DE2835518C2 - Elektrische Schaltuhr mit analoger Uhrzeitanzeige - Google Patents

Elektrische Schaltuhr mit analoger Uhrzeitanzeige

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DE2835518C2 DE19782835518 DE2835518A DE2835518C2 DE 2835518 C2 DE2835518 C2 DE 2835518C2 DE 19782835518 DE19782835518 DE 19782835518 DE 2835518 A DE2835518 A DE 2835518A DE 2835518 C2 DE2835518 C2 DE 2835518C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Schaltuhr mit einer analogen Uhrzeitanzeige und/oder Feineinstellvorrichtung für ein wahlweise verwendbares Langzeitprogramm und Kurzzeitprogramm, z. B. ein Wochen- und Tagesprogramm, und einem gemeinsamen Zeitantrieb, wobei zur Programmierung jeweils ein mit formschlüssig steckbaren, jeweils ein Kontaktschaltsystem betätigenden Schaltreitern, scheiben- oder ringförmiger, mit z. B. einer 7-Tageskala und/oder einer 24-Stundenskala versehener Programmträger vorgesehen ist, der jeweils seiner maximalen Programmdauer entsprechend mit z. B. einer Umdrehung pro Woche
bzw. einer Umdrehung pro Tag antreibbar ist
Derartige Schaltuhren werden vorzugsweise zur Steuerung von Heizungsanlagen in Verbindung mit Thermostatregelungen verwendet und dienen im wesentlichen dazu, die Thermostatsteuerung von einer höheren Tages-Zimmertemperatur auf eine niedrigere Nacht-Zimmertemperatur umzuschalten und umgekehrt. Dabei soll es möglich sein, wahlweise das Wochen- oder 7-Tageprogramm oder aber das Tagesbzw. 24-Stundenprogramm für die Steuerung zu wählen, 1 ο je nachdem ob für bestimmte Wochentage ein anderes Tagesprogramm gelten soll oder ob alle Wochentage dasselbe Tagesprogramm haben. Generell wird für solche Schaltuhren eine hohe Einstellgenauigkeit auch für das Wochenprogramm sowie eine große Schaltauflösung, d. h. geringe, minimale Schaltabstände verlangt. Außerdem werden Programmträger mit formschlüssig steckbaren Schaltreitern, die das Kontaktschaltsystem betätigen, bevorzugt
Es gibt bereits Schaltuhren, die mit zwei nebeneinander oder zwei koaxial übereinander (AT-PS 3 29 139) angeordneten Schalt- oder Programmscheiben versehen sind. Bei diesen Schaltuhi en ist ein großer Aufwand erforderlich, weil zwei komplette Kontaktsysteme für je eine Schaltscheibe vorhanden sein müssen. Während bei den nebeneinander angeordneten Schaltscheiben der zusätzliche Nachteil eines großen Raumbedarfes vorliegt, kommt bei den Schaltuhren mit zwei koaxial übereinander angeordneten Schaltscheiben der Nachteil hinzu, daß die untere Scheibe schlechter zugänglich und damit schlechter programmierbar ist, es sei denn, die obere Programmscheibe ist zum Programmieren der unteren Programmscheibe abnehmbar, wie das bei einer bekannten Schaltuhr dieser Art der Fall ist.
Es ist auch bereits eine Schaltuhr bekannt, die mit ü zwei gegeneinander austauschbaren Programmträgern, nämlich einer Tagesprogrammscheibe und einer Wochenprogrammscheibe ausgerüstet ist, die wahlweise auf die Schaltwelle gesteckt werden können (Firmendruckschrift Lar.dis&Gyr G 2 466. RVP), die jedoch w keine analoge Uhrzeitanzeige besitzt und bei der deshalb eine genaue Zeiteinstellung insbesondere der Wochenprogrammscheibe nur schwer erreichar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Schaltuhr mit einer analogen Uhrzeitanzeige der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der mit Hilfe der manuell einstellbaren analogen Uhrzeitanzeige, die vorzugsweise konzentrisch zu einem Programmträger angeordnjt ist, für beide Programme die gleich hohe Einstellgenauigkeit gewährleistet ist und bei der das Umstellen vom Kurzzeitprogramm auf das Langzeitprogramm und umgekehrt auf einfache Weise und frei von Zeitfehlern erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für beide Programme, nämlich das Langzeit- oder Wochenprogramm und das Kurzzeit- oder Tagesprogramm ein und derselbe Programmträger vorgesehen ist, der mit dem Schaltuhrwerk fest verbunden sowie einem und demselben Kontaktsystem zugeordnet ist, und daß sich die Drehzahl des Programmträgers durch ein Umschaltgetriebe entsprechend einstellen läßt, nämlich auf z. B. eine Umdrehung pro Woche oder z. B. eine Umdrehung pro Tag.
Bei einer solchen Schaltuhr besteht der große Vorteil, daß eine Umstellung vom Wochenprogramm auf das (,5 Tagesprogramm oder umgekehrt durch einfaches Umschalten des Antriebes und durch entsprechend neue Programmierung des Progiiammträgers, d. h. neues Stecken der Schaltreiter, erfolgen kann, ohne daß es erforderlich wäre, den Programmträger selbst vom Schaltuhrwerk zu entfernen und durch einen anderen zu ersetzen. Dadurch bleibt die an sich unveränderliche getriebliche Verbindung zwischen der Uhrzeitanzeige und dem Programmträger in jedem Falle erhalten, wodurch Zeitfehler im Sehaltprogramm sicher vermieden werden.
