AT71138B - Behälter für das Blatt des Militärspatens. - Google Patents

Behälter für das Blatt des Militärspatens.

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AT71138B
AT71138B AT71138DA AT71138B AT 71138 B AT71138 B AT 71138B AT 71138D A AT71138D A AT 71138DA AT 71138 B AT71138 B AT 71138B
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AT
Austria
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container
container according
protective shield
pin
spade
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Application number
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Oskar Taussig
Original Assignee
Oskar Taussig
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Behälter für das   Blatt des Mi litärspatens.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Die heiden Behälterteile b,   c können also, wie in Fig. 1 dargestellt, in eine Ebene auseinandergeklappt werden und bilden in dieser Lage einen Schutzschild, der etwas mehr als doppelt so breit ist, wie das Spatenblatt und auch etwas höher ist als dieses, also   seinen Flächenbemessungen   nach genügend gross für den Schutz des Kopfes ist. 



   In einem der beiden Behälterteile, vorzugsweise in dem Teile b ist eine Durchbrechung f zum Durchstecken des Gewehrlaufes und zum Zielen vorgesehen. Es können aber auch die beiden aneinandergelenkten Teile des Behälters so gestaltet sein, dass sie im auseinandergeklappten Zustande eine   Schiessscharte   bilden, wodurch eine Durchbrechung in einem der Böden unnötig wird. 



   Der Schutzschild wird vorzugsweise so aufgestellt, dass. die Innenseite der Teile b, c dem 
 EMI2.1 
 werden in den Erdboden gedrückt und verhindern das Zurückweichen des Schutzschildes. Zur
Erzielung einer vollkommenen Standfestigkeit ist im oberen Teile des Schutzschildes ein Zug- organ l (Stab, Draht, Schnur oder   dgl.)   befestigt, dessen anderes Ende feindwärts im Erdboden in irgend einer Weise verankert wird.

   Zu dieser Verankerung kann der Einfachheit halber ein
Stift   Mt   verwendet werden, der sonst als   Verschlussstift   des geschlossenen Spatenbehälters dient, indem als   Verschluss   die an sich bekannten, beim Zusammenklappen des Behälters in eine Richtung kommenden Düllen   11., Q,   p, die abwechselnd an den aneinanderzuklappenden Rändern der beiden
Behälterteile angeordnet sind, verwendet sind, durch welche Düllen der Verschlussstift tn hindurch- gesteckt wird. Dieser Stift M wird also, wenn er als Anker dienen soll, vor dem Schild schräg in die Erde gesteckt (Fig. 2) und an seinem Kopf das Zugorgan l befestigt.

   Die Elastizität und
Nachgiebigkeit des Systems l, m erhöht die Widerstandsfähigkeit des Schutzschildes, indem ein
Teil der Wucht eines auftreffenden Geschosses zur Dehnung des Zugorganes l und zu einer etwaigen
Verschiebung des Ankerstiftes m aufgebraucht wird. 



   Nach dem gleichen Grundsatz kann die Widerstandsfähigkeit des Schutzschildes auch noch weiter erhöht werden, indem der Boden der Behälterteile b, c durch eingepresste Unebenheiten, wie z.   B Wellen (vgl.   Fig. 2), nachgiebig gemacht wird, so dass ein Teil der Wucht eines auf- treffenden Geschosses in   Formänderungsarbeit   aufgebraucht wird. Es kann weiterhin an der
Innenseite jedes Bodens eine von diesem weggewölbte federnde Platte n'eingesetzt werden, die auch sozusagen bremsend auf das   auftreffende Geschoss wirkt (Fig.   2). Die federnden   Platten'11.'   halten im geschlossenen Zustande des Behälters das eingelegte Spatenblatt fest. 



    Die konstruktive Ausgestaltung und die äussere Formgebung des Behältels kann selbstvprständhe'h im Rahmen der geschilderten Erfindung mannigiach abgeändert werden.   



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Behälter für das Blatt   des Militärspatens,   dadurch   gekennzeichnet,   dass er aus einer in der allgemeinen Flächenausdehnung des Spatenblattes geteilten und zum Zwecke der Verwendung als Schutzschild gegen Geschosse in eine Ebene aufklappbaren Büchse aus widerstandsfähigem Blech besteht, wobei bei Verwendung als Schutzschild die Innenseite dem Feinde zuzukehren ist, um die schmalen Seitenwände als Hindernis gegen das Seitwärtsgellen der Geschosse wirken zu lassen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Behälters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Böden des Behälters mit eingepressten Unebenheiten, Wellen oder dgl. versehen sind, um sie elastisch und nachgiebig und daher dadurch widerstandsfähiger zu machen, dass ein Teil der Energie eines auftreffenden Geschosses in Formveränderungsarbeit aufgebraucht wird.
    3 Ausführungsform des Behälters nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der Böden von dem zugehörigen Boden weg gewölbte federnde Blechplatten gesetzt sind, um die Schutzwirkung gegen auftretende Geschosse zu erhöhen, wobei diese Blpchplatten auch dazu dienen, um den Spaten bei geschlossenem Behälter festzuhalten.
    4. Ausführungsform des Behälters nach Anspruch 1 bzw. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an seiner Unterseite stift- oder flächenförmige Vorragungen vorgesehen sind, die, in die Erde gedrückt, den als Schutzschild verwendeten aufgeklappten Behälter feststellen.
    5. Ausführungsform des Behälters nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein am oberen Teile befestigtes Zugorgan (Stab, Draht, Schnur usw.), dessen freies Ende an der dem Schützen abgekehrten Seite im Boden verankert wird, um dem als Schutzschild verwendeten Behälter Standfestigkeit zu geben.
    6. Ausführungsform des Behälters nach Anspruch 1 bzw. 5, dadurch gekennzeichnet, dass sein Verschluss in an sich bekannter Weise aus an den beim Schliessen zueinanderzuklappenden Rändern angebrachten, in eine Richtung kommenden Dullen und einem durch alle Düllen durchzusteckenden Stift, besteht, welcher Stift als Anker für das dem Schutzschild Standfestigkeit gebende Zugorgan EMI2.2
AT71138D 1915-03-15 1915-03-15 Behälter für das Blatt des Militärspatens. AT71138B (de)

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