AT68409B - Schaltvorrichtung für elektrische Reklame- oder dgl. Beleuchtung. - Google Patents

Schaltvorrichtung für elektrische Reklame- oder dgl. Beleuchtung.

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AT68409B
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Max Langer
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Max Langer
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    SchaltvorHchtung für elektrische Reklame-oder dgl. Beleuchtung.   



   Vorliegende Erfindung betrifft durch ein Uhrwerk betätigte Lichtschaltapparate, bei welchen der Strom in kurzen Zeitintervallen selbsttätig unterbrochen wird. Bisher war es nur möglich, die bekannten Apparate dieser Art für eine bestimmte einmalige Beleuchtungsdauer einzustellen, während es kein Mittel gab, diese Dauer selbsttätig zur Wiederholung zu bringen, vielmehr mussten für diesen Zweck die Apparate von Hand aus immer wieder eingestellt werden. Aber selbst diese Einstellung musste innerhalb des Halbtags erfolgen, an dem die Beleuchtung erfolgen sollte. 



   Diese   Ubelstände   werden nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass der den Stromkontakt schliessende Schalthebel solange im ausgeschalteten Zustande erhalten wird, bis 
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 gelangt, worauf er wieder in Stromschlussstellung gebracht wird. Dies wird durch die Anordnung zweier Steuerscheiben auf der Achse des Minutenrades erreicht, von welchen die eine den unter Federdruck stehenden Schalthebel bis zum Ablauf der Beleuchtungsdauer in Kontaktstellung hält, denselben aber ausser Kontakt bringt und sein Abgleiten auf die zweite Scheibe gestattet, welche ihn auf die erste Scheibe also wieder in Kontaktstellung überführt, wenn die Beleuchtung beginnen soll, worauf sich dieser Vorgang wiederholt. 



   In den Zeichnungen ist eine solche Vorrichtung beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt : Fig. 1 dieselbe in Draufsicht, Fig. 2 in Seitenansicht, Fig. 3 die Steuerscheiben im Schaubild, Fig. 4 eine   Symmetnehälfte   derselben im Radialschnitt in zwei Ausführungsarten, Fig. 5 die eine Ausführungsform derselben in Seitenansicht teilweise im Schnitt und in Draufsicht, Fig. 6 beide Scheiben in gleicher Darstellung. 



   Die kurzen periodischen Unterbrechungen der Beleuchtung erfolgen von einem am oberen über den Rahmen des Uhrwerks vorstehenden Ende der Sekundenradwelle befestigten Unter-   brecherr dchell 1,   welches   zweckmässig mit   einem aus nichtleitendem Material mit versetzten Zähnen versehenen Rädchen 2 verstellbar verbunden ist, und einer Kontaktfeder   J.   Die Einund Ausschaltung des Stromes wird durch einen zweiarmigen Schalthebel 4 bewirkt, dessen 
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 einen Daumen 9, welcher auf einer Steuerscheibe 10 schleift, wodurch der Kontakt zwischen
Arm 5 und Stift 6 und Stromschluss hergestellt ist. 



   Diese Steuerscheibe 10 (Fig. 3 bis 6), die auf der konischen Nabe des Minutenrades 11 aufgepresst oder sonst auf geeignete Weise mit dieser verbunden ist, besitzt einen unteren breiten
Flansch   11   mit einer 24stündigen Einteilung und einen oberen schmalen Flansch 13 sowie einen   winkelförmigen Einschnitt 14, welcher bis über den oberen Flansch 13 hinaufreicht. 



  Oberhalb did : jer Steuerscheibe und gegen diese verstellbar sitzt eine zweite Steuerscheibe 15   mit einem breiten oberen Flansch J6, welcher an einer Stelle eingeschnitten und mit einem bis zu dem Flansch 13 der unteren Scheibe nach abwärts gebogenen   Führungslal) pen 17   versehen ist, der an diesem Flansch anliegt und seitlich zum Teile über diesen vorsteht.

   An dem noch gegen die Tiefe des   Einschnittes   14   zurückstehenden   Mantel 18 dieser Scheibe ist eine Nase 19 vor- 
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 der Ziffer gegenüber, die der Stunde des   Beleuchtungsendes   entspricht, eingestellt, der Daumen 9 wird auf den oberen   Scheibenmantel JM   der Scheibe 15 angelegt, der Strom ist also unterbrochen, das Uhrwerk aber im Gange. 
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 der Strom unterbrochen wird, gleichzeitig hebt die nach abwärts ziehende Feder den Daumen längs des Einschnittes nach aufwärts und bringt ihn auf den im Durchmesser wesentlich kleineren   Mantel 18   der Scheibe   15,   längs welchen er, den Strom unterbrechend, schleift, bis er wieder zum Führungslappen 17 gelangt und von diesem nach abwärts gedrückt wird. 



   Auf diese Weise ist es z. B. möglich, bei ununterbrochenem Gang der Uhr den Apparat so einzustellen, dass die Beleuchtung zu einer bestimmten Stunde beginnt und auch bei einer bestimmten Stunde erlischt. 



   Bei Anordnung mehrerer Einschnitte und mehrerer   Führungslappen   kann die Beleuchtung auch   zwei. oder mehreremal ÌD1 Tage   selbsttätig ein-oder ausgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltvorrichtung für elektrische Reklame oder dgl. Beleuchtung mit durch ein Uhrwerk betätigter, periodischer Unterbrechung, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse des Minuten- rädchens zwei gegeneinander verstellbare Steuerscheiben (10, 15) verschiedener Durchmesser ) übereinander angeordnet sind, auf deren Mantelflächen der Schalthebel (4) nacheinander mittels eines Daumens (9) schleift und von welchen die eine (10) den Hebel in Stromschluss-, die andere (15) in stromunterbrechender Stellung hält und die durch Einschnitt (14) und Führungs- lappen (17) die Verstellung des unter Federdruck stehenden Schalthebels von der einen auf die andere Mantelfläche der Scheiben veranlassen.
    i 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzemhnet, dass die den Schalthebel auf Stromschluss steuernde Scheibe (10) mit einem unteren Flansch versehen ist, der ein 94stündiges zist-blatt darstellt.
AT68409D 1912-08-29 1912-08-29 Schaltvorrichtung für elektrische Reklame- oder dgl. Beleuchtung. AT68409B (de)

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