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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Hohlgegenständen, namentlich von Flaschenkörper für Milchnaschen, aus
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Paraffin getränkt, um sie wasserdicht zu machen und um ihnen eine harte, glatte Oberfläche zu erteilen.
Fig. 1 a ist eine Draufsicht auf das eine Ende der Maschine. Fig. l) stellt den Mittelteil der Maschine dar. Fig. 1 c gibt das andere Ende in Draufsicht wieder. Fig. 2a ist eine Vorderansicht des einen Endes der Maschine. Fig. 2b ist ein Aufriss des Mittelteiles. Fig. 2c ist das andere Ende der Maschine. Fig. 3 gibt einen Schnit t durch den einen Endteil wieder, und zwar sind Einzelne
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Vorrichtungen. Fig. 21 zeigt den in Fig. 19 unten dargstellten Fuss in grösserem Massstabe. Fig. 22 ist derselbe Fuss in etwas anderer Stellung. Fig. 23 zeigt m Draufsicht die Mittel zur Veränderung der in Fig. 21 und 22 gezeigten Teile. Fig. 24 ist eine Draufsicht auf eine Kettenscheibe. Fig. 25
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vorrichtungen.
Fig. 30 gibt die Zahnräder und die Zahnstangen wieder, durch welche die Glättvorrichtungen betätigt werden. Fig. 31 ist eine Draufsicht auf den Teil der Vorrichtung, der zum Aufheben der Kerne aus der Heizvorrichtung dient. Fig. 32 ist eine Seitenansicht dieses Teiles der Vorrichtung. Fig. 33 stellt in Draufsicht die Scheibe zum Drehen des Kernes dar. Fig. 34
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Schnitt durch diese Hubscheibe und Fig. 39 gibt im grösseren Massstabe Einzelheiten der in Fig. 35 gezeigten VoMichtung wieder.
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unterstützt.
In Aussparungen der beiden Kettenscheiben 17 und 21 kommen Rollen 23 zu liegen und diese Rollen umschliessen das obere bzw. untere Ende von Röhren -24. Die Röhren 24 werden in ihren oberen und unteren Enden von Armen 25 bzw. 26 getragen, welche Arme sich nach Fig. 2 und 3 zu Kettengliedern ergänzen. Innerhalb der Röhren 24 befinden sich nach Fig. 6 die Stangen 28, die an ihren oberen Enden mit Gewinde versehen sind und durch diese Gewinde Bronzebuchsen 29 erfassen und halten. Die Kopfenden der Bronzebuchsen sind bei 30 zu Flanschen ausgebildet, während die unteren Enden der Buchsen Aussengewinde tragen. um Muttern 31 und Gegen-
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für die Rollen 37 gehalten werden. Diese Rollen reiten auf weiter unten beschriebenen Schienen.
Zur Führung der Hängeglieder 34 an diesen Schienen diesen ferner die in Fig. 6 angedeuteten
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Stiften 39 befestigt (Fig. 8).
Bei Beginn der Herstellung eines Hohlgegenstandes befindet sich der Kern in verhältnismässig stark erhitztem Zustand. Es ist deshalb notwendig, diesen Kern zu kühlen und bei 41 ist aus diesem Grunde ein gebläse angedeutet (Fig. 1 b). Diese Gebläse lässt kalte Luft gegen die Kerne strömen, während sie auf den Schienen 42 fortbewegt werden. In der Weiterbewegung dieser Kerne werden sie durch Schienen 43, welche auf den Ständern 44 gestützt sind, gesenkt, wie in Fig. 5 angedeutet, und bei dieser Senkung tauchen sie in einen Behälter 46, der geschmolzenes Paraffin enthält.
