AT70483B - Niederdruck-Dampfheizungsanlage für Eisenbahnwagen. - Google Patents

Niederdruck-Dampfheizungsanlage für Eisenbahnwagen.

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AT70483B
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 fJiederdruck-Dampfheizungsanlage für Eisenbahnwagen. 



    Bei den Niederdruck-Dampfheizungsanlagen für Eisenbahnwagen wird der Dampf durch entweder von Hand einzustellende oder durch den Hinterdruck sich selbsttätig einstellende Druckminderer auf die geringste Menge vermindert ; die genügt, die am Ende frei mit der atmosphärischen Luft in Verbindung stehenden Heizrohrleitungen zu füllen, so dass nur noch ein kleiner Bruchteil Dampf aus diesen Öffnungen entweicht. Bei sehr grosser Kälte besteht jedoch durch die erheblich grössere Kondensation des in die Heizrohre eingeführten Dampfes die Gefahr dass die Entwässerungsrohre nicht mehr vom Rest des Dampfes erreicht werden und danes einfrieren, so dass das Kondenswasser nicht mehr abfliessen kann, die Heizungsanlage sich schliesslich allmählich mit Wasser füllt und vollständig einfriert.

   Ausserdem sind aber auch Heizungs.   
 EMI1.1 
   Kammer besitzen,   in die ein besonderer   Spannungsregler eingebaut   ist, der entsprechend dem an ihm vorbeistreichenden Dampf-Luftgemisch die Zufuhr des Frischdampfes regelt. Auch diese Einrichtungen haben für den Betrieb in   Eisenbahnwagen, abgesehen davon, dass   die Spannungs- 
 EMI1.2 
 lassen, den gleichen Nachteil. dass   d) c Temperatur   des am Abtropfende abfliessenden Wassers soweit sinkt, dass eine Einfriergefahr besteht. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Niederdruck-Dampfheizungsanlage, deren Frischdampf-   zufuhr   unter Vermeidung eines besonderen Spannungsreglers lediglich durch die Temperatur des letzten, in den Dampfkreislauf eingebauten Leitungsrohres geregelt wird und die derart   ausgebildet ist, daH die Entwässerung   an ein telle des Leitungsnetzes angeordnet ist, wo die   zur Heizung erforde@liche Dampfamenge noch nicht   bis auf den letzten Rest verbraucht ist, sondern bis zur Eintrittsstelle des Frischdampfes noch annähernd die Hälfte des Weges   zurückzulegen   hat, so dass an der   AbflussöNnung   des Kondenswassers immer noch Dampf in genügender Menge zur Verführung steht, um das Einfrieren dieser Öffnung sicher zu verhüten.

   Ein Entweichen des Dampfes mit dem Wasser wird aber nicht eintreten, weil die düsenartige Ausbildung des Eintritts ventiles den an dieser Stelle noch überschüssigen Dampf durch die   Rückleitung   wieder ansaugt. 



  Die Temperatur dieses   Dampfwassers   und die   hiedurch   bedingte Erwärmung des letzten Teiles dieses Rohres bewirkt dann die Drosselung des Frischdampfes, dem jeweiligen Bedürfnis entsprechend. 



   In der Zeichnung ist ein Beispiel einer solchen Heizungsanlage dargestellt, und zwar zeigt Fig 1 eine Gesamtanordnung, Fig. 2 den Dampfeinlassapparat mit Einstellvorrichtung in Ansicht, Fig.   3 denselben Appara@ im Längsschnitt, Fig.   4 im Schnitt nach der Linie   A-B   der Fig. 2 und Fig. 5 im Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2. 



   Tritt Frischdampf von der Hauptleitung 1 durch die Zweigleitung 2 in den Einströmungs- 
 EMI1.3 
 mittel 18 bis 25 fest mit der Grundplatte 26 verbunden. Die in das VentilgehTuse mündende   Rückleitung   14a ist mit ihrem anderen Ende durch die Verankerung 27 am Wagen gestell unverrückbar befestigt. Wird sie zwischen der Verankerung   27   und dem   Ventilgehäuse     3,   4 durch 

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 den Dampf erwärmt, so dehnt sie sich aus und bewirkt hiedurch eine seitliche Verschiebung des Gehäuses.

   Da aber der exzentrisch gelagerte Zapfen 24 in dem Zapfen 25 und der Platte 26 gegen Verdrehung gesichert ist, so wird vermittelst des Gestänges 22, 23 und des Klemmstückes 21 der Hebel 20 an seinem oberen Ende festgehalten und durch die Verschiebung des Gehäuses   3, 4   gedreht. Im gleichen Masse verdreht sich auch mittels der Welle 19 der Hebel 18, so dass das Düsenventil 5 durch die Feder 17 gegen seinen Sitz gedrückt wird. 



   Je nach der Temperatur des   Rückleitungsrohres     14a   wird auch die Längsausdehnung desselben und die Lage des Ventilgehäuses sich ver*ndern und somit auch das Düsenventil 5 mehr oder    enige" eöffnet sein, so   dass lediglich die Temperatur dieses Rohres die Abgabe von Frischdampf regelt. Die Stellschraube 28 des Gestänges 22, 23 gestattet eine genaue Einstellung bei der   Inbetriebnahme,   während mittels des Klemmstückes 21 durch Verschiebung auf dem Hebel 20 der Wirkungsgrad der Dampfdrosselung beliebig gewählt werden kann.   EI" kann also   die Länge des Rohres   14a   beliebig lang gewählt werden.

   Die übrigen Leitungsrohre 7 bis 16 müssen so angebracht sein. dass sie ohne Rücksicht auf ihre Temperatur jederzeit der Bewegung des   Gehäuses 3, leicht folgen   können. Hiezu   können beispielsweise   federnd nachgiebige Rohrschellen dienen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Niederdruck-Dampfheizungsanlage für Eisenbahnwagen mit Umlauf, dadurch gekennzeichnet. dass das Gehäuse des Einströmventils (3, 4) achsial verschiebbar, das Ventil   (5)   dagegen 
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 die   Frischdampfleitung   (7) sich frei mit dem Gehäuse bewegen kann.

Claims (1)

  1. 2. Regelvorrichtung für Niederdruck-Dampfaheizungsanlagen in Eisenbahnwagen mit Umlauf nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die das Ventil mit der Grundplatte ver- EMI2.2
AT70483D 1913-10-30 1913-10-30 Niederdruck-Dampfheizungsanlage für Eisenbahnwagen. AT70483B (de)

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