AT71341B - Selbsttätige elektrische Reguliervorrichtung. - Google Patents

Selbsttätige elektrische Reguliervorrichtung.

Info

Publication number
AT71341B
AT71341B AT71341DA AT71341B AT 71341 B AT71341 B AT 71341B AT 71341D A AT71341D A AT 71341DA AT 71341 B AT71341 B AT 71341B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
armature
automatic electrical
grain
regulation device
resistance
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bosch Fa Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Fa Robert filed Critical Bosch Fa Robert
Application granted granted Critical
Publication of AT71341B publication Critical patent/AT71341B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Selbsttätige elektrische Reguliervorrichtung.   



    Bei gewissen selbsttätigen Vorrichtungen zum Regulieren von Dynamomaschinen wird ein in den Erregerstromkreis eingeschalteter Widerstand dadurch verändert, dass die Grösse, die reguliert werden soll, einen Elektromagnet derart beeinflusst, dass er auf einen aus geschichteten leitenden Körpern (z. B. aus Kohleplatten, Kohlekörrnern oder dgl. ) gebildeten Widerstand eine veränderliche Pressung ausübt. Diesen Reguliervorrichtungen haftet der Nachteil an, dass sie nicht mit Sicherheit regulieren, wenn die einzelnen Bestandteile des Widerstandes zusammenbacken oder sich ungleichmässig schichten. Besonders treten diese Mängel bei den Körnerwiderständen dann auf, wenn infolge plötzlicher Entlastung der Dynamomaschine die Spannung steigt und der auf die Körnennasse drückende Anker plötzlich von den Körnern abgezogen wird. 



  Ist die Reguliervorrichtung an einer Fahrzeugbeleuchtungsanlage angebracht, so können auch durch die Erschütterungen des Fahrzeuges Verlagerungen des Körnerwiderstandes in solcher Weise auftreten, dass eine Widerstandszunahme nicht eintritt, obgleich der Anker stark abgehoben wird. Auch können bei grossen Stromstärken durch Zusammenbacken der geschichteten Körper leitende Brücken entstehen, welche eine Widerstandsvergrösserung derselben unmöglich machen. 



  Endlich kann auch, abgesehen von solchen abnormen Veränderungen des Widerstandes, in manchen Fällen die erforderliche Empfindlichkeit allgemein durch die Bemessung und Ausbildung des Körnerregulators unmöglich werden, Soll er nämlich bei normalen Verhältnissen,   
 EMI1.1 
 gewachsen ist. Daher wird in solchen   Fällen der Erregerstrom trotz   fortgesetzter Erhöhung der Spannung nicht verkleinert, so dass die Spannung immer weiter   wächst und unzulässige Werte   erreicht. Der Regulator versagt also. 



   Es ist nun schon bei   Reguliervorrichtungen,   bei welchen ein Vibrationskontakt periodisch einen Widerstand einschaltet und wieder kurzschliesst, bekannt geworden, plötzlich auftretende   Überspannungen   im Netz dadurch   unschädlich zu machen, dass ein Hilfskontakt   von einem   besonderen Rdaih   oder dgl. derart, betätigt wird, dass er den genannten   Widerstand   oder einen   . tichen Widerstand   in den Erregerstromkreis einschaltet. Diese Vorrichtungen werden aber dadurch umständlich und kompliziert, dass ein   besonders Relais benötigt wird.   Auch werden besondere   Hiifswiderstände   oder noch kompliziertere Hilfseinrichtungen erforderlich.

   Solche   Anordnungen   sind wenig geeignet für Beleuchtungsinrichtungen, bei welchen, wegen des Mangels an Platz, an Übersichtlichkeit und an sachkundiger Bedienung nur eine Reguliervorrichtung, welche grösste Einfachheit mit höchster Betriebssicherheit verbindet, geboten erscheint. 
 EMI1.2 
 und gibt eine einfache, den Erfordernissen der Automobilbeleuchtung angepasste Reguliervorrichtung an, welche zugleich den   Erschütterungen   oder der plötzlichen Entlastung oder   Tourenverälderung   der Dynamo gewachsen ist. 



   Die Erfindung besteht darin, dass das eine Glied des Hilfskontaktes, welcher zur Vervollständigung der Wirkung des Reglers vorgesehen ist, am Elektromagnetanker angebracht ist und mit seinem Gegenkontakt die Kurzschliessung oder Abschaltung der Erregerwicklung bewirkt, wenn der Anker soweit von den geschichteten Körpern abgehoben ist, dass deren Widerstand bei normaler Beschaffenheit der geschichteten Körper den erforderlichen Mindestwert erreicht hätte. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Am einfachsten gestaltet sich die Anordnung dann, wenn das eine Glied des Kontaktes von der Polfläche des Elektromagneten, das andere von einem magnetisch unwirksamen, am Anker befestigten Metallring gebildet wird. Durch Zusammenwirken der beiden Glieder des Hilfskontaktes   wird   die Enegerwicklung unmittlbar kurzgeschlossen oder abgeschaltet, so dass eine unzulässige Zunahme   Jei     Spannung   vermieden und dem Verbrennen der Leitungen oder Lampen vorgebeugt wird. 



   In der Zeichnung sind alle Figuren Schaltungsschemata verschiedener Ausführungsformen der Erfindung. In allen Figuren bezeichnet   A   den Anker der Dynamomaschine, B die Verbrauchsstelle, z. B. Lampen, und C die Erregerwicklung der Dynamomaschine. 



   In Fig. 1 ist die Erregerwicklung mit einem   Könerwiderstand   D hintereinandergeschaltet. 



  Das   Körnergehäuse   E ist durch einen Anker F eines Elektromagneten 1 abgeschlossen, welcher 
 EMI2.1 
   einen   Ende der Erregerwicklung C verbunden und ein feststehender Kontakt M mit dem anderen Ende. 



