AT63879B - Einrichtung zum Ausgleich der Störungen, welche ein auf einem Fahrzeug befindliches Gyroskop mit Foucaultscher Tendenz durch Geschwindigkeitsänderungen des Fahrzeuges erleidet. - Google Patents

Einrichtung zum Ausgleich der Störungen, welche ein auf einem Fahrzeug befindliches Gyroskop mit Foucaultscher Tendenz durch Geschwindigkeitsänderungen des Fahrzeuges erleidet.

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AT63879B
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  Einrichtung zum Ausgleich der Störungen, welche ein auf einem Fahrzeug befindliches Gyroskop mit   Foucauttscher Tendenz   durch Geschwindigkeitsänderungen des Fahrzeuges erleidet. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Weiterausbildung der Konstruktion des in dem Patente Nr. 54327 geschützten zusätzlichen Kraftfeldes, das wie eine Vergrösserung der Schwerebeschleunigung wirkt und also das Gyroskop bei Abweichung aus der vertikalen Normallage in diese unter gleichzeitiger Verkürzung der Schwingungsdauer zurückzutreiben sucht. 



   Jede derartige Abweichung lässt sich in zwei zueinander senkrechte Komponenten zerlegen, von denen eine in die durch die Rotationsachse des Kreisels gelegte Vertikalebene und die andere in die dazu senkrechte Rotationsebene des Kreisels   fällt. Dem-   entsprechend kann man auch anstatt des einen in dem Ausführungsbeispiel der oben angeführten Patentschrift beschriebenen, allseitig wirksamen Hilfskraftfeldes zwei solche vorsehen, deren jedes in einer der beiden zueinander senkrechten Ebenen wirkt. Durch eine derartige Einrichtung werden verschiedene technische Vorteile erzielt, z.

   B. der, dass ohne Schwierigkeit unter Benutzung des Prinzips der Abstossung zwischen einem Wechselfeld und einer   Metallmasse   besonders kräftige Wirkungen durch Anwendung eines Elektromagneten mit relativ engem Interferrikum erzielt werden können und dann auch der, dass man in einfacher Weise den Kraftfeldträger so anordnen kann, dass er dem   Einfluss   der   Schiffsschwankungen   entzogen ist. 



   Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung. Der Kreisel, dessen Rotationsachse r im Lager   l   rotiert, ist um die horizontale, zu r senkrechte Achse a und um die vertikale Achse b leicht drehbar und kann noch mit einer sogenannten Nachdreheinrichtung zur Beseitigung der Reibung im Lager für b ausgerüstet sein. An der Horizontalachse a bzw. in gleicher Höhe mit ihrer Mittellinie am zugehörigen Lager sind zwei Elektromagneten e1 und e2, die noch durch Gewichte beschwert sein können, so aufgehängt, dass sich der eine (e2) in der Rotationsebene des Kreisels und der andere (el) in der dazu senkrechten   Vertikalebene   leicht drehen kann und dass also jeder   in   seiner
Ebene senkrecht hängt. Die Felder beider Elektromagnete sind gemäss der Zeichnung ebenfalls senkrecht zueinander orientiert.

   Fest mit dem   Kreiscigehäusp und also   auch 
 EMI1.1 
 zum Kraftfluss der beiden Elektromagnete stehen und infolge ihrer Ausführungsform von den   Wochselfeldern   so induziert werden,. dass sie sich symmetrisch in dem   zugehörigen   Felde   oJt1zustellen   streben. Ein zweckentsprechende Ausführungsform wird z. B. erhalten, wenn man das Magnetfeld allseitig überragende, ebene Metallplatten in der Mitte mit einem mehr oder weniger breiten Vertikalschnitt versieht, wie an   cl   und c2 ersichtlich. 



  Diese Platten werden dann in bezug auf die Magnetfelder so justiert, dass sie darin für die Normallage des Kreisels tatsächlich auch symmetrisch stehen und die abstssenden Kräfte in beiden   Plattenhälften   sich aufheben, während sie bei Abweichungen des Kreisels   Kräften   unterliegen, die diesen Abweichungen entgegenwirken. Natürlich kann man auch umgekehrt, wie in der Zeichnung dargestellt, die Elektromagnete fest mit dem Kreisel verbinden und   dtü   Metallplatten leicht drehbar aufhängen. 



   Da im allgemeinen eine Bewegung des Kreisels, die in seiner Rotationsebene, zum Beispiel durch Neigung des Trägers, erfolgt, zu Störungen keinen Anlass gibt, so kann unter Umständen der Elektromagnet e2 mit der zugehörigen Metallplatte c2 entbehrt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Ausgleich der Störungen, weiche ein auf einem Fahrzeug be- EMI1.2 zuges erleidet, nach Patent Nr. 54327, gekennzeichnet durch Wechselstromelkektromagnete, die in zueinander senkrechten Schwingungsebenen am Gyroskop aufgehängt sind und mit ihrem Felde fest mit dem Kreisel verbundene Metallplatten so induzieren, dass die von jedem Weehsetfetde auf din induzierte Metallplatte ausgeübten abstossenden Kräfte sich aufheben, solange. der Kreisel seine senkrechte Normallage behält, dass sie aber bei Abweichung des Kreisels diesen in seine Normallage unter gleichzeitiger Verkürzung der Schwingungsdauer zurückzuführen suchen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT63879D 1910-08-01 1913-02-27 Einrichtung zum Ausgleich der Störungen, welche ein auf einem Fahrzeug befindliches Gyroskop mit Foucaultscher Tendenz durch Geschwindigkeitsänderungen des Fahrzeuges erleidet. AT63879B (de)

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