AT65901B - Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung der Kesselsteinbildung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung der Kesselsteinbildung.

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AT65901B
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heating steam
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Theodor Brazda
Emil Richter
Albert Schueckher
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Theodor Brazda
Emil Richter
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schlossen wird. Wird durch   dal\   einströmende Rohwasser im Raum 9 Dampf niedergeschlagen, also der Dampfdruck verringert, ao überwiegt die Wirkung der Feder 13 und das Absperrorgan. 15 öffnet den Einlass. Durch Schaffung des vom übrigen   Behälter teilweise getrennten,   kleinen Raumes 9 wird eine raschere Einwirkung des Rohwassers auf den Dampf hervorgerufen, um einen schnellen Druckwechsel und somit auch ein ziemlich rasches Stossen des Dampfeintrittes herbeizuführen. 



   Das durchgekochte Wasser verlässt den Behälter 1 am unteren Ende durch die mit einer Absperrvorrichtung 5 versehene Leitung 6, in welche Filter 17 oder dgl. eingeschaltet sein können, 
 EMI2.1 
 (Fig. 1) vorzusehen. Zum Ausblasen der in dem oberen Teile des Behälters sich ansammelnden Gase dient eine Leitung 18 mit Absperrorgan 19. Am Behälter ist schliesslich ein Wasserstandsglas 20 (Fig. 1) angeordnet. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist nicht nur der Dampfeintritt, sondern auch der Wassereintritt zu einem stossweisen gestaltet. Die aus Kolben 12 und Feder 13 bestehende Einrichtung ist hier sowohl für das Dampfabsperrorgan 15 als auch für das Wasserabsperrorgan J vorgesehen, so dass durch den in der Kammer 9 jeweilig herrschenden Druck sowohl das Dampfventil 15 als auch das Wasserventil   4   gesteuert wird. Diese Steuerung erfolgt in der Weise, dass bei steigendem Druck das Wasserventil   4   geöffnet wird, und umgekehrt. Durch den stossweisen Eintritt nicht nur des Dampfes, sondern auch des Wassers wird, wie bereits erwähnt, eine besonders kräftige Durchwirbelung des Wassers erzielt. 



   Bei der in Fig. 3 bis 5 gezeigten Ausführungsform, welche in Fig. 4 in Oberansicht und in Fig. 5 in Stirnansicht dargestellt ist. während Fig. 3 einen Achsiaischnitt durch den Behälter   1 J   veranschaulicht, sind drei   liegende   Behälter 1, l'und   1"durch Leitungen. 4 und. 35 so mit-   einander verbunden, dass das in dem einen   Behälter durchgekochte Wasser nacheinander in   den zweiten und dritten Behälter gelangen muss. In den ersten Behälter 1 mündet das Zuleitungs-   rohr 3 für das Rohwasser, in welches das Absperrorgan 4, das in diesem Falle zu einem stetig sich drehenden Hahn ausgebildet ist, eingeschaltet ist. Vom letzten Behälter 1" zweigt die Abfluss-   leitung 6 ab.

   In jedem der Behälter ist ein wagerechtes Dampfrohr   8   mit   Ausströmstpll      < S'   (Fig. 3) vorgesehen. Alle diese Dampfrohre besitzen ein gemeinsames Zuleitungsrohr 7, in welches als Absperrorgan 15 gleichfalls ein stetig sich drehender Hahn eingeschaltet ist. Die   Absperr-   organe   4   und 15 für Wasser und Dampf sind durch eine Stange 36 verbunden, die durch einen Antrieb 37 mit einer Welle 38 gekuppelt ist (Fig. 5). Durch diese Einrichtung werden die beiden Absperrorgane in Drehung versetzt, wobei die Einströmöffnungen abwechselnd   geöffnet t   geschlossen werden. Dadurch wird ein stets stossweiser Eintritt sowohl des Wassers als auch des Dampfes durch mechanische Mittel erzielt.

   Durch die   mechanische Steuerung   der beiden   Absperr-   organe hat man es in der Hand, das   Stossen   rascher oder langsamer erfolgen zu lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verhinderung der Kesselsteinbildung nach Patent Nr. 39541, dadurch gekennzeichnet, dass das zu behandelnde Speisewasser dem Behälter   ununterbrochen zugeführt   und in gleicher Weise abgeführt wird und während des   Durchkochens   rasch aufeinanderfolgenden   Erschütterungen ausgesetzt   wird, um während des   Hindurchniessens   durch den Behälter   einen   Teil der Härtebildner in Form feiner, im Wasser   schwimmender Trübung auszufällen.  

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eintritt des Heizdampfes oder des Wassers oder beider in das Kochgefäss in Stössen erfolgt, wore) dieser stossweise Dampf-bzw. Wassereintritt entweder durch mechanische Mittel bewirkt oder von den im Behälter auftretenden Druckschwankungen hervorgerufen wird.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das EMI2.2 Behältern unterzogen wird.
    4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, bei der das Ahsperr- organ der Heizdampf-bzw. Speisewasserleitung mit einem einerseits unter dem Druck des Be- EMI2.3 ist, dadurch gekennzeichnet, dass das den Kolb@ n(12) odl. dgl. aufnehmende Gehäuse (11) in eine vom Koch behälterraum teilweise abgetrennte Kammer (9) mündet, in die die Wasserzuleitung erfolgt, um Druckschwankungen in rascher Folge und innerhalb weiter Grenzen herbeizuführen.
    5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrorgane (5 bzw. -I) der Heizdampf- bzw. Speisewasserleitung sich stetig drehende EMI2.4
AT65901D 1907-06-27 1911-03-02 Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung der Kesselsteinbildung. AT65901B (de)

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