AT74690B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlgegenständen aus Papierbrei. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlgegenständen aus Papierbrei.

Info

Publication number
AT74690B
AT74690B AT74690DA AT74690B AT 74690 B AT74690 B AT 74690B AT 74690D A AT74690D A AT 74690DA AT 74690 B AT74690 B AT 74690B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
objects
core
rails
cores
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Fulcher Pulp Bottle Company
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fulcher Pulp Bottle Company filed Critical Fulcher Pulp Bottle Company
Application granted granted Critical
Publication of AT74690B publication Critical patent/AT74690B/de

Links

Landscapes

  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Hohlgegenständen, namentlich von Flaschenkörper   für Milchnaschen,   aus 
 EMI1.2 
 Paraffin   getränkt,   um sie   wasserdicht zu machen   und um ihnen eine harte, glatte Oberfläche zu erteilen. 



   Fig. 1 a ist eine   Draufsicht   auf das eine   Ende der Maschine. Fig. l) stellt den Mittelteil   der Maschine dar. Fig. 1 c gibt das andere Ende in Draufsicht wieder. Fig. 2a ist eine Vorderansicht des einen Endes der Maschine. Fig. 2b ist ein Aufriss des Mittelteiles. Fig. 2c ist das andere Ende der Maschine. Fig. 3 gibt einen   Schnit t durch den einen Endteil wieder, und zwar   sind Einzelne 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
   Vorrichtungen. Fig. 21 zeigt den in Fig. 19 unten dargstellten Fuss in grösserem Massstabe. Fig. 22   ist derselbe Fuss in   etwas anderer Stellung. Fig. 23 zeigt m Draufsicht   die Mittel zur Veränderung der in Fig. 21 und 22 gezeigten Teile. Fig. 24 ist eine Draufsicht auf eine   Kettenscheibe. Fig. 25   
 EMI1.5 
 vorrichtungen.

   Fig. 30 gibt die Zahnräder und die Zahnstangen wieder, durch welche die Glättvorrichtungen betätigt werden. Fig. 31 ist eine Draufsicht auf den Teil der Vorrichtung, der zum Aufheben der Kerne aus der Heizvorrichtung dient. Fig. 32 ist eine Seitenansicht dieses Teiles der Vorrichtung. Fig. 33 stellt in Draufsicht die Scheibe zum Drehen des Kernes dar. Fig. 34 
 EMI1.6 
 Schnitt durch diese Hubscheibe und Fig. 39 gibt im grösseren Massstabe Einzelheiten der in   Fig. 35   gezeigten   VoMichtung   wieder. 
 EMI1.7 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 unterstützt. 



   In Aussparungen der beiden Kettenscheiben 17 und 21 kommen Rollen 23 zu liegen und diese Rollen umschliessen das obere bzw. untere Ende von   Röhren -24. Die   Röhren 24 werden in ihren oberen und unteren Enden von Armen 25 bzw. 26 getragen, welche Arme sich nach Fig. 2 und 3 zu Kettengliedern ergänzen. Innerhalb der Röhren 24 befinden sich nach Fig. 6 die Stangen 28, die an ihren oberen Enden mit Gewinde versehen sind und durch diese Gewinde Bronzebuchsen 29 erfassen und halten. Die Kopfenden der Bronzebuchsen sind bei 30 zu Flanschen ausgebildet, während die unteren Enden der Buchsen Aussengewinde tragen. um Muttern 31 und Gegen- 
 EMI2.2 
 für die Rollen 37 gehalten werden. Diese Rollen reiten auf weiter unten beschriebenen Schienen. 



  Zur Führung der Hängeglieder 34 an diesen Schienen diesen ferner die in Fig. 6 angedeuteten 
 EMI2.3 
 Stiften 39 befestigt   (Fig.   8). 



   Bei Beginn der Herstellung eines Hohlgegenstandes befindet sich der Kern in   verhältnismässig     stark erhitztem Zustand. Es ist deshalb notwendig, diesen Kern zu kühlen und bei 41 ist aus diesem   Grunde ein gebläse angedeutet (Fig. 1 b). Diese Gebläse lässt kalte Luft gegen die Kerne strömen, während sie auf den Schienen 42 fortbewegt werden. In der Weiterbewegung dieser Kerne werden sie durch Schienen 43, welche auf den Ständern 44 gestützt sind, gesenkt, wie in Fig. 5 angedeutet, und bei dieser Senkung tauchen sie in einen   Behälter   46, der geschmolzenes Paraffin enthält. 



