DE2508106B2 - Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Schiebedächern für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Schiebedächern für KraftfahrzeugeInfo
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- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/02—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
- B60J7/04—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
- B60J7/057—Driving or actuating arrangements e.g. manually operated levers or knobs
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Schiebedächern für Kraftfahrzeuge -r»
gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches.
Es ist eine Antriebsvorrichtung für einen zum Verschluß einer Dachöffnung von Kraftfahrzeugen
vorgesehenen Schiebedeckel bekannt (DE-GM 30 699), bei der die Antriebsbewegung für den ">»
Schiebedeckel unter Zwischenschaltung eines Antriebsritzels und eines mit diesem in Eingriff stehenden, mit
Gewinde versehenen und in einem Rohr längs verschiebbar geführten flexiblen Kabels übertragen
wird. Die gesamte Vorrichtung einschließlich dem ■">'>
Kabel, der Kabelführungseinrichtung und der Kabelantriebseinrichtung ist auf dem gleitbaren Dachteil oder
dem festen Dachteil in dem Verschiebungsbereich des verschieblichen Dachteils angeordnet. Daher müssen
die gesamten Teile innerhalb des verschieblichen hi Dachteils und des festen Dachteils aufgenommen
werden, so daß die jeweiligen Dachteile entsprechend dicker ausgeführt werden müssen. Dies hat als Nachteil
zur Folge, daß das Dach des Kraftfahrzeuges in etwa über den Rücksitzen weit in den Kraftfahrzeuginnen- ··>
raum hineinreicht, insbesondere, wenn die beiden Dachteile sich in ihrer offenen Stellung überlappen.
Daher ist diese Vorrichtung nur bei großen Kraftfahrzeugen mit entsprechender Dachhöhe anwendbar. Ein
weiterer Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß, da nur ein einziges Kabel vorgesehen ist, die Führung
des Dachteils bei seiner Verschiebung problematisch ist.
Des weiteren ist eine Antriebsvorrichtung für den Schiebedeckel zum Verschluß einer Dachöffnung von
Kraftfahrzeugen bekannt (DE-OS 19 52 933), bei der die
Antriebseinrichtung ebenfalls im Innenraum des gleitbaren Dachteils untergebracht und zusammen mit dem
gleitbaren Dachteil bewegbar ist Daher hat der gleitbare Dachteil gleichfalls eine größere Dicke, was
wiederum dazu führt, daß die Innenwand des hinteren Abschnittes des feststehenden Dachteiles ebenfalls
tiefer liegen muß, da der bewegliche Dachteil in der offenen Stellung dort aufgenommen wird. Im übrigen
wirft auch hier die Verwendung nur eines einzigen Kabels Führungsprobleme auf.
Ferner ist eine Antriebsvorrichtung zum öffnen und Schließen von Schiebedächern für Kraftfahrzeuge der
eingangs genannten Art bekannt (DE-PS 12 32 839), bei der zwei Kabel zum Verschieben des beweglichen
Dachteils vorgesehen sind, die von einer Zahnradantriebseinrichtung angetrieben werden. Bei dieser bekannten
Vorrichtung sind bogenförmige Abschnitte in der Führung der Kabel zwischen dem Schiebedeckel
und dem Antriebszahnrad der Antriebseinrichtung vorhanden, so daß das unter Zug oder Drück stehende
Kabel zwangsweise entlang einem kufenförmigen oder gebogenen Führungsrohr gleiten muß, was einen
erheblichen Reibungswiderstand zur Folge hat. Um diesen Reibungswiderstand zu überwinden, müssen
bisher das Kabel und die Kabelführung stärker als an sich zum Antrieb des beweglichen Dachteils erforderlich
ausgelegt sein, und es ist eine großdimensionierte Antriebseinrichtung mit entsprechend hoher Leistung
erforderlich. Da aber im wesentlichen alle Teile für die Antriebseinrichtung des Schiebedaches in dem begrenzten
Raum zwischen dem äußeren und dem inneren Blech des Daches untergebracht werden müssen,
müssen die Teile der Antriebsvorrichtung so klein wie möglich sein. Diese Forderung kann bei der bekannten
Vorrichtung bisher nicht erfüllt werden, obwohl diese Vorrichtung gegenüber den vorstehend erwähnten,
bekannten Antriebseinrichtungen bereits einen gewissen Vorteil im Hinblick auf die Bauhöhe aufweist, da die
Kabel seitlich von dem beweglichen Dachteil geführt sind und die Antriebseinheit für die Bewegung des
beweglichen Dachteiles vorne an dem festen Dachteil angeordnet ist.
