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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schrämmaschine, deren Hauptantriebswelle in einer senkrechten Ebene drehbar und seitlich verschwenkbar ist und besteht darin, dass an der die Antriebswelle umgebenden Hülse ein das Schrämwerkzeug tragendes Gehäuse verdrehbar angeordnet ist, zum Zwecke durch Verdrehen dieses Gehäuses das Schrämwerkzeug gegenüber der Antriebswelle beliebig verstellen zu können. Gegenüber bekannten Maschinen besitzt die neue Maschine den wesentlichen Vorteil, dass mit ihr ein fortgesetzter Schram hergestellt werden
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Profils weitergeführt und beendet werden kann.
Dabei entfällt. bei der Verwendung der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden
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lose umgebenden Rahmen 6 ruhen, während die Zapfen 7 des Rahmens 6 im Gestell J gelagert sind. Dadurch kann der Motor und das mit ihm in der unten beschriebenen Weise verbundene Schrämwerkzeug in allen Richtungen frei eingestellt werden, indem die Zapfen 7 ein Heben bzw. Senken in einer senkrechten Ebene und die Zapfen a ein seitliches Verschwenken gestatten.
Das Schwenken um die Zapfens wird mittels eines mit dem Motorgehäuse verbundenen Zahn- scgments und einer in der mit dem Rahmen 6 verbundenen Platte 9 gelagerten Schnecke 10
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der Fläche 15 der Platte 9 laufende Rolle 16 gelagert, welche die Hülse beim Scbweiiken um die Zitpfen ; führt.
Von der Welle 13 wird die Bewegung auf die Achs'7 8 ' las in einer Hülse 17 befestigte (nicht
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räder 20, 21 sind im Gehäuse 24 gelagert. In der Achse 18 sind zwei Kurvennuten 25, 25 ausgebildet, in welche Stifte des Gehäuses 24 eingreifen, so dass das Schrämwerkzeug nicht nur eine Drehbewegung, sondern auch eine hin und her gehende Bewegung ausführt. Um diese Bewegung zu ermöglichen, riitzt das Kegetrad 22 lose auf der hier vierkantig ausgebildeten Achse 18. Am unteren Ende der Hülse 14 ist ein mit der Hülse fest verbundener Rand 26 und 11m Geh uRt'24 ein mit diesem t-ben falls fest verbundener Rand 27 ausgebildet.
Die beiden Ränder sind in der Arbeitsstellung der Maschine miteinander verschraubt.
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Beim Betriebe der beschriebenen Maschine wird dieselbe auf den Schienen 1, die auf der Streckensohle 28 ruhen, zur Arbeitsstelle geschoben und das Schrämwerkzeug an demjenigen Punkt der Wand 29, an dem die Arbeit begonnen werden soll, angelegt. Die Arbeit wird beispielsweise mit dem unteren wagerechten Teil des - in der Regel trapezförmigen - Schachtprofils begonnen, wobei die Hülse 14 um die Zapfen 5 verschwenkt wird.
Ist das Schrämen des wagerechten Teils beendet, so wird das Werkzeug durch Verdrehen um die Zapfen 7 der seitlichen Begrenzung des Schachtprofils entsprechend aufwärtsgeführt. Das Heben des Werkzeugs wird solange fortgesetzt, bis die Spitze desselben die Höhe des Schachtfirstes erreicht hat. Ein weiteres
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gelöst, so dass das Gehäuse 24 samt dem Schrämwerkzeug und der im Gehäuse gelagerten Zahnräder um die Motorwelle 13 herumgedreht werden kann. Um das Werkzeug in die Arbeitsstellung zurückzubringen, ist ein Verdrehen des Gehäuses um 180 notwendig.
Ist dies erfolgt, so werden die Ränder 26, 27 miteinander wieder verschraubt und die Arbeit wird zunächst durch Schwenken um die Zapfen 5 in wagerechter Richtung und endlich durch Verdrehen um die Zapfen 7 dem Schachtprofil entsprechend abwärts fortgesetzt. Dadurch kann das Schachtprofil ohne Schwierigkeit und bei Vermeidung von Sprengungen ausgeschnitten werden.
Es ist zweckmässig, neben der Schrämmaschine ein durch den Motor der Maschine oder durch einen besonderen Motor angetriebenes Förderband anzuordnen. auf welches das heraus- geschrämte Material durch Arbeiter aufgelegt wird. Das Band kann das Material selbsttätig auf Wagen ablegen, weiche es aus dem Schacht herausbefördern. Dadurch ist die Arbeit wesentlich erleichtert, da die Maschine nur vorwärtsgeschoben werden muss.
Die Zeichnung zeigt die Arbeitsstellung der Schrämmaschine, d. h. die Stellung, in welcher der Spiess in das Gestein schon vollständig eingedrungen ist. Es ist selbstverständlich, dass beim Umdrehen des Gehäuses 24 die Maschine so weit zurückgeschoben werden muss. dass der Spiess aus dem Gestem heraustritt und frei umgedreht werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schrämmaschine, dadurch gekennziechnet, dass an der die Antriebswelle (13) um-
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ist, zum Zwecke, durch Verdrehen dieses Gehäuses das Schrämwerkzeug gegenüber der Antriebs. welle beliebig verstellen zu können.
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