DE209898C - - Google Patents
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- DE209898C DE209898C DE1906209898D DE209898DA DE209898C DE 209898 C DE209898 C DE 209898C DE 1906209898 D DE1906209898 D DE 1906209898D DE 209898D A DE209898D A DE 209898DA DE 209898 C DE209898 C DE 209898C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arms
- shaft
- arm
- sighting device
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- Expired - Lifetime
Links
- 210000002455 dental arch Anatomy 0.000 description 2
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G3/00—Aiming or laying means
- F41G3/02—Aiming or laying means using an independent line of sight
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72/. GRUPPElO.
Unabhängige Visiereinrichtung für Geschütze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1906 ab.
Es sind bereits Geschütze mit unabhängiger Visierlinie bekannt, bei denen die Ritzelwelle,
die mit den am Rohr befestigten Zahnbögen der Höhenrichtmaschine in Eingriff steht, samt
' 5 den sie bewegenden Teilen an einem lose um die Schildzapfenachse schwingenden Arm gelagert
ist, der die Visiereinrichtung trägt. Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet
sich die vorliegende dadurch, daß
ίο die unterhalb der Wiege durchgeführte Ritzelwelle
in zwei zu beiden Seiten des Geschützrohres angeordneten, um die Schildzapfen schwingbaren Armen gelagert ist, von denen
der eine die Visiereinrichtung trägt.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Ansicht der Gesamtanordnung
von der Visierseite,
Fig. 2 eine Gesamtansicht von der Seite der Höhenrichtmaschine,
Fig. 3 ein Grundriß zu Fig. 1 und 2 und
Fig. 4 ein Schnitt durch die Höhenrichtwelle.
Die Wiege 1, auf
Rücklauf gleitet, ist
Rücklauf gleitet, ist
gelagert. Die seitlich nach oben ausladenden Arme des Wiegenträgers 3 ruhen mit den
Schildzapfen 4 und 5 in der Lafette 6 drehbar. Auf die Schildzapfen 4 und 5 sind zwei
Arme 7 und 8 lose schwingend aufgeschoben, deren untere Enden als Lager für die Höhenrichtwelle
9 ausgebildet sind. Letztere greift mit zwei Ritzeln 10 in entsprechende Zahnbögen
11 des Wiegenträgers 3. Auf dem einen Ende trägt die Höhenrichtwelle 9 ein
der das Rohr 2 beim in dem Wiegenträger 3 Schneckenrad 12, in das eine auf dem Arm 8
gelagerte Schnecke 13 eingreift. Durch Drehen an dem Handrade 14, das mit der Schnecke
13 auf der gleichen Welle 15 sitzt, kann die Höhenrichtwelle 9 bewegt und so das Rohr
auf die Entfernung eingestellt werden. Die Erhöhung oder die Entfernung kann an einer
Teilscheibe 16 (Fig. 2) abgelesen werden, die in einer Ausladung des Armes 8 gelagert ist.
Auf der Welle 17 der Teilscheibe 16 sitzt das Ritzel 18, und in dieses greift das mit dem
Schildzapfen 5 starr verbundene Zahnsegment 19 ein, so daß bei jeder relativen Bewegung
des Armes 8 gegen den Schildzapfen 5, also bei Veränderung der Erhöhung des Rohres
die Scheibe 16 in Drehung versetzt wird. Als Ablesekante dient das Fensterchen 20 des die
Teilscheibe einschließenden Gehäuses 21.
Wie vorher erwähnt, sind die beiden Arme 7 und 8 schwingend um die Schildzapfenachse
angeordnet. Sie werden an ihrem äußeren Ende an Leisten 22 und 23 geführt, die nach
einem Kreisbogen um die Schildzapfenmitte gekrümmt und an der Lafette 6 befestigt
sind. Der Arm 7 trägt seitlich ein Auge 24 (Fig. ι und 3), in das eine Spindel 25 faßt.
