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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein hohler Griff für Seitengewehre, der aber auch für andere Waffen und Werkzeuge Verwendung finden kann und der aus zwei schalenförmigen aufeinander befestigten Hälften zusammengesetzt ist. Solche Griffe sind allerdings schon an Seitengewehren bekannt. Dieselben enthalten aber am einen Ende einen die Klingenangel aufnehmenden Einsatz und am anderen Ende einen eingesetzten, das Griffende abschliessenden MetaUklotz, in dem zugleich die Führungsnut zur Aufnahme der am Gewehr befindlichen, zum Halten des Seitengewehres dienenden Führungsleiste vorgesehenist. Ferner ist bei diesem Griff die Parierstange auf letzterem mittels eines besonderen Ringes befestigt. Aus allen diesen Ursachen sind diese bekannten Griffe, obwohl sie hohl sind, immer noch ziemlich schwer.
Bei dem den Erfindungsgegenstand bildenden, neuen Griff ist nun dieser Mangel beseitigt. Erreicht ist dieses dadurch, dass der Griff an dem die Klingenangel aufnehmenden Ende durch seitliche Einpressungen auf die Angeldicke verengt ist und dass am anderen in an sich bekannter Weise durch Umbiegen der Schalenhälften verschlossenen Ende des Griffes im Inneren eine verhältnismässig dünne Querleiste befestigt ist, in der sich die Führungsnut zur Aufnahme der am Gewehr vorhandenen Führungsleiste befindet. Die Parierstacge ist dabei auf dem Griff dadurch befestigt, dass sie in der Lochung, mit der sie auf dem Griff aufgeschoben ist, einen. Boden mit einer nur die Angel durchlassenden Öffnung besitzt, so dass bei der fertigen Waffe die Parierstange fest zwischen Griff und der Schulter der Klinge gehalten ist.
Es ist infolgedessen die Befestigung der Parierstange eine weit solidere als bisher und ausserdem wird dieser Griff bedeutend leichter als die bekannten.
Auf der Zeichnung zeigt : Fig. 1 den Griff in Ansicht, wobei die eine Schalenhälfte abgenommen ist, Fig. 2 einen Längsschnitt und Fig. 3 einen Querschnitt. a und b sind die beiden schalenförmigen, vorteilhaft aus Blech gestanzten Griifhälften, welche z. B. durch Schweissung aufeinander befestigt und so zu einem starren Ganzen verbunden sind. An dem die Klingenangel c aufnehmenden Ende besitzt der Griff auf den beiden Flachseiten je eine Einpressung d bzw. e, so dass dadurch der Hohlraum des Griffes auf Angeldicke verengt ist und somit die An1 einen sicheren Sitz im Griff hat.
An dim entgegengesetzten, die Führung zum Anbringen am Gewehr tragenden Ende ist der Griff in an sich bekannter Weise durch eine entsprechende Umbiegung der Griifhälften abgeschlossen.
In dem Hohlraum des (ii-iffes ist an diesem Enoe eine Querleiste g, z. B. durch Vernietung. befestigt, welche die Führungsnut < entsprechend der Leiste am Gewehr enthält. Diese
Querleiste kann gegebenenfalls aus einem geeignet gebogenen Blechstreifen oder auch aus einem Gussstück besteht. Die Parierstange i besitzt eine Lochung k, mit der sie auf den Griff aufgeschoben ist. Dabei ist aber in dieser Lochung ein fester Boden l vorgesehen, dessen Lochung nur der Dirke der Angel c entspricht. Infolgedessen ist die Parier-
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und dem Griff fest eingeklemmt gehalten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hohler Griff für Seitengewehre, bestehend aus zwei aufeinander befestigten, schalenförmigen Hälften, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe auf beiden Flachseiten mit Einpressungen (d, e) versehen ist zur Verengung des Hohlraumes auf die Angeldicke und zur Erzielung eines guten Sitzes für die Klingenangel unter Vermeidung eines Einsatzes.
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