AT72811B - Verfahren und Vorrichtung zum Abhaspeln von Seidenkokons. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abhaspeln von Seidenkokons.

Info

Publication number
AT72811B
AT72811B AT72811DA AT72811B AT 72811 B AT72811 B AT 72811B AT 72811D A AT72811D A AT 72811DA AT 72811 B AT72811 B AT 72811B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cocoons
unwinding
silk cocoons
wound
desc
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Loewe
Original Assignee
Bernard Loewe
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bernard Loewe filed Critical Bernard Loewe
Application granted granted Critical
Publication of AT72811B publication Critical patent/AT72811B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch das neue Verfahren vermeidet man die Schwierigkeit, die dem Abhaspeln in heissem Zustande anhaftet und ausserdem den erheblichen Verlust durch das Schlagen, durch das ganze Kokons verloren gehen   können.   Ausserdem wird das   Entschälen     überflüssig. welches   bei der zurzeit üblichen Arbeitsweise nach dem Zwirnen oder Weben erforderlich ist. 



   Die Ausbeute des Verfahrens ist sehr gross. Denn, da der   Seidenfaden selbst durch das chemische   Bad nicht verändert wird, und die Kokons durch das Schlagen nicht beschädigt werden, aber vollständig von der Leimsubstanz befreit werden, können sie bis zum letzten Ende   abgehaspelt werden.   



   Der einzige Abfall entsteht aus der   Flockseide,   die aus   unregelmässigen   Fäden besteht und kurz vor dem Abhaspeln entfernt wird. 



   Nach der Behandlung in dem chemischen Bade können die Kokons entweder sofort ab-   eha8pelt   werden oder besser vorher in ein Wasserbad gebracht werden, das gegebenenfalls schwach angesäuert werden kann. Hiedurch wird die erste   Flüssigkeit, mit der die Kokons noch   durchtränkt sind, ausgeschieden oder neutralisiert. 
 EMI2.1 
 stehende   Fader, der entweder   aus einer einzigen Faser oder aus mehreren   zusammengedrehten   Fasern besteht, trocknet sehr schnell während seines Überganges zu den Haspelvorrichtungen. Er wird sofort auf Haspeln oder Spulen aufgewickelt oder auch sofort gezwirnt. Bekannte Einrichtungen dieser Art können in jeder geeigneten Weise mit der Einrichtung zum Abhaspeln der Kokons verbunden werden. 



   Zur Ausführung des neuen Verfahrens kann man die   verschiedensten Einrichtungen be-   nutzen. Die   Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine solche Anordnung.   



   Die zum Abhaspeln der Kokons dienende Einrichtung besteht aus zwei Trögen a1 und    .,   von geeigneter Länge, die nebeneinander in einem solchen Abstande stehen, dass sich die Arbeiter ungehindert zwischen ihnen bewegen können. Der Trog al besitzt verschiedene Abteilungen. In diesen befinden sich Körbe b, deren Wandungen   hinreichend     durchlässig sind.   um einen voll- 
 EMI2.2 
 neuert. Aus dem alten Bad kann man die   wirksamen Stone und die von   den Kokons gewonnene Leimsubstanz wieder gewinnen. Die letztere kann in geeigneter Weise behandelt werden und in irgend einer Form für andere Zwecke verwendet werden 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
   gewisse Spannung erhält   und die einzelnen   Kokonfäden   sich   nicht miteinander verwirren können.   



   Der Arbiter braucht nun nur die Fadenenden von den   Stangen ! abzunehmen und   sie   irgend einer geeigneten Haspelvorrichtung zuzuführen. Als solche dienen beispielsweise Winden.   



    Trommeln   usw. In der Zeichnung ist angenommen, dass die Fäden sofort aufgewickelt werden. und zwar werden einzelne für sich aufgewickelt, und andere zusammen auf   derselben S. pule. ihe   Fäden können vor dem Aufwickeln durch ein Auge hindurchgezogen werden, indem   ihre Stärke   
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI3.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72811D 1911-06-19 1912-06-18 Verfahren und Vorrichtung zum Abhaspeln von Seidenkokons. AT72811B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR72811X 1911-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT72811B true AT72811B (de) 1916-12-11

Family

ID=8704013

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT72811D AT72811B (de) 1911-06-19 1912-06-18 Verfahren und Vorrichtung zum Abhaspeln von Seidenkokons.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT72811B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE719074C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlich geformten Gebilden aus tierischen Elastin- und bzw. oder Kollagenfasern oder solche Fasern enthaltenden Stoffen
DE666744C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und Nachbehandlung endloser kuenstlicher Faserstraenge im fortlaufenden Arbeitsgang
AT72811B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abhaspeln von Seidenkokons.
AT136367B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kunstfäden.
DE802077C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseiden-Kettbaeumen aus frisch ersponnenen Kupferkunstseidenfaeden
DE1510304A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Wickelbandes,das beim Spinnen von Fasern einem Kaemmvorgang unterworfen wird
DE685803C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Faeden aus Spinnloesungen, insbesondere von Kunstseidefaeden
AT156374B (de) Vorrichtung zum Spannen von Schnüren aus Baumwolle, Garn, dünnem Draht od. dgl. über oder um Gebüsche, Beete und Baüme.
AT49312B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von künstlicher Seide und zum Überziehen von natürlicher Seide und Textilfasern überhaupt, bei welchen der Faden in die Luft austritt.
DE567481C (de) Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide
DE1635126C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von einer Vielzahl von Fäden
DE704346C (de) Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfaehigen Faserbandes aus einem Band von Kunstfaeden
DE260859C (de)
DE391290C (de) Vorrichtung zum Waschen von aufgespulten Kunstseidefaeden
DE459260C (de) Verfahten zum gleichzeitigen Waschen und Zwirnen von kuenstlichen Faeden aller Art aus Viskose, die nach dem Spulenspinnverfahren gewonnen sind
DE390037C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Putzwolle
DE702933C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseidefaeden mit Titerschwankungen
AT138363B (de) Verfahren zum Auswaschen und Nachbehandeln von Kunstseidenspinnkuchen.
AT83954B (de) Verfahren zur mechanischen Aufbereitung von Typha.
AT248616B (de) Locker aus kontinuierlichen Kollagenfäden zusammengefügter Mehrfachfaden und Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
AT120829B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nachbehandeln von Zentrifugenkunstseide.
AT221218B (de) Verfahren zur Herstellung von Webgarnen
AT102822B (de) Verfahren zur Herstellung künstlicher Textilfäden aus Viskoselösungen.
AT128842B (de) Verfahren zum Naßbehandeln von Kunstseide-Fadenwickeln.
AT60518B (de) Vorrichtung für Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen zum Reinhalten der Speisewalzen.