AT74771B - Verfahren zur Herstellung stark binde- bzw. reaktionsfähiger Produkte aus nicht oder weniger binde- bzw. reaktionsfähiger Magnesia. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung stark binde- bzw. reaktionsfähiger Produkte aus nicht oder weniger binde- bzw. reaktionsfähiger Magnesia.

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AT74771B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung stark binde-bzw. reaktionsfähiger Produkte aus nicht oder weniger binde-bzw. reaktionsfähiger Magnesia. 



   Es sind Verfahren bekannt, stark binde- bzw. reaktionsfähige Produkte aus nicht oder weniger binde-bzw. reaktionsfähiger Magnesia dadurch herzustellen, dass dieselbe unter Druck der Einwirkung von Wasser oder Wasserdampf ausgesetzt wird. Es ist ferner vorgeschlagen worden, das erwähnte Ausgangsmaterial mit   Wassp ! befeuchtet   in grösseren Haufen längere Zeit zu lagern, bis unter eintretender Erwärmung die Hydratisierung der Masse vor sich geht.

   Es zeigte sich nunmehr, dass in dem Falle, wenn die nicht bindeb/w   realuonsfähige.   gargebrannte Magnesia in glühende Zustande der Behandlung mit Wasser oder Wasserdampf unterworfen wird. es nicht notwendig ist, unter Druck zu 
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 diesemZustandeausübt. das Verfahren kann zweckmässig derart ausgeführt werden, dass man in gehende   gcbranutp   Magnesitmasse Wasserdampf einbaläst, der die glühende Masse reichlich mit   Wasser besprengt   oder dieselbe in Wasser wirft, wobei auf diese   Weise gief-hzeitig auch   dieEntkalkungdesMagneisitsdurchgeführtwerdenkann. 



   Statt Wasser kann auch die wässerige Lösung einer Säure oder eines auf   ('calcium-   oxyd lösend wirkenden Salzes verwendet werden, wodurch ohne Schädigung der   13inde-   fähigkeit des   Produktes die Entkalkung desselben begünstigt wird. So   hat sich beispiels- 
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 ausgewaschen wird. Selbstverständlich können an Stelle der genannten Mittel auch andere ahulich   wirkende Säuren   oder Salle verwendet wirden. 



   Das Verfahren, auf diese Weise durchgeführt, bietet den Vorteil, dass die im gebrannten Magnesit beim Breunen augesammelte Wärme für die Zwecke der Reaktion verwertet werden kann ; ferner kann das Verfahren mit der zur Entkalkung dienenden Massnahrno vereinigt worden und schliesslich wird es   ermöglicht,   das Verfahren im   kontinuier-     lichen   Betriebe mit dem Brennen des   Magnesits vereinigt durchzuführen.   



   Das erhaltene Produkt wird nach dem Trocknen und schwachem Glühen gepulvert.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise einen zum Brennen   des Magnesits ver-   serdetern üblichen Schachtofen, weicher mit daran vorgenommenen geringfügigen Änderungen   /ur Durchführung   des Verfahrens in   kontinuierlichem Betriebe geeignet ist-   
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Das Verfahren wird im Köhlschacht 3   durchgeführt,   in welchem zu diesem Zwecke vorteilhaft der zweckmässig aus Gusseisen hergestellte Zylindermantel 6 angeordnet ist, so dass zwischen demselben und der Schachtwand ein ringförmiger Raum 7 entsteht, in welchem durch die Abzweigung 8 des Gasleitungsrohres 5 Heizgas, durch den Rohransatz 9 aber Luft eingeführt werden kann.

   Die an eine Wasserleitung 11 sich anschliessende Brause 10 mündet in den Kühlschacht. 



   Der gargebrannte Magnesit wird aus dem Räume 2 in den Schacht 3 gebracht und hier mit Wasser, Salzlösung oder dgl. besprengt. 
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 geführten Heizgases und der durch den Rohransatz 9 eingeführten Luft wieder schwach geglüht und der Schacht hernach durch die Tür   1 : ! entleert,   vom Raume 2 neuerdings gefüllt usw. 



   Das Nachglühen mit besonderem Heizmaterial kann eventuell weggelassen werden, wenn im Schachte 3 das Besprengen des glühenden Materials schichtenweise durchgeführt, auf die besprengte Materialschichte glühender, gargebrannter Magnesit gebracht wird usw. 



  Die glühende Schichte erhitzt und trocknet in diesem Falle die darunter liegende nasse Schichte, der aus dieser entwickelte Dampf aber bewirkt gemeinschaftlich mit dem Be- 
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 werden. 



   In dem auf der Zeichnung veranschaulichten oder in einem anderen geeigneten Ofen können sämtliche Massnahmen. das Ausbrenenen, das Behandeln mit Wasser bzw. mit   wässerigen Lösungen   und das Nachglühen vereinigt   durchgeführt   werden.   NatürHch können   aber diese   Massnahmen   auch in   besonderen Vorrichtungijn vorgenommeij werden.   



   Das Heizgas zum Nachglühen kann bei der in der Zeichnung veranschaulichten vorrichtung statt aus dem Generator 4 natürlich auch aus einer besonderen Feuerung entnommen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren. bindungsträge Magnesia durch Behandeln mit Wasserdampf zu beleben, dadurch gekennzeichnet, dass Wasserdampf in die gargebrannte glühende Magnesin ein- 
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Claims (1)

  1. zum durchnässen der glühenden Magnesia geeignete wässerige Salz- bzw Säurelösungen verwendet werden, um die Entkalkung des Produktes zu erleichtern
AT74771D 1912-06-08 1913-06-06 Verfahren zur Herstellung stark binde- bzw. reaktionsfähiger Produkte aus nicht oder weniger binde- bzw. reaktionsfähiger Magnesia. AT74771B (de)

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