AT66433B - Sender für drahtlose Telegraphie. - Google Patents
Sender für drahtlose Telegraphie.Info
- Publication number
- AT66433B AT66433B AT66433DA AT66433B AT 66433 B AT66433 B AT 66433B AT 66433D A AT66433D A AT 66433DA AT 66433 B AT66433 B AT 66433B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- circuit
- power source
- commutator
- spark gaps
- connections
- Prior art date
Links
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 10
- 230000003534 oscillatory effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 4
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 7
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 2
- 241000446313 Lamella Species 0.000 description 1
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Sender für drahtlose Telegraphie.
EMI1.1
zwischen einem Schwingungskreise und der Stromquelle erzeugt, werden. Ein derartiger Sender ist bereits in der Schweizer Patentschrift 41672 beschrieben; derselbe enthält einen umlaufenden Stromwender, durch welchen die Verbindungen zwischen dem Schwingnngskreise und der Stromquelle gewechselt werden. Ein derartiger Sender hat den Nachteil, dass die 08zillatorischen Ströme schon zu einer Zeit entstehen, wenn die auf dem Stromwender schleifenden Bursten erst lose die Lamellen des Stromwenders berühren, wobei der Widerstand des Stromkreises der oszjlla- torische Ströme noch nicht hinreichend klein ist, weshalb diese Ströme st & rk gedämpft werden.
EMI1.2
bei Sendern für drahtlose Telegraphie.
Der Sender gemäss Fig. 1 der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich von dem Sende@ gemäss der Schweizer Patentschrift Nr. 41672 überd@es dadurch, dass zwischen der Stromquelle und dem Schwingungskreiao kein umlaufender Stromwandler angeordnet ist ; der Wechsel der Verbindungen zwischen der Stromquelle und dem Schwingungskreiae etfolgt in diesem Falle nur durch Zündung von Funkenstrecken. Die Sender gemäss den Fig. 2, 3 und 4 enthalten ebenso wie der Sender gemäss der Schweizer
EMI1.3
gezündet werden, wenn der Stromwender die für daa Wechseln der Verbindungen geeignetste Stellung erlangt hat, in welcher nach erfolgt, er Zündung der Funkenstrecken der Widerstand des Schwingungskreises möglichst klein ist.
Die Ausfahrung rumen des Senders gemäss den Fig. 3 und 4 unterscheiden sich durch die besondere Einrichtung des HilfsstromkreÍ8es.
In allen Sendern enthält der Hilfsstromkreis stets ein Kontakträdchen und ein oder zwei Induktorien, der. an sekundäre Wicklungen die für die Zündung der Funkenstrecken erforderliche
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
den Funkenstrecken F2 und F4 angeschlossen. Die freien Elektroden der Funkenstrecken F 1 und F. sind untereinander und mit dem einen Pole der Stromquelle Gui, dite freien Enden der Funkenstrecken F2 und Fg sind untereinander und mit dem zweiten Pole der Stromquelle verbunden.
Zum Zwecke der Umladung des im Schwingungskreis befindlichen Kondensators O2 werden
EMI2.2
und zwei Induktionsapparaten, deren Primärspulen PI, P2 abwechselnd unter Vermittlung des Kontakträdchens z Strom erhalten. Jeder der beiden Induktionsapparate hat zwei sekundäre Wicklungen, Wenn in PI der Strom plötzlich unterbrochen wird, entsteht gleichzeitig in den sekundären Wicklungen NI und N 2 eine hohe Spannung ; wenn der Strom in F 2 unterbrochen wird, entsteht gleichzeitig in den sekundären Wicklungen N3 und N, eine hohe Spannung. Auf
EMI2.3
kleinen Motor mit konstanter Umlaufzahl gedreht ; die Zahl der Zähne des Rädchens ist in Wirklichkeit grösser als in der Figur gezeichnet ist.
