<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren und Vorrichtung zum Ziehen von Glastafeln.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Tafel durch eine geeignete Vorrichtung in einen Kühlofen geführt wird. Dieses Verfahren ist durch die Colburn-Maschine bekannt geworden, wobei noch zu erwähnen ist, dass an verschiedenen Stellen eine Anzahl Vorrichtungen zur Regelung der Temperatur angebracht werden. Diese Eimichtungen sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Bei der Colburn-Maschine wird ein Paar Walzen 5 zur Herstellung der Kante an oder nahe deren Entstehungsstelle angeordnet. Diese Walzen gestalten nicht nur das geschmolzene Glas zu den Kanten der Tafel, sondern stellen einen kühleren und steiferen Tafelteil her. Die Walzen laufen zweckmässig mit einer geringeren Geschwindigkeit um, als die Vorbewegung der Tafel beträgt und üben daher einen Zug auf die Kantenteile der Tafel aus.
Hiedurch wird die Breite der Tafel im wesentlichen aufrechterhalten, so dass das Verfahren kontinuierlich vor sich gehen kann. Die Tafel behält jedoch nicht vollständig ihre anfängliche Breite bei, nachdem sie die Walzen zur Bildung der Kanten verlassen hat, sondern verengt sich etwas, wie dies durch die gestrichelte Linie a in der Fig. 1 (rechts) an-
EMI2.1
in Fig. 1 angedeutet ist. Es wird dies dadurch erreicht, dass auf die Tafel eine beständig wirkende seitliche' Spannung oder Streckung ausgeübt wird, wodurch Wellungen oder Falten ausgezogen und die Qualität und glatte Beschaffenheit der Tafeloberfläche verbessert wird.
Die üblichen Kantenwalzen 5 werden beibehalten, jedoch besteht ihre Hauptfunktion darin, eine gleichförmige kühle und steife Kante an der Tafel herzustellen, die durch Greifvorrichtungen erfasst werden kann. Es können jedoch auch zufriedenstellende Resultate erreicht werden, wenn diese Kantenwalzen weggelassen werden.
Auf jeder Seite einer jeden Tafelkante ist eine endlose Reihe einzelner und unabhängiger Greifglieder 6 beweglich, welche die in Fig. 5 angegebene Gestalt haben. Diese Greifer können entweder gegossen oder aus Blech gestanzt werden und besitzen eine ebene Fläche 7 zum Erfassen der Glastafel und Seitenarme 8, welche teilweise um eine Führungssehleife 9 herumfassen. Die Fläche 7 kann gerauht werden oder mit Buckeln versehen sein, um ein besseres Ineingrifftreten mit der Glastafel herbeizuführen.
Die Vorrichtungen zur Auftechterhaltung der Tafelbreite an jeder Kante der Tafel sind im wesentlichen gleichartig ausgebildet, so dass die Beschreibung einer Vorrichtung genügt. Das Paar von Führungschleifen 9. an der einen Tafelkante verläuft in der Arbeitsstellung im wesentlichen in einer senkrechten Ebene, die rechtwinklig zur Ebene der Tafel liegt und je eine Schleife befindet sich auf jeder Seite der Glastafel.
Eine jede Schleife besitzt einen senkrechten Teil 10, auf dem die Greifer 6 mit der Tafel sich aufwärts bewegen, einen entsprechenden parallel hiezu verlaufenden Teil 11, auf dem die Greifer zurück- kehren und Verbindungsbogen an den oberen und unteren Enden der Schleifenkrümmung. Nahe den oberen und unteren Enden einer jeden Schleife sind querlaufend Streben oder Arme 12 und 13 vorgesehen, von denen sich obere und untere Tragarme 14, 15 erstrecken. Die Armpaare 14 und 15 sind (Fig. 2 und 4) auf einem Zapfen 16 schwingbar gelagert, welcher an einem Tragrahmen 17 sitzt.