Wegen der gegebenen Relationen zwischen der auf demselben Programmträger angeordneten Tagesprogrammskala und Wochenprogrammskala, sowie der Uhrzeitanzeige, sind fehlerfreie Umschaltungen vom Tagesprogramm auf das Wochenprogramm oder umgekehrt jeweils nur zu bestimmten Zeitpunkten bzw. bei bestimmten Stellungen der Uhrzeitanzeige und des Programmträgers durchführbar.
Um sicherzustellen, daß diese Umschaltungen nur zu den genannten Zeitpunkten bzw. bei den bestimmten Stellungen der Tageszeitanzeige und des Programmträgers erfolgen können, ist in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß das UmscbaltgetrieDe mit einer Schaltsperre versehen ist, die eine Umschaltung nur in bestimmten Zeiteinstellungen des Programmträgers bzw. der analogen Uhrzeitanzeige zuläßt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der mit einer einstückig angeformten, zur formschlüssigen Aufnahme der Schaltreiter dienenden Steckeinrichtung versehene Programmträger mit einer 7-Tageskala und einer 24-Stundenskala, die beide konzentrisch zur Steckeinrichtung aufgedruckt sind, versehen ist. Diese im Prinzip einfachste Ausführungsart hat allerdings den kleinen Nachteil, daß die eine auf dem kleineren Durchmesser liegende Skala nicht unmittelbar benachbart ist mit der formschlüssigen, in Form von Axialnuten oder axialen Bohrungen vorhandenen Steckeinrichtung benachbart sein kann, wenn diese am Außenumfang Jes Programmträgers angeordnet sind, was jedoch nicht unbedingt der Fall sein muß.
Bei einer anderen Ausführungsform der Schaltuhr ist vorgesehen, daß der mit einer einstückig angeformten, zur formschlüssigen Aufnahme von Schaltreitern dienenden Steckeinrichtung versehene Programmträger nur eine aufgedruckte Skala, nämlich entweder die 7-Tageskala oder die 24-Stundenskala besitzt und daß die jeweils andere Skala auf einem Ring aufgedruckt ist, der in bestimmten skalenbezogenen Stellungen auf den Programmträger aufsetzbar bzw. von diesem in jeder beliebigen Stellung abnehmbar ist.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß beide Skalen, d. h. die 7-Tageskala und die 24-Stundenskala auf dem gleichen Durchmesser unmittelbar an die Steckeinrichtung am Umfang des Programmträgers angrenzend aufgebracht sein bzw. werden können, was wesentlich zur Erleichterung einer genauen Programmierung beiträgt, weil so die Skalenstriche unmittelbar an die gesetzten Schaltreiter heranreichen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der in bestimmten skalenbezogenen Stellungen auf den Programmträger aufsetzbare Ring auf seiner einen Seite mit der 7-Tageskala und auf seiner anderen Seite mit der 24-Stundenskala bedruckt ist
Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß der Ring bei jedem Programm auf dem Programmträger bleiben kann und beim Programmwechsel nur gewendet zu werden braucht, d. h. der Ring braucht bei keinem der möglichen Programme von der Schaltuhr entfernt zu werden, so daß die Gefahr des Verlorengehens nicht besteht Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Programmträ-
ger zusätzlich mit der 7-Tageskala versehen ist, weil dadurch das skalenbezogene Positionieren des Ringes auf dem Programmträger beim Umschalten vom Tagesauf das Wochenprogramm wesentlich erleichtert wird und zwar dadurch, daß die auf der Oberseite des Ringes aufgedruckte 7-Tageskala nur mit der ebenfalls auf der Oberseile des Programmträgers aufgedruckten 7-Tageskala zur Deckung gebracht werden muß.
Um das jeweilige Aufsetzen des ein- oder beidseitig mit Skalen versehenen Ringes auf den Programmträger hinsichtlich der skalenbezogenen Stellungen zu erleichtern, ist es vorteilhaft, wenn der Programmträger mit insgesamt 7 von seiner Oberseite zugänglichen Steckausnehmungen in Form von Nuten, Löchern oder dgl. aufweist, die unter sich gleiche Winkelabstände besitzen und jeweils auf der 12-Uhr-Marke der einzelnen Wochentage der 7-Tageskala liegen, und daß der mit wenigstens einer Skala bedruckte Ring mit wenigstens einem in die Steckausnehmungen des Programmträgers passenden Steckelement versehen ist, das bei einer 24-Stundenskala auf der 12-Uhr-Marke und/oder bei der 7-Tageskala auf der 12-Uhr-Marke eines beliebigen Wochentages liegt.
Die dadurch erzielten Vorteile werden in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung näher erläutert.
Der Ring selbst kann mit entsprechend angeordneten ein- oder beidseitig vorstehenden Steckelementen versehen sein.