Es ist zwar eine Antriebseinrichtung für den beweglichen Dachteil bei Schiebedächern von Kraftfahrzeugen
bekannt (DE-GM 17 48 892), bei der von einem Motor aus mit Hilfe zweier quer zum
Verschiebungsweg des beweglichen Dachteils verlaufender Antriebswellen an dem beweglichen Dachteil
befestigte Zugbänder über Schneckengetriebe an den freien Enden der Antriebswelle bewegt werden. Bei
dieser Vorrichtung wird die Antriebskraft von dem Motor über starre Antriebswellen auf verhältnismäßig
flexible Zugbänder übertragen, womit der Nachteil verbunden ist, daß beim Anschlag des beweglichen
Teiles des Schiebedaches in seiner offenen oder geschlossenen Stellung ein Stoß auf die Verbindung
zwischen den Bändern und den starren Antriebswellen ausgeübt wird. Außerdem müssen bei dieser bekannten
Vorrichtung die beiden Bahnen der Endlos-Zugbänder übereinander in dem Dach untergebracht werden, so
daß sich wiederum eine unerwünscht große Bauhöhe
ergibt
Demgegenüber liegt der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Schiebedächern für Kraftfahrzeuge anzugeben, bei der der
Reibungswiderstand gegen eine Bewegung des beweglichen
Dachteils erheblich herabgesetzt ist, wobei die Teile der Antriebsvorrichtung so klein wie möglich
gehalten werden sollen und mögliche Probleme bei der Justierung des beweglichen Dachteiles und bei dessen
VerschiebüKgsbewegung auf einfache Weise gelöst sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum öffnen und Schließen
von Schiebedächern für Kraftfahrzeuge dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradantriebseinrichtung mit
den Kabeln über zwei quer zur Kabellängsrichtung verlaufende Antriebswellen in Antriebsverbindung
steht, deren jede an ihrem einen Ende ein Zahnrad aufweist, das mit dem jeweiligen Kabel an einer
innerhalb der geraden Kabelführung liegenden Stelle in Eingriff steht, daß jedes Zahnrad eine mit einer
Innenverzahnung versehene Bohrung zur Aufnahme eines mit einer Außenverzahnung versehenen entsprechenden
Abschnittes der jeweiligen Welle aufweist und daß die jeweils anderen Enden der Antriebswellen mit
einem Elektromotor der Zahnradantriebseinrichtung verbunden sind.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung hat zunächst gegenüber der eingangs erwähnten Vorrichtung
den Vorteil, daß die Kabel nur entlang der geraden Führungsbahn unter Zug- oder Druckspannung gesetzt
werden, so daß der Reibungswiderstand beim Antreiben der Kabel gegenüber dem Reibungswiderstand, der bei
der eingangs erwähnten Vorrichtung auftritt, stark herabgesetzt wird. Es ist daher möglich, mit einer
kleineren Antriebseinheit auszukommen und die übrigen Teile der Vorrichtung klein zu halten, so daß der
Platzbedarf der Vorrichtung insgesamt gering ist. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäß ausgebildeten
Vorrichtung ergibt sich daraus, daß die verwendeten Antriebswellen eine gewisse Torsionsflexibilität aufweisen,
wodurch ein Stoß an der Verbindungsstelle zwischen der Antriebswelle und einem Kabel beim
