AT73913B - Kommandoschaltung, bei der mehrere Schalter sich über Hilfskontakte gegenseitig die Kommandos weitergeben. - Google Patents

Kommandoschaltung, bei der mehrere Schalter sich über Hilfskontakte gegenseitig die Kommandos weitergeben.

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AT73913B
AT73913B AT73913DA AT73913B AT 73913 B AT73913 B AT 73913B AT 73913D A AT73913D A AT 73913DA AT 73913 B AT73913 B AT 73913B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kommandoschaltung, bei der mehrere Schalter sich über Hilfskontakte gegenseitig die Kommandos weitergeben. 



   Es ist bekannt, in Hochspannungsschaltanlagen zur   Yerbilligung   der Anlage einen gemeinsamen   Hauptschalter   für   eme   Reihe von Leitungen, die von einer Hauptsammelschiene abgehen. zu benutzen, wie in Fig. 1 schematisch für zwei abgehende Leitungen dargestellt. 7 ist der zwischen Haupt- und Hilfssammelschiene geschaltete Haupschalter, der allein befähigt zu sein braucht, die auftretenden Kurzschlüsse sicher ein-und abzuschalten, und daher allein als Ölschalter ausgebildet ist.

   II sind die sogenannten Linienschalter, und   III   sind die Hits- 
 EMI1.1 
 dargestellt : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> Einschaltung <SEP> : <SEP> IIIz, <SEP> Iz, <SEP> IIz, <SEP> IIIa, <SEP> Ia,
<tb> Ausschaltung <SEP> : <SEP> IIIz, <SEP> Iz, <SEP> IIa, <SEP> Ia, <SEP> IIIa
<tb> 
 
 EMI1.3 
 Anordnung hat den   Nachteil.     dass   die Schaltwalze der Rethe nach die Stromkreise für die Schaltungen auch   dann   schliesst, wenn durch irgend einen Zwischenfall, wie Reissen einer 
 EMI1.4 
 unter Last. oder gar unter Kurzschluss abschaltet. Da der Vorzug der Anordnung darin liegt, dass diese Hilfsschalter klein und eventuell als   Luftschalter   ausgebildet werden können, würde ein derartiger Vorfall zur Störung des Schalters und Gefährdung der ganzen Anlage fuhren. 



   Nach der vorliegenden Erfindung kann man   sich gegen   solche Störungen dadurch schützen, 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 gemäss wird diese Abgabe dadurch gelöst, dass der Strom für   Ein- und Ausschaltu. ng   den Walzen auf voneinander verschiedenen Wegen zugeführt wird. 



   In Fig- 2 ist diese Anordnung gezeichnet. Die Schalter selbst sind aus der Zeichnung fort- 
 EMI1.7 
 gekuppelten, elektrisch betätigten Ein- und Ausschaltmechanismus. Sie sind in diesem Beispiel schematisch als Drehmagnete dargestellt ; die vertikale Spule deutet die feststehende Wicklung an, die horizontale die bewegliche. Jedes freie Ende ist mit dem Symbol der Schaltung bezeichnet, die bei seinem Anschluss erfolgt ; also wenn Iz etwa durch Bewegung des Kommandogebers, z.

   B. einer Meisterwalze mittelbar angeschlossen wird, so dreht sich der bewegliche Magnetanker 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   (Einschaltung) und bA (Ausschaltung), die in der Beschreibung Zwischenschalter genannt sind, weil sie bei der praktischen Ausführung ihrerseits durch die eigentlichen Betätigungsschalter   mittels elektrischer Fernsteuerung bewegt zu werden pflegen ; im Prinzip könnten sie aber auch direkt betätigt werden. 



   Wir gehen von der Anfangsstellung aus, in der sämtliche Schalter geöffnet sind, d. h. die 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   Zwiachenachlter   in der Einschaltstellung die Einschaltung aller übrigen verhindert, weil einer der in Reihe liegenden Hilfskontakt d geöffnet ist. Für jede Leitung ist eine   Hilfswalze HW   angeordnet, die von dem Drehmagneten   HW.   gegen den Zug einer Feder g eingeschaltet gehalten wird. Da der Drehmagnet HWz in die Ausschaltlage der Hilfswalze auf   mechanischem   Wege (durch die Feder g) gebracht wird, ist in Fig. 3 (oben) auch nur der Einschaltkontakt HWz angedeutet.

