AT74979B - Verfahren zum Reinigen von Rohessigsäure. - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Rohessigsäure.

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 tätig auf einen konstanten Punkt    ein. und   es destilliert eine Essigsäure von konstanter, der zulaufenden Essigsäure entsprechenden Konzentration, im vorliegenden Falle also eine etwa   90% ige Essigsäure   ab. Ein analoger Erfolg wird erzielt, wenn man z. B. eine   80% ige, 85% ige,   95% ige oder höherprozentige Essigsäure dem Säuregemisch zufliessen lässt. Auch mit Essigsäure geringerer Konzentration ist das Verfahren, wenn auch mit weniger gutem Erfolge, durchführbar. 



  Im allgemeinen dürften aber   70%   die unterste Grenze darstellen. 



   Selbstverständlich können auch die Mischungsverhältnisse der beiden Säuren und damit   zusammenhängend   die Temperaturen des Säuregemisches und der abdestillierenden Essigsäure innerhalb gewisser Grenzen schwanken. Im allgemeinen empfiehlt es sich, die Einstellung so vorzunehmen, dass die Destillation der abgehenden Essigsäure bei gewöhnlichem Druck unter   1300 vor sich   geht, um durch kontinuierliches Zufuhren frischer Säure dieses Mischungsverhältnis aufrecht zu erhalten. Wesentlich ist es natürlich, dass in dem Destillationsgemisch so viel Wasser anwesend ist, dass eine Zerstörung der Essigsäure vermieden wird. Natürlich ist es gleichgültig, ob dieses Wasser mit der Essigsäure, mit der Schwefelsäure oder für sich allein zugeführt wird. 



   An Stelle des als Verdünnungsmittel dienenden Wassers kann man natürlich auch andere geeignete, dem   Essigsäure-Schwefelsäuregemisch   gegenüber indifferente Verdünnungsmittel anwenden, ohne dass hiedurch an dem Wesen des Verfahrens etwas geändert wird. 



   Die Erfolge sind überraschend. Man erhält eine   Essigsäure,   welche praktisch frei ist von   Ameisensäure   und anderen Verunreinigungen in verlustloser Ausbeute. Ein irgendwie in Betracht kommender Verbrauch an Chemikalien findet nicht statt, weil die gleiche   Schwefelsäure sehr   lange benutzt werden kann. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, den in Form einer 10-bis 12% igen Säure unmittelbar aus der   Verkohlungsretorte   hervorgehenden und die gesamten Verunreinigungen noch enthaltenden rohen Holzessig dadurch zu reinigen, dass man die   Essigsäuredämpfe   durch mit verdünnter Schwefelsäure beschickte Vorlagen leitet, welche auf Temperaturen von etwa   1000 gehalten werden.   damit die zuströmenden   Wasser-und Essigsäuredämpfe   nicht in den Vorlagen kondensiert werden. 



  Dieser Vorschlag, welcher auf die Verseifung und Bindung der verunreinigenden Körper, wie Ketone, Aldehyde, Ester und Harze durch verdünnte Schwefelsäure abzielt,   verwirft   ausdrücklich die Verwendung konzentrierter Säure als für diesen Zweck ungeeignet. 



   Die vorliegende Erfindung, welche auf der Zersetzung der Ameisensäure, welche in der konzentrierten, aus der Holzkalkdestillation hervorgegangenen Rohessigsäure als Verunreinigung noch vorhanden ist, durch konzentrierte Schwefelsäure beruht, kann   natürlich durch BfliMideln   essigsaurer Dämpfe mit verdünnter Schwefelsäure im Sinne des vorstehend besprochenf'n Vorschlages nicht verwirklicht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Reinigen von Rohessigsäure mit Hilfe   von Schwefelsäure, dadurch gekenn-   
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 Stoffen bei gewöhnlichem oder vermindertem   Druck aus einem Gemisch von Essigsäure, kon-     zentrierter Schwefelsäure   und einem   Verdünnungsmittel   (Wasser), vorzugsweise einem solchen aus etwa gleichen Teilen Essigsäure und etwa 70%iger Schwefelsäure, herausdestilliert wird, bei Temperaturen, welche oberhalb der Zersetzungstemperatur der Ameisensäure, aber unterhalb der Zersetzungstemperatur der Essigsäure liegen, vorzugsweise   solchen, welche den Siedepunkt   der abdestillierenden Essigsäure nicht wesentlich übersteigen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Säuregemisch eine der abdestillierenden Essigsäure entsprechende Menge Rohsäure kontinuierlich zugefÜhrt wird.
AT74979D 1914-05-28 1915-05-04 Verfahren zum Reinigen von Rohessigsäure. AT74979B (de)

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