An jede der sekundären Wicklungen N1, N2, N3 und N4 ist ein kleiner Kondensator C2 angeschlossen. Von der Anschlussstelle U 1 führt eine Ver- bindlngsleitung zu den Anfängen der Wicklungen N1 und N3, von der Verbindungsstelle l'2 eine Verbindungsleitung zu den Anfängen der Wicklungen N, und N". Die freien Enden A und
EMI2.4
und F4 im Hauptstromkreise verbunden.
Man ersieht, dass während der Drehung des Kontakträdchens z abwechselnd einmal bei FI und F2, dann bei Fg und F4 Funken erzeugt und dadurch die Verbindungen zwischen dem Koil- , lensator C2 im Schwingungskreise und der Stromquelle G1 ebenso oft gewechselt werden, als Zähne des Kontakträdchens Z bei den Bürsten b1 und b2 vorübergehen.
Die Zeichengebung erfolgt nuttels eines in den Hilfsstromkrels eingeschalteten Tasters T.
Um ein Stehenbleiben von Lichtbögen an den Funkenstrecken zu vermeiden, kann man statt einfacher eventuell mehrteilige Funkenstrecken wählen. Die Funkenstrecken FI und Fa können durch eine einzige mehrteilige Funkenstrecke gebildet sein, an deren Mitte der Schwingungs-
EMI2.5
die Funkenstrecken F2 und F4 zu einer mehrteiligen Funkenstrecke vereint sein. Der Hilfsstromkreis könnte eventuell anstatt von einer besonderen Stromquelle G2 auch von der Hauptstromquelle G1 Strom erhalten.
Im Sender gemäss der Fig. 2 ist der Schwingungskreis C2, H mit der Stromquelle G1 unter Zwischenschaltung eines Stromwendcrs verbunden, welcher aus zwei auf einer gemeinsamen Welle befestigten, aber voneinander isolierten Zahnrädern Z1 und Z2 besteht. Die Räder sind so gestellt, dass an der Stelle der Zähne des einen Rades sich die Lücken des anderen Rades befinden ; die Lücken sind breiter als die Zähne. Gemäss der Figur hat jedes Rad nur vier Zähne ; in Wirklichkeit ist die Zähnezahl grösser, um in rascher Folge oszillatorische Umladungen des Kondensators O2 zu bewirken. In der Figur ist das Zahnrad Zl sichtbar, vom Zahnrads j jedoch nur die Zähne.
Auf den Zahnrädern Z1 und Z2 schleifen Bürsten B1 und B2, welche so breit sind, dass sie über beide Zahnräder reichen. Die Verbindung zwischen der Stromquelle G1 und den Rädern Z, und Z2 erfolgt durch Schleifringe 81 und 8.. Während der Drehung der Zahnräder werden die
EMI2.6
Zähne der Räder Zi und Z2 aufgelaufen sind. Der Hilfsstromkreis besteht aus einer Stromquelle G2 von wenigen Elementen, einem Taster T für die Zeichengebung, . der primären Spule P eines Induktoriums und einem Kontakträdchen z, welches ebensoviele Zähne hat, als beide Rader zut
EMI2.7
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
EMI3.2
EMI3.3
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : l. Scsdsi für drahtlose Telegraphie, bei welchem die Verbindung zwischen dem Schwingungskreise und der Stromquelle in regelmässiger Folge gewechselt und dadurch oszillatorische gedämpfte Ströme hervorgerufen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommutation der Verbindungen zwischen dem Schwingungskreise und der Stromquelle und die Herstellung des Stromschlusses im Schwingtmgskreise unter Mitwirkung von Funkenstrecken erfolgt, welche mit Hilfe eines Hilfsstromkreises dann gezündet werden, wenn der Widerstand des Schliessungs" kreises möglichst klein ist.2. Ausführungsform des Senders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator und induktive Widerstand des Schwingungpkreises an die Verbindungsstelle von je zwei Funkenstrecken angeschlossen sind, die mit einer Stromquelle derart verbunden sind, dass durch abwechselnde Zündung von je zwei Funkenstrecken die Verbindungen zwischen dem Schwingungskreise und der Stromquelle gewechselt werden, wobei die Zündung der Funkenstrecken mittels eines Iiilfsstromkreise8 erfoigt, der ein Kontakträdchen