AT102263B - Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von Schmiedefeuern oder Schmiedeherden (Öfen). - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von Schmiedefeuern oder Schmiedeherden (Öfen).Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von Schmiedefenern oder Schmiedeherden (Öfen). EMI1.1 Diese Betriebsart hat verschiedene Nachteile. Zu diesen zählt das verhältnismässig langwierige Anheizen des Brennstoffes und damit das Inbetriebsetzen der Schmiede sowie der Umstand, dass eine unverhältnismässig grosse Luftmellge zugeführt wird. welche auf die zu behandelnden Werkstücke oxydierend wirkt. Zur Vermeidung dieser Nachteile werden der Erfindung gemäss in den Brennstoff der Schmiede nebst Pressluft, brennbare gegebenenfalls reduzierend wirkende Gase, z. B. Leuchtgas. Erdgas od. dgl. eingeführt, EMI1.2 und hauptsächlich innerhalb des Brennstoffes verbrennen. Die dadurch entwickelte Wärme bewirkt nicht nur ein schnelles Anheizen (Insglühenbringen) des Brennstoffes, sondern ermöglicht auch eine Benutzung der Schmiede, bevor der Brennstoff als solcher zu dem sonst erforderlichen Glühen gekommen ist. weil schon früher die notwendige Wärme erzeugt und eingeblasene Luft zur Verbrennung der Generatorgase zum grossen Teil verbraucht wird, somit weit weniger als bei der bekannten Schmiede oxydierend wirken kann. Zudem wirken die Generatorgase auf das zu behandelnde Werkstück reduzierend, wodurch die Zunderbildung sehr eingeschränkt wird. Es ist auch möglich, die Schmiede (Schmiedefeuer oder Schmiedeherd) mit einem Gasgenerator bekannter Type in unmittelbare Verbindung zu bringen. Ein solcher Generator ist im vorliegenden Falle oben offen und dessen Wärme wird zur Erzeugung von Dampf benutzt, der die dem Generator zuzuführende EMI1.3 Generators aufgesetzt und ferner der vom Generator erzeugte Dampf zur Ansaugung und Znführung der Verbrennungsluft (Zweitluft. Sekumdärluft, Unterwind) zum Brennstoff dienen. Die in der Zeichnung als Beispiel dargestellte fahrbare Schmiede besteht aus einem Gasgenerator a EMI1.4 wird, wogegen der erzeugte Dampf bisher durch eine Leitung samt der von ihm angesaugten Luft dem Aschenraum des Generators zugeführt wird, von wo er in das glühende Brennmaterial eintritt und Generatorgas (Halbwassergas) erzeugt. Die Feuerschale b nimmt den Brennstoff auf und ist von einem Raum oder Kanal i umgeben, der einerseits durch die Leitung k mit der Dampfleitung i in Verbindung steht und anderseits durch ein EMI1.5 ist ein Dreiweghahn M eingebaut. Ist der Generator in Betrieb, wobei er sowohl Dampf als auch Generatorgas erzeugt, dann wird EMI1.6 <Desc/Clms Page number 2> durch die obere offene Mündung n in den Brennstoff eintretenden Generatorgas. Das Generatorgas wird dabei hauptsächlich innerhalb des Brennstoffes in der Schale verbrannt und bewirkt dadurch die früher erwähnten Arbeiten, indem es nämlich den Brennstoff in der Schale rasch anheizt und die Schmiede schon vor dem Glühen dieses Brennstoffes benutzungsfähig macht, wobei es auf das zu glühende Werk- stück reduzierend wirkt. Dabei erfordert die Zuführung des Windes zur Feuersohale keinen Arbeits- aufwand und es findet eine grosse Wärmeentwicklung statt. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Verfahren zum Betrieb von Schmiedefeuem oder Schmiedeherden (Öfen), dadurch gekenn- zeichnet, dass dem Brennstoff nebst Luft brennbare, gegebenenfalls reduzierend wirkende Gase, Generator- gas od. dgl zugeführt wird, die hauptsächlich innerhalb des Brennstoffes verbrannt werden.
Claims (1)
- 2. Schmiedefeuer oder Schmiedeherd (Ofen) zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die den Brennstoff aufnehmende Feuerschale od. dgl. nebst der Wind- leitung eine Gasleitung, z. B. eine von einem Gasgenerator kommende Generatorgasleitlmg mündet.3. Schmiedefeuer oder Schmiedeherd (Ofen) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Windleitung versehene Feuerschale od. dgl. auf die obere offene Mündung eines Gasgenerators aufgesetzt ist.4. Schmiedefeuer oder Schmiedeherd (Ofen) zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit vom Gasgenerator beheiztem Dampferzeuger für den die Erstluft ansaugenden Dampf, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Dampferzeuger auch den Dampf zur Ansaugung des der Feuerschale od. dgl. zuzuführenden Windes liefert. EMI2.1
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