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Einrichtung zur Zugsicherung gegen Folge-und Gegenzüge.
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Gegenzüge, bei der durch einen über Kontaktknöpfe der Strecke hinweggleitenden Lokomotivanschlag ein Signal-und Bremsstromkreis auf der Lokomotive geschlossen wird. Das Wesen der Erfindung beseht darin, dass beim Kreuzen eines von einem Zuge nicht besetzten Geleises der Signal- und Bremsstromkreis durch einen Ortsstromkreis unterbrochen wird, den ein besonderer Lokomotivkontakt über eine die Kreuzung überbrückende Streckenschiene schliesst.
Auf den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 eine schematische Darstellung der Einrichtung auf
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mit den Kontaktschienen, Fig. 3 die Schaltungseinrichtung auf dem Zuge für eine Kreuzung, Fig. 4 ist ein lotrechter Schnitt durch einen Kontaktknopf an der Strecke und Fig. 5 ist eine Aufsicht auf Fig. 4.
Neben den Schienen eines Eisenbahugeleises 1 liegen parallele Leiter 2 und. 3, die so einander übergreifen, dass das Ende des einen Leiters 2 ungefähr auf der Mitte der Länge des anderen Leiters. 3 liegt. Von den Leitern 2 und 3 sind Leiter 4 abgezweigt, die zu Kontaktknüpfen J führen,
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braucht nur so lang zu sein, dass er zwei nebeneinander liegende Knöpfe J desselben Leiters überbrückt, wobei er einen dazwischenliegenden Pol des anderen Leiters einschlieüt. Das Glied 6
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bunden ist.
Der Hilfsmaguet hat einen Anker 2 : 2. durch einen Leiter : 23 mit einer Batterie 24 und durch diese wiederum mit einer Kontrolleinrichtung 25 verbunden ist, die Bremsen anziehen oder die Antriebskraft absperren oder beides tun soll. Von 25 führt ein Leiter 26 zu einem Kontakte 27, der einen Teil des Relais : 20 bildet. Die Anordnung ist so getroffen, dass, wenn der Ilifsmagnet 20 erregt wird. der die Batterie 24 einschliessende Stromkreis geschlossen wird und dadurch die erwähnte bremsende Wirkung erzielt wird.
Jeder von einem Zug getragene Hauptstromkreis ist mit dem in kurzen Unterbrechungen arbeitenden Polumschalter 15, 16 verschen, un, dadurch die Stromquellen auf zwei sich nähernden
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Das Geleise 1 wird in Fig. 2 von einem anderen Geleise 29 gekreuzt. In Fig. 3 wird schematisch die Einrichtung gezeigt, die die beschriebenen Steuereinrichtungen ausschaltet, wenn ein Wagen oder ein Zug über die Kreuzung fährt.
Ein leitender Streifen 30 von genügender Länge erstreckt sich dem Geleise 1 entlang über beide Seiten des Geleises 29 hinaus und über ihn schleift hinweg eine Bürste der Lokomotive 31, Die Bürste 32 ist durch einen Leiter 33 mit dem einen Ende einer Batterie 34 verbunden ; die andere Seite dieser Batterie liegt an dem Magneten 35, der mit seinem Anker 36 ein Ventil 3ì steuert. Dieses Ventil regelt den Zufluss von Luft zu einem Zylinder M, dessen Kolbenstange 39 als Ausschalter wirkt und mit ihrem Kontaktglied 40 die Klemmen 41 überbrücken und dadurch den Stromkreis bei 21 schliessen soll, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Von dem Magneten 35 führt ein Leiter 42 zu einem Magneten 43 und von diesen zu dem Rahmen der Lokomotive, so dass der Stromkreis mit Hilfe des Rades 8, des Geleises 1 über das Geleise 29 den Kontaktstreifen 3 < /und schliesslich durch die Bürste 32 nach der Batterie 34 geschlossen wird.
Der Anker des Magneten 43 ist mit einer Pfeife 44 verbunden, so dass bei einer Kreuzung die Dampfpfeife selbsttätig ertönt, wenn der Kontaktstreifen 30 dort mit den Geleisen elektrisch verbunden ist.
Wenn der Zug sich der Kreuzung 29 nähert, so kommt die Bürste 32 mit dem Streifen 30 in Berührung und der Stromkreis der Batterie 34 ist geschlossen, wodurch der Magnet 35 erregt wird, der Anker 36 wird angezogen und das Ventil 37 geöffnet Es wird nunmehr Luft in den Zylinder 3. hineingelassen und die Kolbenstange 39 in solcher Richtung bewegt, dass das Kontaktglied 40 von den Kontakten 41 entfernt und der Stromkreis des Leiters 21 unterbrochen wird.
Obwohl dann der Sammelkontakt 6 die Schiene 29 streift und dadurch den Stromkreis in Fig. 1 zu schliessen sucht, wird dennoch der Stromkreis bei 41 offen bleiben, und folglich der durch das Geleise 29 hervorgerufene Kurzschluss den Zug nicht anhalten.