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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gewichtsausgleichung bei Fenstern von Eisenbahnwagen, Automobilen, Strassenbahnwagen und dgl.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Eisenbahnwagentür mit dem Ernndungsgegenatande bei abgenommener Innenverkleidung und Fig. 2 ist ein Querschnitt dazu. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und Fig. 4 den zugehörigen Querschnitt. In den Fig. ;) bis 13 sind weitere Ausführungsformen in Ansicht und Längsschnitt dargestellt.
Die Vorrichtung beruht auf dem an sich bekannten Prinzip, das Gewicht des verschiebbaren Fensters auf eine Feder zu übertragen, welche dadurch in einem gewissen Grade gespannt wird.
Da nun die Feder beim Senken des Fensters nach und nach stärker gespannt werden würde, ist die Einrichtung getroffen, dass sie an einem Hebel angreift, der der Feder gegenüber so angebracht ist, dass sich seine wirksame Länge mit der Änderung seiner Stellung ebenfalls ändert. Wenn daher der wirkende Hebelarm bei zunehmender Federspannung sich entsprechend verkürzt, bleibt die Wirkung der Feder beim Niedprschieben des Fensters auf dieses die gleiche und bleibt es ebenso beim Hochstellen des Fensters, da sich dann der wirkende Hebelarm wieder in entsprechender Weise verlängert. Infolgedessen ist das Fenster fast ganz entlastet und bleibt in jeder Lage, in die man es stellt, ohneweiters stehen.
Den bekannten Einrichtungen dieser Art gegenüber besteht das Wesen der Erfindung in der besonderen Anordnung und Kraftübertragung der auf das Fenster wirkenden Feder. Erfindunggemäss wirkt die Feder auf das Fenster mittels eines Hebels oder eines fest oder verschiebbar gelagerten Zahnradsegmentes, welcher oder welches durch die Verschiebung des Fensters unter Einschaltung eines Übersetzungsgetriebes gedreht wird, wobei der wirksame Hebelarm des Segmentes oder Hebels, an dem die Feder angreift, sich entsprechend der grösseren oder geringeren Spannung der Feder verkürzt oder verlängert.
Bei der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Konstrucktion ruht das Fenster F lose auf einer Stütze 1, an der ein Zahnrad 2 gelagert ist. Dieses Zahnrad greift in é : le Zahllstange 3
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segment 3 angreift. Diese Feder 9 ist nun derart gespannt, dass sie mit Hilfe des durch das Zahnradsegment 5 gebildeten Hebelarmes das Gewicht des Fensters F aufnimmt, es also trägt.
Wird nun das Fenster F hinabgeschoben so wird durch die Zahnradübertragung, welche das Zahnradsegment bewegt, die Feder 9 starker gespannt ; die Folge wäre, wenn keine besondere Einrichtung getroffen wäre, dass das Fenster beim Loslassen wieder nach oben getrieben wurde.
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ausgleich findet demnach an allen Punkten in gleicher Weise statt und das Fenster muss nach Belieben in jeder Lage stehen bleiben.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Konstruktion ist das Fenster F mit Hilfe einer Kurbel K (oder eines HandgriSes) bewegbar, welche an der Innenseite der Türwandung angebracht ist. Mit dieser Kurbel K wird in bekannter Weise mittelbar oder unmittelbar die Achse eines Kettenrades a gedreht, welches mittels einer Gliederkette b mit einem zweiten Kettenrade c in Verbindung steht. An einer geeigneten Stelle der Kette b ist in bekannter Weise ein Mitnehmer d angebracht, welcher mit dem Fenster F oder dessen Rahmen verbunden ist. Wenn also die Kurbel K gedreht wird, muss sich demnach das Fenster F in entsprechender Weise bewegen.
Die Achse des unteren Kettenrades c trägt nun nach der vorliegenden Erfindung ein Zahnrad e, in welches ein Zahnradsegment. f eingreift, das an der Türwandung gelagert ist. An dem Zahn-
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sich zwischen dem Auge h und einem Bund der Stange 9 ausdehnt, Der Wirkungsvorgang ist der gleiche, wie bei der zuerst beschriebenen Konstruktion : Je mehr das Fenster gesenkt wird, um so mehr wird die Feder i gespannt, aber auch der wirkende Hebelarm verkürzt-und umgekehrt.
