AT63251B - Vorrichtung zur Ausgleichung des Gewichtes bei Fenstern von Eisenbahnwagen und dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Ausgleichung des Gewichtes bei Fenstern von Eisenbahnwagen und dgl.

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AT63251B
AT63251B AT63251DA AT63251B AT 63251 B AT63251 B AT 63251B AT 63251D A AT63251D A AT 63251DA AT 63251 B AT63251 B AT 63251B
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Eugen Tiedemann
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Eugen Tiedemann
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Description


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   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gewichtsausgleichung bei Fenstern von Eisenbahnwagen, Automobilen, Strassenbahnwagen und dgl. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht. 



  Fig. 1 zeigt eine Eisenbahnwagentür mit dem   Ernndungsgegenatande   bei abgenommener Innenverkleidung und Fig. 2 ist ein Querschnitt dazu. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und Fig. 4 den zugehörigen Querschnitt. In den Fig.   ;)   bis 13 sind weitere Ausführungsformen in Ansicht und Längsschnitt dargestellt. 



   Die Vorrichtung beruht auf dem an sich bekannten Prinzip, das Gewicht des verschiebbaren Fensters auf eine Feder zu übertragen, welche dadurch in einem gewissen Grade gespannt wird. 



  Da nun die Feder beim Senken des Fensters nach und nach stärker gespannt werden würde, ist die Einrichtung getroffen, dass sie an einem Hebel angreift, der der Feder gegenüber so angebracht ist, dass sich seine wirksame Länge mit der Änderung seiner Stellung ebenfalls ändert. Wenn daher der wirkende Hebelarm bei zunehmender Federspannung sich entsprechend verkürzt, bleibt die Wirkung der Feder beim   Niedprschieben   des Fensters auf dieses die gleiche und bleibt es ebenso beim Hochstellen des Fensters, da sich dann der wirkende Hebelarm wieder in entsprechender Weise verlängert. Infolgedessen ist das Fenster fast ganz entlastet und bleibt in jeder Lage, in die man es stellt, ohneweiters stehen. 



   Den bekannten Einrichtungen dieser Art gegenüber besteht das Wesen der Erfindung in der besonderen Anordnung und Kraftübertragung der auf das Fenster wirkenden Feder. Erfindunggemäss wirkt die Feder auf das Fenster mittels eines Hebels oder eines fest oder verschiebbar gelagerten Zahnradsegmentes, welcher oder welches durch die Verschiebung des Fensters unter Einschaltung eines Übersetzungsgetriebes gedreht wird, wobei der wirksame Hebelarm des Segmentes oder Hebels, an dem die Feder angreift, sich entsprechend der grösseren oder geringeren Spannung der Feder verkürzt oder verlängert. 



   Bei der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Konstrucktion ruht das Fenster F lose auf einer Stütze 1, an der ein Zahnrad 2 gelagert ist. Dieses   Zahnrad   greift in   é : le Zahllstange   3 
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   segment 3 angreift. Diese Feder   9 ist nun derart gespannt, dass sie mit Hilfe des durch das Zahnradsegment 5 gebildeten Hebelarmes das Gewicht des Fensters F aufnimmt, es also trägt. 



  Wird nun das Fenster F hinabgeschoben so wird durch die   Zahnradübertragung, welche   das Zahnradsegment bewegt, die Feder 9 starker gespannt ; die Folge wäre, wenn keine besondere Einrichtung getroffen wäre, dass das Fenster beim Loslassen wieder nach oben getrieben   wurde.   
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 ausgleich findet demnach an allen Punkten in gleicher Weise statt und das Fenster muss nach Belieben in jeder Lage stehen bleiben. 



   Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Konstruktion ist das Fenster F mit Hilfe einer Kurbel K (oder eines   HandgriSes) bewegbar, welche   an der Innenseite der   Türwandung   angebracht ist. Mit dieser Kurbel K wird in bekannter Weise mittelbar oder unmittelbar die Achse eines Kettenrades a gedreht, welches mittels einer Gliederkette b mit einem   zweiten Kettenrade c   in Verbindung steht. An einer geeigneten Stelle der Kette b ist in bekannter Weise ein Mitnehmer   d   angebracht, welcher mit dem Fenster F oder dessen Rahmen verbunden ist. Wenn also die Kurbel K gedreht wird, muss sich demnach das Fenster F in entsprechender Weise bewegen. 



  Die Achse des unteren Kettenrades c trägt nun nach der vorliegenden Erfindung ein Zahnrad e, in welches ein Zahnradsegment. f eingreift, das an der Türwandung gelagert ist. An dem Zahn- 
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 sich zwischen dem Auge h und einem Bund der   Stange 9 ausdehnt,   Der Wirkungsvorgang ist der gleiche, wie bei der zuerst beschriebenen Konstruktion : Je mehr das Fenster gesenkt wird, um so mehr wird die Feder   i   gespannt, aber auch der wirkende Hebelarm   verkürzt-und umgekehrt.   



   Bei der in den Fig. 5 und 6 wiedergegebenen Ausführungsform stehen zwei Zahnleisten 3 mit dem Rücken gegeneinander und in sie greifen beiderseits die Zahnräder 2 ein, auf deren Achsen wieder die Zahnräder 4 sitzen, die in die Zahnradsegmente 5 eingreifen. Diese Zahnradsegmente 5 sind an einer Querleiste 10 gelagert, welche beiderseits mit ihren Enden in den Seitenfalznuten des Rahmens geführt ist. Die Segmente 5 sind je mit einem hebelartig ausgebildeten Fortsatz versehen. Diese Fortsätze sind durch die gemeinschaftlich für beide Anordnungen vorgesehene Feder 9 verbunden. An ihren nach oben gerichteten Teilen tragen die Segmente   fi je   eine Rolle 11, auf denen die Fensterscheibe F ruht.

   Die Wirkungsweise ergibt sich ohneweiters, denn beim Niederbewegen des Fensters F wird durch die Drehung der Zahnradsegmente 5 die Feder 9 gespannt, dabei verkürzen sich aber während der Drehung der Segmente 5 die wirkenden Hebel, die durch die Segmentfortsätze gebildet sind. Ein besonderer Vorteil dieser Konstruktion liegt darin, dass das Fenster sich bis auf die Querleiste 10 mit herunter bewegen kann. weil sich die Zahnradsegmente so drehen, dass sie nicht hindern (siehe Fig. 6). Es wird hiedurch also Raum gespart, denn das Fenster kann tiefer gestellt werden als sonst, und infolgedessen kann die Höhe der Einrichtung entsprechend niedriger bemessen werden. 



   Bei der Konstruktion nach Fig. 7 sind die Anordnungen umgekehrt verwendet. Die Zahnstangen 3 befinden sich an den Kanten des freien   Türraumes.   Im übrigen sind die hebelartigen Fortsätze der Zahnradsegmente weggelassen und die Federn 9, von denen bier zwei gewählt sind, greifen an bestimmten Stellen der Segmente   5   an, während ihre anderen Enden an Punkten der
Querleiste 10 angebracht sind. Bei der in den Fig. 8 und 9 gezeigten Ausführung sind die Zahnstangen 3 mit den Rücken gegeneinander angeordnet, aber weiter voneinander entfernt, als bei der Ausführung nach den Fig. 5 und   6.   Auch hier kommen zwei Federn 9 zur Anwendung, die an den Zahnradsegmenten 5 und andererseits an der Querleiste 10 angreifen Die Fensterscheibe F ruht lose auf den von der Querleiste 10 getragenen Stützen 12. 



