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Die Arbeitsteile der Maschine sind auf dem von den Ständern 41 gestützten Arbeitstisch 40 angeordnet. Das obere Maschinengestell besteht in einem kreisförmigen Teil 42 (Fig. 3) und einem darüber liegenden wagerechten Teil 43. Letzterer bildet ein Lager für eine hohle Welle 44 (Fig. 4), an der mittels Stiftelt 45 eine Schnecke 46 befestigt ist, durch welche ein Schneckenrad 47 gedreht wird (Fig. 3). Letzteres sitzt auf einem Drehzapfen 48, der sein Lager in einem bei 50 an dem Ringteil 42 angelenkten Hebel 49 hat. Von dem Hebel 49 erhebt sich ein aufrechter Arm 51, der an seinem oberen Ende mit einem Handgriff 52 versehen ist.
An dem Arm 51 ist bei 54 ein Hebel 53 aufgezapft, dessen unteres Ende mit einem nach aussen abgebogenen Teil eines kleinen Hebels 55 verbunden ist (Fig. 21,22), der bei 56 an dem Hebel 49 aufgezapft ist. An dem anderen Ende des Hebels 55 befindet sich ein Stift 57, der in eine Ausnehmung 58 in dem Ringteil 42 eintreten kann (Fig. 22). Zwischen dem Stift 57 und dem Drehzapfen 56 des Hebels 55 sitzt an letzterem ein Lappen 59, der sich in der Bahn eines an dem Schneckenrad 47 sitzenden Lappens 60 befindet.
Eine zwischen dem Arm 51 und Hebel 53 angeordnete Schraubenfeder 61 (Fig. 3) ist bestrebt, den Stift 57 in der Ausnehmung 58 zu halten und den Hebel 49 in einer Stellung zu verriegeln, in welcher der Drehzapfen 48 so gehalten wird, dass das Schneckenrad 47 mit der Schnecke 46 auf der hohlen Welle 44 in Eingriff steht. Wird der Hebel 53 dagegen an den Arm 51 angedrückt, und schwingt man den Arm 51, so dass der Hebel 49 um den Drehzapfen 50 schwingt, bis das äussere Ende des Hebels 49 an einen an dem Ringteil 42 sitzenden Zapfen 62 anstösst, so wird das Schneckenrad 47 von der Schnecke 46 zurückgezogen. Dies wird in selbsttätiger Weise durch den an dem Schneckenrad 47 sitzenden Lappen 60 herbeigeführt, wenn derselbe am Ende einer Arbeitsoperation an den Lappen 59 am Hebel 55 anstösst.
Der Arbeiter kann dann mittels des Armes 51 das Schneckenrad 47 mit der Schnecke 46 wieder in Eingriff bringen.
Der obere Teil des Rahmens 43 für die hohle Welle 44 ist bei 63 (Fig. 1, 2 und 24) abnehmbar gemacht. Dieser Teil des Rahmens ist mit einer Öffnung versehen, in der eine Klinke 64 aufgezapft ist, die in Zähne 65 einfasst, welche, wie Fig. 4 zeigt, an dem einen Ende der Schnecke 46 aus gebildet sind. Durch die Klinke 64 soll eine Rückwärtsdrehung der Schnecke verhindert werden
Auf dem das Schneckenrad 47 tragenden Drehzapfen 48 ist eine Kurbel 66 befestigt, die durch eine Stange 67 mit dem Rahmen des Hutblocks verbunden ist. Damit eine Totstellung vermieden wird, ist die Kurbel 66 mit einem hinteren Fortsatz versehen, der ein Gewicht 68 trägt (Fig. 3).
An dem hinteren Ende des wagerechten Teils 4J befindet sich ein Gehäuse 69, in dem, wie Fig. 20 zeigt, ein Differentialgetriebe 70, 71, 72, 73 und 74 untergebracht ist, das zwischen der hohlen Welle 44 und der dieselbe antreibenden Riemenscheibe 75 eingeschaltet ist. Durch einen Schieber 76 wird der Antrieb so geregelt, dass die Welle 44 entweder mit regelmässiger gleichförmiger Tourenzahl oder mit abwechselnd verschiedener Tourenzahl getrieben wird. Der Drehzapfen 77 des unmittelbar angetriebenen Zahnrades 73 kann durch den nachstehend beschriebenen Mechanismus selbsttätig verstellt werden. Der Arm 78, durch welchen die Stellung des Steuer-
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(Fig. 3). Auf der Stange 79 sitzt ein Schieberblock 82, der von Federn 83 in nachgiebiger Stellung gehalten wird.
Die Federn 83 sind zu beiden Seiten des Schieberblockes 82 zwischen diesem und zwischen festen Bunden < 4 angeordnet (Fig. 1 und 3). Der Schieberhlock 82 ist durch eine Stange 8 ;') (Fig. 1) mit einem-Hebel 6'6 verbunden, der an einer mit Löchern 88 versehenen Platte 87 aufgezapft ist. In eines der Löcher 88 kann ein Sperrstift eintreten, der an einem Handhebel89 sitzt, wodurch der Hebel 86 in einer von mehreren Stellungen festgestellt werden kann. Infolge dieser Konstruktion kann der Steuerschieber 76 ebenfalls m beliebiger Stellung festgestellt werden.