enthält, durch dessen Drehung die primären Ströme von zwei Induktorien abwechselnd unterbrochen werden, deren sekundäre Kreise die Zündung der Funkenstrecken bewirken.3. Ausführungsform des Senders nach Anspruch 1, bei welchem der Wechsel der Verbindungen zwischen dem Schwingungskreise und der Stromquelle mittels eines umlaufenden 8tromwendeIs erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stromzuleitung zwischen der Stromquelle und dem umlaufenden Stromwender eine Funkenstrecke eingeschaltet ist, welche mittels eines Hilfsstromkreises dann gezündet wird, wenn durch den umlaufenden Stromwender die Ver- bindungen zwischen dem Schwingungskreise und der Stromquelle gewechselt werden und one innige Berührung zwischen den auf dem Stromwender schleifenden Bürsten und den Lamellen des Stromwenders eingetreten ist.4. Ausführungsform des Senders nach Anspruch l und 3, bei welchem der Wechsel der EMI4.1 Stromwenders erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des chwingungskreise8 mit den Lamellen des Stromwenders unter Vermittlung von Funkenstrecken erfolgt, welche mit Hilfe eines Hilfsstromkreises dann gezündet werden, wenn der Widerstand des Stromkreises für die oszillatorischen Ströme nach erfolgter Zündung möglichst klein wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT66433T | 1912-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT66433B true AT66433B (de) | 1914-08-25 |
Family
ID=3588373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT66433D AT66433B (de) | 1912-03-26 | 1912-03-26 | Sender für drahtlose Telegraphie. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT66433B (de) |
-
1912
- 1912-03-26 AT AT66433D patent/AT66433B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT66433B (de) | Sender für drahtlose Telegraphie. | |
| DE277492C (de) | ||
| DE718576C (de) | Anordnung zur Kompensierung der Blindleistung von Schwingankermotoren | |
| DE721908C (de) | An verschiedene Spannungen anschliessbarer Universalmotor | |
| DE623239C (de) | Vielpoliger selbstanlaufender Synchronmotor | |
| AT86412B (de) | Umlaufender Gleichrichter. | |
| DE202019000259U1 (de) | Elektrischer Universalmotor | |
| DE744563C (de) | Wechselstromkommutatormaschine mit Unterdrueckung der Transformatorspannung durch Flussabdraengung | |
| DE589835C (de) | Elektromotorisches Geraet mit Einrichtung zur Stoerbeseitigung | |
| DE1151306B (de) | Vierpolige elektrische Hauptschlussmaschine, insbesondere Andrehmotor fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE588933C (de) | Wechselstromfernzeiger nach dem Drehfeldprinzip | |
| AT56263B (de) | Elektrischer Kommutator. | |
| DE667465C (de) | Antrieb fuer Reklamegeraete u. dgl. geringen Kraftbedarfs aus einem Wechselstromlichtnetze | |
| DE215546C (de) | ||
| DE882276C (de) | Einrichtung zur Regelung der Schweissstromstaerke eines Asynchron-Schweissumformers mit einer vormagnetisierten Drosselspule | |
| DE454911C (de) | Regelvorrichtung, insbesondere fuer Elektromotoren, die in relativem Gleichlauf erhalten werden sollen | |
| DE617571C (de) | Elektrische Maschine zur Erzeugung von hochfrequenten Stroemen | |
| AT16858B (de) | Wechselstrominduktionsmotor mit offener Ankerwicklung. | |
| DE940305C (de) | Ruf- und Signalmaschine | |
| DE611334C (de) | Einrichtung zum Betrieb von Einphaseninduktionsmotoren mit zwei gegeneinander achsverschobenen Primaerwicklungen | |
| AT57126B (de) | Einrichtung zur Kopplung zweier Stromkreise. | |
| DE334000C (de) | Sender fuer drahtlose Telegraphie und Telephonie | |
| AT89710B (de) | Wechselstrommaschine für die Zwecke der drahtlosen Telegraphie. | |
| AT123743B (de) | Wechselstromgenerator für mehrere Frequenzen. | |
| DE277491C (de) |