Schließlich besteht auch noch die vorteilhafte Möglichkeit, die zur formschlüssigen Aufnahme der Schaltreiter dienenden Steckeinrichtungen statt am Programmträger an dem ein- oder beidseitig mit einer Skala versehenen, auf den Programmträger aufsetzbaren Ring angeformt sind, wobei es möglich ist, diese Steckeinrichtungen so auszubilden, daß Steckreiter von beiden Seiten oder nur von einer Seite aufgesteckt werden können.
Sieht man die Steckeinrichtungen in doppelter Ausführung am Ring vor, so daß jeweils eine teilungsmäßig auf die 7-Tageskala abgestimmte Steckeinrichtung und eine auf die 24-Stundenskala abgestimmte Steckeinrichtung vorhanden ist. so gibt sich ein Höchstmaß an Einstellgenauigkeit, weil es dann möglich ist, bei beiden Skalen jedem Skalenstrich eine Nut, eine Bohrung oder dgl. als Steckeinrichtung zuzuordnen.
Anhand der Zeichnung wird nun im folgenden die Erfindung mit mehreren Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Teilschnitt durch eine Schaltuhr mit Programmträger und Umschaltgetriebe,
F i g. 2 eine andere Ausführungsform der in F i g. 1 dargestellten Schaltuhr,
F ι g. 3 eine weitere Ausführungsform der in F ι g. 1 dargestellten Schaltuhr,
Fig.4, 5 und 6 das Umschaltgetriebe mit dem Programm träger in verschiedenen Schaltstellungen,
Fig.7 einen Umschaltmechanismus für das Umschaltgetriebe,
F i g. 8 einen Skalenring in Draufsicht,
F i g. 9 einen Skalenring der F i g. 8 im Schnitt entlang der Schnittlinie IX-IX,
Fig. 10 einen Programmträger mit analoger Zeitanzeige in Draufsicht
Fi g. 11 einen anderen Programmträger mit analoger Zeitanzeige in Draufsicht,
Fig. 12 eine vereinfachte lineare Darstellung der beiden Programmskalen für das 7-Tageprogramm und das 24-Stundenprogramm und
F i g. 13 in linearer Darstellung einen Skalenabschnitt eines Tages der 7-Tageskala und einer entsprechenden Länge der 24-Slundenskala zu den Steckreiternuten des Programmträgers.
Die Schaltuhr, an der die Erfindung nachfolgend beispielsweise erläutert wird, besitzt ein Schaltwerk, das wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, im wesentlichen auf zwei Werkplatinen 1 und 2 aufgebaut ist. Die Werkplatinen 1 und 2 sind durch Pfeiler 3 miteinander verbunden.
Zwischen ihnen ist das Räderwerk 4 angeordnet, das von einem Synchronmotor 5 angetrieben wird und das die Zeigerscheiben 6 und 7 der analogen Zeitanzeige antreibt. Das Minutenrohr 8, auf dem die Minuten-Zeigerscheibe 6 befestigt ist und das Stundenrohr 9, auf dem die Stunden-Zeigerscheibe 7 befestigt ist, sind ineinanderliegend in einer feststehenden Lagerbuchse 10 jeweils für sich drehbar gelagert. Die Lagerbuchse 10 ist fest in die Werkplatine 1 eingenietet. Ihre Achse bildet das Zentrum der Schaltuhr. Auf einem zylindrisehen Ansatz 11 der Lagerbuchse 10 ist eine mit einer Nabe 12, einem Zahnrad 13 und einem Zahnrad 14 versehene kreisrunde Scheibe 15, die als Programmträger dient, drehbar gelagert. Die Scheibe 15 besitzt im Zentrum eine kreisförmige zylindrische Vertiefung 16, in der als unterstes ein Ziffernblatt 17 und über diesem die beiden Zeigerscheiben 6 und 7 der analogen Zeitanzeige untergebracht sind. Das Zifferblatt 17 ist feststehend auf einem oberen Ansatz 18 der Lagerbuchse 10 befestigt. An ihrem Umfang besitzt die Scheibe 15 Steckeinrichtungen für steckbare Schaltreiter 19, in Form einer auf der Oberseite offenen Ringnut 20 und einer bestimmten Anzahl von im Profil dreieckförmigen Axialnuten 21, wobei diese Anzahl der Axialnuten je nach der verlangten Schaltauflösung in der Regel entweder 7 χ 24 = 168 oder 7 χ 48 = 336 ist. Die auf der Unterseite und in der Ausnehmung 16 der Scheibe 15 angeordneten Ringnuten 22 und 22' sind nur aus materialersparnis- und spritzgußtechnischen Gründen vorgesehen, da die Scheibe 15 in der Serienfertigung im Spritzgußverfahren aus Kunststoff hergestellt wird.