Wie bereits erwähnt, wird der das Zahnrad 73 des Differentialgetriebes tragende Drehzapfen 77 selbsttätig verstellt, und zwar so, dass, wenn Teile des Hutes gebimst werden sollen, die langsamer bearbeitet werden müssen, die Welle 44 mit geringerer Tourenzahl gedreht wird, und zwar so, dass sie schliesslich eine langsame gleichförmige Umdrehung erhält, wenn sich das
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durch einen gekrümmten Schlitz 90 in dem Gehäuse 69 hindurchgeht, durch einen an der Welle 44 aufgehängten Arm 91 geführt. Das äussere Ende des Drehzapfens 77 wird von der Gabel 92 am oberen Ende eines bei 94 aufgezapften Hebels 93 umfasst (Fig. 19), der mit einem seitlich abgebogenen gegabelten Ende 9. 5 versehen ist, mit dem ein Hebel 96 zusammenwirkt, der bei 97 an dem Ringteil 42 aufgezapft ist (Fig. 1 und 3).
Der Hebel 96 steht durch ein Gelenkstück 98 nut einem bei 100 an dem Ringteil 42 aufgezapften Doppelhebel 99 in Verbindung, dessen einer Arm mit einer Rolle 307 versehen ist die an einer Daumenscheibe 102 anliegt (Fig. 1). Die Daumen- scheibe 102 dreht sich mit dem Schneckenrad 47 und lässt sich gegenüber demselben einstellen.
Die Daumenscheibe ist nämlich mit einem gekrümmten Schlitz 103 versehen, durch den ein an dem Schneckenrad sitzender Schraubenstift hindurchgeht, auf dem eine Flügelmutter 104 sitzt, durch welche die Daumenscheibe 102 in ihrer Stellung festgestellt werden kann-
Ein besonderes wichtigeb MerLmal der neuen Maschine besteht darin, dass der Drehungsachse des Hutblocks eine auf-und absteigende Bewegung gegeben wird, während das Werkzeug
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mit Öffnungen 106 für einen senkrechten, einstellbaren Schieber 107 versehen (Fig. 5), der im nachstehenden als Exzenter bezeichnet ist, weil die in der Schieberfläche befindliche kreisförmige Nut 108 (Fig. 8), wenn sie mit der Achse der Welle 44 nicht konzentrisch ist, wie ein Exzenter wirkt.
Das Exzenter 107 ist mit einer senkrechten länglichen Öffnung 110 versehen (Fig. 8) und in der unteren Seite des Exzenters ist eine Stange 111 befestigt (Fig. 4 und 6), die durch den Arbeitstisch 40 hindurch nach unten geführt ist (Fig. 1 und 3) und mit einem bei 113 aufgezapften Fusshebel 112 verbunden ist (Fig. l). Ein auf der Stange 111 befestigter Bund 114 steht durch ein Gelenkstück 116 mit dem einen Arm des erwähnten Doppelhebels 99 in Verbindung. Eine die Stange 111 umgebende Schraubenfeder 116, die zwischen dem Tisch 40 und einem Bund 117 gehalten wird, ist bestrebt, die Teile in der in Fig. 1 gezeigten Stellung zu halten, in der die Rolle 307 an dem anderen Arm des Hebels 99 an der Daumenscheibe 102 anliegt, die also die senkrechte Stellung des Exzenters 107 regelt.
Wenn der Arbeiter den Fusshebel 112 nach unten bewegt, so wird dadurch mittels der Stange 111 das Exzenter 107 gehoben. Wenn das Exzenter entweder hiedurch oder durch die Daumenscheibe 102 in eine solche Stellung gebracht wird, so ist seine Kreisnut 108 nicht mehr exzentrisch zur Achse der Welle 44 und der Hutblock wird dadurch in eine mit der Achse der Welle 44 konzentrische Stellung gebracht, wie weiter unten erklärt ist.
An dem vorderen Ende der Welle 44 ist durch einer Stift 118 eine kurze Stange 119 befestigt (Fig. 4), die eine Verlängerung der Hohlwelle 44 bildet und in das Gehäuse 10li eintritt, wo an der Stange mittels eines Stiftes 120 die Nabe 121 einer Führungsplatte 122 befestigt ist. Die Nabe geht durch die längliche oeffnung 110 des Exzenters 107 hindurch. Die Führungsplatte 122 ist gemäss Fig. 6 mit parallelen Führungsleisten 223 versehen sowie mit einer länglichen Öffnung 124 und zu beiden Seiten ihrer Mittelachse mit je einem Stift 125 und oben mit einem gezahnten
Bogenstück 126..
Die oben erwähnte Rolle 109 sitzt an einem Stift, der von der Rückseite eines Schiebers/27 vorspringt, weicher zwischen den Führungsleisten 123 verschiebbar gelagert ist.
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Hutblock.
Wie aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, muss sich die Führungsplatte 122 mit der Hohlwelle 44 drehen, wobei durch die an dem Schieber 127 sitzende Rolle 109 der Schieber 127 mitgedreht wird. Die Stellungen und Bewegungen des Schiebers 127 werden hiebei von dem Exzenter 107 beeinflusst. Wenn dieses eine mittlere Stellung einnimmt, so befindet sich das Spannfutter für den Hutblock in einer Linie nut der Längsachse der Hohlwelle 44. Wird jedoch das
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Regel nach aussen gedrückten Greifbacken sind an ihren inneren Enden mit einem Sporn 134 versehen, die heim Schliessen der Greifbacken die Nabe 136 des Hutblocks erfassen (Fig. 12).
An der Stirnseite des Gussstücks 128 ist durch Schrauben 137 eine Scheibe 138 befestigt (Fig. 10). die für den Durchgang der Backen 132 mit radialen Schlitzen sowie mit einem Zentrierzapfen 139 verschen ist, der in die Mitte der Nabe 136 des Hutblocks eintritt. In der Scheibe 138 betinden sich drei in radialer Richtung bewegliche Stifte 140, die mit ihren inneren Enden an den Backen 132 anliegen und dieselben entgegen dem Druck der Federn 135 gegeneinander drücken.
