AT69243B - Verfahren zur Darstellung von Amino- und Diaminoketonen der aliphatischen Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Amino- und Diaminoketonen der aliphatischen Reihe.

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AT69243B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Durch das Stammpatent Nr. 64010 und das Zusatzpatent Nr. 69242 ist ein Verfahren zur Darstellung von Ketobasen und Ketodiaminen geschützt, welches darin besteht, 
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   Es wurde nun gefunden, dass die Kondensation besonders glatt bei Zusatz von indifferenten, mit Wasser nicht mischbaren Losungsmitteln, wie Bonzol, Toluol, Petroleum, Ligroin, Äther oder Chlorbenzol usw., deren mengen innerhalb weiter Grenzen schwanken können, verlauft. Es wird dadurch die Bildung von   Nebenprodukten herabgedrückt,   so dass der Destillationsrückstand der Rohbasen sich bis auf etwa den zehnten Teil gegenüber dem 
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 falls die Kondensation bei Gegenwart von Wasser ausgeführt wird, durch gleichzeitigen Zusatz von anorganischen oder organischen Salzen, die auf die Basen aussalzend wirken. Es lassen sich so die Produkte der Kondensation bequem durch die betreffenden angewandten, indifferenten Lösungsmittel in trockener Form abscheiden, so dass die Anwendung von teuren Trockenmitteln erspart wird.

   Auch hier kann die Reaktion mit oder ohne Zusatz von kondensierenden Mitteln   ausgeführt   werden. 



   Die Kondensation kann entweder durch Kochen am Rückflusskühler oder auch durch Arbeiten im Autoklaven vorgenommen werden. Bei Ausschluss von Wasser lässt sich die 
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 Azeton, GOO Teile Benzol, 250 Teile Kochsalz und 940 Teile einer wässerigen,   42#4%igen     Dimethylamintosung   eingesetzt, und unter Rühren 375 Teile einer eigen Formaldehyd- lösung. allmählich zugefügt. Hierauf erwärmt man die Reaktionsmasse zum Sieden, wobei das entweichende Dimethylamin in geeigneten Gefässen absorbiert wird. Man kocht solange, bis eine mit essigsaurem Anilin versetzte Probe keine Formaldehydreaktion mehr gibt.   Hierauf trennt man in der Wärme die obere Benzolschieht von der wässerigen Salzschicht und extrahiert nach Bedarf die Salzlösung mit Benzol, am besten in der Wärme.

   Die     ')   Erstes Zusatzpatent Nr.   69942.   

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   Verwendet man in obigem Beispiel Formaldehyd und Dimethylamin in dem Mengenverhältnis, das der Bildung von Dimethylaminootymethan entspricht (376 Teile Formaldehyd   [40J ond   470 Teile   42#4%ige Dimethylaminlösung), so verläuft   die Reaktion in derselben günstigen Weise. 
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 Kochsalz. Dazu lässt man unter Rühren 375 Teile einer   40'/eigen     Formaldehydlösung   fliessen und   lässt unter Rück-fluss   sieden, bis vollständige Umsetzung eingetreten ist, was durch eine Probe nach Beispiel 1 leicht festzustellen ist.

   Nach dem Extrahieren mit Benzol werden Diäthylamin, Azeton und Benzol abdestilliert und Ketomonoamin und Ketodiamin durch fraktionierte Destillation getrennt. 
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Es werden 600 Teile Methyläthylketon, 1070 Teile einer etwa 42%igen Dimethylaminlösung, 750 Teile Benzol, 200 Teile Kochsalz, denen 375 Teile einer   40% igeu     Formaldehydlösung   unter Rühren allmählich zugesetzt werden, in   emem   Kessel unter Rückfluss solange gekocht, bis die Kondensation beendet ist, was auf die im Beispiel 1 angegebene Weise festgestellt werden kann.

   Nach der Extraktion mit Benzol und Abdestillieren desselben werden die beiden Ketobosen durch fraktionierte Desfillation getrennt. 
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Das Gemisch von 400 Teilen Methyläthylketon, 1490 Teilen einer etwa   49% eigen     Diatbylaminlö8ung,   1200 Teilen Benzol und 300 Teilen Kochsalz wird nach dem Zusatz von 375 Teilen einer   40% igen Formatdehydiösung   gekocht, bis in einer Probe nach dem Ansäuern mit Essigsäure Formaldehyd nicht mehr nachzuweisen ist. Die Aufarbeitung und Reindarstellung der beiden Ketobasen erfolgt in gleicher Weise, wie in den vorhergehenden Beispielen angegeben ist. 



   In den Beispielen 2 und 4 lässt sich, analog wie im Beispiel   l.   das   Mengenverhältnis   von   Ketomonoamin   zu Ketodiamin durch Verringerung oder Vermehrung der Menge von Azeton bzw. Methyläthylketon, in weiten Grenzen abändern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.9 Nr. 69242 geschützten Verfahren zur Darstellung von Amino- und Diaminoketonen der aliphatischen Reihe, darin bestehend, dass man hier die Reaktion bei Anwesenheit von mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmitteln mit oder ohne Zusatz von anorganischen oder organischen Salzen, gegebenenfalls unter Druck, ausführt.
AT69243D 1911-11-16 1913-11-03 Verfahren zur Darstellung von Amino- und Diaminoketonen der aliphatischen Reihe. AT69243B (de)

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