Zwischen den äusseren Armen der Hebel 14 und einem senkrechten Stege 18 oder dem Rahmen 17 sind Federn 19 angeordnet, die gewöhnlich dahin wirken, die Führungssehleife auf die Tafel zuzubewegen und die Greifer nachgiebig in Eingriff mit der Tafel zu halten.
Die Federn 19 umfassen eine Führungsstange 20, die an ihren Enden mit Gewinde versehen ist.
Einstellbare Muttern 21 begrenzen die Bewegung der Greifer auf die Tafel zu. Ähnliche Federn sind zwischen den Armen 15 und dem Rahmen 18 vorgesehen. Der eine Satz der Arme (bei der Darstellung die oberen Arme 14) besitzt Ansätze 22 zwecks Schwingung der Greifer von der Tafel hinweg. Die freigebende Stellung der einen Hälfte der Vorrichtung ist in Fig. 2 durch die gestrichelten Linien angedeutet.
Um die Schleifen und die von ihnen getragenen Greifer zu kühlen und letztere auf einer solchen Temperatur zu halten, dass sie an der Glastafel nicht anhaften, wird Wasser durch denjenigen Teil der Vorrichtung geführt, der sich in nächster Nähe des heissen Glases befindet.
Das kalte Wasser fliesst durch ein biegsames Rohr 23 ein, alsdann durch den unteren Arm 15, durch die Strebe 13, durch den unteren Schleifenbogen 9 aufwärts, durch den Führungsteil 10, alsdann um die obere Schleifenkrümmung herum und schliesslich durch die Strebe 12, den Arm 14 und das biegsame Auslassrohr 24 nach aussen. Die Strömungsrichtung des Wassers ist in Fig. 3 durch die kleinen Pfeile angedeutet. Das Kühlsystem für eine jede Sohleifeneinheit ist für sich vollständig und getrennt von dem der andern Schleife des Paares.
Der Tragrahmen 17 ist nahe seinem unteren Ende auf einer Welle des Fussteiles 26 schwingbar gelagert und die Einstellung des Rahmens 17 und der von ihm getragenen Schleifen und Greifer auf die senkrechte Lage zu bzw. von dieser hinweg erfolgt mit durch Gewinde versehene Einstellmutter 29 und 30 und durch den senkrechten Ansatz 31 des Fussteiles 26. Durch geeignete Einstellung der Muttern 29 und 30 kann die Aufwärtsbewegung der Greifer 6 etwas schräg mit Bezug auf die senkrechte Lage erfolgen, um die auf die Tafel ausgeübte seitliche Spannung zu ändern.
Die Greifer 6 werden nicht angetrieben, sondern lediglich längs den Führungen 10 durch die Tafel selbst emporgeführt, während sie an den Führungen 11 unter der Einwirkung ihrer Schwere hinabfallen.
Es ist jedoch notwendig, eine Vorrichtung zu verwenden, um die wirkungslosen Greifer um die oberen
<Desc/Clms Page number 3>
und unteren Schleifenbiegungen herum zu führen. An dem unteren Ende einer jeden Schleife auf der einen Seite des senkrechten Armes 13'der Strebe 18 und konzentrisch zu dem unteren Schleifenbogen ist ein Zahnrad 32 von solcher Grösse angeordnet, dessen Zähne ferner in einem solchen Abstande voneinander stehen, dass sie mit den inneren Enden der Seitenarme 8 der aufeinanderfolgenden Greifer 6 in Eingriff treten und letztere um die untere Schleifenbiegung herum bewegen. Ein jedes Zahnrad 32 ist durch eine Muffe 33 auf einer Welle 25 mit einem Kegelrad 34 auf der andern Seite der Strebe 13 verbunden.
