AT64686B - Verfahren zur Herstellung eines elastischen kautschukähnlichen Materials. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines elastischen kautschukähnlichen Materials.

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  VerfahrenzurHerstellungeineselastischenkautschukähnlichenMaterials. 



   Im Stammpatente   Nr - 48997 ist   ein Verfahren zur Herstellung eines elastischen kautschuk-   ähnlichen   Materials aus animalischen Stoffen beschrieben. 



   Dieses Verfahren bestand darin, dass man die Fische oder andere See- oder Süsswassertiere bei 90 bis 1000 extrahiert, den Extrakt   mit   Säure bis zur deutlichen sauren Reaktion versetzt, die vom Niederschlag getrennte Lösung eindampft und den zurückbleibenden elastischen Rückstand gegebenenfalls mit Formaldehyd behandelt. 



   Diesem Verfahren hafteten jedoch eine Reihe   Übelstände   an. Es hat sich nämlich gezeigt, dass durch Essigsäure   odeur milchsäure   eine quantitative Abscheidung der   säurefällbaren   Eiweissstone nicht bewerkstelligt werden konnte. Die dadurch in der Masse verbleibenden geringen Mengen dieser Lezithinhaltigen    Eiweissstoffe verliehen   dem fertigen vulkanisierten Produkte infolge Schwefelung des Fettsäurerestes einen unangenehmen Geruch. Sollten andererseits 
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 Bei der Vulkanisation des Produktes mit Naturkautschuk wurden nämlich durch die freie Säure die üblichen Füllmittel (Goldschwefel, Lithopone, Zinnober, Magnesiumkarbonat usw.) angegriffen und die dadurch freiwerdenden Gase bewirkten eine geringe Porosität des   Vulkanisations-   
 EMI1.2 
 Säure verwendet.

   Bei der Fällung mit diesen Säuren ist der Punkt. bei welchem die säurefällbaren   Eiweissstoffe   quantitativ ausfällen, scharf zu finden. wobei nur ein minimaler   Überschuss   an Säure erforderlich ist. Dieser geringe Überschuss wird nach dem Filtrieren der   fällbaren Eiweiss-   stone durch   Baryt-oder Kalziumhydrat   rasch entfernt und der Extrakt unmittelbar nach der Fällung durch Einleiten von Kohlendioxyd neutralisiert. Nach abermaliger Filtration wird der 
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 der in der gesamten Brühe enthaltenen Eiwerssstoffe erforderliche Säuremenge setzt man sodann der gesamten Brühe zu, bis die durch Säure   fällbaren     Eiweissstoffe   gänzlich ausgeschieden sin.

   Hierauf filtriert man den Niederschlag der   gefällten   Eiweissstoffe ab. Das alsdann erhaltene klareFiltratwirdmiteineretwa50 warmenkonzentriertenLösungvonBariumhydratoder einer dünnen wässerigen Suspension von Kalziumhydrat   bts   zur   deutlich alkalischen Reaktton   versetzt und tnmirtelbar hierauf Kohlensäure eingeleitet, bis die Flüssigkeit ganz schwach sauer 
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   handen sein sollten, werden hiebei entweichen. Das Ergebnis dieses Eindampfverfahrens ist das gewünschte kautschukahnliehe, elastische Material.   
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Claims (1)

  1. mi Wasser extrahiert, in dem Extrakte die säurefällbaren Eiweissstoffe mit Schwefel- oder schwefliger Säure quantitativ ausscheidet. das von diesen EiweiBstoSen betreite Filtrat mit Barium- oder Kalziumhydrat versetzt, hierauf mit Kohlensäure neutralisiert und nach abermaliger Filtration unter Beigabe von Formaldehyd im Vakuum einagzapft. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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