Anschlag des Daches an einer Endstellung abgeschwächt wird, da die flexible Antriebswelle diesen Stoß
aufnehmen kann. Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung ergibt sich daraus, daß die Antriebswelle mit einem
außen verzahnten Endabschnitt in eine Innenverzahnung des in die Nut an dem Kabel eingreifenden
Zahnrades eingreift. Diese Art der Kopplung erlaubt es, eine der beiden Wellen aus ihrem zugehörigen Zahnrad
herauszuziehen, die Antriebswelle elastisch zu verdrehen und wieder in das Zahnrad einzusetzen, so daß bei
einem beispielsweise schief sitzenden, beweglichen Dachteil dadurch auf einer Seite ein Ausgleich erzielt
werden kann. Damit wird die Justierung der Lage des beweglichen Dachteils relativ zur Dachöffnung in
einfacher Weise möglich.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen charakterisiert. Dabei ergibt sich
der Vorteil, daß die freien Kabelenden gut verwahrt sind, ohne die Antriebseinheit der Vorrichtung zu
belasten. Da die Abschnitte der Kabel in den zusätzlichen Führungseinrichtungen lose oder entlastet
sind, erzeugt die Biegung oder Kurve der Führungseinrichtung in diesem Bereich der Kabel keinen erheblichen,
zusätzlichen Reibungswiderstand.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die teilweise Draufsicht auf das Dach eines Kraftfahrzeuges, um die Vorrichtung zum öffnen und
Schließen des Schiebedaches zu zeigen,
■> F i g. 2 den vergrößert dargestellten Schnitt entlang der Linie U-Il in Fig. 1,
■> F i g. 2 den vergrößert dargestellten Schnitt entlang der Linie U-Il in Fig. 1,
F i g. 3 den Schnitt entlang der Linie 111-111 in F i g. 2,
F i g. 4 den vergrößert dargestellten Schnitt entlang der Linie VI-Vl in F i g. 1,
F i g. 4 den vergrößert dargestellten Schnitt entlang der Linie VI-Vl in F i g. 1,
tu F i g. 5 den Schnitt entlang der Linie VII-VII in F i g. 4
und
Fig. 6 den Schnitt entlang der Linie VIII-VIIl in Fig. 4.
In F i g. 1 ist ein Dach 1 eines Kraftfahrzeuges gezeigt,
In F i g. 1 ist ein Dach 1 eines Kraftfahrzeuges gezeigt,
bei dem eine rechteckige öffnung la vorgesehen ist, in
die ein Schiebedeckel 2 eingepaßt ist, mit dem die öffnung verschlossen werden kann.
Zwei parallele Schienen 3 sind auf der Innenseite des Daches 1 an gegenüberliegenden Seiten der öffnung la
.'» angeordnet und erstrecken sich in Längsrichtung über
die Abmessung des Schiebedeckefs 2 hinaus. Der Schiebedeckel 2 hat vordere und hintere Gleitschuhe 4
bzw. 5, die an den Schienen 3 zur Führung durch die Schienen angreifen. Zwei Kabel 15 sind an dem
J. Schiebedeckel 2 an gegenüberliegenden Seiten desselben
befestigt und erstrecken sich von den Verbindungspunkten mit dem Schiebedeckel 2 in Längsrichtung weg.
Die freien Endabschnitte der Kabel 15 sind entlang kurvenförmigen Führungsbahnen 26 (Fig. 1) geführt.
«ι Die Kabel 15 haben je eine schraubenförmig verlaufende
Nut bzw. sind zahnstangenartig ausgebildet, wie an sich bekannt ist. Angetriebene Zahnräder 20 greifen an
den Kabeln 15 an den in Längsrichtung verlaufenden Abschnitten derselben an.