Eine wagerechte Querwelle 35, die in Ansätzen 36 des Rahmens 17 drehbar ist, trägt an jedem Ende ein Kegelrad 37, welches in der normalen Lage der Schleifen mit dem Kegelrade 34 in Eingriff steht und letzteres antreibt. Auf der Welle 35 sitzt ein Zahnrad 38, welches durch eine Kette 39 von einem Zahnrade 40 auf dem einen Ende der Welle 25 angetrieben wird. Das andere Ende der Welle 25 wird durch Kegelräder 41, 42 von einer Welle 43 angetrieben, die in den Augen 44 des Fussteiles 26 drehbar ist. Das Zahnrad 45 auf der Welle 43 steht mit einem Rade eines Räderpaares 46 auf den Antriebswellen 47 für die geriefelten Kantenwalzen 5 in Eingriff. Auf diese Weise können die Kantenwalzen 5 und die antreibenden Räder 32 beide von einer gemeinsamen Kraftquelle aus angetrieben werden.
Natürlich können auch, wenn dies erwünscht ist, besondere Antriebe vorgesehen sein.
An dem oberen Ende einer jeden Schleife 9 ist ein loses Zahnrad 46 auf der einen Seite des senkrechten Armes 121 der Strebe 12 gelagert. Dieses Zahnrad dient dazu, die aufeinanderfolgenden Greifer 6 um die obere Führungskrümmung herum zu bewegen. Wenigstens ein Greifer 6, der noch in Eingriff mit der Glastafel 3 ist, wird stets im Eingriff mit dem Zahnrade 48 bleiben und letzteres sowie die losen Greifer um die obere Krümmung der Führung bewegen.
Das Ziehen der Glastafel wird in üblicher Weise in Gang gesetzt. Zu dieser Zeit ist die Einrichtung zur Aufrechterhaltung der Tafelbreite zurückgeführt und die Fussteile 26 sind auf Führungen 49 der ortsfesten Träger 50 auf den Behälter 1 zu bezw. von ihm hinweg bewegbar. Sowie die Glastafel aus der Glasmasse herausgezogen ist, werden die Einheiten auf jeder Kante der Glastafel in Stellung gebracht. Die Führungsschleifen und die Greifer werden durch Bewegung der Handgriffe 22 aufeinander zu ausser Eingriff mit der Tafel gehalten. Zu dieser Zeit kommen die Räder 34 ausser Eingriff mit den Kegelrädern 37, wie dies durch die gestrichelten Linien in- Fig. 2 angedeutet ist.
Die Kantenwalzen 5 werden zuerst in ihre richtige Arbeitslage in bezug auf die Tafel eingestellt und durch Freigabe der Handgriffe 22 bewirken die Federn 19, dass die Greifer 6 in Eingriff mit den beiden Seiten der Tafelkante kommen. Die Greifer 6, erfassen die Tafel. paarweise und je eines auf jeder Weite der Tafel und bewegen sich mit ihr aufwärts.
Da die Greifer gezwungen sind, sich auf der Führung 10 zu verschieben, wird die Tafel in Ausrichtung mit dieser Führung gehalten und kann sich somit nicht zusammenziehen. Durch Einstellung der Muttern 29 und 30 kann jedoch die Neigung der Führungen 10 verändert werden, um die auf die Tafel ausgeübte seitliche Spannung zu verändern. Auf der linken Seite der Fig. 1 sind die Führungen in gestrichelten
EMI3.1
wird. Wenn jedoch die Führungen im wesentlichen senkrecht stehend gehalten werden, um die Tafel in ihrer anfänglichen Breite zu erhalten und deren Neigung sich zusammenzuziehen widerstehen, wird eine ausreichende seitliche Spannung oder Streckung gewöhnlich erzielt. In einigen Fällen kann es erwünscht sein, die Spannung etwas durch Schrägstellung der Führungen nach innen zu verkleinern.
Sobald die Tafel aus dem geschmolzenen Glasbade herausgezogen wird, wird sie in der Längsrichtung gestreckt und um diese Streckung zu ermöglichen,, werden die Greifer als vollständig getrennte und unabhängige Einheiten ausgebildet. An den unteren Enden der Führungsschleifen, wo die Greifer die Tafel erfassen, liegen letztere dicht aneinander. Sowie die Greifer sich jedoch mit der Tafel aufwärtsbewegen, werden sie entsprechend der Streckung der Tafel voneinander getrennt (Fig. 3). Um das zwischen den einzelnen Greifern entstehende Spiel zu ermöglichen, ist die Greiferreihe nicht vollständig geschlossen, um etwa die ganze Führungsschleife auszufüllen, sondern es ist ein freier Raum an dem nach unten führenden Teile 11 der Schleife vorhanden.
