so wird die rote Lampe r hinzugeschaltet Die Spannung sinkt infolgedessen in den Lampenstromkreisen so, dass sie nur noch zum Betriebe der roten Lampe ausreicht, während die grüne Lampe dunkel bleibt.
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gebildet sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltung für Lampensignale nach Patent Nr. ut bei der Lampen mit un- i gleicher Betriebsspaunung parallel an eine Stromquelle geschaltet sind, gekennzeichnet durch einen zwischen Verbotlampe und Stromquelle liegenden Widerstand, der durch einen
Kontakt kurzgeschlossen werden kann, wodurch sich die Stromstärke im Haltestromkreise verstärkt, im Fahrstromkreise infolge des darin auftretenden Spannungsabfalles vermindert.
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