Die Mutter 26 dieser Spindel ist in dem Auge 27 gelagert, ohne sich achsial verschieben zu
können, und trägt an ihrem äußersten Ende das Handrad 28. In der Zeichnung ist der
Deutlichkeit wegen die -Vorrichtung, die das Eindringen von Staub in die Mutter verhindern
soll, weggelassen. Das Auge 27 ist mit einem Zapfen 29 (Fig. 3), dessen Achse senk-
recht zur Spindelachse steht, in dem an der Lafette befestigten Bock 30 drehbar befestigt
und kann dadurch den Pendelungen folgen, die die Spindelachse bei den Schwingungen
des Armes 7 um die Schildzapfenachse macht. Dreht man an dem Handrade 28, so verschiebt
sich die Spindel 25 in ihrer Mutter und verursacht so eine schwingende Bewegung des Armes 7 um den Schildzapfen. Der
Arm 8 ist durch die Höhenrichtwelle 9 gezwungen, diese Bewegung mitzumachen. Um aber Klemmungen in den Führungen und Lagern
zu vermeiden, sind die beiden Arme 7 und 8 noch zwangläufig miteinander verbunden.
Sie sind an ihrem äußersten Umfange mit Zahnsegmenten 31 und 32 versehen, die
mit zwei Ritzeln 33 und 34 einer in der Lafette gelagerten Verbindungswelle 35 in Verbindung
stehen. Bewegt man nun den Arm 7, so pflanzt sich die Bewegung durch das Zahnsegment
31, das Ritzel 33, die Verbindungswelle 35, das Ritzel 34 und das Zahnsegment
32 auf den Arm 8 fort. Die Bewegungen der Arme 7 und 8 pflanzen sich natürlich
«5 auch auf die Welle 1 und das Rohr 2 fort,
da die Höhenrichtwelle durch die selbsthemmende Schnecke 13 an einer Drehung verhindert
ist. Anstatt die schwingende Bewegung der Arme in der vorher beschriebenen Weise
einzuleiten, kann man auch die Verbindungswelle 35 unmittelbar durch einen Schneckentrieb
o. dgl. antreiben. Ebenso können anstatt der Arme 7 und 8 Gleitstücke verwandt werden,
die in Kreisführungen um die Schildzapfenmitte gleiten.
Die Visiereinrichtung ist an dem Arm 7 angebracht und kann mit einer Einrichtung
verbunden sein, die den Einfluß des schiefen Räderstandes und der Seitenabweichung des
Geschosses infolge des Dralles bei jeder Erhöhung selbsttätig ausgleicht.
Claims (2)
1. Unabhängige Visiereinrichtung für Geschütze, bei welchem die Ritzelwelle,
die mit den Zahnbögen des Rohres in Eingriff steht, samt dem sie bewegenden Trieb auf lose um die Schildzapfenachse
schwingenden Armen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (7, 8) zu beiden Seiten des Geschützrohres angeordnet
sind und die unterhalb der Wiege durchgeführte Ritzelwelle (9) der Höhenrichtmaschine
tragen.
2. Visiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingenden
Arme (7, 8) Zahnkränze besitzen, mit denen entsprechende Ritzel (33, 34) einer in der Oberlafette gelagerten Verbindungswelle
(35) in Eingriff stehen, so daß dadurch eine zwangläufige Bewegung der Arme (7, 8) gesichert ist, wobei auch die
Welle (35) direkt durch ein entsprechendes Getriebe angetrieben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT42691D AT42691B (de) | 1906-05-08 | 1906-07-12 | Unabhängige Visiereinrichtung für Geschütze. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209898C true DE209898C (de) |
Family
ID=471832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906209898D Expired - Lifetime DE209898C (de) | 1906-05-08 | 1906-05-08 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209898C (de) |
-
1906
- 1906-05-08 DE DE1906209898D patent/DE209898C/de not_active Expired - Lifetime
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