η Bei der Vorrichtung zum öffnen und Schließen weist
jeder vordere Gleitschuh 4 eine geneigte Nockenfläche 10 (F i g. 4) auf, an der eine Nockenfolgerolle 9 angreift.
Der Schiebedeckel 2 hat einen in Querrichtung verlaufenden Arm 7, der daran befestigt ist, und ferner
w eine in Querrichtung verlaufende Welle 7 a, um die Rolle
9 drehbar zu lagern. Wie in den F i g. 6 und 7 gezeigt ist, hat der Gleitschuh 4 nach oben stehende Zungen 4a, die
jeweils einen Schlitz Ab aufweisen, der entlang der Nockenfläche 10 geneigt verläuft. Die Welle 7a wird in
ι > die Schlitze Ab in den Zungen 4a jedes Gleitschuhcs 4
eingesetzt. Jede der Schienen 3 ist durch ein in Längsrichtung verlaufendes Glied 12 gelagert, welches
an dem Dach 1 befestigt ist. Die Schiene hat eine flache, obere Führungsfläche 3a und zwei Führungsnuten 3b
">» und 3c (Fig. 5 und 6). Obwohl dies in Fig.5 nicht
dargestellt ist, hat der vordere Gleitschuh 4 Abschnitte, um an den Führungsnuten 3b und 3c anzugreifen, so daß
er durch diese Führungsnuten geführt wird. Das Kabel 15 ist an einem Ende des Gleitschuhes 4 befestigt. In
">"i dem gezeigten Ausführungsbeispiel hat die Führungsnut
3c einen kreisförmigen Querschnitt, und der Endabschnitt des Kabels 15 ist in die Nut 3c eingeführt, wie in
F i g. 5 gezeigt ist.
Der hintere Gleitschuh 5 (Fi g. 5) hat Abschnitte 5a
und 5b, um gleitbar in den Führungsnuten 3fc bzw. 3c einzugreifen, so daß er entlang der Schiene 3 geführt ist.
Der hintere Gleitschuh 5 hat ferner eine nach oben stehende Zunge 5c, an deren einem Ende ein
Verbindungsstück 11 durch einen Zapfen 11a schwenkbar
befestigt ist. Der Schiebedeckel 2 hat zwei in Querrichtung verlaufende Arme 8. die jeweils an ihrem
freien Ende durch einen Zapfen 11b mit dem anderen Ende des Verbindungsstückes 1: verbunden sind. Die
vorderen und hinteren Gleitschuhe 4 bzw. 5 auf der gleichen Seite des Schiebedeckels 2 sind durch eine
Verbindungsstange 6 paarweise zusammengefaßt und miteinander verbunden. Der Schiebedeckel 2 hat an der
Innenseite einen Anschlagblock 16, während das Glied > 12 einen Nockenabschnitt 17 aufweist. Wenn daher das
Kabel 15 nach links (Blickrichtung wie in Fig.4) angetrieben wird, wird der Schiebedeckel 2 von der
offenen Position nach links bewegt, und, wenn der Schiebedeckel 2 die Position unterhalb der Öffnung la
erreicht, greift der Anschlagblock 16 an dem Nockenabschnitt 17 an, so daß der Schiebedeckel 2 an einer
weiteren Bewegung nach links gehindert wird. Daher bewirkt eine weitere Bewegung der Kabel 15 nach links,
daß die vorderen und hinteren Gleitschuhe 4 bzw. 5 \r>
bezüglich dem Schiebedecke! 2 nach links bewegt werden, so daß die Rollen 9 auf den vorderen
Gleitschuhen 4 auf der ansteigenden Nockenfläche 10 nach oben laufen. Gleichzeitig wird das Verbindungsstück
11 aufgerichtet, und der Schiebedeckel 2 wird in Eingriff mit der öffnung la in dem Dach 1 angehoben.
