AT66818B - Knopflochnähmaschine. - Google Patents

Knopflochnähmaschine.

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AT66818B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Knopf ochnähmaschine. 



   Die Erfindung betrifft eine Knopflochnähmaschine, mit der man verriegelte Knopflöcher herstellen kann, deren Kanten durch eine Perlstichnaht gebildet sind und die an einem oder an beiden Enden nach Wunsch entweder durch einen flachstich- oder durch einen Perlstichriegel verriegelt sind. 



   Hiebei    steht mau   unter Perlstiche solche Stiche, bei denen die Verschlingungsstellen der Fäden auf die obere Seite des Stoffes zu liegen kommen, während unter Flachstichen solche Stiche gemeint sind, bei denen die Verschlingungsstellen von oben nicht sichtbar sind. sondern 
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   Es sind bereits Maschinen zur Herstellung von Knopflöchern mit   Perlstichnaht, welche   durch Flachstichriegel verriegelt sind. bekannt, bei denen eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche die Einwirkung einer Federspannvorrichtung auf den Oberfaden derart regelt, dass die der Perl- 
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 wirken ; in solchem Falle wird die Hilfs- oder Nebenspann.orrichtung nach Vollendung einer jeden Kantenstichgruppe oder nach dem Benähen beider Knopflochkanten gelöst und dadurch die gesamte Spannung des Oberfadens zwecks Herstellung eines Flachstichriegels vermindert. 



   Um nun mit derselben Maschine einerseits Knopflöcher mit Flachstichriegel und andererseits solche mit Perlstichriegel herstellen zu können, ist gemäss der Erfindung an dem Organ. welches die Hilfsspannvorrichtung beeinflusst, ein Anschlag angeordnet, welcher so verstellt werden kann, dass er sich entweder in dem Bewegungsbereich eines die Veränderung der Schwingweite der Nadel verursachenden   Hebels oder ausserhalb   desselben befindet, und dass dem-   entsprechend   dieser Hebel   bei meinem Ausschlag   zwecks Bildung der Riegelstiche das Organ zur Beeinflussung   der Hilfsspannvorrichtung   entweder betätigt oder unbeeinflusst lässt, so dass entweder im ersten Fall ein Flachstiehriegel oder im zweiten Fall ein Perlatichriegel gebildet wird. 



   In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht einer Knopflochnähmasuhine von bekannter Bauart 
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 für die   HUfsspannvorrichtung   und die   Führungsorgane   für den Oberfaden. 



   Die Maschine zeigt den üblichen Mechanismus zur seitlichen Ausschwingung der Nadel während der Bewegung des   Stof. Jvorschubes   unter der Einwirkung einer Vorschubscheibe und ihrer bekannten Antriebsvorrichtung. Dieser Mechanismus besitzt unter anderem einen Hebel 58, 
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   Neben der Hauptspannvorrichtung, die durch die   Spannscheiben 80 gebildet,   wird, welche auf dem Bolzen 81 aufgesteckt sind und mittels der Feder 82   zusammengepresst   werden, ist eine 
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 punkt zwischen die Scheiben 68 greift. Dieser Hebel 73 dreht sich um einen Schraubzapfen   72,   der in einem Age des Tragkörpers 65 sitzt. 



   . Bei den bisher bekannten ähnlichen Konstruktionen war die Einrichtung so getroffen, dass das untere Ende des Organes, welches dazu diente, die   Hilf8spannvorrichtung   zu lösen, unmittelbar in dem Bewegungsbereich eines beweglichen Teiles der Nadelschwingungsvorrichtung verlegt   war, 80   dass unmittelbar beim Beginn der Ricgelstichbildung das die Hilfsspannvorrichtung lösende Organ in Tätigkeit trat und die   Spannacheiben   dieser Vorrichtung voneinander trennte. 



   Im Gegensatz hiezu ist gemäss der Erfindung an dem unteren Ende des die Lösung der   Hilfsspannvorrichtung   bewirkenden Hebels 73, 75 vermittelst einer Klemmschraube 76 eine geschlitzte Platte 78 verstellbar befestigt, deren Ende zu einem seitlichen Anschlag 79 ausgebildet ist, gegen den die vordere Kante des oberen Armes des Hebels 58 anschlagen kann. 



