AT62967B - Verfahren zur Erzeugung von formbaren Massen aus geschmolzenem Kautschuk. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von formbaren Massen aus geschmolzenem Kautschuk.

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   Man nimmt Abfallkautschuk, beispielsweise alte Radreifen von Automobilen oder alte vulkanisierte Kautschukwaren, gleichgiltig ob sie fremde Beimischungen, wie Gewebe (bei alten Radreifen) oder Schmutz, enthalten und zerkleinert ihn durch Schneiden, Reissen, Zerreiben oder anderweitige Operationen, wodurch er in Pulver oder mehr oder weniger feine Teilchen verwandelt wird, und hierauf erwärmt man ihn unter   Umrühren   auf eine entsprechend hohe Temperatur und erhält ihn auf derselben solange, bis der Abfallkautschuk schmilzt. Diese Temperatur beträgt etwa 300 C, kann sich aber innerhalb ziemlich weiter Grenzen ändern.

   Das Erwärmen wird am besten unter   Umrühren   oder Mischen des Materials in einer Mischmaschine von irgend einer geeigneten   Konstruktion durchgeführt, bis   die ganze   Masse     möglichst   homogen ist. Man kann mit dem Abfallkautschuk vor, während oder nach dem Erhitzen bis zum Schmelzen desselben auch irgend welche geeignete Stoffe. die als Füllmittel oder zu anderen Zwecken dienen sollen, vermischen. Will man beispielsweise eine harte Masse erzielen, so kann man ein Gemisch von   Abfallkautschuk   und Asbest wie folgt verwenden. 



   Vor, während oder nach dem Schmelzen des Kautschuks bei der angegebenen hohen Temperatur kann man mit demselben Asbest in fein verteiltem Zustand (mit oder ohne Zusatz von frischem Kautschuk und anderen Stoffen) vermischen und. nachdem der Kautschuk ge-   schmolzen   und die Masse in den   homogenen     Zustand übergeführt worden ist, wird mit dieser   plastischen Masse (nachdem man sic etwas   abkühlen   iess) Schwefel vermischt. Sodann wird dieses Gemisch aus der   Mischmaschine   genommen und in irgend einer geeigneten Weise geformt und vulkanisiert, das Gemisch oder die plastische Masse kann auch in geeignete Kautschuk-   mischvomchtungen,   z.

   B. die bekannten   Kautschukmischwalzen,   geschafft werden (wo frischer Kautschuk in sie einverleibt werden kann. worauf das Gemisch geformt und vulkanisiert wird). 
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 bevor man sie aus   der Mischmaschine entfernt,   unter Umrühren entweder auf   die Vulkallisier-   temperatur oder aber soweit steigern, dass die Masse schliesslich zerfällt oder hart und körnig wird. Hierauf nimmt man die Masse aus der   Mischmaschine   und   gibt ihr in heissen Formen die   gewünschte Gestalt. Diese   letztere Behandlungsweise bietet   den Vorteil, dass die   Gegenstände   nach dem Pressen oder Formen sofort aus der Form genommen werden können und beim   Formen   selbst sehr glatt werden und Glanz annehmen. 



   Man kann auch der geschmolzenen Masse von Abfallkautschuk auch frischen   Kautschuk   unter   Unirühren   und dann dieser Mischung Schwefel zusetzen, worauf das ganze nach irgend einer der vorstehend beschriebenen Weisen weiterbehandelt werden kann
Verarbeitet man Abfallkautschuk, so ist der Zusatz von frischem Kautschuk für   gewisse     Zwecke von Vorteil-   
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 werden. 



   Nachdem der Schwefel der geschmolzenen Masse zugesetzt worden ist und bevor man die Temperatur in der Mischmaschine wieder steigert, kann eine Abänderung platzgreifen, indem   man   dann die plastische Masse aus der Maschine nimmt und zu Tafeln auswalzt oder sonstwie in eine   geeignete Form bringt, worauf man   sie in   eine gewöhnliche Vuikanisiervorrichtung bringt   und dort in irgend einer geeigneten Weise vulkanisiert. 

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   In dieser Weise hergestellte Gegenstände haben sehr bemerkenswerte Eigenschaften. 



   Die Menge Schwefel hängt von der Beschaffenheit des herzustellenden Gegenstandes ab. 



  Man kann 4 bis 25 Gewichtsprozent des in der Masse vorhandenen Kautschuks an Schwefel zusetzen. 



   Der bei   Ausführung   der vorliegenden Erfindung verwendete Schwefel wird, wie beschrieben, gewöhnlich der geschmolzenen Kautschukmasse zugesetzt, bevor die letztere die Mischmaschine verlässt. Obgleich der Zusatz   piner   gewissen Schwefelmenge sich unter verschiedenen Umständen als notwendig herausstellt, so kann doch in manchen Fällen die verwendete Schwefelmenge sehr gering sein, es kann beispielsweise die   verwendete Schwefelmenge bloss etwa   2 oder gar nur 1   Gewichtsprozent, der Masse betragen,   zu der sie hinzugefügt wird.

   und in jenen Fällen, wo der   Schwefeizusatz   nicht für erforderlich erachtet wird, kann er   gänzlich entfallen,   ohne vom 
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 gekennzeichnet, dass vulkanisierter oder nicht vulkanisierter Kautschuk unter beständigem   Umrühren   bei einer Temperatur von etwa 300 C geschmolzen und, nachdem die Masse sich hinreichend abgekühlt hat, Schwefel zugesetzt wird, worauf die Masse geformt und vulkanisiert wird.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Schwefel vermischte Kautschuk in der Mischvorrichtung unter Umrühren auf höhere Temperatur wieder erwärmt wird, bis die Masse ihre klebrige Beschaffenheit verloren und eine harte körnige Beschaffenheit angenommen hat, worauf sie in heissen Formen zu (regenständen unter Druck EMI3.4
AT62967D 1912-02-28 1912-02-28 Verfahren zur Erzeugung von formbaren Massen aus geschmolzenem Kautschuk. AT62967B (de)

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