Die hiezu erforderliche Bewegung der Stifte wird durch einen Daumenring 141 hervorgebracht. dessen Nabe auf der Büchse 130 drehbar angeordnet ist. Wird der Daumeming 141 aus der in
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bei 161 mit einer feststehenden aufrechten Stange 752 verbunden ist und an ihrem unteren Ende mit einer Schleife 153 versehen ist, durch welche die Stange 162 mit Spiel hindurchgeht (Fig. 6 a). Durch eine zwischen der Stange 162 und der Handstange 160 eingeschaltete Feder 164 wird auf die Verbindungsstangt 19 ein genügender Druck ausgeübt, um die Sperrklinke 146 (Fig. 6) aus den Sperrzähnen *726 ausgerückt zu halten.
Soll jedoch der Hutblock durch Drehung des
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Während des Betriebes macht der Hutblock natürlich viele Umdrehungen, während das Werkzeug allmählich von der Hutkrempe nach dem Hutdeckel hin bewegt wird, und zweimal während jeder Drehung wird der Drehmittelpunkt des Hutblocks verschoben. Zum Balancieren des Gewichtes der Teile in dieser Stellung des Hutblocks dient folgender Mechanismus :
An den beiden Zapfen 125 der Führungsplatte 122 sind Gegengewichte 160 (Fig. 9) aufgezapft, die mit Nabenteilen 161 versehen sind, welche auf der Büchse 130 gelagert sind (Fig. 4 und 5). Letztere macht natürlich die senkrechte Bewegung des Schiebers 127 mit. Die Öffnungen in den Gegengewichten für die Zapfen 125 sind als Schlitze 162 ausgebildet.
Wenn daher die Buchse 130 aus ihrer zentralen Stellung heraus und in die zentrale Stellung zurückbewegt wird. so werden mittels der auf der Büchse 130 gelagerten Naben 161 der Gegengewichte letztere in einer der Bewegungsrichtung des Spannfutters entgegengesetzten Richtung ausgeschwungen. Infolge dieser Einrichtung wird bei hoher Tourenzahl der Maschine die sonst entstehende Vibration unterdrückt.
Im folgenden soll jetzt das Werkzeug und der Antriebsmechanismus dafür beschrieben werden.
Von beiden Seiten des wagerechten Teils 43 des Maschinengestelles springen starre Trag-
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Kurhei 66 so verbunden, dass bei der Drehung der Welle 4ö mIttels des Hebels 767 das Werkzeug 111 der weiter unten beschriebenen Weise geschwungen wird. Bei 170 ist an dem Hebel 167 ein
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Die Stange 172 des Werkzeugrahmen ist mit ihrem einen Ende in dem freien Ende des Hebels 769 und mit ihrem andern Ende in einem Arm 173 gelagert, der mit dem Arm 165 (Fig. 2) verbunden ist. An jedem Ende der Stange 172 befindet sich eine Handhabe 174 (Fig. 2), und einstellbar auf der Stange 172 ist eine Platte 775 aus federndem Metall festgeklemmt (Fig. 3). An den vorspringenden Enden dieser Platte nahe ihrer unteren Kante sind zwei Pfosten 176 befestigt (Fig. 28). Auf jedem Pfosten sitzt ein schwingender Flügel 177. Die äusseren Enden dieser Flügel sind durch eine Stange 178 so miteinander verbunden, dass die Flügel zusammen schwingen.
In den freien Enden der Flügel sind Pfosten 179 gelagert, deren Enden mit Gelenken 186 für den Rahmen 181 versehen sind (Fig. 26 und 27). Infolge der Einstellbarkeit der federnden
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wechselt. Während des Betriebes wird das Werkzeug mittels der Kurbel 66 und der Verbindungstange 67 und des Hebels 167 allmählich verschoben, so dass das Werkzeug die verschiedenen Stellen der Hutoberfäche zwischen der Krempe und dem Hutdeckel bearbeitet, während der Hut langsam
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an einer Hülse 190 angelenkt ist, welch letztere auf die Stange 172 verschiebbar gelagert ist. Bei der Drehung der in der Nabe 182 gelagerten kurzen Welle 183 wird daher die Stange 188 offenbar hin und her geschwungen.
Drehbar auf der Lagerhülse 168 ist die Nabe 191 einer Seilscheibe 192 angeordnet, die mit einer kegelförmigen Ausnehmung versehen ist, welche teilweise von einer Scheibe 193 verdeckt ist. Auf dem Kopf 184 der Welle 183 ist eine Kegelscheibe 194 befestigt. Die Seilscheibe 192 kann in der Längsachse etwas verschoben werden, so dass sie von dem Reibkegel 194 losgelöst werden kann. Je nach dem Druck, mit welchem die Seilscheibe 192 an den Reibkegel 194 angedrückt wird, kann die Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle 18. 3
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in schwingende Bewegung versetzt wird. Die Seilscheibe 192 wird gemäss Fig. 3 von einem Seil 195 angetrieben, das über Rollen 196 geführt ist, die an dem Tragarm 164 sitzen.
Das antriebsseil 195 kann mittels eines von Hand beeinflussten Wechselgetriebes geändert werden, so dass die Seilscheibe sich mit einer Tourenzahl von 40 bis 1000 Umdrehungen in der Minute drehen lässt.
