AT73408B - Verfahren und Vorrichtung zum Gießen von Zahnersatzstücken. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Gießen von Zahnersatzstücken.

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AT73408B
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Ernst Fuchs
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Ernst Fuchs
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  Verfahren und   Vorrichtung zum Giessen von Zahnersatxstucken.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Giessen von Zahn-   ersatzsttlcken.   



   Bisher wurden   Zahnersatzstllcke   entweder durch einfache Pressen oder auch mittels der bekannten Schleudervorriçhtungen, bei welchen das Metall durch die Kraft des Schleuderns in die Form eingebracht wird, hergestellt. 



   Diese Arbeitsverfahren zeigen verschiedene Nachteile, so wird der Druck des Druckstempels nicht senkrecht auf die Form ausgeübt und ein Verspritzen des flüssigen Metalles infolge eines einseitigen, meistens mittels eines einarmigen Hebels bewerkstelligten Druckes verursacht ; eine genaue Regulierung der Stärke des Druckes kann hiebei nicht beobachtet werden, was häufig zu Misserfolgen Anlass gibt. 



   Vorliegende Erfindung beseitigt nun diese Mängel, und zwar fällt der Druckstempel bei beliebiger Höhe des Formringes immer senkrecht, und die Kraft des Druckes ist auch durch die verschiedene Fallhöhe des Druckstempels und durch die Auswechslung der an der Vorrichtung seitwärts des Führungsrahmen angebrachten Gewichtseinlagen regulierbar. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und es zeigt Fig. 1 den
Apparat in Vorderansicht in zum Giessen aufgestellter Position, Fig. 2 die Vorrichtung in
Seitenansicht in gekippter Lage, wie sie beim Erwärmen der Gussform gebraucht wird. 
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 schienen und einem oberen Querstuck ausgestatter Rahmen, welcher mit der Küvette mittels rechts und links angeordneter Bolzen 4 gelenkig zum Umkippen verbunden ist. 



  Über der Küvette bewegt sich mittels vier Rollen 7, die auf den Führungsschienen 5 laufen, ein Querbalken 6, der den   Druckstempel S trägt   Um den Druckstempel in verschiedenen Höhen halten zu können, ist auf dem   oberen Querstücke   des Rahmens 3 ein Arretierungshebel 9 angebracht, der in die Einschnitte der Tragstange 10 eingreift. Zur Hubbegrenzung trägt die Tragstange einen Stellring 11. Der Querbalken 6 wird durch Gewichte 12, die auf über je zwei Rollen laufenden Ketten hängen und deren Schwere durch Gewichtseinlagen geändert werden kann,   ausbalanciert.   



   Die Gewichte können auch durch Spiralfedern ersetzt werden, welche in einer Büchse eingeschlossen und seitwärts an dem oberen Rahmenstücke angeschlossen werden. Durch verschiedene Spannung derselben wird dieselbe Wirkung erzielt wie durch die Gewichte. 



   Der Stift 13 ist mit einer Feder verbunden und greift in eine entsprechende Öffnung des Unterteiles der Küvette,   11m   beim Aufstellen des Rahmens denselben an der Küvette festzuhalten. Ausserdem schlägt der Rahmen zur Begrenzung des Hubes an den   Ansatz-     (Fig. 2).   



   Die Küvette ist innen mit Asbest ausgelegt, währenddem der innere hohle Raum des Druckstempels 6 mit Asbest oder Moldine, einer teigartigen Mischung aus Kaolin und Glyzerin, ausgefüllt ist. 



   Das Verfahren ist nun folgendes : Der Apparat wird vorbereitet, indem der Druckstempel in gewünschter Höhe (durch den Arretierungshebel) fixiert wird und die Gewichte mit entsprechend schweren Einlagen versehen werden. Hierauf wird der Stift 13 aus seiner Feststellungslage herausgezogen, wodurch der Rahmen 3 frei wird und um die Bolzen 4   umgekippt werden kann. Nun ist die Küvette freigelegt, und es wird die gut vorgewärmte Form in die Küvette hineingestellt, mittels Stichaamma erhitzt, und das in der oberen   

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   kegelförmigen Vertiefung der Gussform sich befindende Metall zum Fliessen gebracht. Sobald dies geschehen. ist, wird der Rahmen 3 aufgesteUt, w1bei der Stift 13, durch die Feder   getrieben, von selbst wieder in die Bohrung einschlägt und den Rahmen an der Küvette festhält.

   Nun wird der   Arretierungshebet   seitwärts gedrückt, wodurch der Druckstempel herunterfällt und die in dem Druckstempel sich befindende Moldine durch ihren mechanischen Druck sowie durch den Druck der sich durch den Kontakt des Glyzerins der Moldine mit der erhitzten Form bildenden Gase dis geschmolzene Metall in die Form treibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Verfahren zum Giessen von   Zahnersatzstücken,   dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstempel senkrecht auf die Form fallen gelassen wird und dass die Druckkraft desselben durch Veränderung der Schwere der Balancierungsgewichte und der Fallhöhe des Druckstempels reguliert wird. 



   2. Vorrichtung zum Giessen von Zahnersatzstucken nach dem Verfahren nach Anspruch   1,   dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstempel an einem Querbalken befestigt ist, der mittels vier Rollen in einen Rahmen geführt wird, welcher sich, zwecks besserer Manipulation mit der Gussform, samt dem Druckstempel, Querbalken und den Gewichten umkippen   lässt.   

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Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung zum Giessen von Zahnersatzstücken nach dem Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel samt dem Querbalken durch Gewichte, Federn oder dgl. ausbalanciert ist und dass durch diese Gewichte sowie durch eine beliebig einstellbare Fallhöhe des Druckstempels die Druckkraft desselben geregelt werden kann **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT73408D 1913-08-17 1913-08-17 Verfahren und Vorrichtung zum Gießen von Zahnersatzstücken. AT73408B (de)

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