Die Nfr.'u'ung des Nockenabschnittes 17 dient dazu, die
Aufrichtung des Verbindungsstückes 11 zu unterstützen,
in dem aas hintere Ende des Schiebedeckels 2 nach oben bewegt wird. Der Schiebedeckel 2 hat an seinem 2>
Umfang einen Dichtstreifen 2a, so daß er zur Erzeugung einer wetterfesten Abdichtung an dem Rand der
öffnung la angreifen kann.
Wie in den F i g. 5 und 6 gezeigt, ist eine innenseitige Gleitplatte 13 unter dem Schiebedeckel 2 vorgesehen, i>>
Die Führungsschienen 3 haben nach innen gerichtete Führungsnuten 3d an ihrer Innenseite, und die innere
Gleitplatte 13 greift an ihren gegenüberliegenden Seiten in die Führungsnuten 3d gleitbar ein. Wie an sich
bekannt, ist die innere Gleitplatte 13 mit dem äußeren r> Schiebedeckel 2 in solch einer Weise verbunden, daß der
Schiebedeckel 2 und die Gleitplatte 13 gemeinsam entlang den Führungsschienen bewegt werden, während
nur der äußere Schiebedeckel 2 in der oben beschriebenen Weise in senkrechter Richtung bewegt wird. -;<>
Ein gerades Kabelführungsrohr 18 ist entlang einem Ansatz jeder Führungsschiene 3 (Fig.4) angeordnet
und an seinem von der Führungsschiene 3 entfernt liegenden Ende an einem Getriebegehäuse 14 befestigt.
Das Getriebegehäuse 14 hat eine axiale Bohrung 14a, ^ "·
durch die das Kabel 15 geführt ist. Das durch einen Motor angetriebene Zahnrad 20 ist in dem Getriebegehäuse
14 angeordnet und greift an der spiralförmigen Nut auf dem Kabel 15 an. Das Zahnrad 20 ist an einem
Ende einer in Querrichtung verlaufenden Antriebswelle 21 befestigt, die ein Kegelzahnrad 22 an ihrem anderen
Ende hat. Das Kegelzahnrad 22 greift an einem Kegelzahnrad 23 an, das an der Antriebswelle eines
Elektromotors 24 befestigt ist. Jedes der Getriebegehäuse 14 ist ferner mit einem Kabelführungsrohr 25
verbunden, das in Verlängerung der Bohrung 14a angeordnet ist und die gebogene oder kurvenförmige
Führungsbahn 26 bildet.
Im folgenden wird die Arbeitsweise des gezeigten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es sei angenommen,
daß der Schiebedeckel 2 sich in der Schließpositicn befindet. Der Motor 24 wird eingeschaltet, um die
Zahnräder 20 über die Kegelzahnräder 22 und 23 und die Antriebswelle 21 anzutreiben. Auf diese Weise
werden die Kabel 15 nach rechts bewegt (Blickrichtung wie in den F i g. 2 und 4). Mit Hilfe der Stange 6 und dem
Verbindungsstück 11 wird dadurch eine relative Bewegung der Gleitschuhe 4 und 5 gegenüber dem
Schiebedeckel 2 bewirkt, so daß die Rollen 9 entlang den Nockenflächen 10 auf der Vorderseite der Gleitschuhe 4
nach unten bewegt werden. Gleichzeitig werden die Verbindungsstücke Ii auf dem hinteren Gleitschuh 5
nach unten geschwenkt, so daß der Schiebedeckel 2 von der öffnung la des Daches 1 weg nach unten bewegt
wird. Durch die weitere Bewegung der Kabel 15 wird bewirkt, daß der Schiebedeckel 2 sich zusammen mit der
inneren Gleitplatte 13 entlang den Führungsschienen 3 bewegt. Wenn der Motor 24 in der entgegengesetzten
Richtung gedreht wird, werden die Kabel 15 nach links (Blickrichtung wie in Fig.4) bewegt, und der Schiebedeckel
2 und die innere Gleitplatte 13 werden in die geschlossene Position zurückbewegt. Die Kabel 15
werden zwischen den vorderen Gleitschuhen 4 und den angetriebenen Zahnrädern 20 je nach Bewegungsrichtung
gespannt oder unter Druck gesetzt, und sie werden in diesen Abschnitten entlang gerader Führungsbahnen
geführt, so daß in diesen Abschnitten der Kabel 15 kein erheblicher Reibungswiderstand im Betrieb erzeugt
wird. Obwohl die Kabel 15 über kurvenförmige Führungsbahnen 26 geführt werden, wird an diesen
Bahnen kein erheblicher Reibungswiderstand erzeugt, weil diese Abschnitte der Kabel lose oder entlastet sind.