Die Hin-und Herbewegung des den Hut bearbeitenden Werkzeugs wird durch eine Stange 200 vermittelt, die durch ein Universalgelenk 201 mit einer auf dem Arm 188 verstellbar angeordneten
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der Flügel 177 verbunden. Die Stange besteht aus zwei durch eine Spannhülse 203 miteinander verbundenen Teilen, so dass eine genaue Einstellung der Länge der Stange 200 möglich ist. Infolge der Einstellbarkeit der Stange 200 können die von dem Werkzeug während seiner Hin- und Herbewegung zurückgelegten Wege genau bestimmt werden. Wenn z. B. die Stange 200 so eingestellt ist, dass die Flügel 177 auf beiden Seiten um einen gleichen Betrag ausschwingen (Fig. 26), so wird das Werkzeug nur eine geringe seitliche Bewegung haben.
Wenn dagegen die Stange 200 verlängert wird. so dass die in Fig. 26 gezeigte Stellung der Flügel 177 das Ende der Hin-und Herbewegung der Flügel anzeigt, anstatt die Mitte der Bewegung, so wird das Werkzeug sich viel weiter nach einer Linie hin bewegen, die die Drehzapfen der beiden Flügel 177 verbindet.
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noch durch eine Spannfeder 20 verbunden, durch weiche das Rasseln der Teile verhindert werden seit.
Um die Bewegungsgeschwindigkeit des hin und her gehenden Werkzeugs selbsttätig ändern zu können, ist folgende Einrichtung getroffen :
Bei 206 ist an dem Dreharm 164 ein Kniehebel 205 angelenkt. An dem hinteren Arm desselben ist eine Feder 207 befestigt (Fig. 2), deren anderes Ende durch einen (telenkhaken 208 mit einer Schraube 209 verbunden ist, die einstellbar an dem Gehäuse 69 sitzt. wodurch die Spannung
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gezapft (Fig. und 40), der an seinem vorderen Ende mit einem Stift 215 versehen ist.
Das Ende des Hebels 205 trägt eine Trommel 216, in der sich eine Expansionsfeder 217 befindet (Fig. 14).
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durch eine Schraube 218 geregelt werden, die mit ihrem inneren Ende an einer m Fig. 14 In estricheiten Linien gezeigten Scheibe anliegt, gegen welche sich die Feder 21ì stützt. Einstellbar
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an dem Ende des Hebels 205 sitzt. An dieser Skala kann die Stärke der Spannung der Feder 217 abgelesen werden. Durch einen von dem Hebelarm 205 vorspringenden Stift 221 wird der Arm 213 geführt (Fig. 14).
Zur Bewegung des Hebelarmes 205 entgegen der Spannung der an seinem Ende angreifenden Feder 207, um die Seilscheibe 192 mit dem Reibkegel in mehr oder weniger kräftigem Reibungseingriff zu bringen und dadurch die Bewegungsgeschwindigkeit des Werkzeugs zu ändern, dient folgende Einrichtung. 222 ist ein Zylinderabschmtt (Fig. 14 und 15), der mittels einer Nabe
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schwungen werden, dass dem Werkzeug eine grössere Bewegungsgeschwindigkeit erteilt wird. Wenn die Rolle 226 an dem Arm 213 in die Vertiefung zwischen den Erhöhungen 224, 225 eintritt, so wird der Hebel 205 von der Feder 207 so geschwungen, dass der Reibungseingriff zwischen dem Reibkege) 194 und der Seilscheibe 192 vermindert wird, wodurch auch die Bewegungsgeschwindigkeit des Werkzeugs herabgesetzt wird.
Die Vertiefung ist so gelegen, dass während des Betriebes die verminderte Geschwindigkeit dann herbeigeführt wird, wenn das Werkzeug über den kantigen Teil des Hutes hinwegbewegt wird. Diese Stellung wechselt natürlich bei Hüten verschiedener Gattungen. Die daumenajtigen Erhöhungen müssen daher einstellbar gemacht
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werden. Wie Fig. 16,17 und 18 zeigen, ist der Umfang des Zylinderabschnittes 222 mit einer Führungsleiste oder Führungsnut oder mit beiden versehen, so dass verschiebbare Daumen- stücke 22'1, 228 an dem Umfang des Zylinderabschnitts entlang eingestellt und mittels Flügelschrauben 229 festgestellt werden können. Letztere gehen durch Schlitze 230 in den Zylinderabschnitt hindurch.
Der Zylinderabschnitt ist mit einer Skala 232 versehen, mit Hilfe welcher die Daumenstücke genau eingestellt werden können. Die Daumenstücke können natürlich ausgewechselt werden. Wie in Fig. 17 gezeigt ist, springt das Daumenstück 227 seitlich nicht so weit vor wie das Daumenstück 228. Das Daumenstück 227 befindet sich mit der Rolle 226 an dem Arm 213 in Eingriff, nachdem das Werkzeug über die kantige Stelle des Hutes hinweggegangen ist und nach der Spitze des Hutes hin sich bewegt. Hiebei ist nämlich eine geringere Bewegungsgeschwindigkeit des Werkzeugs notwendig, als wenn das Werkzeug die Seiten des Hutes bearbeitet.
Da der Antrieb für die Seilscheibe 192 unabhängig von dem übrigen Masehinenantrieb ist, so kann die Drehung des Hutblocks auch eingestellt werden, so dass das Werkzeug mehrfach über eine bestimmte Fläche des Hutes geführt werden kann, falls dies notwendig sein sollte.