Die Greifer werden nacheinander diesen Raum oder Spalt überwinden, wenn sie auf dem Führungsteil 11 hinabfallen.
Eine weiter abgeänderte Ausführungsform ist in den Fig. 6-16 veranschaulicht. Die Teile 1-5 sind dieselben wie die der oben beschriebenen Ausführungsform. Die Greifer 51, die mit der Tafelkante in Eingriff treten, bewegen sich hier nicht in einer elliptischen Bahn, sondern gehen auf einem einzelnen Führungsgliede auf und ab und sind in Eingriff mit der Glastafel, wenn sie sich aufwärts bewegen und bei ihrem Niedergang ausser Eingriff mit der Tafel.
Die einzelnen Greifer 51 haben die aus Fig. 12 ersichtliche Gestalt. Die Greifer gleiten frei auf Führungen 52 und 53, wobei ein Paar Führungen 52 neben der Tafelkante und ein zweites Paar von parallelen Führungen 53 direkt hinter den Führungen 52 angeordnet ist (Fig. 6,7, und 8). Eine Reihe Greifer 51 bewegt sich auf einer jedenFührung 52 oder 53 auf und ab. Eine jede Führung 53 wird von einem Paar von Traghebel 54,55 getragen, die in ihrer Gestalt und Wirkung ähnlich den Hebeln 14 und 15 der Fig. 1-5 sind. Die Hebel 54 und 55 sind auf einem senkrechten Zapfen oder einer Welle 56 des Rahmens 57 schwingbar. In gleicher Weise werden die Führungen 52 von Hebeln 58 und 59 getragen, die ebenfalls auf dem Zapfen 56 schwingbar sind.
Zwischen dem äusseren Ende eines jeden Hebels 54, 55, 58 und 59 und den Ansätzen des Rahmens 57 sind Federn 60 vorgesehen, die auf Führungsstangen 61
<Desc/Clms Page number 4>
sitzen und in ihrer Spannung durch Einstellmutter 62 begrenzt werden. Diese Federn werden gewöhnlich eine jede Reihe der Greifer 51 nachgiebig in Eingriff mit der Glastafel 3 halten.
Die Führungen 58 oder 53 sind hohl und werden durch Wasser gekühlt. Das Wasser fliesst in eine jede Führung durch eine biegsame Verbindung63 zu dem unteren Hebelarm 55 oder 59, alsdann durch die Führung und durch den Hebelarm 54 oder 58 aufwärts und durch einen biegsamen Auslass 64 nach aussen.
Ungefähr in der Mitte. der Führungen 52 mit Bezug auf deren Höhenabmessung greift ein Paar
EMI4.1
Hebel die Greifglieder. ausser Eingriff mit der Glastafel-S kommen. Ungefähr in derselben Höhenlage wie die der Hebel 66,67 ist eine wagerechteWelle 69 in einem Rahmen 57 drehbar gelagert, wobei das äussere Ende der genannten Welle in einem Lagerbock 70 gelagert ist, der von dem Rahmen nach aussen und oben hervorragt. Die Welle 69 wird von irgendeiner geeigneten Kraftquelle aus mittels eines Zahnrades 71 angetrieben, welches auf dem äusseren Ende der Welle sitzt. Auf dieser Welle ist gegenüber den zugehörigen Enden der Hebel 66 und 67 ein Paar gleichartig ausgebildeter Steuerscheiben 72, 73 aufgekeilt.
