AT69237B - Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Metallen aus Lösungen. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Metallen aus Lösungen.

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AT69237B
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Noak Viktor Hybinette
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Noak Viktor Hybinette
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Metallen aus   LÏsungen.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die elektrolytische Abscheidung von Metallen aus solchen Metallsalzlösullgen, welche neben Salzen des zu gewinnenden Metalles noch erhebliche Mengen anderer Metallsalze, besonders Eisensalze, enthalten, und hat ein Verfahren zum Gegen- 
 EMI1.1 
 die Lösung in   den A. nodenraum eingeführt wird und   aus demselben wieder austritt. 



   Das Verfahren ist beispielsweise für die Gewinnung von Kupfer auf nassem Wege unmittelbar 
 EMI1.2 
 der Lösung durch den an der unlöslichen Anode gebildeten Sauerstoff bewirkt wird. Dabei wird die Anode mittels einer porösen Scheidewand auf solche Weise von der Kathode getrennt, dass   Kupfersulfatlösung   nur durch Diffusion in den   Kathodenraum eintritt. Vorzugsweise wird die   Kathode mit   der genannten Filtrierschicht vollständig   umgeben. 



   Es hat sich gezeigt, dass die Menge von Eisenoxydsulfat,   welche   gleichzeitig von dem   Kathodenraum   nach dem Anodenraum diffundiert, so   gering ist, dass sie bei weitem nicht der   an der Anode stattfindenden Oxydation entspricht. Man erhält also eine   Oxydation, welche die   reduzierende Wirkung des zu extrahierenden Materials   übersteigt.   



   Wenn man auf die oben beschriebene Weise, also unter Anwendung einer   unlöslichen Anode   
 EMI1.3 
 
A) die Konzentration der   angewendeten Metallsalzlösungeu,  
B) die Stärke des benutzten elektrischen Stromes und
C) die Durchlässigkeit des als Diaphragma angewendeten Materials so gewählt werden, dass in den Kathodenraum (den Kathodensack) genau ebensoviel Kupfer in Form von Kupfersulfat   hineindringt,   als gleichzeitig von dem m Strome abgeschieden wird, und ferner nur soviel Eiscnoxydsulfat durchdringt, als von dem an der Kathode   entwickelten.'Wasserst-oS zu Eisen-   oxydulsulfat reduziert wird.

   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   5 9   Fe als   FeOg im   Liter,   55   9 Fe als Fe 0 im Liter,   20   Cu als Cu SO4 im Liter. 



   Diese Konzentration bleibt bestehen, solange die in den Anodenraum fliessende Lösung die vorhergenannte Konzentration behält und an der Stromdichte nichts geändert wird. 



   Die Tatsache, dass die Geschwindigkeit, mit der-unter sonst gleichen Verhältnissen-   Ferrisu1fat   durch ein Diaphragma dringt, eine bedeutend geringere ist als die, womit Kupfersuliat oder   Ferros1. ùfat   durch dasselbe Diaphragma dringt, ist hier praktisch in der Weise ausgenutzt, dass man ungeachtet der nachteiligen auflösenden Wirkungen des Oxydsalzes auf die Kathode mit einer stark ferrisulfathaltigen Lösung arbeiten kann. 



   Zur besseren Verständlichkeit des im voranstehenden erläuterten Verfahrens ist in der Zeichnung beispielsweise eine gemäss demselben betriebene elektrolytische Zelle im senkrechten Schnitt veranschaulicht. A ist der die Anoden B und die Kathode 0 enthaltende Elektrolysierbottich, während D, E, K die den Anodenraum trennende poröse Scheidewand darstellen. Die zu elektrolysierende Lösung wird in den Anodenraum durch das Rohr F eingebracht und durch das Rohr   G abgezogen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Metallen aus Lösungen, welche neben dem zu gewinnenden Metalle erhebliche Mengen von Eisenoxydsalzen enthalten, unter Anwendung einer porösen Scheidewand zwischen Anoden-und Kathodenraum, dadurch gekennzeichnet, dass die zu elektrolysierende Metallsalzlösung in den Anodenraum direkt eingeführt und in gebrauchtem Zustande auf demselben abgezogen wird, so dass das abzuscheidende Metall nur vermittels eines EMI2.2
AT69237D 1912-11-04 1913-10-07 Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Metallen aus Lösungen. AT69237B (de)

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