AT65504B - Zahnbogen-Höhenrichtmaschine für Geschütze. - Google Patents

Zahnbogen-Höhenrichtmaschine für Geschütze.

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AT65504B
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Skodawerke Actiengesellschaft
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  Zahnbogen-Höhenrichtmaschine für Geschütze. 



   Die Erfindung betrifft eine Zahnbogen-Höhenrichtmaschine, die für Geschütze mit hintenliegenden Schildzapfen und niedriger Feuerhöhe bestimmt ist. Bei derlei   Ceschützen hatte@   die bisherigen Zahnbogen-Höhenrichtmaschinen mit zur Schildzapfenachse konzentrischen Zahnbogen den Nachteil, dass der Angriffspunkt der   Höhenrichtmasehine   nur   bei sehr grossem   Halbmesser der Zahnbogen unter den Schwerpunkt des auf der Rlchtmaschine lastenden Rohren samt Wiege gebracht werden kann und dass die Zahnbogen mit grossem Halbmesser   dem Bod ? n   
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 erschweren und beim Fahren   hintierlich sitid.

   Bei Zahnbogen mit   kleinem Halbmesser liegt wieder ihr Angriffspunkt an der Wiege   gegenüber   dem Schwerpunkt der zu hebenden Gewichte schon so weit hinten, dass em   piel am Richtmaschinengetriebe   die Treffsicherheit des   geschütztes   
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   Zahnbogen   mit der Wiege dadurch erschwert wird, dass die Verbindung noch zwischen die Lafettenwände fällt, daher schwer zugänglich und schlecht zu handhaben ist. 



   Der   Erfindung gemäss werden diese t l'eistände dadurch behoben. dass   der Zahnbogen mit einem Arme an eine exzentrisch zur Schildzapfenachse vor dem Schildzapfenlager angeordnete besondereDrehachseangelenktundseinKopfunterodervordemSchwerpunktederzuhebenden Gewichte mit der Wiege   gelenkig verbunden it.   



   Die Verbindungsteile kommen infolgedessen immer vor die   Lafettenwand   zu liegen, so dass sie leicht lösbar und zugänglich sind. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel einer   solchen Höhenrichtmaschine in Fig. 1 in teilweise geschnittener Seitenansicht. in Fig. 2 in teilweise geschnittener Vorderansicht und 
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 der äusserste Halbmesser R noch innerhalb der Lafettenunterkante 15 fällt,
Die beiden Zahnbogen sind mittels eines als untere Schartenblende für den Geschützschutzschild 16 dienenden Schusssicheren Bleches 17 miteinander verbunden (Fig. 4). Dieses Blech versteift einerseits die beiden Zahnbogen gegeneinander, andererseits dient es zum Schutze 
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 EMI2.1 
 in einen der Steine 10 eingeschraubter Stift 22 eingreift, so dass sich der Bolzen in den Steinen um etwa   180"drehen kann.

   Steht   der Griff nach abwärts, so befindet sich der Stift 22 in der Nut 21 und verhindert eine Längsverschiebung des Bolzens   11,   Steht der Griff nach oben, so befindet sich der Stift 22 in der Längsnut 20 und der Bolzen 11 kann achsial so weit verschoben werden, bis das Ende der Nut 20 an den Stift 22 anschlägt. Dies ist der Fall, sobald das Ende des Bolzens 11 das Auge 13 der Wiege verlassen hat, so dass nun die Wiege für sich allein um ihre Schildzapfen gedreht oder nach Öffnen der Schildzapfenlagerdeckel 23 von der Lafette abgenommen werden kann. Der Zahnbogenkopf 5 befindet sich vor der Lafettenstirn (Fig. 2), so dass der Schlüsselbolzen 11 bequem verdreht und herausgezogen werden kann. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist ein einziger mittlerer Zahnbogen angeordnet. 



  Die Arme 6, die vom Kopf des Zahnbogens ausgehen, sind daher gekrümmt und tragen an ihren Enden die wagrechten Zapfen   8,   die sich in den Lagern 7 drehen können. Im Zahnbogenkopf 5 ist ein Stein 10 verschiebbar, der vom Bolzen 11 durchsetzt wird, der seinerseits in den beiden Lagern 13 der Wiege befestigt ist. 



   Wird beim Gebrauch der Höhenrichtmaschine die Ritzelwelle mittels der Antriebsvorrichtung in Drehung versetzt, so werden die Zahnbogen 1 infolge des Zahneingriffes 4 je nach der Drehrichtung aufwärts oder abwärts schwingen. In Fig. 1 entspricht die Stellung der Zahnbogen einer Rohrerhöhung von   O".   Schwingen die Zahnbogen um den Mittelpunkt 9 beispielsweise um den Winkel   zu   aufwärts, so bewirken sie durch Vermittlung der   Steine 10 und des K\... iJplungs-   bolzens 11 ein Aufwärtsdrehen der Wiege in ihren   Schildzapfenlagern   um den   Winkel 1 : 1.   



   Da die Zahnbogen und die Wiege samt dem Bolzen 11 und den Steinen 10 um verschiedene Mittelpunkte schwingen, so tritt gleichzeitig eine Längsverschiebung der Steine in der   kuli"cn-   artigen Ausnehmung des Zahnbogenkopfes 5 ein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Zahnbogen-Höhenrichtmaachine   für Geschütze mit hinter den gemeinsamen Schwerpunkt von Rohr und Wiege zurückverlegten Schildzapfen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnbogen mit einem Arme an eine vor dem Schildzapfenlager liegende, besondere Drehachse angelenkt und dadurch sein mit der Wiege gelenkig verbundener Kopf auch bel verhältnismässig kleinem Krümmungshalbmesser des Zahnbogens so weit nach vorne zu verlegt ist, dass er unter oder vor den gemeinsamen Schwerpunkt von Rohr und Wiege und gleichzeitig noch vor die Lafettewände zu liegen kommt, um ihn leicht zugänglich zu   machen.  

Claims (1)

  1. 2. Richtmaschine nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch zwei mit Innenverzahnung versehene Zahnbogen, deren äussere Krümmungen mittels eines als 8chartenblende dienenden schusssicheren Bleches miteinander verbunden sind.
    3. Richtmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung zwischen Wiege und Zahnbogen leicht lösbar ist, indem in den als Kulissen ausgebildeten Köpfen der Zahnbogen Steine gleiten können, in denen ein durch ein Auge an der Wiege hindurchreichender Bolzen drehbar und längsverschiebbar gelagert ist.
AT65504D 1912-11-12 1912-11-12 Zahnbogen-Höhenrichtmaschine für Geschütze. AT65504B (de)

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AT65504B true AT65504B (de) 1914-07-10

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ID=3587432

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