AT65104B - Maschine zur Übertragung von Bildern, Mustern und dgl. - Google Patents

Maschine zur Übertragung von Bildern, Mustern und dgl.

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AT65104B
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cylinder
machine
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Huebner Bleistein Patents Comp
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Description


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  Maschine zur Übertragung von Bildern, Mustern und dgl. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene bekannten Vorrichtungen zu Übertragung von Bildern, Mustern und dgl., bei welcher ein Übertragungszylinder, über eine das Bild oder Muster tragende primäre Druckfläche laufend, dieses Bild oder Muster aufnimmt und dasselbe auf die zu bedruckende sekundäre Druckfläche überträgt. Die Erfindung besteht darin, dass eine oder beide Druckflächen nicht nur gegenüber der Bewegungsrichtung des Abnehmezylinders in bekannter Weise verdrehbar, sondern auch in der   Längs- und Querrichtung   verstellbar sind. 



  Die die primäre Druckfläche tragende Platte ist hiebei   erfindungsgemäss   auf einem Schlitten drehbar und feststellbar, welcher Schlitten auf einem   Führungsrahmen   geradlinig beweglich und feststellbar ist und der Führungsrahmen selbst wieder im Gestell drehbar und feststellbar 
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 auf einer ganz bestimmten Stelle seines Umfanges aufdrucken zu   können,   sind in die Schienen für den Schlitten des Übertragungszylinders Teile eingesetzt, die unter die festen Teile der Schienen gesenkt werden können, um den Übertragungszylinder unabhängig von den festen Teilen der Schienen und ohne Fortbewegung drehen zu können. 



   Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht einer   Maschine gemäss   der Erfindung.   Fig. 2   ist ein Längsschnitt derselben. Fig. 3 ist eine Draufsicht, wobei der zusätzliche   Ühertragungs-   zylinder weggelassen ist. Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt in   vergrössertem Massstabe, in Richtung   der Linie 4-4 nach Fig. 1 und zeigt die Vorrichtung zum Heben und Senken der primären Platte. 
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 Fig. 13 ist ein Schnitt in Richtung   der Linie 13-7J nach Fig. 11. Fig.   14 ist ein Schnitt in Richtung der Linie   14-14   nach Fig.   l).

   Fig. 15   ist ein Querschnitt und zeigt den   Hauptübertragungs-   zylinder sowie die   Vorrichtungen, denselben von   seinen   Führungsschienen abheben zu können.   
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 in vergrössertem Massstabe und zeigt die sekundäre Platte und Registervorrichtung. 



   Die Maschine besitzt einen feststehenden Rahmen A von beliebiger Konstruktion, beispielsweise in der Form eines geeigneten Gitterwerkes. Diese Gestell trägt zwei Tische B und C, von welchen der   erstcre die primäre (Grundplatte   und der zweite die sekundäre Grundplatte zum Tragen der primären bzw. sekundären Druckabnahme- oder Druckaufnahmefläche bildet. Diese Platten liegen hintereinander mit Bezug auf die Laufbahn des   Cbertragungszylinders.   Jede Druckfläche ist für sich in dem Hauptrahmen verstellbar gelagert und insbesondere mit Vor- 
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 gebracht werden können. Die Vorrichtungen müssen so angeordnet werden, dass ein rasches Bewegen der Platten bei der Herstellung von Drucken in und ausser Druckstellung ermöglicht ist. 



   Die Platte B (Fig. 2,8 und 9) ist an ihren beiden Seiten mit   Führungsrippen   b ausgestattet, welche vertikal in verstellbaren Führungen bl des Maschinengestelles gleiten. In vertikaler Richtung wird die Platte B durch Schrauben D verstellbar gehalten, welche einerseits an der Platte befestigt sind und andererseits in rotierende Schraubenmuffen eingreifen, die drehbar gelagert sind und 

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 herumlaufenden keilförmigen Nuten versehen, mit denen sie auf entsprechend dachartigen Flächen der Schienen laufen. Zwischen diesen Flächen sind Zähne g3 angeordnet, welche in die   Zähne go   einer Zahnstange eingreifen. Wenn man somit den Zylinder dreht, so wird er gleichzeitig auf den Schienen entlang fortbewegt.

   Die Zähne auf den Rädern und den Schienen liegen vor teilhaft schief, so dass ein Minimum von toter Bewegung zwischen den Rädern und den Schienen gegeben ist und dass eine zwangläufige Bewegung des Zylinders ermöglicht ist, ohne dass ein Gleiten oder Verschieben auf der Schiene stattfindet ; ein gegebener Punkt auf dem Zylinder muss somit mit demselben Punkt der Druckfläche in den verschiedenen aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen des Zylinders zusammenfallen. Die schiefen Flächen der Räder tragen auch das Gewicht des Zylinders und verhindern die Abnutzung der Zähne auf den Rädern und der Schiene. 



  Die Enden des Zylinderschlittens greifen unter die Schienen und sind mit Rollen g5 ausgestattet. 



  Diese Rollen laufen gegen nach unten gerichtete Schienen g6 auf der vorderen und hinteren Seite des Maschinengestelles, so dass der Zylinder nicht von der Führungsschiene abgehoben werden 
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 sind,   dass   ein Spiel zwischen dem   Zylinder und der Führungsschiene nicht   eintreten kann. 



   Der   Ubertragungsxylinder   wird von einem elektrischen Motor Hund dgl. derart angetrieben, dass er sich auf den Schienen entlang fortbewegen   muss   (Fig. 3) Der Motor selbst ist auf dem einen Ende des Schlittens angeordnet. Die Ankerwelle des Motors ist   unter Vermitt ! ung eines   geeigneten Getriebes h (Fig. 3) mit einem Rade hl verbunden. welches auf der Achse des Übertragungszylinders befestigt ist. 