Unabhängig von der selbsttätigen Vorrichtung zur Regelung der Bewegungsgeschwindigkeit des Werkzeugs kann seine Bewegungsgeschwindigkeit durch die Schraube 218 (Fig. 14) geregelt werden. Mit, tels der Skalen 220 und 232 kann für bestimmte Hutgattungen eine bestimmte Tabelle für die Einstellung der Teile benutzt werden. Wenn die beiden Daumenblöcke 227. 228 so nahe zusammengesetzt werden, dass keine Vertiefung zwischen ihren vorhanden ist, so wird das Werkzeug stets mit derselben Geschwindigkeit hin und her bewegt werden, was bei Hüten mit abgerundeten Ecken manchmal erwünscht ist.
Damit das Werkzeug schnell angehalten werden kann, ist ein Hebel 233 vorgesehen (Fig. 2, 3 und 23), der bei 234 an dem Tragarm 16- aufgezapft und mit einem Haken 235 versehen ist, der über den Hebelarm 205 greift. Durch eine Feder 236 wird der Hebel 233 in der Regel in der in Fig. 23 in gestrichelten Linien gezeichneten Stellung gehalten. An dem Hebel 233 sitzt einp . Klinke 237, welche eine schwere Spitze hat. In Ösen 238 an dem Hebel 233 ist eine Stange 239 verschiebbar gelagert, die an ihrem oberen Ende mit einem Knopf 240 versehen ist. Von einer Feder 241 wird die Stange 2J9 in der Regel in der in Fig. 23 gezeigten Stellung gehalten.
Die untere Öse 2 und das äussere Ende der Klinke 2. 37 sind durch eine Feder 242 verbunden, die bestrebt ist. die Klinke in die in vollen Linien gezeigte Stellung zu bewegen. Soll das Werkzeug schnell angehalten werden, so wird der Hebel 233 aus der in gestrichelten Linien gezeigten Stellung in die in vollen Linien gezeigten Stellung bewegt, wobei die Klinke 237 hinter den Tragarm 164 einfällt, während der Haken 2-3-3 in eine Stellung bewegt wird, in welcher mittels des Hebels 205 die Seilscheibe 192 von dem Reibkegel 194 wegbewegt wird.
Um den Hebel 233 wieder in die in Fig. 23 in gestrichelten Linien gezeigte Stellung zu bewegen. muss der Arbeiter die Stange 2J9 nach unten drücken, um die Klinke 237 aus ihrer Stellung herauszuheben. Hierauf wird der
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wodurch der Hebel 205 freigegeben wird.
Damit der auf dem Block aufgesetzte Hut gleichförmig gebimst wird und das Werkzeug one mogllehst grosse Fläche bearbeitet, ist letzteres so ausgebildet, dass es sich nach allen Richtungen hin der zu bearbertenden Fläche anpasst. Nahe den Enden des Rahmens 7 < S7, in dem sich das aus einem Kissen bestehende Werkzeug befindet. befinden sich Querstreben 243 (Fig. 26).
Mit diesen Querstreben sind gewundene Federn 244 verbunden, die parallel zueinander angeordnet sind und gleiche Spannung haben. Diese Federn 244 bilden eine nachgiebige Unterlage für eine Anzahl von Lagen 245 aus Filz, Schwammstoff, Gumm@ oder einem ähnlichen zweckmässigen Material. Diese Lagen können mit Gewebestreifen 246 überdeckt werden, die ebenfalls an den
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am anderen Ende über eine Führungsrolle 250 auf eine Spindel 251 aufgewickelt zu werden, auf welcher eine Sperrscheibe 252 befestigt ist (Fig. 27). Ausserdem sitzt auf der Spindel 281 ein Schneckenrad 253, an dem eine Sperrklinke 254 sitzt, die von einer Feder mit den Zähnen der Sperrscheibe 252 in Eingriff gehalten wird.
Dadurch wird eine unbeabsichtigte Rückwärtsdrehung der Spindel 251 verhindert. Zum anfänglichen Aufwinden des Sandpapierstreifens auf die Spindel 251 dient ein Schlüssel, der auf das vierkantige eine Ende der Spindel 251 aufgesetzt wird. Darauf wird der Sandpapierstreifen selbsttätig von der Rolle 247 abgezogen.
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eines zweiarmigen hebels 261 sitzt, der schwingend auf der Welle 258 angebracht ist und dessen anderer Arm durch ein Verbindungsglied 263 mit einer Schieberstange 264 verbunden ist, die
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in einer der Gelenkhüisen 180 verschiebbar gelagert und an ihrem äusseren Ende mit einem Knopf 265 versehen ist (Fig. 2). Durch eine Feder 266 wird die Schieberstange 264 annähernd in der in Fig. 25 gezeigten Stellung gehalten.
Wird die Schieberstange 264 nach links in der Fig. 25 verschoben, so wird mittels des Schaltrades 259 und der Kegelräder 257, 256, der Schnecke 255 und des Schneckenrades 253 die Spindel 251 gedreht und der Sandpapierstreifen 247 auf die Spindel 257 auf gewunden. Mittels des Knopfes 265 am Ende der Schieberstange 264 kann letztere von Hand verschoben werden. Im regelmässigen Betrieb findet aber eine selbsttätige Verschiebung der Stange 264 statt. Zu diesem Zweck ist auf der Stange ein Bund 267 in solcher Stellung befestigt, dass er bei jeder Bewegung des Kissens nach rechts in Fig. 25 mit einem Anschlag 268 in Berührung kommt. Der Anschlag 268 ist bei 269 an einem Lappen 269a angelenkt, der an einem Tragarm 270 beweglich angebracht ist.