  Nach ihrer Üherziehung mit Paraffin werden sie auf Hubschienen 47 aufgebracht, so dass sie wieder aus dem Behälter in ihrer Weiterwanderung herausgehoben werden. Diese Schienen 44 und   4ì   werden durch   Rahmengestelle 4. 5 getragen (Fig.   2 a, 2 b und 5). Die zur Unterstützung der Kerne dienenden Ketten werden dann, wie aus Fig. 1 a hervorgeht, durch die Lenkscheibe 48 in Stellung 
 EMI2.4 
 und der Innenwand der so gebildeten Form einen Raum, der der Dicke der Wand des herzustellenden Behälters   entspricht. inn   der Mittelrippe des Formteiles ragt ein Arm 69 nach unten 
 EMI2.5 
 ruht in Gleitstücken 78, welche sich auf   diesen Ständern 77 verschieben können.

   Zur Verschiebung   dieser   Gleitstücke     1'9 dienen die Zapfen   79 von Rollen, die ihrerseits wieder auf kreisförmigen 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 das Teilrad 82 ein Stück weitergedreht und alle Rollen 79, welche von den hochgelegenen Stellen 81 des Rades 82 getragen werden, fallen dann in die   Tiefstellen   dieses Rades ein. Damit fällt auch die untere der äusseren Führungsschienen 62', so dass sich die Rollen 59 senken, wodurch die Öffnung aller Formen und die Trennung dieser Formteile von dem Kern bewirkt wird. 



   Nachdem die Aufhängung der Kerne 40 den Umfang des Lenkrades 48 verlassen hat, treten die Rollen 23 in die Aussparungen oder Kerben der Förderscheiben 17, 21 ein   (Fig.   2 a)., Gleich darauf werden die Kerne gesenkt, und zwar infolge der Einwirkung einer oben angebrachten Führungsschiene 86, die in Zusammenwirkung mit einem gleichfalls oben angebrachten, aber etwas weiter unten befindlichen Geleise 87 steht. Die beiden Führungsschienen 86 und 87 werden von   Ständern 88 getragen,   welche sich von einer Scheibe 89 erheben, die nach Fig. 3 mit dem 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 



   Der Behälter ist mit Papierbrei gefüllt, welcher durch Zusatz von Wasser etwas verdünnt ist. Das Wasser wird, wie weiter unten beschrieben, wieder aus dem Brei herausgepresst, nachdem der Brei selbst die richtige Form erhalten hat. Um den Brei selbst genügend flüssig zu halten, wird er aus einem   Hauptbehälter.   91   durch eine Fördfrschneckt-9 zugefihrt, deren Geschwindigkeit   
 EMI3.4 
 
Die Bewegung der Form bzw. der   verschiedenen rormteüe   mit Bezug auf den Kern ist besonders aus den Fig. 11,12, 13 ersichtlich, und zwar ist Fig. 11 eine Abwicklung der inneren Schienen, die zur Führung der   Stangen- dunen.

   Durch   diese   Stossstangen wird   die Form als 
 EMI3.5 
 wieder, durch welche die vier Formteile gehoben und gesenkt werden, und Fig. 13 ist eine Draufsicht auf diese Schienen. Die untere Schiene 61'des tnneren Satz, es bildet einen vollen Kreis, während die obere Schiene desselben Satzes sowie die   beiden Schienen dep äusseren Satzes sich   nur auf 
 EMI3.6 
 Senkung des Kernes in Mittelstellung zwischen die Formteile stattfindet, wenn the Formteile sich von der bei 40 2 angedeuteten Mittelstellung durch einen Bogen bewegt haben, der etwas grösser ist als sechs Vierzigstel des ganzen Kreisumfanges. Berdieser Stellung fängt nach Fig. 12 die untere äussere Hubscheibe 62'an sich zu erheben und hebt auf   di'se Weise die Rollen J9   für die Stoss- 
 EMI3.7 
 
 EMI3.8 
 der Formteile decken.

