DE272147C - - Google Patents

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DE272147C
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DE
Germany
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mold
trolley
machine according
molds
ladle
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DENDAT272147D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/26Mechanisms or devices for locking or opening dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 272147 KLASSE 31 c. GRUPPE
und geöffneter Formen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Gießmaschine, bei der in bekannter Weise selbsttätig geschlossene und geöffnete Formen an Förderketten unter einer Gießpfanne oder am Abstichloch eines Ofens vorbeigeführt und mit Metall gefüllt, um endlich gekühlt und selbsttätig geleert zu werden.
Diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber sind beim Erfindungsgegenstande die Formträger mit festen oder beweglichen Vorsprüngen versehen welche an passender Stelle mit Vorsprüngen der Laufkatze für die Gießpfanne oder aber mit Schienen in Berührung geraten, durch die die. Formen entweder geschlossen oder geöffnet werden. Eine Formhälfte ist hierbei verschiebbar in ihrem Träger gelagert und durch ein verstellbares Glied mit einem Winkelhebel verbunden, der durch seinen Eingriff auf den Schienen in seiner Bahn ausgeschwungen wird und die bewegliche Formhälfte in Offen- oder Schluß stellung schiebt. Die Erfindung erstreckt sich weiter noch auf Einzelheiten, die sich besonders auf die Bewegung der Formen und das Entfernen des Gußstückes aus der Form beziehen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer derartigen Maschine,
Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe;
Fig. 3 ist eine Endansicht in etwas größerem Maßstabe;
Fig. 4 zeigt im Aufriß eine Gußform mit dem dazugehörigen Rahmen;
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf dieselben;
Fig. 6 ist eine etwas abgeänderte Ausführungsform einer Gußformhälfte;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Laufkatze der Gießpfanne, und
Fig. 8 zeigt die Vorrichtung zum Ausstoßen des Gußstückes aus der Form.
Im Gestell 10 der Maschine ist nahe dem einen Ende die von der Riemenscheibe 12 aus angetriebene Hauptwelle 11 gelagert. Auf ihr sitzt auch das Zahnrad 13, welches durch seinen Eingriff in das Zahnrad 16 die Welle 14 mit den darauf sitzenden Kettenscheiben 15 antreibt. Die Kettentriebe 17 sind über die Führungsscheiben an den verschiedenen Wendepunkten der Bahn gelegt und laufen Vorzugsweise zwischen Führungsschienen 19, welche ein Ausschwingen der Ketten oder ein Durchhängen derselben verhindern. Zur Führung der Ketten auf den geraden Strecken der Bahn dienen die Schienen 20. Die Rahmen 21, in welchen die geteilten Formen 22 gelagert sind, erstrecken sich quer zwischen den beiden Kettentrieben. Die Formen bestehen aus einer fest mit den Rahmen verbundenen Hälfte 22a und einer gleitbar dazu angeordneten Hälfte 226. An den Rahmen sind ausschwingbar die Winkelhebel 23 angeordnet, welche mit den beweglichen Formhälften 22* durch die verstellbaren Glieder 24 verbunden sind. Die Hebel tragen an ihren Enden die Rollen 26 (Fig. 4), welche bei der Bewegung der Formen mit den schräg angeordneten Schienen 27 (Fig. 2) in Eingriff geraten und
dadurch die Hebel derart aussah wingen, daß die Formen geöffnet werden, wobei die Endstellung der Formen durch die Schraube 25 begrenzt wird (Fig. 3 bis 5). Die Schließung der Formen wird verursacht durch den Eingriff der gleichen Rollen 26 ' mit den an einem Ende der Maschine angeordneten Schienen 28 (Fig. 3). Bei der in Fig. 5 dargestellten Schlußstellung der Formen befinden sich die Glieder 24 in geradliniger Deckung mit den kürzeren Armen der Winkelhebel 23, wodurch die Formen in dieser Stellung erhalten werden, bis der längere Hebelarm durch Eingriff seiner Rolle 26 auf eine Schiene 27 derartig ausgeschwungen wird, daß die Formhälften wieder geöffnet werden.
Die Ketten 17 gehen durch den Kühlwasserbehälter 29 und werden darin vermittels der Schienen 19 erst nach unten und dann wieder nach oben geleitet. Natürlich kann auch eine andere Kühlflüssigkeit benutzt werden, welche durch die Röhre 30 ein- und durch die Röhre 31 ausströmt.
Um die Formen zu füllen, ist auf dem Rahmen 10 eine Laufkatze 32 angeordnet (Fig. 7), in welcher der Karren 33 für die Pfanne 34 verschiebbar gelagert ist. Zur Verschiebung des Karrens dienen die Zahnräder 35, von welchen das äußere mit der Kurbel 36 ausgerüstet ist. Durch Drehung der Kurbel wird demnach der Karren auf der gezahnten Katze hin und her bewegt. Eine andere Kurbel 37 ist starr mit der Gießpfanne 34 verbunden, so daß durch Drehung der Kurbel die Pfanne umgekippt werden kann. An dem Gestell ist ferner eine Schiene 38 angelenkt, deren äußeres Ende durch Schlitzführung mit einem nach unten sich erstreckenden Arm der Laufkatze 32 in Verbindung steht und in die Bahn der Vorsprünge 40 des Rahmens 21 der Form hineinragt, so daß die Laufkatze im wesentlichen mit derselben Geschwindigkeit wie die Formen ein Stück weiter bewegt wird, bis die Stange 38 nicht mehr in Eingriff mit den . Vorsprüngen 40 steht. Die Laufkatze wird dann durch die Feder 39 wieder in die ursprüngliche Lage zurückgezogen. Die Endstellung der Katze wird veränderlich begrenzt durch den Anschlag 41 auf der Oberseite des Rahmens 10 (Fig. 7). Wenn die Rollen der Katze gegen diesen Anschlag anstoßen, so befindet sich die Gießpfanne unterhalb der Füllrinne 42, von wo aus sie mit dem flüssigen Metall versorgt wird.
Um die Gußstücke aus den Formen auszustoßen, sind nach Fig. 8 nachstehende Vorrichtungen vorgesehen. Ein Winkelhebel 43 ist oberhalb der Fördervorrichtung in dem Gestell 10 schwingbar aufgehängt. Der Arm 43a dieses Hebels wird für gewöhnlich in der Bahn der Vorsprünge 40 der Formträger 21 durch die Feder 44 erhalten. Der andere Arm 43* kann mit seinem umgebogenen Ende in eine Form eindringen und das Gußstück ausstoßen, wenn der Arm 43" etwas ausgeschwungen wird. Die Feder 44 führt den Arm 43fl und damit auch den anderen Arm 43* wieder in die ursprüngliche Stellung zurück, nachdem ein Formträger 21 unter dem freien Ende des Armes 43" vorbeigegangen
J ist.
: Die ausgestoßenen Gußstücke fallen in dem gewählten Ausführungsbeispiel in eine Rinne 45 (Fig. 1) und von dort aus in einen Wagen 46, vermittels dessen sie weitergeschafft werden.
j Beim Gebrauch der Vorrichtung wird die Laufkatze durch jeden Formträger ein bestimmtes. Stück vorwärts bewegt und durch die Feder 39 wieder in jene Stellung zurückgezogen, wo sie von dem nächsten Träger
! angestoßen werden kann. In der Vorwärtsbewegung hat die Katze ungefähr die gleiche Geschwindigkeit wie der Träger selbst. Die Gießpfanne wird vermittels der Kurbel 37
; von Hand aus oder durch eine Maschine umgekippt und füllt die geschlossene Form mit Metall. Die Förderketten 17 bewegen sich langsam
ι in der durch Pfeile in Fig. 1 und 2 der Zeichnung angegebenen Richtung, so daß das Me-
! tall in den Formen schon etwas abgekühlt
! ist, ehe es in den Behälter 29 eintritt. Nachdem die Form den Behälter 29 verlassen hat, wird das Gußstück durch den Hebel 43* ausgestoßen. Die Form selbst ist jedoch noch so heiß, daß selbst nach ihrer Öffnung das Trocknen rasch stattfindet und sie vollständig getrocknet wieder unter die Gießpfanne gelangt.