Letzterer ist einstellbar auf der feststehenden Stange 172 angebracht. Der Anschlag 268 für den Bund 267 wird von einer Feder 271 gegen den Tragarm 270 hin gedrückt. In dem Tragarm sitzt eine Schraube 272, die als Anschlag für den Anschlag 268 dient. Durch Verstellung dieser Schraube kann daher die Stellung des Anschlagarmes 268 geregelt werden, wodurch der von der Schieberstange 264 zurückgelegte Weg geändert werden kann, derart, dass bei Verschiebung der Stange 264 das Schaltrad 2. 59 mehr oder weniger gedreht wird.
Die auf den Anschlagarm 268 wirkende Feder 271 ist ebenfalls an dem beweglichen Lappen 269a befestigt. Infolgedessen wird sich die Feder 271 stets in gehöriger Weise an die Anschlagstange 268 anlegen, da auch bei seitlicher Bewegung der Anschlagstange die Feder 271 mitgenommen wird.
Damit der Hut ein zweites Mal gebimst werden kann, ohne dass es nötig ist, den Sandpapierstreifen 247 abzunehmen, ist eine Vorrichtung getroffen, durch welche in einem solchen Fall der Sandpapierstreifen verdeckt und die selbsttätige Verschiebung desselben unterbrochen
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hat als der Sandpapierstreifen 217. An den Enden des Streifens 273 sind mittels einfacher Klammern Querstangen dz 275 angebracht, deren letztere mit einer Schleife 276 versehen ist.
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Haken 280 versehene Arm über den auf der Schieberstange 264 sitzenden Bund 267 geführt und der Haken MC an dem Bunde 267 befestigt, wodurch die Stange 264 so weit nach links in
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arm 268 nicht in Berührung kommen kann, wodurch die selbsttätige Verschiebung des Sand- papierstreifens unterbrochen wird. Durch den aufgelegten Streifen 273 wird natürlich der Streifen247verdeckt.
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eingeschlossen, und zum Einblasen der Druckluft dient der mit 294 bezeichnete Nippel.
Ein solches pneumatisches Kissen hat gegenüber dem anderen Kissen den Vorzug, dass es leichter ist und sich auch den zu bearbeitenden Flächen des Hutes besser anpasst.
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papieratreifens gezeigt. In diesem Falle wird die zum Verschieben erforderliche Kraft von einem Gewicht abgeleitet und der Grad der Verschiebung wird durch die Geschwindigkeit, mit welcher Midi das Kissen hin und her bewegt, beeinflusst. Die Spindel 2J1, 258 und das Schaltrad 259 sind dieselben wie m Fig. 27. An der Spindel 2J8 ist ein Gewicht 296 aufgehängt, das mit einer Schalt klinke 297 versehen ist, während mit 298 eine Fangklinke bezeichnet ist.
An dem Gewicht ist eine Feder 299 befestigt, welche an die auf die Spindel 251 aufgewundene Papierrolle anschwingen kann. Einstellbar an dem Rahmen ist ein federnder Anschlag. ss angebracht, der mittels einer Stellschraube 301 verstellt werden kann. Der Ausschlag des Gewichts 296 wird durch die
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der Durchmesser der Papierrolle auf der Spindel 251 zunimmt, wird letzterer natürlich das Be streben haben, sich mit grösserer Umfangsgeschwindigkeit zu drehen. Dies wird jedoch durch die Feder 297 verhindert, die durch ihre Berührung mit der Papierrolle den Betrag, um den das Gewicht 296 schwingt, verringert.
Damit der Berührungsdruck wischen dem Kissen und den zu bearbeitenden Flächen des Hutes grösser oder geringer gemacht werden kann, ist folgende Einrichtung vorgesehen. An dem Lager für die Stange 172 ist ein Arm 302 einstellbar festgeklemmt (Fig. 1 und 2). Der Arm ist mit mehreren Löchern versehen, und in einem dieser Löcher wird das Ende einer Kordel oder Kette 303 befestigt, die über eine Führungsrolle 304 (Fig. l) geführt ist, und deren anderes Ende eine Reihe von abnehmbaren Gewichten 306 trägt. Der Druck des Kissens, mit welchem dasselbe an den Hut angedrückt wird, kann durch Vermehrung oder Verringerung der Gewichte 306 geändert werden oder auch dadurch, dass die Kordel oder Kette 303 in einem anderen Loch des Armes 302 befestigt wird.
Auch kann der Druck durch Verstellung des Armes 302 auf dem Lager
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Während des Betriebes wird die Achse des den Hut aufnehmenden Blocks in die Höhe gehen, indem das Kissen an dem vorderen rechten Viertel des Hutes entlangbewegt wird, und die Blockachse wird nach unten gehen, indem das Kissen an dem hinteren rechten Viertel des Hutes entlang arbeitet. Indem dann das Kissen an dem hinteren linken Viertel des Hutes und an dem vorderen linken Viertel entlang arbeitet, wird die Blockachse wieder nach oben bzw. nach unten gehen, was solange andauert, als der Hut an den Seiten bearbeitet wird. Während dieser ganzen Zeit befindet sich die Rolle 307, die mit der Daumenscheibe 102 in Berührung steht, mit dem niedrigen Teil der Daumenscheibe in Berührung.
Wenn das Kissen an dem kantigen Teil des Hutes ankommt, so wird die Rolle 307 mit dem einen Ende des höheren Teils der Daumenscheibe in Berührung treten, wodurch die Stange 111 gehoben und das verstellbare Exzenter 107 so verschoben wird, dass das Steigen und Fallen des Blocks allmählich geringer wird.