Die Schaltreiter 19 sind jeweils mit einer Schaltnase
23 versehen, durch welche sie bei der Drehung der Scheibe 15 zu bestimmten Zeitpunkten ein nicht dargestelltes Kontaktschaltsystem betätigen, das zum Steuern irgendwelcher Stromkreise bzw. im vorliegenden Fall zum Steuern einer Thermostatregelung einer Heizungsanlage dient
Die Minuten-Zeigerscheibe 6, die ebenso wie die Stunden-Zeigerscheibe aus einem klar durchsichtigen Kunststoff besteht weist einen zentrischen Drehknopf
24 auf, mit dem manuell eine Zeiteinstellung an der analogen Zeitanzeige vorgenommen werden kann, wie das bei analogen Uhren in der Regel der Faii ist-
Auf der die Ausnehmung 16 umgebenden oberen Ringfläche 25 der Scheibe 15 ist ein flacher Ring 26 aufgesetzt der in Fi g. 8 als Einzelteil dargestellt ist und mindestens auf seiner in Fig. 1 oben liegenden Ringfläche mit einer 24-Stundenskala bedruckt ist Zur Positionierung und Fixierung des Ringes 26 ist dieser mit Steckelementen in Form von Stiften 27 versehen, die in Steckausnehmungen 28 passend ggf. rastend einsteckbar sind. Unabhängig davon, ob der Ring 26 wie später an weiteren Beispielen aufgezeigt wird, nur auf der in Fig. 1 dargestellten oberen Ringfläche mit einer 24-Stundenskala oder auch auf der unteren Seite mit einer 7-Tageskala versehen ist ist im vorliegenden AusführungsbeispieL gem. Fi g. 10 die Ringfläche 25 der Scheibe 15 mit einer 7-Tageskala bedruckt deren
kleinste Teilung einem 2-Stundenabstand entspricht. Nur aus zeichenlechnischen Gründen sind die Teilungen der in den Fig. 10 und 11 dargestellten Axialnuten 21 auf einen 2-Stundenabstand ausgelegt, in der Wirklichkeit jedoch sind mindestens 168 Axialnuten 21 am Umfang der Scheibe 15 vorhanden so daß, wie in Fig. 13, der Mindestabstand beim 7-Tageprogramm nicht zwei Stunden, sondern nur eine Stunde beträgt.
Der Antrieb der Scheibe 15 erfolgt durch ein Umschaltgetriebe 29, das über ein doppeltes Vorgelege 30 und ein Ritzel 31, welches durch eine Welle 32 mit dem Minutenrohr 8 in Verbindung steht, ebenfalls vom Synchronmotor 5 angetrieben wird. Das Umschaltgetriebe besieht aus einer achsparallel zur Lagerbuchse 10 axial verschiebbar in den Werkplatinen 1 und 2 gelagerten Welle 33, die durch ein auf ihr befestigtes Zahnrad 34 mit den Vorgelegen 30 in getrieblicher Verbindung steht und die an ihrem oberen, oberhalb der Werkplatine 1 liegenden Ende mit einem Zahnrad 35 und einem Ritzel 36 versehen ist, die drehfest mit ihr verbunden sind. Außerdem besitzt die Welle 33 einen Vorsprung in Form eines Querstiftes 37, der so angeordnet ist, daß er in der oberen Endstellung der Welle 33 oberhalb der Werkplatine 1 liegt und in der unteren Endstellung unterhalb der Werkplatine 1. Für den Durchlaß dieses Querstiftes 37 ist die Werkplatine 1 mit einer schloßartigen Kulisse in Form eines radialen Schlitzes 38 versehen, durch welchen der Querstift 37 passend hindurchgleiten kann, wenn die Welle die entsprechende Winkelposition einnimmt. Der Querstift 37 dient als Schaltsperre, die sicherstellen soll, daß die Umschaltung des llmschaltgetriebes 29 nur in einer bestimmten Winkelposition der Welle 33 und somit nur zu bestimmten Tageszeitpunkten stattfinden kann.
In der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Schaltpositionen befindet sich die Welle 33 in ihrer oberen Endlage und das Ritzel 36 in Eingriff mit dem Zahnrad 14 der Scheibe 15. Mit diesem Eingriff ist die Laufzeit des Wochenprogrammes eingestellt, was bedeutet, daß sich die Scheibe 15 in sieben Tagen einmal um 360° dreht. In der unteren Endposition der Welle 33 befindet sich das Zahnrad 35 mit dem Zahnrad 13 der Scheibe 15 in Eingriff. Ist dies der Fall, so wird die Scheibe 15 mit einer Drehgeschwindigkeit von einer Umdrehung pro 24 Stunden angetrieben. Das Obersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrädern 35 und 13 beträgt 1:1. Das !Untersetzungsverhältnis zwischen dem Ritzel 36 und dem Zahnrad 14 beträgt 7:1. Das bedeutet daß die Welle 33 mit dem Zahnrad 35 und dem Ritzel 36 mit einer Umdrehung pro 24 Stunden angetrieben wird.
