AT69519B - Verfahren zur Herstellung von Schallmembranen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schallmembranen.

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  Verfahren zur Herstellung von Schallmembranen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Schallmombranen für Telephonübertragungsapparate. 



   Die Erfindung besteht darin, dass den für die Membrane bestimmten Materialien eine Eigenspannung erteilt wird. 



   Bisher wurden nämlich zur Herstellung der   Membranen lediglich"tote Metalle",   wie Eisenblech oder Aluminium, benutzt, d. h. Metalle ohne Eigenspannung. 



   In der Praxis konnte aber festgestellt werden, dass eine solche Membrane sogenannte tote Punkte aufweist, welche der Schwingung entgegenarbeiten, so dass die Teile der Membrane sich durch verschiedene Wirkungsweise unterscheiden. Ausserdem ist das Auftreten von sogenannten Obertönen und anderen störenden Nebengeräuschen bei diesen Apparaten unvermeidlich. 



   Um die nachteilige Wirkung der toten Punkte und das Auftreten von unerwünschten Geräuschen zu vermeiden, war es bisher notwendig, Dämpfungsvorrichtungen, wie Federn, Klammern, Stifte, anzubringen, die an den erwähnten toten Punkten oder in deren Nähe angreifen und die erwähnten Wirkungsunterschiede der Membran teile ausgleichen. Die erwähnten   Dämpfungsvorrichtungen,   welche entweder an der Aussenseite oder Innenseite der Membrane angebracht werden, erschwerten aber die freie Vibration. 



   Durch Verwendung einer gehärteten, eine innere Spannung besitzenden Membrane werden derartige Vorrichtungen   überflüssig   und es kann eine vollkommen freie Vibration der Membrane vor sich gehen, ähnlich wie bei einem Trommelkopf, da die Befestigung der Membrane ebenfalls an dem Gehäuse nur am Umfang erfolgt. Die Schallwellen werden durch leichte Arme eines   Armsystems,   welche an den Punkten der grössten Vibration an 
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 tritt als bei den bisher bekannten Ausführungen. 



   Die Membranen, welche gemäss vorliegender Erfindung hergestellt sind, weisen keine toten Punkte auf, so dass sich, wie bereits oben   ausgeführt   die Anwendung von dämpfungvorrichtungen erübrigt. Ferner nehmen sie die kleinsten Schwingungen auf, welche für die bisher in Verwendung stehenden Membranen zu gering wären ; sie sind ausserdem noch auf grössere Entfernungen hin wirksam als letztere und geben   klarere Resultate.   



   Eine nach dem neuen Verfahren hergestellte Membrane erfordert keine besondere Spannung im Telephonapparat, da die Spannung schon bei der Herstellung erzeugt wird. 



   Zur Herstellung der Membrane kann jedes beliebige gehärtete Metall verwendet werden, z. B. Stahl oder   Phospborbronxe,   doch ist der letzteren der Vorzug zu geben, weil sie dem Rost und den äusseren Einflüssen am wenigsten unterliegt. 



   Die erwähnte Spannung wird auf allgemein bekannte Weise hergestellt, indem das Metall, z. B. Phosphorbronze, gewalt oder, wenn es sich um Stahl handelt, gehärtet und angelassen wird. 



   Im allgemeinen wird man hiebei so verfahren, dass das   Metaltstück   zwischen Walzen gepresst wird, deren Distanz sich allmählich verringert. Indem sich das Metall zwischen den sich rasch drehenden Walzen befindet, wird eine Reibung hergestellt und die entstandene Wärme, zusammen mit dem Härteprozess, gibt dem Metall die erwünschte innere Spannung. 



  Auf die genannte Weise kann man sogar ein Stück   Phosphorbronze   wieder elastisch machen, wenn es seine Elastizität durch Glühen verloren hatte. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Schallmembranen fürTelephonübertragungsapparate, dadurch gekennzeichnet. dass dem zu verwendenden Metall eine innere Spannung erteilt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Spannung des Metalls durch Walzen (bei Phosphorbronze) oder Härten und Anlassen (bei Stahl) erzeugt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT69519D 1912-12-04 1912-12-04 Verfahren zur Herstellung von Schallmembranen. AT69519B (de)

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