AT75272B - Verfahren zur Konservierung von Holz. - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von Holz.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Konservierung von Holz. 



   Das vorliegende Verfahren zur Konservierung von Holz besteht darin, dass konservioroude oder fouerfestmachendo Salze gemeinsam mit wässerigen Lösungen von   Paraformaldehyd (Trioxymethylen) beziehungsweise   den einzelnen Polymeren des Formaldehyds   (Alpha-,   Beta-, Gamma-Trioxymethylen) verwendet werden. Die Auswahl der Salzn hängt davon ab, ob und nach welcher Richtung eine Konservierung oder ein Feuerfestmachen beabsichtigt ist. 



   Zur Konservierung des Holzes werden solche Salze als Zusatzmittel gewählt, welche an und für sich in gewissem   Masse   Holzzerstörer fernzuhalten in der Lage sind, x.   U.     .     llkalifluorido,   wie Fluornatrium, Kieselfluornatrium oder Schwermetallsalze, wie Chlorzink, Kupfersulfat, Sublimat usw. Als otganische Verbindungen sind hier beispielsweise   verwendbar Natrium-oder Kalium-Phenolat   oder die Schwefelmetallsalze der Phenole oder die entsprechenden Verbindungen der Naphtole. Die Anwendung von Salzen der   Ph01101-   sulfosäure oder der   Naphtalinsulfosiiure   ist wegen der geringen antiseptischen Kraft dieser Verbindungen nicht   zweckmässig.   



   Um das Feuerfestmachen des Hol7es zu erzielen, sind Zusätze von   Ammoniumsulfat,     Ammoniumphosphat, Ammoniumborat, Magnesiumsulfat usw. verwendbar.   



   Man verwendet beispielsweise eine Lösung, die einen   Teil Trioxymethyl'n, sechs   Teile Natriumfluorid in tausend Teilen Wasser enthält, doch kann sowohl bezüglich der Konzentration als auch des Mischungsverhältnisses von Trioxymethylen und dem Zusatzsalz jede sonstige Abänderung getroffen werden. Derartige Lösungen sind bisher zur Holzkonservierung noch nicht vorgeschlagen worden. 



   Die   Ausführung der Imprägnierung geschieht   in bekannter Weise. Beispielsweise fuhrt man dio warmen oder heissen Lösungen unter Anwendung von   Vakuum   und Druck ein. 



   Man kann die Imprägnierung auch derartig ausführen,   daL1   man Trioxymethylen getrennt von den anderon Lösungen einführt, wobei die anderen Lösungen sowohl vor wie   nach der Einführung des Trioxymethylens   in das Holz gebracht worden   müssen.   



   Die konservierende Wirkung von Formaldehydlösungen ist bekannt. Die gemeinsame Verwendung von Formaldehydlösungen mit Salzen würde aber bei der Holzkonservierung auf Schwierigkeiten stossen, namentlich wäre es nicht möglich, die Menge des eingeführten 
 EMI1.1 
 kann. Diese genaue Dosierung ergibt sich auch, wenn man die Lösungen getrennt anwendat. Nach dem Einbringen einer Lösung, welche neben Trioxymethylen Zusatzsalze enthält. 1 lagert sich beim Verdunsten des Wassers das Salzgemisch im Ilolzinnern ah. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   verbürgen   die Zusätze dem Trioxymethylen eine solche   Wasserlöslichkeit,   dass dieselbe ausreicht, das Trioxymothylen allmählich zur Wirkung zu bringen. 



   Im Falle der Verwendung von Natriumphenolat   und Trioxymethylen   ist die Imprägnierung derartig auszuführen, dass keine Kondensation zwischen Natriumphenolat und Trioxymethylen eintritt.. Beispielsweise verwendet man neun Teile Natriumphenolat in trockenem Zustande, indem man sie mit einem Teil   Trioxymethylen   mechanisch    ver-   mischt. Dieses so gewonnene Gemisch wird beispielsweise zu   1'8 in Wasser von 850   gelöst    und'die Lösung   in üblicher Weise in das Holz eingeführt. Eventuell kann man auch Natriumphenolat und   Trioxymethylen   getrennt in Wasser lösen und die so gewonnene Lösung in das Holz einpressen. Es tritt bei der Imprägnierung eine Abkühlung der warmen   Lösung,   durch das Holz ein.

   Die Imprägnierung dauert je nach der Holzstruktur etwa zwei bis drei Stunden. In dieser Zeit ist, selbst wenn eine Temperatur von 80 bis   900 innegehalten   wurde, eine Kondensation nicht zu erreichen, da diese erst beim längeren Kochen und unter Innehaltung höherer Temperaturen eintritt.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Konservierung von Holz, dadurch gekennzeichnet, dass wässerige Lösungen von holzkonserviereaden Salzen (z. B. Phenolate, Naphtolate, Alkalifluorid, Schwermetallsalze) oder feuerfestmachenden Salzen (z. B. Ammonium-und Magnesium- verbindungen) und Trioxymethylen verwendet werden.
AT75272D 1915-04-21 1916-05-13 Verfahren zur Konservierung von Holz. AT75272B (de)

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