Nach ihrer Üherziehung mit Paraffin werden sie auf Hubschienen 47 aufgebracht, so dass sie wieder aus dem Behälter in ihrer Weiterwanderung herausgehoben werden. Diese Schienen 44 und 4ì werden durch Rahmengestelle 4. 5 getragen (Fig. 2 a, 2 b und 5). Die zur Unterstützung der Kerne dienenden Ketten werden dann, wie aus Fig. 1 a hervorgeht, durch die Lenkscheibe 48 in Stellung
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und der Innenwand der so gebildeten Form einen Raum, der der Dicke der Wand des herzustellenden Behälters entspricht. inn der Mittelrippe des Formteiles ragt ein Arm 69 nach unten
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ruht in Gleitstücken 78, welche sich auf diesen Ständern 77 verschieben können.
Zur Verschiebung dieser Gleitstücke 1'9 dienen die Zapfen 79 von Rollen, die ihrerseits wieder auf kreisförmigen
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das Teilrad 82 ein Stück weitergedreht und alle Rollen 79, welche von den hochgelegenen Stellen 81 des Rades 82 getragen werden, fallen dann in die Tiefstellen dieses Rades ein. Damit fällt auch die untere der äusseren Führungsschienen 62', so dass sich die Rollen 59 senken, wodurch die Öffnung aller Formen und die Trennung dieser Formteile von dem Kern bewirkt wird.
Nachdem die Aufhängung der Kerne 40 den Umfang des Lenkrades 48 verlassen hat, treten die Rollen 23 in die Aussparungen oder Kerben der Förderscheiben 17, 21 ein (Fig. 2 a)., Gleich darauf werden die Kerne gesenkt, und zwar infolge der Einwirkung einer oben angebrachten Führungsschiene 86, die in Zusammenwirkung mit einem gleichfalls oben angebrachten, aber etwas weiter unten befindlichen Geleise 87 steht. Die beiden Führungsschienen 86 und 87 werden von Ständern 88 getragen, welche sich von einer Scheibe 89 erheben, die nach Fig. 3 mit dem
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Der Behälter ist mit Papierbrei gefüllt, welcher durch Zusatz von Wasser etwas verdünnt ist. Das Wasser wird, wie weiter unten beschrieben, wieder aus dem Brei herausgepresst, nachdem der Brei selbst die richtige Form erhalten hat. Um den Brei selbst genügend flüssig zu halten, wird er aus einem Hauptbehälter. 91 durch eine Fördfrschneckt-9 zugefihrt, deren Geschwindigkeit
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Die Bewegung der Form bzw. der verschiedenen rormteüe mit Bezug auf den Kern ist besonders aus den Fig. 11,12, 13 ersichtlich, und zwar ist Fig. 11 eine Abwicklung der inneren Schienen, die zur Führung der Stangen- dunen.
Durch diese Stossstangen wird die Form als
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wieder, durch welche die vier Formteile gehoben und gesenkt werden, und Fig. 13 ist eine Draufsicht auf diese Schienen. Die untere Schiene 61'des tnneren Satz, es bildet einen vollen Kreis, während die obere Schiene desselben Satzes sowie die beiden Schienen dep äusseren Satzes sich nur auf
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Senkung des Kernes in Mittelstellung zwischen die Formteile stattfindet, wenn the Formteile sich von der bei 40 2 angedeuteten Mittelstellung durch einen Bogen bewegt haben, der etwas grösser ist als sechs Vierzigstel des ganzen Kreisumfanges. Berdieser Stellung fängt nach Fig. 12 die untere äussere Hubscheibe 62'an sich zu erheben und hebt auf di'se Weise die Rollen J9 für die Stoss-
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der Formteile decken.
Em solcher Behälter ist natürlich nicht 80 gut wie ein glatter Behälter und es sind deshalb Mittel vorgesehen, um diese Längsrippen zu vermeiden. Zu diest-m Zweck,'wird der Flaschenkörper zwischen dem Kern und den Formteilen mehrere Male zusammengepresst. nachdem der Kern mit dem daran haftenden Körper gedreht worden ist.