Zuweilen ist es wünschenswert, den Hutblock in engeren oder weiteren Grenzen zu heben oder zu senken. Zu diesem Zweck ist die Rolle 307 so angeordnet, dass sie seitlich mit Bezug zu der Daumenscheibe 102 verstellt werden kann, was mittels einer Schraube 308 geschieht (Fig. 1 a). Am Ende dieser Schraube sitzt ein BÜgel 309, der in eine Ringnut in der Nabe der Rolle 307 eingreift, welch letztere an einem an dem Hebel 99 sitzenden Stift 310 verschoben werden kann.
Die Daumenscheibe 102 ist, wie in Fig. 1 a gezeigt ist. nach der Seite hin etwas abgeschrägt, so dass je nach der Verstellung der Rolle 307 der Hebel 9. 9 in verschiedener Weise von der Daumenscheibe102beeinflusstwird.
Ausser den oben beschriebenen Vorrichtungen sind noch Mittel vorgesehen, durch weiche die Bewegungslänge des Werkzeugs selbsttätig geändert und seine Geschwindigkeit sowie der von dem Werkzeug auf gewisse Teile des Huts ausgeübte Druck selbsttätig verringert werden können. Wie Fig. 38 zeigt. ist der Arm 164 mit zwei rechtwinkelig zueinander gestellten Fortsätzen 400 und 401 versehen. Letzterer trägt eine Büchse 402, in der die Nabe 403 des Reibungs- kegets 794 getigert ist. Drehbar auf der Buchse JjJ2 sitzt die Nabe 404 der Seilscheibe 792, die vorzugsweise mit einer Platte 405 versehen ist. durch welche die den Reibkegel 194 aufnehmende Kammer verschlossen wird. Die Nabe 40, 3 ist in ihrer Längsachse mit einer exzentrischen Bohrung versehen.
In dieser Bohrung befindet sich eine Welle 406, die einen Kopf 407 trägt, dessen Stirn- Hache mit einer gekrummten Ausnehmung versehen ist, deren Mittelpunkt exzentrisch zur Mittelachse der Welle C6 liegt. Diese gekrümmte Ausnehmung bildet das Lager für eine Kugel 408, die an dem einen Ende eines Gelenkzapfens 185 befestigt ist. Die Kugel wird durch einen Later- deckel @09 in Stellung gehalten Wenn also die Welle 406 um ihre Achse gedreht wird, wodurch der Mittelpunkt des Lagers für die Kugel 408 der Achse der Nabe 4 3 genähert bzw. von derselben
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von der Kugel 4l) 8 beschriebenen Kreisbahn geändert.
Die Nabe 403 wird natürlich nur dann gedreht, wenn die Seilscheibe 192 in der oben beschriebenen Weise verschoben wird, um sie in stärkeren oder geringeren Reibullgseingriff mit dem Reibkegel 194 zu bringen. In einem an dem Fortsatz 400 des Armes 7ss4 nefestigten Tragarm 410 befindet sich das Lager für eine kugelförmige
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befestigt ist, welcher durch eine Strebe 413 versteift, ist, da durch diesen Arm dem Kissen die Hin-und Herbewegung in der oben beschriebenen Weise durch die Hülse 202, die Stange 200 und Feder 204 erteilt wird.
Die Weglänge des Kissens kann durch Verschiebung der Hülse 202
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sie von einem Daumen 435, wie er in Fig. 44 gezeigt ist, beeinflusst wird. Der Daumen 435 wird so gedreht, dass er zur Wirksamkeit kommt, wenn das Kissen über die kantige Stelle des Hutes hinwegbewegt wird. Der an der Scheibe 441 angeordnete Daumen 4J6 ist in solcher Stellung angeordnet, dass er auf die Rolle 432 so einwirkt, dass die Weglänge des hin und her gehenden Kissens auf Null verringert wird, wenn das Kissen an der Spitze der Hutkrone ankommt und im Begriff ist, von der Hutkrone zurückgezogen zu werden.
An der Scheibe 441 können natürlich Daumen von beliebiger Gestalt und in beliebiger Zahl angeordnet werden, je nach der zu bearbeitenden Hutform. Die Hin-und Herbewegung des Kissens wird von der Stellung der Hülse 429 auf der Stange 428 beeinflusst. Da die letztere, wie beschrieben, mit dem Hebel 425 verbunden ist, der die Rolle 432 trägt, und da die einzige Verbindung zwischen den beiden Hebeln 419 und 423 von der Stange 428 und der Hülse 429 gebildet wird, so kann letztere auf der Stange 428 nach innen so verschoben werden, das zwischen der Erweiterung 430 und dem Hebel 419 eine Leerbewegung stattfindet, ehe der Einfluss der Daumen 435 oder 436 auf den Hebel J19 übertragen wird.
Wenn die Mutterhülse 429 so weit verstellt wird, dass die Erweiterung 430 mit dem Hebel 419 überhaupt nicht in Berührung kommt, so wird die Weglänge des Kissens überhaupt nicht geändert werden. Dies ist der Fall, es sich um weiche runde Hüte handelt, die keine kantigen Steilen haben. Falls es erwünscht ist, die Einstellung von Hand so zu machen, dass jede Hin-und Herbewegung des Kissens verhindert wird, so kann dies dadurch geschehen, dass die Schraube J2. J so weit nach innen geschraubt wird, dass der Hebel 419 dadurch auf eine Stelle bewegt wird,
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eine solche Einstellung des Hebels 419 wird letzterer so weit bewegt, dass er ausser Berührung mit der Erweiterung 430 an der Mutterhülse 429 gebracht wird.