   Em solcher Behälter ist   natürlich   nicht   80   gut wie ein glatter Behälter und es sind deshalb Mittel vorgesehen, um diese Längsrippen   zu vermeiden. Zu diest-m Zweck,'wird   der Flaschenkörper zwischen dem Kern und den Formteilen mehrere Male zusammengepresst. nachdem der Kern mit dem daran haftenden Körper gedreht worden ist. 



     Nach   Fig. 6 ist die Stange 28, welche den Kern trägt, bei 93 mit einer Keilnut versehen, auf welcher eine Röhre 94   gleiten kann, ohne sich mit Bezug ttuf die Stange zu verdrehen. Diese   Röhre 94 trägt an ihrem oberen Ende das Zahnrad. 96 und bei   9 ?' (Fig. 18) ist durch einen   Keil mit dieser Röhre ein Zahnrad 98 verbunden. Unterhalb diesem Zahnrad befindet sich auch in Keilverbindung mit   der Röhre eine   dreieckige Scheibe 99 und unterhalb der Scheibe ein anderes Zahnrad 101. Das unterste Zahnrad 101 ist dazu bestimmt, in Aufeinanderfolge mit kurzen Zahn- 
 EMI3.9 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 auch der Kern entsprechend weit gedreht.

   Die Drehung findet statt, während die Form geöffnet ist, da, wie aus Fig. 12 hervorgeht, zwischen den Teilen   15   und   16   des   kreisförmigen   Pfades die äusseren Schienen 62,   ?'eine Durchbiegung nach unten anweisen. Gleich   darauf jedoch sind sie wieder nach oben abgebogen, so dass die Form nach Vollendung der Teildrehung wieder geschlossen wird. Ähnliche Vorgänge, wonach Drehung des Kernes und Öffnung der Form wiederholt werden, 
 EMI4.1 
 Masse gegen den Kern gepresst. Auf diese Weise werden die Pressnähte an der Flasche selbst vollständig vermieden. Nach Fig. 12 beginnen beim Teil 24 des Umfangs die äusseren Schienen die Abwärtsbewegung, wodurch die Form geöffnet wird. Bei 25 senken sich auch die inneren Führungschienen, so dass an dieser Stelle der Kern sich von der Form trennt.

   Gleich darauf tritt der Kern in einen Ofen 108 ein (Fig. 3), und zwar wird diese Wanderung 
 EMI4.2 
 nahe dem oberen Ende den Ofens aus. In jedem der verschiedenen Stösse des Ofens, wie aus Fig.   11) und 1 c ersichtlich   ist, befindet sich eine Heizkammer 119 (Fig. 5), die ebenfalls sowohl auf der Seite als auch am Boden abgeschlossen ist, und diese Heizkammer ist an der Deckel-   platte 774 des Ofens aufgehängt.   Ferner befindet sich in jedem   dieser Stösse ein   Paar von Luftzügen   121   in Form von Heizschlangen, um die   Fläche, welche der Erwärmung   durch den   Brenner   ausgesetzt ist, möglichst zu   vergrössern.

   Diese Züge stehen   an ihren unteren Enden mit der   Aulcn-   luft in Verbindung und münden an ihren oberen Enden in die Kammer   779 ein. Nahe dem   
 EMI4.3 
 Welle 127 ausgeschwungell und damit werden die Führungsschienen 107 angehoben. Dies hat zur Folge, dass die Kerne aus den Heizvorrichtungen herausgezogen werden, wobei durch den Anhub der Kerne die Schwingdeckel 122 umgelegt werden. Nach Fig. 32 stehen die Enden der Schiene 107 mit den nächstgelegenen Führungsschienen durch Stifte und Schlitze in Verbindung, damit ein solches Anheben der Schiene 107 ermöglicht wird. Von dem rückwärtigen Ende der Scharniere 123 für die Deckelplatten 122 ragen aufwärts die Arme 132, die durch   Gewichte 133 belastet sind.   



