AT67184B - Weichverfahren für Getreide, Sämerein und Pilze unter Zufuhr von Nährsalzen. - Google Patents

Weichverfahren für Getreide, Sämerein und Pilze unter Zufuhr von Nährsalzen.

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  Weichverfahren für Getreide, Sämereien und Pilze unter Zufuhr von   Nährealzen.   



   Das nachstehend beschriebene Weichverfahren ist für Getreide, Sämereien und Pilze verwendbar, in erster Linie jedoch für die Malzbereitung bestimmt. 



   Es ist bereits bekannt, im Weichwasser Nährsalze aufzulösen, um sie auf diesem Wege dem Getreide zuzusetzen. Von diesem bekannten Verfahren unterscheidet sich das neue dadurch, dass den zu weichenden Getreidekörnern, Sämereien oder Pilzen durch das Weichwasser Alkalien und Säuren getrennt zugeführt werden, so dass die Bildung der Nährsalze erst in den geweichten Körpern vor sich geht. Dadurch wird nicht nur eine erhebliche Verkürzung des Weichverfahrens und eine Beschleunigung des Wachstums erzielt, sondern es wird auch beim Malz eine bessere Extraktausbeute erreicht. Auch wird durch das neue Verfahren ermöglicht, alten Samen, der seine Keimkraft bereits zum Teil eingebüsst hat, wieder keimkräftiger zu machen.

   Wenn das Verfahren in der Weise ausgeführt wird,   dass   das Getreide zuerst in alkalischem und dann in saurem Weichwasser geweicht wird, wird gleichzeitig die bekannte Wirkung der Alkalien, die Schimmelbildung auf dem Malze zu verhüten, ausgenutzt. 



   Das Verfahren kann beispielsweise folgendermassen ausgeführt werden. 



   Auf je tOO kg Getreide (Gerste) werden unter Berücksichtigung des natürlichen Gehaltes des Weichwassers an anorganischen Bestandteilen 100 bis 500 g Kaliumhydrat oder äquivalente Mengen anderer Alkalien, kohlensaurer Alkalien oder Erdalkalien dem 
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 fahren nach   zweistündigem Weichen wiederhol.   Dann wird das alkalische Weichwasser abgelassen und frisches Weichwasser zugeführt, dem eine   äquivalente     M < nge   einer Säure. am besten   tige   Phosphorsäure (H3 PO4). beigemischt worden ist. 



   Im ersten Teile des Weichprozesses wirkt das Kali zunachst reinigend auf die Gerste ein, es löst in bekannter Weise Schimmel und vom Felde mit hereingebrachte Verunreinigungen von den Körnern ab und ersetzt dadurch eine mechanische Reinigung des Getreides, durch die die   Keimkraft   oft leidet Im weiteren Verlaufe des   Wpichprozesses   werden die zwischen Epidermis und   Endosperm   der Körner sich befindenden kleherbaltigen 
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 albuminate. Durch die Zugabe entsprechender Mengen von Säure wird durch Diffusion das Alkali neutralisiert und es entstehen primäre und sekundäre Phosphate. 



    PATEtT ANSPRÜCHE :   
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 Weihwasser Nährsalze zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass Alkalien und Säuren nacheinander zugeführt werden. so dass die Bildung der Nährsalze erst im Innern des Getreides und dgl. vor sich geht. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren-nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass erst mit alkalischem und dann mit saurem Weichwasser geweicht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67184D 1913-11-18 1913-11-18 Weichverfahren für Getreide, Sämerein und Pilze unter Zufuhr von Nährsalzen. AT67184B (de)

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