   Die in den Fig. 10 bis 13 gezeigten Ausführungsformen stimmen mit der   Ausführungsform   nach Fig. 3 und 4 insofern überein, als das Fenster mit Hilfe einer Kurbel und eines Kettentriebes bewegbar ist. Die Kette ist aber nicht endlos, es findet vielmehr eine Kette   bl   Anwendung, mit dessen einem über das Kettenrad a laufenden Ende das Fenster mittels des Mitnehmerarmes d verbunden ist, wogegen das andere Ende der Kette an der Wandung des das Fenster beim Senken aufnehmenden Gehäuses befestigt ist. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 10 und 11 ist die Kette unten über   ei Kettenrad c   geführt, das an einem bei   x   drehbaren und in einem Winkel verlaufenden Hebel m gelagert zist, der sich gegen die Druckfeder   i   stützt. Letztere wirkt einerseits gegen einen Bund der mit dem
Hebel verbundenen Stange my und stützt sich andererseits gegen einen Bund   h   oder Anschlag am
Gehäuse. Wird das Fenster gesenkt, so zieht dieses mittels der Kette   b1   das Zahnrad cl nach oben. 
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 bleibt hiebei infolge des Fenstergewichtes stets straff gespannt, wogegen die   endlose Kette b   (Fig. 3) bald locker wird und dann beim Gleiten über die Räder Geräusch verursacht. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 und 13 ist die Kette   b1   erst über ein unten im Gehäuse festgelagertes   Führungsrad n und von diesem nach   dem am Hebel m gelagerten Rad   01   geführt. 
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 Diese Anordnung hat gegenüber der zuvor beschriebenen den Vorteil, dass das Fenster beim Senken in die tiefste Lage sich nicht an dem Hebel       vorbeizuschieben braucht. Der Hebel m wird vielmehr so umgelegt, dass er in der tiefsten Lage des Fensters unter diesem liegt. 
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1.

   Vorrichtung zur Ausgleichung des Gewichtes bei Fenstern von Eisenbahnwagen und dgl. mit einer das Gewicht des Fensters aufnehmenden Feder, die an einem Hebelarm angreift, der sich bei zunehmender Spannung der Feder verkürzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder auf das Fenster mittels eines Hebels oder eines fest oder verschiebbar gelagerten Zahnradsegmentes wirkt, welcher oder welches durch die Verschiebung des Fensters unter Vermittlung einer übersetzung gedreht wird, wobei der wirksame Hebelarm des Hebels oder Segmentes, an dem die Feder angreift, sich entsprechend der Spannung der Feder verändert.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der das Fenster tragenden Stütze (1) ein Zahnrad (2) gelagert ist, das in eine Zahnstange (3) eingreift und mittels eines Zahnrades (4) das Zahnrad segment (5) treibt, das durch die zu spannende Feder (9) mit einem Arm (7) der Stütze (1) verbunden ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 an einem durch einen Kettentrieb auf-und abbewegbaren Fenster, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnradsegment (f) unter dem Einfluss einer Druck- EMI3.3 einwirkt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1. und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die am einen Ende mit dem Fenster verbundene Kette am anderen Ende an der Wandung des das Fenster beim Senken aufnehmenden Gehäuses befestigt und ausser über ein festgelagertes Kettenrad über ein Kettenrad geführt (ci) ist, das an einem unter dem Einflüsse der Druckfeder (i) stehenden Hebel ('111.) gelagert ist, um die Kette durch das Gewicht des Fensters stets straff zu halten und daher Geräusche bei deren Bewegung zu vermeiden.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kette oben und unten über festgelagerte Kettenräder und dann über das am Hebel (m) gelagerte Kettenrad (cl) geführt ist und dass der Hebel an einem nach unten gerichteten Arm unter dem Einflusse der Druckfeder (i) ste. bt, wohei der Hebel beim Senken des Fensters mit seinem langen Hebelarm nach unten und in eine etwa wagerechte Lage gedreht wird.
AT63251D 1913-03-17 1913-03-17 Vorrichtung zur Ausgleichung des Gewichtes bei Fenstern von Eisenbahnwagen und dgl. AT63251B (de)

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