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Leuchter aus gebogenen Holz-oder PreMaserstaben.
Es wurde bereits vorgeschlagen, Leuchter aus einzelnen Holzstücken, und zwar aus geraden Holzstäben, Leisten und dgl., zusammenzustellen, und man hat auch bereits Leuchter aus ge- bogenen Holzstäben erzeugt. Die ersteren hatten jedoch den Nachteil, dass die Herstellung der Leuchter eine grosse Anzahl verschieden gestalteter Holzstücke erforderte und die Zusammenfügung derselben eine zeitraubende Arbeit war und dass diese Leuchter-ohne besondere Gas- rohre-für Gasbeleuchtung gar nicht verwendet werden konnten. Den gleichen Fehler hatten auch die aus gebogenen Holzstäben erzeugten Leuchter, die ausserdem auch für elektrische Beleuchtung unvorteilhaft waren, indem die Leitungsdrähte um die Holzstäbe gewickelt werden mussten und dadurch den Leuchter verunstalteten.
Vorliegender Erfindung gemäss werden zwar zur Erzeugung von Leuchtern ebenfalls gebogene Holzstäbe oder statt solcher aus geeigneten Faserstoffen gepresste Stäbe verwendet. die jedoch derart ausgebildet sind, dass die erzeugten Leuchter auch für Gasbeleuchtung benutzt werden können und im Falle der Verwendung für elektrische Beleuchtung die Leitungsdrähte nur \\ emg oder gar nicht sichtbar sind. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Stäbe der ganzen Länge nach mit äusseren Nuten oder mit inneren Bohrungen oder mit beiden zur Aufnahme \" (In elektrischen Leitungen versehen sind, wodurch ermöglicht wird, die Leitungsdrähte verdeckt bis zu den Glühlampen bzw. deren Fassungen zu führen.
Um die durchbohrten Stäbe auch für Gasbeleuchtung geeignet zu machen, werden diese an den Innenwänden der Bohrungen mit einer für Gas undurchlässigen Bekleidung versehen. Sind auch an der äusseren Seite der Stäbe Längsnuten vorgesehen, so können die aus solchen
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Gerade Holzstäbe können zuerst der ganzen Länge nach durchbohrt und nach Einführung einer geeigneten, die Verengung der Bohrung verhindernden Einlage in die gewünschte Form gebogen werden, worauf die Einlage herausgezogen wird. Oder aber kann man die geraden, massiven Holzstäbe zuerst biegen und dann der Länge nach in zwei gleiche"der unioche Teile spalten oder sägen, worauf in beiden Teilen je eine offene Längsfurche erzuegt wird, die dbeim Zusammenlegen der beiden Stabteile eine ringsum begrenzte Bohrung ergeben. Werden die Sthe aus Faser- stoffen hergestellt, so können die inneren Bohrungen und äusseren Nuten gleichzeitig mit dem Pressen erzeugt werden.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen durchbohrten geraden Stab, Fig. 2 einen geteilten. geladen Stab mit je einer inneren Längsnut an den Stossnächen. Fig. 3 einen ungebohrten. geraden Stab mit äusserer Längsnut, Fig. 4 einen gebogenen Stab mit innerer Bohrung und äusserer Nut. Die äusseren Nuten können natürlich nicht nur geradlinig, wie dargestellt. sondern auch spiral- förmig oder in anderer Form ausgebildet werden.
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