Der Zeitpunkt, wenn die Verringerung der Weglänge des Kissens stattfindet, wird durch die Stellung der Daumen 435, 436 am Umfang der Scheibe 441 bestimmt, und die Zeitlänge,
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die so eingestellt werden kann, dass sie von einem breiteren oder schmaleren Teil der in Fig. 42 bis 44 gezeigten Daumen berührt wird. Da die Daumen 4. 35 und 436 abnehmbar an der Scheibe 441 angebracht sind, so können natürlich verschiedene Daumenstücke benutzt werden.
Im folgenden soll jetzt der Mechanismus beschrieben werden, durch welchen die Bewegungs-
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Teile die Bewegungsgeschwindigkeit des Kissens in ähnlicher Weise wie oben beschrieben wurde
Zur Verringerung des von dem Kissen ausgeübten Druckes dient folgender Mechanismus :
Die Stange 174 ist an zwei Hebeln 169, 173 angeordnet, deren einer in Fig. 49 gezeigt ist.
Der bei 170 an einem Arm des T-förmigen Hebels 167 angelenkte Hebel 16. 9 ist mit einem kurzen
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ist. In einem aufwärtsgewendeten äusseren Ende der Stange 451 ist eine Stange 452 verschiebbar gelagert, die mit einem Gewindeteil 453 versehen ist, auf der eine Flügelmutter 4i4 sitzt. Das andere Ende der Stange J ist bei 455 an dem unteren Ende eines Hebelarmes 456 gelenkig angeordnet, der seinerseits bei 4 (j7 an dem T-förmigen Hebel 167 angelenkt ist. An dem oberen Ende des Hebelarmes 456 sitzt ein mit einer Bolle 458 versehener Stift.
Zwischen der Fliigelmutter 4. 54 auf der Stange 452 und einem Anschlag nahe der Gelenkstelle der Stange 451 befindet steh eine Schraubenfeder 459, deren Spannung durch Verdrehung der Flügelmutter 455 leicht geändert werden kann.
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ist, übereinander greifen und die durch Schrauben 462, welche durch Schlitze hindurchgeher, am Umfange der Scheibe 445 befestigt sind. Auf diese Weise kann die Lange des Daumenstücks- leicht geändert werden. Das Daumenstück 461 kann in ähnlicher Weise aus zwei Teilen gemacht
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oben beschriebenen Verbindungen mit diesem Hebel.
Diese Bewegungsrichtung der Teile aus der in Fig. 37 in vollen Linien gezeigten Stellung dauert an, bis das Kissen die Krempe des Hutes erreicht, worauf die Teile in die in Fig. 36 gezeigte Stellung zurückkehren. Hiebei wird natürlich angenommen, dass das Kissen die Bearbeitung des Hutes an der Spitze beginnt und nach der Krempe des Hutes hin fortschreitet. Wenn das Kissen von der Krempe des Hutes nach der Spitze hin arbeitet, so wird die Rolle 474 durch die erwähnten Hebel und Verbindungsglieder bis zu einer Stelle bewegt, wo sie mit einem dem Daumen 475 ähnlichen Daumen in Berührung tritt, der jedoch in Fig. 36 nicht ersichtlich ist, weil er hinter anderen Teilen liegt.
Dieser zweite Daumen hat eine solche Stellung, dass dem Arm 66, wenn die Teile die in Fig. 36 gezeigte Stellung erreichen, ebenfalls eine plötzliche erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit erteilt wird. Der zweite Daumen ist vorzugsweise einstellbar auf der Nabe 476 angeordnet, in ähnlicher Weise wie der Daumen 460 auf der Scheibe 445, so dass der zweite Daumen mit Bezug zu dem Daumen 475 je nach den ver- schiedenen Hutformen verstellt werden kann.
Der Daumen 47J ist vorzugsweise seitlich abgeschrägt oder so gestaltet. dass je nach dem Teil des Daumenstücks. mit dem die Rolle 474 in Berührung kommt, verschiedene Geschwindig-
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verstellbar gemacht. Die Rolle sitzt nämlich an einer Hülse 492. die auf einer Spindel 49. 3 sitzt. welche in ein Gehäuse 494 eingesetzt ist, das einen Teil des Hebels 473 bildet. Das äussere vorstehende Ende der Spindel 493 ist mit Gewinde versehen. auf dem eine Mutter 49j verschraubt
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werden können.
Durch die Feder 491 (Fig. 36) wird die Rolle 474 mit dem Umfang der Nabe 476 stets in Berührung gehalten. Jedesmal natürlich, wenn die Rolle 474 über einen Daumen hinweggeht. wird die Feder 491 zusammengedrückt. Wenn die Teile die in Fig. 36 gezeigte Stellung einnehmen.
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in Berührung gehalten wird.
Die Krümmung des Schlitzes 482b (Fig 36) am unteren Ende des Hebels 473 ist so gemacht. dass der Gelenkpunkt 482a an dem Schlitz entlang verstellt werden kann, ohne dass der Abstand
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geregelt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hutschleifmaschine, bel welcher der auf einem drehbaren Block aufgezogene Hut der Einwirkung eines bewe @hchen Werkzeuges ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Werkzeug (181) als auch der Hutträger (136) gegeneinander ein-bzw. verstellbar sind und dass die Bewegungen des Werkzeuges und des Hutt. rägers zueinander entsprechend der jeweiligen Querschnittsform des Hutes automatisch geregelt werden, zum Zwecke, auch bei Hüten, deren Querschnittsform parallel zum Hutrande von der Kreisform abweicht und abhängig ist von der Querschnittsform senkrecht zum Hutrande, eine gleichmässige Bimsung zu erzielen.
2. Hutschleifmaschine, bei welcher die Achse des sich drehenden Hutblockes (1. 26) während der Bearbeitung des Hutes selbsttätig verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass in Ver-
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