   In der Stellung der Teile nach Fig. 1 ist die Anschlagplatte 78, 79 zwar ausser Berührung mit, dem Hebel 58, aber innerhalb des Bewegungsbereiches des letzteren, so dass dieser, indem er beim Beginn der   Ricgelstichbildung vorwärtsachwingt,   gegen die Anschlagplatte   78, - 79   anstösst. Hiedurch wird der Lösungshebel 73 um seinen Drehpunkt so geschwungen, dass sein freies Ende 74 zwischen die   Hufsspannscheiben     68   greift, um auf diese Weise die gesamte Spannung auf dem Oberfaden bei der Bildung der Riegelstiche zwecks Herstellung von Flachstichen zu verringern.

   Wird dagegen die Schraube 76 gelöst und die Anschlagplatte   78   soweit zurückgestellt, dass ihre Anschlagkante 79 ausserhalb des Bewegungsbereiches des Hebels 58 zu liegen kommt, so bleibt der Hebel   73,   75 durch die Bewegung des Hebels   58   unbeeinflusst und die Einwirkung der   Hilfsspannvorrichtung   auf dem Oberfaden bleibt aufrecht, so dass ein Perlstichriegel hergestellt wird. 



   Im übrigen ist die Arbeitsweise der Maschine völlig übereinstimmend mit derjenigen der bekannten   Knopflochnähmascbinen,   mit der einzigen Ausnahme, dass man es je nach der Einstellung der Anschlagplatte 78, 79 in der Hand hat, die   Hilfsspannvorrichtung   während der Bildung des Riegels zu lösen oder bei ihrer einmal festgesetzten Spannung zu belassen. 



   Bei der Bestimmung der Spannung der beiden Spannvorrichtungen muss darauf gesehen werden, dass die   Hauptsp9. nnvorrichtung so emgestellt   wird, dass der durch sie auf den Oberfsden ausgeübte Zug eben genügt, um die Verschlingungen des Ober-und des Unterfadens in den Stoff zu verlegen, um auf diese Weise die gewünschten Flachstiche zu erzeugen. Andererseits muss die Hilfsspannvorrichttng so eingestellt werden, dass sie in geschlossenem Zustande eine Zusatzspannung auf den Oberfaden ausübt, die genügt, dass der Unterfaden unter der Einwirkung   lles   Fadenaufnehmers vollständig durch den Stoff hindurchgezogen wird, so dass eine Perlstichnabt gebildet wird. 



   Bei dem   Benäben   des Knopflochrandes befindet sich der obere Arm des Hebels 58 in   seines   rückwärtigen Stellung und die   Hilfsspannvorriohtung   wirkt voll auf den Oberfaden ein, so dass eine Perlstichnaht an dem Knopflochrand gebildet wird. Befindet sich nun die Anschlagplatte 78, 79 in ihrer   vorgeschobenen Stellung, so wrd   beim Anschlag des Hebels 58 gegen die Platte, d. h. beim Beginn der   Riegelstichbildung, die Hilfsspannvorrichtung durch   das freie Ende 74 des Hebelarmes 73 gelöst, so dass die Verschlingungen des Ober-und Unterfadens zur Bildung der Riegelstiche innerhalb des Stoffes zu liegen kommen ; es wird also in diesem Falle ein Flachstichriegel gebildet.

   Wird dagegen die Anschlagplatte 78, 79 vollständig zurückgestellt, so wird, ohne dass irgend ein anderer Teil des Mechanismus verstellt zu werden braucht, eine Perlstichnaht um den ganzen Rand des Knopfloches einschliesslich der Riegel gebildet, so dass also die Naht rings um das Knopfloch ein vollständig gleiches Aussehen hat. 



   Da naturgemäss die Einwirkung der oben erwähnten zwei Spannvornchtungen auf den Faden sehr genau festgesetzt werden muss, ist es von Wichtigkeit, dass die Lage dieser Teile nach deren genauer Einstellung nicht gestört wird. Gemäss der Erfindung können nun   Knopflöcher     liait   Verriegelungen der einen oder der anderen genannten Art gebildet werden, ohne irgend welche Verstellungen an den Spannvorrichtungen vornehmen zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Knopflocbnähmaschine mit einer Haupt- und Hilfsspannvorrichtung für den Oberfaden, von denen letztere während der Bildung der Riegelsticbe unter Einwirkung eines die Veränderung der Nadelschwingweite herbeiführenden Hebels (58) gelöst werden kann, indem dieser Hebel EMI2.1
AT66818D 1911-08-17 1912-08-16 Knopflochnähmaschine. AT66818B (de)

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AT66818B true AT66818B (de) 1914-10-10

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