Zur Betätigung des Umschaltgetriebe 29 bzw. zum axialen Verschieben der Welle 33 ist an einer in den Werkpiatinen i und 2 drehbar gelagerten Welle 39 ein Hebelarm 40 mit einer axialen Steuerkurve 41 vorgesehen, auf der federnd ein Stößel 42 aufliegt der axial verschiebbar in einer Bohrung 43 der Welle 33 geführt ist Am unteren Ende des Stößels ist eine Scheibe 44 befestigt auf der eine Druckfeder 45 aufliegt deren anderes Ende sich an einer Scheibe 46 abstützt die am unteren Ende der Welle 33 befestigt ist Zwischen der Scheibe 46 und der unteren Werkplatine 2 ist eine Druckfeder 47 angeordnet welche die Aufgabe hat bei entsprechender Verstellung der Kurvenscheibe 41 die Welle 33 nach unten zu drücken und dadurch die Umschaltung vom Wochenprogramm auf das Tagesprogramm vorzunehmen. Die Feder 45, die wesentlich stärker ist als die Feder 47, ist nur dafür vorgesehen, Beschädigungen zu vermeiden, wenn bei einem eingeleiteten Umschaltvorgang vom Tagesprogramm auf das Wochenprogramm, d. h. wenn die Welle 33 aus ihrer unteren Stellung in ihre obere Stellung bewegt werden soll, irgendwelche Hemmnisse auftreten sollten.
Die Drehbewegung der Welle 39 mit der Steuerkurve 41 ist durch zwei in den Extremstellungen der Steuerkurve <*i an einem Anschlagzapfen 48 anschlagende Querstifte 49 und 50 begrenzt. Wie am besten aus Fig.7 ersichtlich ist, besitzt die Welle 39 über der Werkplatine 1 einen geschlitzten Kopf 51 mit einem Zeiger 52, so daß die Welle 39 mittels eines Schraubendrehwerkzeuges von der auf der Werkplatinenoberseite angebrachten Strichmarkierung »Woche« auf die Strichmarkierung »Tag« und umgekehrt gedreht werden kann.
In den F i g. 4, 5 und 6 ist das Umschaltgetriebe 29 in drei verschiedenen Funktionslagen perspektivisch dargestellt. Während in F i g. 4 die beiden Zahnräder 13 und 35 miteinander in Eingriff stehen und sich die Welle 33 in ihrer untersten Position befindet, ist in Fig. 5 der Umschaltvorgang so dargestellt, daß erkennbar ist, daß über eine gewisse Bewegungsstrecke der Welle 33 gleichzeitig beide Übersetzungen in Eingriff sind, d. h. daß zugleich das Zahnrad 35 mit dem Zahnrad 13 und das Ritzel 36 mit dem Zahnrad 14 in Eingriff gelangen. Dies ist erforderlich, um beim Umschalten Zeitfehler durch falsche Eingriffe zu vermeiden. In F i g. 6 befindet sich das Ritzel 36 in Eingriff mit dem Zahnrad 14, während das Zahnrad 35 das Zahnrad 13 völlig freigegeben hat. Daß in den Fig.4, 5 und 6 statt der Welle 33 nur eine Buchse 33' mit dem Zahnrad 35 und dem Ritzel 36 axial verschiebbar dargestellt sind, ist von untergeordneter Bedeutung und deutet nur eine gegenüber der Anordnung der Fig. 1, 2 und 3 andere Möglichkeit der praktischen Verwirklichung an. Ein weiterer Unterschied zwischen der Ausführungsform der F i g. 4,5 und 6 und derjenigen der F i g. 1,2 und 3 ist noch darin zu sehen, daß die Buchse 33', auf der das Zahnrad 35 und das Ritzel 36 befestigt sind, anstelle des einen Querstiftes, mit dem die Welle 33 ausgerüstet ist, zwei diametral gegenüberliegende radiale Sperrfinger 53 und 54 und die Werkplatine 1 dementsprechend zwei ebenfalls diametral gegenüberliegende, in ihrem Querschnitt den Sperrfingern 53 und 54 angepaßte Ausnehmungen 55 und 56 aufweist. Funktionell wirkt sich dieser Unterschied so aus, daß eine Umschaltung des Umschaltgetriebes 29 statt wie bei der Ausführungsform der F i g. 1 nach jeder vollen Umdrehung der Welle 33, nach jeder halben Umdrehung der Buchse 33' vorgenommen werden kann.
Der in den F i g. 8 und 9 dargestellte Ring 26' ist auf der einen Seite mit einer 24-Stundenskala bedruckt, die in F i g. S auf der Oberseite sichtbar isi, und auf dci anderen Seite mit einer 7-Tageskala bedruckt die genau derjenigen entspricht die auf der in Fig. 10 in Draufsicht dargestellten Scheibe 15 aufgedruckt ist Der Ring 26' ist bei der 12-Uhr-Markierung mit einem ersten, auf beiden Seiten des Ringes vorstehenden Steckstift 57 sowie mit zwei weiteren, ebenfalls auf beiden Seiten vorstehenden Steckstiften 58 und 59 versehen, die von der 24-Uhr-Marke, die der 12-Uhr-Marke diametral gegenüberliegt jeweils einen Winkelabstand von a/2 besitzen, wobei der Winkel α V7 von 360° beträgt Anders ausgedrückt entsprechen die Winkelabstände der heiden Steckstifte 58 und 59 vom Steckstift 57, in entgegengesetzten Drehrichtungen gesehen, jeweils 3/7 des vollen Kreises. Dadurch, daß die Steckstifte 57, 58 und 59 beidseitig aus dem Ring 26'
herausragen ist es möglich, diesen wahlweise auf die als Programmträger dienende Scheibe 15 mit der einen oder anderen Seite bzw. Skala nach oben aufzulegen. Da es beim Tages- bzw. 24-Stundenprogramm einerseits gleichgültig ist, auf welchen Tagesabschnitt der 7-Tageskala die 12-Uhr-Markierung der auf dem Ring 26' bzw. 26 befindlichen 24-Stundenskala ausgerichtet wird, es andererseits aber erforderlich ist, daß die 12-Uhr-Markierung der 24-Stundenskala mit der 12-Uhr-Markierung des betreffenden Tages-Abschnittes der 7-Tageskala übereinstimmt, sind bei allen 12-Uhr-Markierungen der 7-Tageskala Stecklöcher 28 in der Scheibe 15 angebracht, in welche die Steckstifte 57,58 und 59 hineinpassen.