Bei der in den Fig. 5 und 6 wiedergegebenen Ausführungsform stehen zwei Zahnleisten 3 mit dem Rücken gegeneinander und in sie greifen beiderseits die Zahnräder 2 ein, auf deren Achsen wieder die Zahnräder 4 sitzen, die in die Zahnradsegmente 5 eingreifen. Diese Zahnradsegmente 5 sind an einer Querleiste 10 gelagert, welche beiderseits mit ihren Enden in den Seitenfalznuten des Rahmens geführt ist. Die Segmente 5 sind je mit einem hebelartig ausgebildeten Fortsatz versehen. Diese Fortsätze sind durch die gemeinschaftlich für beide Anordnungen vorgesehene Feder 9 verbunden. An ihren nach oben gerichteten Teilen tragen die Segmente fi je eine Rolle 11, auf denen die Fensterscheibe F ruht.
Die Wirkungsweise ergibt sich ohneweiters, denn beim Niederbewegen des Fensters F wird durch die Drehung der Zahnradsegmente 5 die Feder 9 gespannt, dabei verkürzen sich aber während der Drehung der Segmente 5 die wirkenden Hebel, die durch die Segmentfortsätze gebildet sind. Ein besonderer Vorteil dieser Konstruktion liegt darin, dass das Fenster sich bis auf die Querleiste 10 mit herunter bewegen kann. weil sich die Zahnradsegmente so drehen, dass sie nicht hindern (siehe Fig. 6). Es wird hiedurch also Raum gespart, denn das Fenster kann tiefer gestellt werden als sonst, und infolgedessen kann die Höhe der Einrichtung entsprechend niedriger bemessen werden.
Bei der Konstruktion nach Fig. 7 sind die Anordnungen umgekehrt verwendet. Die Zahnstangen 3 befinden sich an den Kanten des freien Türraumes. Im übrigen sind die hebelartigen Fortsätze der Zahnradsegmente weggelassen und die Federn 9, von denen bier zwei gewählt sind, greifen an bestimmten Stellen der Segmente 5 an, während ihre anderen Enden an Punkten der
Querleiste 10 angebracht sind. Bei der in den Fig. 8 und 9 gezeigten Ausführung sind die Zahnstangen 3 mit den Rücken gegeneinander angeordnet, aber weiter voneinander entfernt, als bei der Ausführung nach den Fig. 5 und 6. Auch hier kommen zwei Federn 9 zur Anwendung, die an den Zahnradsegmenten 5 und andererseits an der Querleiste 10 angreifen Die Fensterscheibe F ruht lose auf den von der Querleiste 10 getragenen Stützen 12.
Die in den Fig. 10 bis 13 gezeigten Ausführungsformen stimmen mit der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 insofern überein, als das Fenster mit Hilfe einer Kurbel und eines Kettentriebes bewegbar ist. Die Kette ist aber nicht endlos, es findet vielmehr eine Kette bl Anwendung, mit dessen einem über das Kettenrad a laufenden Ende das Fenster mittels des Mitnehmerarmes d verbunden ist, wogegen das andere Ende der Kette an der Wandung des das Fenster beim Senken aufnehmenden Gehäuses befestigt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 ist die Kette unten über ei Kettenrad c geführt, das an einem bei x drehbaren und in einem Winkel verlaufenden Hebel m gelagert zist, der sich gegen die Druckfeder i stützt. Letztere wirkt einerseits gegen einen Bund der mit dem
Hebel verbundenen Stange my und stützt sich andererseits gegen einen Bund h oder Anschlag am
Gehäuse. Wird das Fenster gesenkt, so zieht dieses mittels der Kette b1 das Zahnrad cl nach oben.
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bleibt hiebei infolge des Fenstergewichtes stets straff gespannt, wogegen die endlose Kette b (Fig. 3) bald locker wird und dann beim Gleiten über die Räder Geräusch verursacht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 und 13 ist die Kette b1 erst über ein unten im Gehäuse festgelagertes Führungsrad n und von diesem nach dem am Hebel m gelagerten Rad 01 geführt.
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Diese Anordnung hat gegenüber der zuvor beschriebenen den Vorteil, dass das Fenster beim Senken in die tiefste Lage sich nicht an dem Hebel vorbeizuschieben braucht. Der Hebel m wird vielmehr so umgelegt, dass er in der tiefsten Lage des Fensters unter diesem liegt.
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Vorrichtung zur Ausgleichung des Gewichtes bei Fenstern von Eisenbahnwagen und dgl. mit einer das Gewicht des Fensters aufnehmenden Feder, die an einem Hebelarm angreift, der sich bei zunehmender Spannung der Feder verkürzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder auf das Fenster mittels eines Hebels oder eines fest oder verschiebbar gelagerten Zahnradsegmentes wirkt, welcher oder welches durch die Verschiebung des Fensters unter Vermittlung einer übersetzung gedreht wird, wobei der wirksame Hebelarm des Hebels oder Segmentes, an dem die Feder angreift, sich entsprechend der Spannung der Feder verändert.