   An den beiden Längsseiten der   Primärplatte   sind Klemmvorrichtungen I augeordnet (Fig. 2.3, 9,10 und 27), welche die Druckplatte auf der Grundplatte festhalten. namentlich wenn eine dünne Platte verwendet wird. Jede der gezeichneten Klemmvorrichtungen besteht aus einem unteren und einem oberen Stab, zwischen weichen das Ende der   Platte eingeklemmt wird-Der   
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   Klemmvorrichtung   kann so eingestellt werden, dass sie parallel oder etwas schief mit Bezug auf den anliegenden Rand der Platte liegt, wie dies nötig wird, wenn man eine Druckplatte leicht und   gleichmässig   auf der Unterlage befestigen will. 
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 befestigt. so dass durch die geeignete Verstellung der auf der Platte angeordnete Druck in die geeignete Stellung mit Bezug auf den Übertragungszylinder gebracht werden kann.

   Dieser Harter kann   beliebiger Art sein.   wenn er nur die notwendige Einstellbarkeit zulässt. Bei der gezeichneten Ausführungsform besteht der halter aus einer Platte K1 (Fig. 20), welche auf dem Tische B abnehmbar befestigt ist. Auf der Platte Kl ist ein drehbarer Rahmen oder eine Platte   K2   angeordnet. welche auf der Platte K1 verdreht werden kann. Ferner wird die Einstellvorrichtung 
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 erstreckt. Eine kreisrunde Platte K4 dient dazu, die   Drucknäche   in passender Weise zu unterstützen. 



  Sie ist drehbar auf   dem.   Schlitten K3 angeordnet. Die Platte K1 ist mit herabstehenden Bolzen K versehen, welche in Fig. 3 und 20 in punktierten Linien angegeben sind und welche in entsprechend angeordnete Löcher des Tisches B eintreten oder mit anderen geeignete Vorrichtungen zusammenwirken, so dass der Halter abnehmbar auf dem Drucktisch angeordnet ist. Die Platte KA ist auf der Grundplatte durch einen zentral   herabstehenden Bolzen k1   drehbar gelagert. Dieser Bolzen 
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 wenn der Übertragungszylinder gereinigt werden soll oder wenn auf demselben ein Druck auf einer ganz bestimmten Stelle seines Umfanges erzeugt werden soll.

   Zu diesem Zwecke sind die Schienen g an dem Ende der Maschine jenseits der Primarplatte B mit kurzen Schienenabschnitten R ausgestattet (Fig. 15 und 16), welche so gesenkt werden können, dass sie mit den Tragrädern des Übertragungszylinders ausser Eingriff kommen, während der Zylinderschlitten mit seinen Rädern fest über den Schienenspalten steht, die auf diese Weise in der Schiene entstanden sind. Ähnliche bewegbare Schienenabschnitte RI sind auch am anderen Ende der Schienenbahn vorgesehen, so dass auch an jener Stelle der   Übertragungszylinder   gedreht werden kann, während er selbst in horizontaler Richtung unbeweglich steht. 



   Die Schienenabschnitte R werden durch Schlitten r getragen, welche in passenden 
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 vorderen Ende mit einer zum Drehen derselben bestimmten Handkurbel r5 ausgestattet. Diese Welle besitzt ferner noch feste Scheiben   r6   (Fig. 17), welche unter den Enden des Zylinderschlittens   g   liegen und den Schlitten tragen können. Die Scheiben   rund r6   sind rund und mit einem flachen Abschnitt versehen, derart, dass der Abschnitt der Scheiben ra diametral dem Abschnitt der anderen Scheiben r5 gegenüberliegt. Bei der in Fig. 15 dargestellten Stellung trägt der kreisrunde Rand der Scheiben r3 die Schienenabschnitte. R in dem Niveau der festliegenden Schienen, während die Abflachung der Scheiben   r6   sich in ihrer oberen Stellung befindet.

   Die Räder g1 ruhen dann auf dem beweglichen Abschnitt R und tragen den Übertragungszylinder. 



    Dreht man aber die Welle 14 um eine halbe l'mdrehung, 80 müssen die runden Teile der Scheiben r6 mit dem Ende des Schlittens C zusammentretten und den Zylinder tragen. Da sich aber dann   die Abflachungen der Scheiben r3 oben befinden. so werden die beweglichen Schienenabschnitte R nach unten gehen und durch die Federn r2 ausser Eingriff mit dem Zylinder gebracht werden. 



  Der Schlitten G wird in dieser Lage festgehalten und der Übertragungszylinder kann frei in demselben gedreht werden, wie dies zum Reinigen seiner Oberfläche oder zum Einstellen seiner Lage mit Bezug auf   die Druckflächen   notwendig ist. Die Räder des   Übertragungszylinders   können somit nach Belieben mit der Tragschiene in und ausser Eingriff gebracht werden, ohne dass der 
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   den beweglichen Schienenabschnitten R1 sich befinden und senkt dann diese Schienenabschnitte durch das Drehen einer Welle r.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zur Übertragung von Bildern, Mustern und dgl., bei welcher ein Übertragungs- 
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 richtung des Abnehmezylinders in bekannter Weise verdrehbar, sondern auch in der Längs-und Querrichtungverstellbarsind. 
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AT65104D 1912-03-18 1912-03-18 Maschine zur Übertragung von Bildern, Mustern und dgl. AT65104B (de)

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AT65104B true AT65104B (de) 1914-06-10

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