Daß eine zeitfehlerfreie Umschaltung vom Tagesprogramm auf das Wochenprogramm und umgekehrt nur zu bestimmten Zeiten stattfinden kann, ist aus der Fig. 12, in der die beiden Skalen — links die 7-Tageskala, rechts die 24-Stundenskala — linear dargestellt sind, erkennbar und zwar dadurch, daß die 12-Uhr-Markierung der 24-Stundenskala nur mit der 12-Uhr-Markierung des Donnerstag-Abschnittes der 7-Tageskala übereinstimmt und im übrigen nur die in einer Kreisskala zusammenfallenden Anfang- und Endmarkierungen.
Bei der in F i g. 11 dargestellten Ausführungsform, bei der die Scheibe 15 in ihrer Ringfläche 25 konzentrisch zueinander angeordnet sowohl die 24-Stundenskala als auch die 7-Tageskala aufgedruckt hat, und bei der der Ring 26 bzw. 26' überflüssig ist, kann die Umschaltung vom Wochenprogramm auf das Tagesprogramm, d. h. die Umschaltung des Umschaltgetriebes 29 von der in F i g. 1 und 6 dargestellten Funktionslage in die in F i g. 4 dargestellte Funktionslage nur zweimal pro Woche vorgenommen werden, nämlich am Sonntag um 24 Uhr und am Donnerstag um 12 Uhr. Dazu ist es selbstverständlich nicht erforderlich, diese Umschaltungen tatsächlich am Donnerstagmittag oder am Sonntag in der Nacht durchzuführen, sondern es können diese Umschaltzeiten durch entsprechende Verdrehung der Scheibe mittels der Minutenscheibe, die ja mit einem Drehknopf 24 versehen ist, zum Zwecke des Umschaltens manuell eingestellt und nach dem Umschalten wieder auf die richtige Tages- bzw. Wochenzeit eingestellt werden.
Die Umschaltung vom Tagesprogramm auf das Wochenprogramm, d. h. von der Getriebestellung der F i g. 4 in die Getriebestellung der F i g. 1 und 6, hingegen, kann an zwei Zeitpunkten pro Tag, nämlich um 12 Uhr und um 24 Uhr erfolgen. D.h. zum Umschalten ist es lediglich erforderlich, die Uhrzeit durch entsprechend* Drehung der Minutenzeiger-Scheibe 6 auf 12 Uhr oder auf 24 Uhr einzustellen. Voraussetzung für diese beiden möglichen Umschaltzeiten ist jedoch, daß in der Werkplatine 1 zwei Ausnehmungen 55 und 56 und nicht nur ein einziger Schlitz 38 wie bei der Ausführungsform der Fig. 1 vorhanden, sind.
Wenn jedoch wie beim Ausführungsbeispiel der Fig.8, 9 und 10 der Programmträger mit einem Skalenring 26 oder 26' versehen ist, der auf der einen Seite die 24-Stundenskala und auf der anderen Seite die 7-Tageskala aufweist, kann die Umschaltung vom Wochenprogramm auf das Tagesprogramm jeweils in der 12-Uhr-Stellung der analogen Uhrzeitanzeige erfolgen, d. h. bei der Stellung 12 Uhr oder 24 Uhr. Es ist War, daß dabei auch der Ring mit den beiden Skalen gedreht werden muß, so daß statt der 7-Tageskala dann die 24-Stundenskala obenauf liegt.
Die Umschaltung von Tagesprogramm (eine Umdrehung der Scheibe pro Tag) auf Wochenprogramm (eine Umdrehung der Scheibe pro Woche) kann ebenfalls ■> immer dann erfolgen, wenn die analoge Uhrzeitanzeige auf 12 Uhr steht. Der Ring 26' ist dann so auf die Scheibe 15 (Fig. 10) aufzusetzen, daß die 7-Tageskala des Ringes 26' sich deckt mit der 7-Tageskala der Scheibe 15.
