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Rübenerntema8chlne.
Gegenstand der Erfindung ist eine Rübenerntemaschine, welche sich durch sicheres Ergreifen der Rüben, durch ein mit einer Drehung in den Greifergabeln verbundenes Reinigen während
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unverstellbar gelagerte Köpfmesser auszeichnet. Bei vielarmigen Greiferscheiben von derartigen Erntemaschinen besteht, zumal für stark ins Kraut schiessende Rüben, der Nachteil, dass bereits ein schräg herabkommender, noch nicht die Senkrechtlage nach abwärts einnehmender Greifer die Rübe etwa zwischen Kopf und Blätterwerk fasst und sie am Boden entlangsehleift, so dass sie bei der Seukrechtstel ung des Greifers abgestreift wird und liegen bleibt.
Eine weitere Schwierigkeit bei umlaufenden Greiferarmen bestand bisher darin, die Senkrechtstellung der Rübe während des Hubes aufrecht zu erhalten, welche für das selbsttätige Einstellen auf verschiedene Köpfhöhen erforderlich ist.
Gemäss vorliegender Erfindung werden die genannten tìbe1st nde im wesentlichen durch folgende Einrichtungen behoben : Das sichere Fassen der Rüben wird dadurch erreicht, dass hinter einem an sich bekannten Ansatz am Schar, welcher den gelockerten Rübenkopf seitlich aus der Reichweite des schräg herabkommenden Greifers bringt, ein Sech angeordnet ist, welches
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Greiferarm vorschiebt. Ferner wird trotz einer Vierteldrehung des Greifers die Senkrechtstellung der Rübe mittels mehrerer sich federnd gegen die Rübe anlegender und einen Kegelmantel bildender Reinigungsstäbe erreicht, weiche diese ir der Greifergabel eine entgegengesetzte Vierteldrehung ausführen lassen.
Ein für diesen Zweck an sich bekannter, jedoch keilförmig sseformter Abst'eift-r führt alsdann die Rübe aus der senkrechten in die durch Förderbänder erfolgende wagrechte Bewegung über. Längs dieser Bahn sind zwecks Erzielung eines sauberen Schnittes für das Köpfmesser nach hinten zu ansteigende Drähte vorgesehen, weiche das Blätterwerk anheben, während ein nach der Stärke der Rüben sich einstt llender Stah die Höhenlage derselben bestimmt, so dass der bei dickeren Rüben zuckerarme Kopf tiefer abgeschnitten wird und das zuckerreichere Ende dünner Rüben nur ganz flach geköpft wird.
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vermitteln. Der Zusammenhang ist derart, dass beim Auseinandergehen der Gurte der Einstellstab 31 hoch-, beim Zusammengehen niedergeht.
Am Ende der Förderbahn ist die wagrecht umlaufende Messerscheibe 32 angeordnet.
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sind ausser den in der Gabelöffnung gelegenen Stäben auch seitlich und, soweit dies die Gabel gestattet, rückwärts derartige Stäbe 77 angeordnet, die, nachdem die Gabel deren Enden verlassen hat, durch Ihre Federn ebenfalls an den Rübenkörper herangedrängt werden, wodurch einerseits eine ganz genaue Einstellung der Senkrechtlage der Rübe durch die gleichmässige Beeinflussung von allen Seiten, andererseits ein Abstreifen der anhaftenden Erde durch die den
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Rübe und der Stäbe 17 beim Verlassen der Stäbe ist in Fig. 6 dargestellt.
Die senkrecht stehende Rübe tritt nun mit ihrem Kopf in den Bereich des keilförmigen Körpers 19, der das dort noch haftende Erdreich abstreift und die Rübe entlang der sich erweiternden Gabel aus deren Bereich drängt. Dabei wird ein Zurückfallen der Rübe nach unten durch die erwähnten Doppelgreifer verhindert, in deren Bereich jetzt das verjüngte Rübenende geschoben wird, so dass die Rübe im weiteren Verlauf des Entlanggleitens an der Keilfläche 22 ihren Halt von unten durch die Doppelgreifer, von rechts durch den Keil und von links durch die Blechwände . 3 erhält, in deren Bereich sie nun gedrängt wird.
Zwischen den Biechwänden angelangt, wird sie alsbald in der in Fig. 7 dargestellten Stellung durch die die Blechwände durchgreifenden Mitnehmer 25 der
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richtung fassen zunächst die nach oben schräg verlaufenden Drähte 30 unmittelbar oberhalb des Rübenkopfes unter die Blätter, um deren Niederfallen in den Bereich des Rübenkörpers zu verhüten. Nun tritt zwischen den Blättern in der Mitte des Rübenkopfes der von oben nach unten verlaufende Einstellstab 31 in Wirksamkeit.
Entsprechend der Tatsache, dass dicke Rüben zuckerarme, dünne Rüben zuckerreiche Köpfe besitzen, wird die Lage des Einstellstabes durch
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wieder durch den Rübendurchmesser beeinflussten Stützrollen ausgehen, derart geregelt, dass er beim Vorbeiführen dicker Rüben hochgeht, bei dünnen Rüben niedergeht.
Es wird nämlich heim Vorbeiführen dicker Rüben, also beim Auseinandertreten der Stützrollen 29 das Hebelparalleiogramm ebenfalls in wagrechter Richtung auseinander- und dadurch die angelenkte
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keilförmiger Körper (19) die Rübe soweit aus dem Greifer verdrängt, dass die federnden Förder- gurte die Rübe in aufrechter Stellung für die wagrechte Weiterbewegung zu fassen vermögen, wobei in der Bewegungsrichtung ansteigende Drähte (30) das Biätterwerk von aussen fassen