Nach Fig. 6 ist die Stange 28, welche den Kern trägt, bei 93 mit einer Keilnut versehen, auf welcher eine Röhre 94 gleiten kann, ohne sich mit Bezug ttuf die Stange zu verdrehen. Diese Röhre 94 trägt an ihrem oberen Ende das Zahnrad. 96 und bei 9 ?' (Fig. 18) ist durch einen Keil mit dieser Röhre ein Zahnrad 98 verbunden. Unterhalb diesem Zahnrad befindet sich auch in Keilverbindung mit der Röhre eine dreieckige Scheibe 99 und unterhalb der Scheibe ein anderes Zahnrad 101. Das unterste Zahnrad 101 ist dazu bestimmt, in Aufeinanderfolge mit kurzen Zahn-
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auch der Kern entsprechend weit gedreht.
Die Drehung findet statt, während die Form geöffnet ist, da, wie aus Fig. 12 hervorgeht, zwischen den Teilen 15 und 16 des kreisförmigen Pfades die äusseren Schienen 62, ?'eine Durchbiegung nach unten anweisen. Gleich darauf jedoch sind sie wieder nach oben abgebogen, so dass die Form nach Vollendung der Teildrehung wieder geschlossen wird. Ähnliche Vorgänge, wonach Drehung des Kernes und Öffnung der Form wiederholt werden,
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Masse gegen den Kern gepresst. Auf diese Weise werden die Pressnähte an der Flasche selbst vollständig vermieden. Nach Fig. 12 beginnen beim Teil 24 des Umfangs die äusseren Schienen die Abwärtsbewegung, wodurch die Form geöffnet wird. Bei 25 senken sich auch die inneren Führungschienen, so dass an dieser Stelle der Kern sich von der Form trennt.
Gleich darauf tritt der Kern in einen Ofen 108 ein (Fig. 3), und zwar wird diese Wanderung
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nahe dem oberen Ende den Ofens aus. In jedem der verschiedenen Stösse des Ofens, wie aus Fig. 11) und 1 c ersichtlich ist, befindet sich eine Heizkammer 119 (Fig. 5), die ebenfalls sowohl auf der Seite als auch am Boden abgeschlossen ist, und diese Heizkammer ist an der Deckel- platte 774 des Ofens aufgehängt. Ferner befindet sich in jedem dieser Stösse ein Paar von Luftzügen 121 in Form von Heizschlangen, um die Fläche, welche der Erwärmung durch den Brenner ausgesetzt ist, möglichst zu vergrössern.
Diese Züge stehen an ihren unteren Enden mit der Aulcn- luft in Verbindung und münden an ihren oberen Enden in die Kammer 779 ein. Nahe dem
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Welle 127 ausgeschwungell und damit werden die Führungsschienen 107 angehoben. Dies hat zur Folge, dass die Kerne aus den Heizvorrichtungen herausgezogen werden, wobei durch den Anhub der Kerne die Schwingdeckel 122 umgelegt werden. Nach Fig. 32 stehen die Enden der Schiene 107 mit den nächstgelegenen Führungsschienen durch Stifte und Schlitze in Verbindung, damit ein solches Anheben der Schiene 107 ermöglicht wird. Von dem rückwärtigen Ende der Scharniere 123 für die Deckelplatten 122 ragen aufwärts die Arme 132, die durch Gewichte 133 belastet sind.
Wenn beim Anheben der Kerne die Deckel 122 teilweise geöffnet werden, so ziehen die Gewichte die Deckel schliesslich in Offeustellung. Dies erleichtert die Entfernung der Kerne und der darun haftenden Flaschenkörper aus der Heizkamuner.
Die Stangen 2 für die Flaschenkeme werden auf ihrer weiteren Wanderung vollständig aus der Heizkammer herausgehoben, da sich ihre Führungsrollen auf den Schienen 134, 1. 14' bewegen, die in passenden Abständen voneinander durch die Streben 136 gehalten werden. Die untere Schiene 7. 34 ist an das Ende eines halbekreisförmigen Geleises 137 angelenkt, welches von
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