   Die Wirkung des   Körnerregulators   ist bekannt und bedarf hier keiner Erläuterung. Wird aber die Körnermasse wirkungslos, indem sie durch Zusammenbacken, durch Anhaften am Anker F oder durch ungleiche Schichtung eine   Vergrösserung   des Widerstandes verhindert, obwohl der Anker F stark von der Körnermasse abgehoben wird, so dass die Körnermasse in sich kurzgeschlossen ist, so nimmt die   Spannung   immer mehr zu und der Anker F wird immer 
 EMI2.2 
 wicklung C kurzgeschlossen. Da die Felderregung aufhört, so fällt die Klemmenspannung stark ab und der Anker F wird durch die Feder G niedergezogen und gelangt wieder in die Regulierbereiche starker Körnerpressung, in denen die oben angedeuteten Störungen nicht wirksam sind. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der feste   Kurzschlusskontakt M   in die Polfläche des topfförmigen Elektromagneten verlegt und der mit dem Anker bewegliche Kurzschlusskontakt L ist aus magnetisch unwirksamem Material, z. B. Messing, hergestellt. Die Erregerwicklung C wird   durch Berührung   des Ringes L mit dem Magneten über den Leiter Q kurzgeschlossen. 



   Bei der Anordnung nach Fig. 3 liegen die Kontakte L, M im Erregerstromkreise selbst. 



  Wird der Hebel K abgelenkt, so werden die Kontakte L, M getrennt und somit der Erregerstromkreis unterbrochen. 



   In allen Fällen kann die Erfindung auch angewandt werden, wenn die Erregerwicklung im 
 EMI2.3 
 maschine einem Elektromotor angehört. 



   Ebenso könnte bei allen Ausführungsformen die Elektromagnetspule I in den Haupt- 
 EMI2.4 
 reguliert wird. Auch können Kombinationen von Haupt- und Nebenschlusswicklungen angewendet werden. 
 EMI2.5 
 schreiuing eines gewissen Höchstwertes der zu regulierenden Grosse den Widerstand der ge-   M'hichteten Körper nicht zu vergrössern vermag, dadurch gekennzeichnet,   dass das eine Glied des Kontaktes am Elektromagnetanker angebracht ist und mit seinem Gegenkontakt die Kurzschliessung oder Abschaltung der Erregerwickhung bewirkt, wenn der Anker soweit von den 
 EMI2.6 
 geschichteten Körper den erforderlichen Mindestwert erreicht haben würde.

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätige elektrische Reguliervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Elektrode des Hiifskontaktes von einem am Anker befestigten Metallring aus magnetisch wirksamen Material, die andere Elektrode von der Polfläche des Elektromagneten gebildet wird, so dass der Anker bei einem gewissen Hub die Erregerwicklung kurzschliesst oder abschaltet.
AT71341D 1913-11-01 1913-11-06 Selbsttätige elektrische Reguliervorrichtung. AT71341B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE71341X 1913-11-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT71341B true AT71341B (de) 1916-03-10

Family

ID=5635762

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT71341D AT71341B (de) 1913-11-01 1913-11-06 Selbsttätige elektrische Reguliervorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT71341B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT71341B (de) Selbsttätige elektrische Reguliervorrichtung.
DE1173579B (de) Anlassschalter fuer Einphaseninduktionsmotoren
DE292532C (de)
DE1119697B (de) Schaltung fuer elektrische Nebenschluss-Scheibenwischermotoren
AT97602B (de) Vereinigter Schalt- und Regelapparat für mit veränderlicher Geschwindigkeit umlaufende Stromerzeuger.
DE236957C (de)
AT125595B (de) Regelungsvorrichtung für Spannung und Leistung einer mit veränderlicher Drehzahl angetriebenen Dynamo.
DE278059C (de)
AT64776B (de) Schnellregler für elektrische Anlagen.
DE458171C (de) Einrichtung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge, zur selbsttaetigen Regelung einer Dynamomaschine in Verbindung mit der zu ladenden Batterie
DE408028C (de) Vereinigter Schalt- und Regelapparat fuer mit veraenderlicher Geschwindigkeit umlaufende Stromerzeuger
DE636405C (de) Steuerung fuer verbrennungselektrische Antriebe
DE383150C (de) Verfahren zur Regelung von Dynamomaschinen veraenderlicher Geschwindigkeit und Belastung
AT97593B (de) Elektrisches Verteilungssystem.
AT124194B (de) Schaltungsanordnung der Motoren für die Hilfsbetriebe auf elektrischen Triebfahrzeugen mit mitgeführter Energiequelle und Hilfsbatterie.
AT66743B (de) Einrichtung zur elektrischen Beleuchtung von Fahrzeugen mittels einer von dem Fahrzeugmotor aus betätigten Dynamo.
DE1413808C (de) Elektromagnetischer Zweikontakt Zit terregler
AT70229B (de) Mit Dynamo und Sammlerbatterie arbeitende Wagenbeleuchtungsanlage.
AT38226B (de) Einrichtung zur Regelung der Spannung einer mit veränderlicher Geschwindigkeit laufenden Dynamomaschine.
DE205302C (de)
AT135283B (de) Einrichtung zum Laden von Batterien, insbesondere von Kraftfahrzeugen.
DE761780C (de) Elektromagnetische Spannungsregelungseinrichtung fuer Stromerzeuger auf Fahrzeugen
AT22078B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Regelung elektrischer, von einer Nebenschlußdynamo gespeister Stromkreise.
DE1538351C (de) Mit variabler Drehzahl antreib barer Drehstromgenerator
AT112807B (de) Schnellregler für elektrische Maschinen.