   Die Einschaltung dieses Drehmagneten bewirken die Zwischenschalter bE bzw.   h   mittels des Kontaktes HWz bei ihrer Schliessung (vgl. den mittìeren Schalter bE in Fig. 3). 



   Bei Beschreibung des Schaltvorganges gehen wir von der Anfangsstellung Ia, IIa, IIIa, HWa aus, d. h. alle Walzenschalter sind in der Offenstellung. Der   Betätigungsschalter s   (in Fig. 3, mittlere Linie) wird nach links gelegt, dadurch wird die   Einschaltspu1e   e des mittleren Zwischenschalters bu magnetisiert und der Zwischenschalter eingeschaltet : jetzt ist der Kontakt d untelbrechen, so dass es nicht möglich ist, einen zweiten   Zwiachenschalter   einzuschalten. Gleichzeitig ist der zugehörige Drehmagnet über den Hilfskontakt HWz eingeschaltet. Der Schaltvorgang spielt sich jetzt folgendermassen ab :
Auf Walze II   ist + E mit IIIz verbunden. Ausgeführte   Schaltung : IIIz. 



   Auf Walze Ill, die jetzt auf z steht,   ist-t-T ?   mit Iz verbunden. Ausgeführte Schaltung : Iz. 



   Auf der Hilfswalze HW, die auf z steht, ist + E mit 7 über Walze I, die jetzt auf z steht, mit 6, über die Hilfswalze mit IIz verbunden. Ausgeführte Schaltung : IIz. 



   Auf Walze II, die jetzt auf   z steht, ist + E   mit IIIa verbunden. Ausgeführte Schaltung: IIIa. 
 EMI3.1 
 über die Hilfswalze mit 14, über Walze I, die noch auf z steht, mit 13 und über die Hilfswalze mit.   Ia   verbunden. Ausgeführte Schaltung: Ia. Hiemit ist die Einschaltung beendet. 



   In der jetzigen Stellung Ia, IIz, IIIa, HWz ist die Einlösespule c des eingeschalteten   Zwischenschalters bE über und 24 (HWz), 24 und 23 (Ia), 23 und 21 (HWz), 21 und 22 (IIIa), 22 und   20   E   (IIz) eingeschaltet, so dass am Schlusse der Einschaltperiode der Schalter bE selbsttätig ausgeschaltet wird, indem ihr Kern nach rechts geht und das Knie einbiegt. Dadurch wird der Kontakt HWz des Drehmagneten für die Hilfswalze unterbrochen und die Hilfswalze wird durch die Feder g ausgeschaltet, also in Stellung a gebracht. Gleichzeitig wird der Kontakt. d am 
 EMI3.2 
   kontakt   der Betätigungsschalter s, Maximalrelais MR oder andere automatische Auslöser parallel zu schalten, ohne dass sich die Schaltvorgänge gegenseitig stören. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kommandoschaltung, bei der mehrere Schalter sich über Hilfskontakte gegenseitig die Kommandos weitergeben, für solche Schaltanordnungen, bei denen eine oder mehrere Linien an durch nur einen Hauptscbalter (1) verbundene Betriebs- und Hilfsschienen über Linien schalter (II) und Hilfsschalter (III) angeschlossen sind, gekennzeichnet durch folgende Einrichtung : Jedem Schalter sind besondere, von seiner Bewegung abhängige und auf einer für jeden Schalter getrennt vorgesehenen Schaltwalze angebrachte Hilfskontakte zugeordnet und EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 3.
    Kommandoschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommandoleitungen von den Hilfskontakten der einer Lime zugehörigen Schalter (II, III) zu den Hilfskontakten des mehreren Linien gemeinsamen Hauptschalters (I) durch einen jeder Linie zu- EMI4.2 Polzahl unterbrochen sind, der nur solange geschlossen gehalten wird, als der Schaltvorgaag für dip anzuschliessende oder abzutrennende Leitung dauert.
    4. Kommandoschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischen- EMI4.3 Linie für die Dauer ihrer eigenen Einschaltung geschlossen halten.
    5. Kommandoschaltung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dte elektrischen Einschaltspulen (e in Fig. 3) für die Zwischenschalter (bE, bA) so zusammengeschaltet sind, dass jeder Zwisehenschaltcr bei seiner Einschaltung die Einschaltstromkreise aller übrigen Zwischenschalter (bei d) unterbricht.
AT73913D 1913-09-10 1914-09-03 Kommandoschaltung, bei der mehrere Schalter sich über Hilfskontakte gegenseitig die Kommandos weitergeben. AT73913B (de)

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