ίο Während bei den bisher geschilderten Ausführungsformen die Steckeinrichtungen, d. h. die Nuten 21 für die Schaltreiter 19 einstückig mit der als Programmlräger dienenden Scheibe 15 verbunden sind und dadurch Teilungsabstände dieser Axialnuten 21 in Kauf genommen werden müssen, die nicht exakt mit den Skalenteilungen der 24-Stundenskala übereinstimmen, wobei dies jedoch nur vernachlässigbar geringe Einstellfehler der Größenordnung von 1—2 Minuten zur Folge hat, ist es auch möglich, die Einsteckvorrichtungen für die Schaltreiter 19 entweder wie in F i g. 2 oder wie in Fig. 3 dargestellt an einem einseitig oder beidseitig mit Skalen bedruckten Skalenring 26/1 oder 26/2 einstückig anzubringen. Bei der Ausführungsform der F i g. 2 sind die bei der Ausführungsform der F i g. 1 an der Scheibe 15 angeformte Ringnut 20 und die Axialnuten 21 an dem Skalenring 26/1 angeformt. Die Scheibe 15' hat deshalb eine glatte zylindrische äußere Mantelfläche 15". In diesem allerdings weniger günstigen Falle wäre es erforderlich, zwei Skalenringe 26/1 vorzusehen, von denen der eine mit der 7-Tageskala und der andere mit der 24-Stundenskala versehen ist. Die Teilungsabstände der Axialnuten 21 könnten dann bei den beiden Skalenringen 26/1 verschieden sein und zwar derart, daß sie jeweils mit den Teilstrichen der aufgedruckten Skalen übereinstimmen, damit die Steckreiter skalenmäßig genau gesetzt werden können.
Bei der Ausführungsform der F i g. 3 hingegen ist der
Skalenring 26/2 beidseitig verwendbar und wie der Ring 26' mit einem einzigen Steckstift 57 versehen, der auf beiden Seiten des Ringes herausragt. Am Umfang des Skalenringes 26/2, der auf beiden Ringflächen, d. h. oben und unten, mit je einer Skala bedruckt ist, nämlich auf der einen Seite mit der 24-Stundenskaia und auf der anderen Seite mit der 7-Tageskala, sind zwei Steckvorrichtungen für Schaltreiter 19' angeformt, die jeweils aus einer Ringnut gleichen Querschnitts auf der Ober- und der Unterseite und Axialnuten 21 bzw. 21' mit unterschiedlichen Teilungsabständen bestehen, die auf die jeweils zugeordnete Skala abgestimmt sind. Die Handhabung dieses Skalenringes 26/2 ist die gleiche wie die des beidseitig bedruckten Ringes 26', wobei der Skalenring 26/2 jedoch den Vorteil hat, daß die Steckreiier ?9' jeweils skalengenau gesteckt werden können. Der gegenüber dem Skalenring 26' und dem Skalenring 26/1 abgeänderten Form des Skalenringes 26/2 ist auch die Querschnittsform der in diesem Falle als Programmträger dienenden Scheibe 15/1 gegenüber der Querschnittsform der Scheibe 15' der F i g. 2 bzw. 15 der Fi g. 1 geringfügig geändert Alle übrigen Teile der Fig.2 und 3 entsprechend denjenigen der Fig. ί und sind mit den entsprechenden Bezugszeichen versehen. Die Ringnuten 20 und 20', die zu den beiden Steckeinrichtungen für die Schaltreiter 19' gehören, sind zweckmäßigerweise etwas weniger tief als die Ringnut 20 bei den Ausführungsformen der F i g. 1 und 2.
Es versteht sich, daß als Umschaltgetriebe auch andere Vorrichtungen verwendbar sind, als die im Ausfuhrungsbeispiel angegebene. Wichtig ist jedoch in
jedem Fall, daß die Schaltsperre möglichst unmittelbar an der Schaltwelle, d. h. an der mit den Zahnrädern 13 bzw. 14 in Eingriff bringbaren Antriebswelle 33 bzw. 33' wirksam ist, wenn Schalt-Zeitfehler beim Umschalten, d. h. falsche Zahneingriffe zwischen den Zahnrädern 13 und 14 einerseits und dem Zahnrad 35 bzw. dem Ritzel 36 andererseits vermieden werden sollen.
Um hierfür eine r.och größere Sicherheit zu erlangen,
ist es empfehlenswert, den Schlitz 38 bzw. die Ausnehmungen 55 und 56 beidseitig mit trichterartigen Fangvorrichtungen und/oder den Stift 37 sowie die Vorsprünge 53 und 54 oben und unten keilförmig auszubilden, damit sie während des Umschaltvorganges zwangsläufig in die exakt richtige Winkelstellung gelangen, die den einzig richtigen, d. h. fehlerfreien neuen Eingriff garantiert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Elektrische Schaltuhr mit einer analogen Uhrzeitanzeige und/oder einer Feineinstellvorrichtung für ein wahlweise verwendbares Langzeitpro- ■> gramm und ein Kurzzeitprogramm, z. B. ein Wochen- und Tagesprogramm und einem gemeinsamen Zeitantrieb, wobei zur Programmierung jeweils ein mit formschlüssig steckbaren, jeweils ein Kontaktschaltsystem betätigenden Schaltreitern be- ίο stückbarer, scheiben- oder ringförmiger, mit z. B. einer 7-TageskaIa und/oder einer 24-Stundenskala versehener Programmträger vorgesehen ist, der jeweils seiner maximalen Programmdauer entsprechend z. B. mit einer Umdrehung pro Woche bzw. einer Umdrehung pro Tag antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Programme, nämlich das Langzeit- oder Wochenprograrnm und das Kurzzeit- oder Tagesprogramm, ein und derselbe Programmträger (15,15', 15/1) vorgesehen ist, der mit dem Schaltuhrwerk fest verbunden sowie einem und demselben Kontaktsystem zugeordnet ist, und daß sich die Drehzahl des Programmträgers (15, 15', 15/1) durch ein Umschaltgetriebe (29) entsprechend einstellen läßt, nämlich auf z. B. eine Umdrehung pro Woche oder z. B. eine Umdrehung pro Tag.
2. Schaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltgetriebe (29) mit einer Schaltsperre (37/38) bzw. (53/55, 54/56) versehen ist, die eine Umschaltung nur in bestimmten Zeiteinstellungen des Programmträgers (15, 15', 15/1) bzw. der analogen Uhrzeitanzeige (6, 7, 17) zuläßt.
3. Schaltuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer einstückig angeformten, zur formschlüssigen Aufnahme der Schaltreiter (19) dienenden Steckeinrichtung (20/21) versehene Programmträger (15) mit einer 7-Tageskala und eiiner 24-Stundenskala, die beide konzen- -to Irisch zur Steckeinrichtung aufgedruckt sind, versehen ist (F ig. 11).
4. Schaltuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer einstückig angeformten, zur formschiüssigen Aufnahme von ^ Schaltreitern (19) dienenden Steckeinrichtung (20/21) versehene Programmträger (15) nur eine aufgedruckte Skala, nämlich entweder die 7-Tageskala oder die 24-Stundenskala besitzt und daß die jeweils andere Skala auf einem Ring (26, 26') aufgedruckt ist, der in bestimmten skalenbezogenen Stellungen auf den Programmträger (15) aufsetzbar bzw. von diesem in jeder beliebigen Stellung abnehmbar ist.
5. Schaltuhr nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4. dadurch gekennzeichnet, daß der in bestimmten skalenbezogenen Stellungen auf den Programmträger (15) aufselzbare Ring (26') auf seiner einen Seite mit der 7-Tageskala und auf seiner anderen Seite mit der 24-Stundtnskala bedruckt ist.
6. Schaltuhr nach einem der Ansprüche 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Programmträger mit insgesamt sieben von seiner Oberseite zugänglichen Steckausnehmungen (28) in Form von Nuten, Löchern oder dgl. versehen ist, die unter sich gleiche Winkelabstände aufweisen und jeweils auf der 12-Uhr-Marke der einzelnen Wochentage der 7-Tageskala liegen, und daß der mit wenigstens einer Skala bedruckte Ring (26,26') mit wenigstens einem in die Steckausnehmungen (28) des Programmträgers passenden Steckelement (27, 57, 58, 59) versehen ist, das bei der 24-Stundenskala auf der 12-Uhr-Marke und/oder bei der 7-Tageskala auf der 12-Uhr-Marke eines beliebigen Wochentages liegt.
7. Schaltuhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (26,26') zusätzlich zu dem auf der 12-Uhr-Marke der 24-Stundenskala bzw. auf der 12-Uhr-Marke des ersten Tages der 7-Tageskala liegenden Steckelement (27, 57) zwei weitere Steckelemente (58, 59) aufweist, die vom erstgenannten Steckelement (27, 57) jeweils einen Winkelabstand von 3Zj des vollen Kreises haben.
8. Schaltuhr nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckelemente (57, 58, 59) auf beiden Seiten des Ringes (26', 26/2) vorhanden sind.
9. Schaltuhr nach einem der Ansprüche 1, 2, 6, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zur formschlüssigen Aufnahme der Schaltreiter (19, 19') dienenden Steckeinrichtungen (20/21, 20721 und 20721') statt am Programmträger (15, 15', 15/1) an dem ein- oder beidseitig mit einer Skala versehenen, auf den Programmträger (15' bzw. 15/1) aufsetzbaren Ring (26/1 bzw. 26/2) angeformt sind.
10. Schaltuhr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (26/2) mit zwei verschiedenen Steckeinrichtungen (20/21 und 20721') versehen ist, deren Axialnuten (21 und 21') verschiedene, auf die jeweils zugeordnete Skala abgestimmte Teilungsabstände aufweisen.
11. Schaltuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltsperre (37/38 bzw. 53/55, 54/56) an der Welle (33, 33') des Umschaltgetriebes (29) wirksam ist, die ein drehfest gelagertes und abwechselnd mit einem der beiden auf der Scheibe (15) befestigtes Zahnrädern (13, 14) in Eingriff bringbares Zahnrad (35) trägt.
12. Schaltuhr nach einem der Ansprüche 1, 2 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltsperre aus an der Welle (33,33') des Umschaltgetriebes (29) angeordneten radialen Vorsprüngen (37 bzw. 53,54) und aus entsprechend der jeweiligen Länge und Breite der zugeordneten Vorsprünge (37, 53, 54) angepaßten schloßartigen Kulissen (38 bzw. 55, 56) in einer feststehenden Werkplatine (1) bestehen.
13. Schaltuhr nach einem der Ansprüche 1, 2, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissen (38, 55, 56) beidseitig mit trichterartigen Fangvorrichtungen für die Vorsprünge (37, 53, 54) versehen sind.
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