  Wenn beim Anheben der Kerne die Deckel 122 teilweise geöffnet werden, so ziehen die Gewichte die Deckel schliesslich in Offeustellung. Dies erleichtert die Entfernung der Kerne und der darun haftenden Flaschenkörper aus der   Heizkamuner.   



   Die   Stangen 2   für die   Flaschenkeme   werden auf ihrer weiteren Wanderung vollständig aus der Heizkammer herausgehoben, da sich   ihre Führungsrollen auf   den   Schienen 134, 1. 14'     bewegen, die   in passenden Abständen voneinander durch die Streben 136 gehalten werden. Die   untere Schiene 7. 34 ist   an das Ende eines halbekreisförmigen Geleises 137 angelenkt, welches von 
 EMI4.4 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 


Claims (1)

  1. EMI6.2 <Desc/Clms Page number 7>
    13. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die die Durch- leitung der hohlgegenstände durch die Öfen (108) beherrschenden Leitschienen (107) beweglich. EMI7.1 und mit in bezug auf die Bahn der Gegenstände einstellbaren heizkammern (152) verschen sind.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass den Gegenständen während der Glättung eine Drehung durch Eingriff von an den Kernträgern angeordneten Zahn- EMI7.2
    16 Vorrichtung nach Anspruch 5 und 14, dadurch gekennzeichnet ; dass die Glätt- vorrichtungen (155, 156, 157) unter rollender Reibung nacheinander auf verschiedene Teile der Gegenstände zur Einwirkung gelangen, wobei ein Zuschneidmesser (174) eine Kante des sich drehenden Gegenstandes abnimmt.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahme der Gegenstände von den Kernen durch von einer Hubscheibe (194) gesteuerte Zangen (182) erfolgt, die sich EMI7.3
AT74690D 1915-11-22 1915-11-22 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlgegenständen aus Papierbrei. AT74690B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT74690T 1915-11-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT74690B true AT74690B (de) 1918-09-25

Family

ID=3596340

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT74690D AT74690B (de) 1915-11-22 1915-11-22 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlgegenständen aus Papierbrei.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT74690B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2051915A1 (de) Selbsttätige Formvorrichtung zum Her stellen von ringförmigen, gefüllten Krapfen
AT74690B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlgegenständen aus Papierbrei.
DE2925095C2 (de) Fertigungsstraße zum Herstellen von Wurstwaren
DE1912945A1 (de) Vorrichtung zum Umhuellen von Packstuecken mit einer Schlauchfolie
DE3107503C2 (de) Tiegel sowie zugehörige Tragvorrichtung
DE328190C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlgegenstaenden aus Papierbrei
AT390867B (de) Maschine zur herstellung hohler waffeln
DE801700C (de) Vorrichtung fuer die Herstellung von Hohlkoerpern durch Schleuderguss
DE561754C (de) Vorrichtung zum Herstellen und Formen von Seife
DE498657C (de) Vorrichtung zum Nassbehandeln von Faserstoffgebilden, insbesondere solchen aus Pflanzenfasern
DE28960C (de) Verfahren und Apparat zur Herstellung von Gelatinekapseln
DE598457C (de) Absatzweise umlaufende Zweitisch-Glas-Saugblasemaschine
DE272147C (de)
AT128522B (de) Maschine zur Herstellung von Glasröhren oder -Stäben durch Ziehen.
DE466991C (de) Vorrichtung zur Berussung umlaufender Gussformen an Giessmaschinen
DE710161C (de) Vorrichtung zum Verschwelen von Steinkohle in beweglichen Schwelgefaessen
DE325087C (de) Flaschenblasmaschine
DE412230C (de) Vorrichtung zum Ausheben von Glastafeln aus der geschmolzenen Masse
DE258440C (de)
DE489018C (de) Verfahren und Maschine zum Bearbeiten zylindrischer Koerper aus in der Waerme plastischem Stoff, insbesondere zum Herstellen von Serumampullen aus Glasrohren
DE920405C (de) Maschine zum Aufbringen von Deckeln auf Gefaesse
DE526485C (de) Maschine zum Fuellen und Kochen von Trockenbatterien
DE422634C (de) Giessanlage fuer Masseln
DE193416C (de)
DE649496C (de) Vulkanisierpresse