Daher kann bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel der Antriebsmotor eine kleinere Ausgangsleistung
haben, und die Abmessung der gesamten Vorrichtung zum öffnen und Schließen des Schiebedachs kann
erheblich herabgesetzt werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Schiebedächern für Kraftfahrzeuge, deren beweglicher
Dachteil über zwei auf ihrer Umfangsfläche s jeweils mit einer spiralförmigen Nut versehene
Kabel bewegbar ist, die in beiderseits der Dachöffnung verlaufenden geraden Kabelführungen geführt
und mit jeweils einem Ende an dem beweglichen Dachteil befestigt sind, wobei die Kabel über eine
Zahnradantriebseinrichtung antreibbar sind, die im Vorderteil des festen Dachteils und außerhalb des
Verschiebebereichs des beweglichen Dachteils angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnradantriebseinrichtung mit den Kabeln (15) über zwei quer zur Kabellängsrichtung verlaufende
Antriebswellen (21) in Antriebsverbindung steht, deren jede an ihrem einen Ende ein Zahnrad
(20) aufweist, das mit dem jeweiligen Kabel (Ϊ5) an
einer innerhalb der geraden Kabelführung (Rohr 18) liegenden Stelle in Eingriff steht, daß jedes Zahnrad
(20) eine mit einer Innenverzahnung versehene Bohrung zur Aufnahme eines mit einer Außenverzahnung
versehenen entsprechenden Abschnittes der jeweiligen Welle (21) aufweist und daß die 2r>
jeweils anderen Enden der Antriebswellen (21) mit einem Elektromotor (24) der Zahnradantriebseinrichtung
verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jenseits der Zahnradantriebseinrich- «1
tung zusätzliche Kabelführungseinrichtungen (Rohr 25) vorgesehen sind, die wenigstens einen kurvenförmig
verlaufenden Abschnitt (Führungsbahn 26) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- « zeichnet, daß die zusätzlichen Kabelführungseinrichtungen
(Rohr 25) von dem Rand des Daches (1) her in einer Kurve nach innen und dann quer zur
Längsrichtung(A)des Daches(l) verlaufen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP2356174A JPS50117122A (de) | 1974-02-28 | 1974-02-28 |
Publications (3)
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---|---|
DE2508106A1 DE2508106A1 (de) | 1975-09-11 |
DE2508106B2 true DE2508106B2 (de) | 1979-01-25 |
DE2508106C3 DE2508106C3 (de) | 1979-09-20 |
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Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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---|---|
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DE (1) | DE2508106C3 (de) |
Families Citing this family (4)
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---|---|---|---|---|
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FR2474971A1 (fr) * | 1980-01-31 | 1981-08-07 | Renault | Dispositif de manoeuvre d'un toit ouvrant de vehicule automobile |
DE3809949A1 (de) * | 1988-03-24 | 1989-10-05 | Webasto Ag Fahrzeugtechnik | Vorrichtung zum antrieb eines drucksteif gefuehrten antriebskabels |
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BE582015A (fr) * | 1958-08-29 | 1960-12-16 | Golde Gmbh H T | Dispositif d'entraînement pour les fenêtres coulissantes, principalement sur les véhicules |
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-
1975
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
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Legal Events
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