Eil18 jede Steuerscheibe hat im allgemeinen eine konzentrische, zylindrische Gestalt und besitzt zwei hervorragende Ansätze oder Vorsprünge 74 an gegenüberliegenden Stellen (Fig. 9). Die Vorsprünge 74 auf der Steuerscheibe 72 sind um 90 mit Bezug zu den Vorsprüngen der Steuerscheibe 73 versetzt. Demzufolge
EMI4.2
EMI4.3
<Desc/Clms Page number 5>
scheibe 72 hebt die Rollen 75 an, wodurch die Greifer 51 auf den Führungen 52 ausser Eingriff mit der Glastafel kommen. Die Greifer des Satzes A fallen alsdann in ihre in Fig. 13 dargestellte Anfangsstellung zurück.
Am Ende der nächsten Sekunde hat sich der Greifersatz B in die Stellung der Fig. 13 bewegt und die Vorsprünge 74 der Steuerscheibe 72 bewegen sich von den Rollen 75 hinweg, so dass durch die Federn 60 die Greifer auf den Führungen 72 wieder in Eingriff mit der Glastafel kommen. Der beschriebene Arbeitskreislauf beginnt nunmehr von neuem.
Der Tragrahmen 57 ist bei 78 an einem Fussteil 79 schwingbar gelagert, der auf Führungen 80 der Träger 81 verstellbar ist, wie dies mit Bezug auf die zuerst erwähnte Ausführungsform beschrieben worden ist. Ein mit Gewinde versehener Bolzen 27, welcher Einstellmutter 29, 30 trägt, ist in einem aufwärts ragenden Teile 82 des Fusses 79 gelagert. Ebenso wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform kann die Schräglage der Führungen 52,53 und demzufolge die Bewegungsbahn der Greifer durch Einstellung der Muttern 29, 30 verändert werden.
In den Fig. 17 und 18 sind Abänderungen der Vorrichtung zur Einstellung der Neigung der Führungen dargestellt. In Fig. 18 ist eine Druckfeder 83 auf einer mit Gewinde versehenen Stange 27
EMI5.1
werden kann. Die Mutter 30 wirkt als Anschlag für den nach aussen gerichteten Zug der Feder.
Bei der Darstellung der Fig. 17 wird dieselbe Wirkung durch Verwendung einstellbarer Gewichte 85 erreicht, die an einem Kabel oder Kette 88 hängen, welche mit ihrem anderen Ende an dem schwingbar gelagerten Rahmen 17 oder 57 angreift und über eine Rolle 88 hinweggeht, die ihrerseits bei an einem
EMI5.2
jeder der oben beschriebenen Ausführungsform verwendet werden.
Bei jeder der genannten Ausführungsformen kommt somit eine Einrichtung zur Verwendung, um die Kanten der Glastafel kontinuierlich zu halten und die Tafel selbst während ihrer Herstellung seitlieh zu strecken, ohne dass hiedurch die natürliche Längsstreckung der Tafel behindert wird, wenn sie aus der Glasmasse herausgezogen wird. Es wird somit die gesamte plastische Fläche der Tafelin beiden Richtungen kontinuierlich gestreckt, so dass eine glatte, flache Tafel hergestellt wird.
Das Gewicht der einzelnen Greifer, welches ziemlich beträchtlich ist, ebenso wie der Reibungswiderstand der Greifer an den Fühlungen, wirkt wie ein Zug auf die Kante der Tafel, was wünschenswert ist und bei der Colburn-Maschine durch die langsam umlaufenden Walzen 5 erreicht wird. Aus diesem Grunde können daher die Walzen 5, wenn dies erwünscht ist, auch in Fortfall kommen oder wenn sie beibehalten werden, so brauchen sie nur als Vorrichtung zur Bildung der Tafelkante zu dienen. Anstatt, dass die Führungen 10, 52 oder 53 gerade ausgebildet sind, können sie auch etwas gekrümmt sein, um die seitliche Spannung an verschiedenen Stellen längs der Tafel zu verändern.
EMI5.3
1.
Verfahren zum Ziehen von Glastafeln aus einer Masse geschmolzenen Glases, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Tafel vom Austritt aus dem die Glasmasse enthaltenden Behälter unter Einhaltung einer bestimmten Richtung bis zu einer Stelle geführt werden wo die Tafel nicht mehr die Neigung zeigt sich seitlich zusammenzuziehen.