Claims (6)

Patent-An Sprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Gußstücken mittels selbsttätig geschlossener und geöffneter Formen, welche mittels Formträger auf Förderketten unter einer Gießpfanne vorbei und nach Füllung durch einen Kühlbehälter bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (21) der Formen mit festen oder beweglichen Vorsprüngen (40) versehen sind, welche an passender Stelle mit Vorsprüngen (38) der Laufkatze (32) für die Gießpfanne oder aber mit Schienen (27, 28) in Berührung geraten, durch die die Formen entweder geschlossen oder geöffnet werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Formhälfte verschiebbar in ihrem Träger gelagert ist und durch ein verstellbares Glied mit einem Winkelhebel (23) verbunden ist, der durch seinen Eingriff auf Schienen (27, 28) in
seiner Bahn ausgeschwungen wird und die bewegliche Formhälfte in Offen- oder Schlußstellung schiebt.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schlußstellung der Form der Drehpunkt des Hebels (23), der Gelenkpunkt des verstellbaren Gliedes und der Angriffspunkt des Gliedes an der beweglichen Form in einer Geraden liegen, so daß die Form dadurch verschlossen gehalten wird.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein fester Vorsprung (40) des Formträgers bei dessen Bewegung in Eingriff mit einer schwingbar am Maschinengestell gelagerten Stange (38) gerät, welche durch eine Schlitzführung mit der Laufkatze (32) verschoben wird, so daß sich die Laufkatze annähernd mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt wie der Formträger.
5. Maschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießpfanne verstellbar in der Laufkatze gelagert ist, so daß ein Füllen der Pfanne und ein Ausgießen aus ihr an beliebiger Stelle stattfinden kann.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eingriff (40) des Formträgers in der Bewegung des Trägers den einen Arm eines Hebels (43) ausschwingt, dessen anderer Arm dadurch in die nächst vorhergehende Form eindringt und das Gußstück aus ihr ausstößt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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