<Desc/Clms Page number 1>
Zahnbogen-Höhenrichtmaschine für Geschütze.
Die Erfindung betrifft eine Zahnbogen-Höhenrichtmaschine, die für Geschütze mit hintenliegenden Schildzapfen und niedriger Feuerhöhe bestimmt ist. Bei derlei Ceschützen hatte@ die bisherigen Zahnbogen-Höhenrichtmaschinen mit zur Schildzapfenachse konzentrischen Zahnbogen den Nachteil, dass der Angriffspunkt der Höhenrichtmasehine nur bei sehr grossem Halbmesser der Zahnbogen unter den Schwerpunkt des auf der Rlchtmaschine lastenden Rohren samt Wiege gebracht werden kann und dass die Zahnbogen mit grossem Halbmesser dem Bod ? n
EMI1.1
erschweren und beim Fahren hintierlich sitid.
Bei Zahnbogen mit kleinem Halbmesser liegt wieder ihr Angriffspunkt an der Wiege gegenüber dem Schwerpunkt der zu hebenden Gewichte schon so weit hinten, dass em piel am Richtmaschinengetriebe die Treffsicherheit des geschütztes
EMI1.2
Zahnbogen mit der Wiege dadurch erschwert wird, dass die Verbindung noch zwischen die Lafettenwände fällt, daher schwer zugänglich und schlecht zu handhaben ist.
Der Erfindung gemäss werden diese t l'eistände dadurch behoben. dass der Zahnbogen mit einem Arme an eine exzentrisch zur Schildzapfenachse vor dem Schildzapfenlager angeordnete besondereDrehachseangelenktundseinKopfunterodervordemSchwerpunktederzuhebenden Gewichte mit der Wiege gelenkig verbunden it.
Die Verbindungsteile kommen infolgedessen immer vor die Lafettenwand zu liegen, so dass sie leicht lösbar und zugänglich sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Höhenrichtmaschine in Fig. 1 in teilweise geschnittener Seitenansicht. in Fig. 2 in teilweise geschnittener Vorderansicht und
EMI1.3
der äusserste Halbmesser R noch innerhalb der Lafettenunterkante 15 fällt,
Die beiden Zahnbogen sind mittels eines als untere Schartenblende für den Geschützschutzschild 16 dienenden Schusssicheren Bleches 17 miteinander verbunden (Fig. 4). Dieses Blech versteift einerseits die beiden Zahnbogen gegeneinander, andererseits dient es zum Schutze
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
in einen der Steine 10 eingeschraubter Stift 22 eingreift, so dass sich der Bolzen in den Steinen um etwa 180"drehen kann.
Steht der Griff nach abwärts, so befindet sich der Stift 22 in der Nut 21 und verhindert eine Längsverschiebung des Bolzens 11, Steht der Griff nach oben, so befindet sich der Stift 22 in der Längsnut 20 und der Bolzen 11 kann achsial so weit verschoben werden, bis das Ende der Nut 20 an den Stift 22 anschlägt. Dies ist der Fall, sobald das Ende des Bolzens 11 das Auge 13 der Wiege verlassen hat, so dass nun die Wiege für sich allein um ihre Schildzapfen gedreht oder nach Öffnen der Schildzapfenlagerdeckel 23 von der Lafette abgenommen werden kann. Der Zahnbogenkopf 5 befindet sich vor der Lafettenstirn (Fig. 2), so dass der Schlüsselbolzen 11 bequem verdreht und herausgezogen werden kann.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist ein einziger mittlerer Zahnbogen angeordnet.
Die Arme 6, die vom Kopf des Zahnbogens ausgehen, sind daher gekrümmt und tragen an ihren Enden die wagrechten Zapfen 8, die sich in den Lagern 7 drehen können. Im Zahnbogenkopf 5 ist ein Stein 10 verschiebbar, der vom Bolzen 11 durchsetzt wird, der seinerseits in den beiden Lagern 13 der Wiege befestigt ist.
Wird beim Gebrauch der Höhenrichtmaschine die Ritzelwelle mittels der Antriebsvorrichtung in Drehung versetzt, so werden die Zahnbogen 1 infolge des Zahneingriffes 4 je nach der Drehrichtung aufwärts oder abwärts schwingen. In Fig. 1 entspricht die Stellung der Zahnbogen einer Rohrerhöhung von O". Schwingen die Zahnbogen um den Mittelpunkt 9 beispielsweise um den Winkel zu aufwärts, so bewirken sie durch Vermittlung der Steine 10 und des K\... iJplungs- bolzens 11 ein Aufwärtsdrehen der Wiege in ihren Schildzapfenlagern um den Winkel 1 : 1.
Da die Zahnbogen und die Wiege samt dem Bolzen 11 und den Steinen 10 um verschiedene Mittelpunkte schwingen, so tritt gleichzeitig eine Längsverschiebung der Steine in der kuli"cn- artigen Ausnehmung des Zahnbogenkopfes 5 ein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zahnbogen-Höhenrichtmaachine für Geschütze mit hinter den gemeinsamen Schwerpunkt von Rohr und Wiege zurückverlegten Schildzapfen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnbogen mit einem Arme an eine vor dem Schildzapfenlager liegende, besondere Drehachse angelenkt und dadurch sein mit der Wiege gelenkig verbundener Kopf auch bel verhältnismässig kleinem Krümmungshalbmesser des Zahnbogens so weit nach vorne zu verlegt ist, dass er unter oder vor den gemeinsamen Schwerpunkt von Rohr und Wiege und gleichzeitig noch vor die Lafettewände zu liegen kommt, um ihn leicht zugänglich zu machen.