AT66156B - Verfahren zur Gewinnung von Zeresin und dgl. aus Mineralölrückständen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Zeresin und dgl. aus Mineralölrückständen.

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  Verfahren zur Gewinnung von Zeresin und dgl. aus Mineralölrückständen. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Gewinnung von Zeresin (Ozokerit) und anderen festen Kohlenwasserstoffen bekannter Art, so auch von Paraffinen aus   Mineralölrückständen   und sogenannten Goudrons. 



   Es ist bekannt. für gleiche Zwecke Benzin, Essigsäureäthylester oder dessen homologe Ester, Tetrachlorkohlenstoff oder andere Halogensubstitutionsprodukte der gesättigten und ungesättigten Kohlenwasserstoffe anzuwenden, wobei man   zweckmässig   unter Zusatz von Essigsäure (Eisessig),   Propionsäure, Buttersäure   und dgl. arbeiten muss. 



   Diese Verfahren weisen aber in ihrer praktischen Ausführung grosse Übelstände auf. So ist insbesondere die Verwendung des Tetrachlorkohlenstoffes sowie anderer chlorhaltiger und   auch saurer Verbindungen (Eisessig und dgl. ) für die Apparatur von grossem Nachteil, und das   Arbeiten mit solchen, die Metallteile angreifenden Verbindungen kann nur in einer kostspieligen, durch besondere Art und Weise gegen solche Einflüsse gesicherten Apparatur erfolgen. Tetrachlorkohlenstoff sowie Benzin besitzen ferner sehr niedrige Siedepunkte. Infolgedessen sind beim Arbeiten mit solchen leichtflüchtigen Flüssigkeiten grosse Verluste unvermeidlich. Einen weiteren Übelstand bilden ferner die schädlichen Wirkungen solcher Chlorverbindungen auf die Gesundheit der damit arbeitenden Personen. 



   Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren vermeidet nun diese Übelstände dadurch, dass an Stelle der bisher bekannten Lösungsmitte das Toluol genommen 
 EMI1.1 
 zeichnet sich insbesondere durch einen höheren Siedepunkt aus. so dass Verluste beim   Ar1witen   mit diesem Lösungsmittel praktisch fast gar nicht in Frage kommen.

   Auch geschieht die Ruckgewinnung des Toluols, das innerhalb einer ganz bestimmten Temperatur glatt   über estilllert.   verhältnismässig einfach und fast ohne Verluste-
Es hat sich aber vor allem herausgestellt, dass das Toluol besser als die anderen. bisher für die gleichen Zwecke verwendeten Lösungsmittel dazu geeignet ist, die festen   Kuhlenwasser-   stoffe in vorzüglicher Ausbeute und Beschaffenheit aus den   Rückständen   zu gewinnen-
Um die Ausführung des Verfahrens an einem Beispiele zu erläutern, mögen folgende Angaben 
 EMI1.2 
 nach der Zusammensetzung der Rückstände. Nach genügendem Vermischen der Rückstander mit dem Toluol wird die Masse erkalten gelassen und auf bekannte Art, so beispielsweise durch Filterpressen, getrennt. 



   Das auf diese Weise gewonnene Zeresin bzw. Ozokerit weist   gegenüber   den nach dem   h <    kannten Verfahren   gewonnenen   Produkten eine bessere Qualität auf.   Insbesondere tst   das   Zerestn   von höherem Schmelzpunkte und nicht so klebrig, wie das auf die bisher bekannte Weise aus den gleichen Mineralölruckständen erhaltene. Endlich ist die Ausbeute an diesem Zeresin von höherem Schmelzpunkte ebenfalls eine grössere. 



   Die abgetrennte Lösung kann dann weiter abgekühlt werden, worauf sich die niederen Fraktionen hieraus gewinnen lassen, die für sich verwertbar sind. Schliesslich kann das Toluol fast quantitativ wiedergewonnen werden. Der hienach verbleibende Rückstand ist auch noch fur verschiedene technische Zwecke verwendbar. 



   In gleicher Weise wie das Zeresin oder Ozokerit gelingt auch die Gewinnung anderer fester   Kohlenwdsserstoffe, wie Paraffin   und dgl. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.3 Rückstände bei erhöhter Temperatur mit Toluol behandelt. worauf man nach dem Erkalten Lösung und Abscheidung trennt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT66156D 1912-04-24 1912-05-06 Verfahren zur Gewinnung von Zeresin und dgl. aus Mineralölrückständen. AT66156B (de)

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