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Mehrfachdrahtziehmaschine mit Stufenscheibe.
Vorliegende Mehrfachdrahtziehmaschine ermöglicht es, bei trockengehender Stufenscheibe die Zieheisen oder Ziehsteine in der Ziehflüssigkeit zu lagern. Dadurch wird eine reichliche Schmierung der Steine bewirkt, so dass hohe Ziehgeschwindigkeiten erreicht werden können, trotzdem aber ein Umherspritzen von Ziehflüssigkeit vermieden wird. Diese neue Wirkung wird dadurch erreicht, dass die das Ziehen bewirkende Stufenscheibe eine derartige Schräglage erhält, dass die auf die Rillen auflaufenden Drähte sich in einer Ebene senkrecht zur Ebene der Ziehsteine bewegen. Weiters besteht die Erfindung in einer besonderen Einrichtung zum Kühlen der Stufenscheibe.
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tn den Punkten gl, , usw. berührt wird.
Dies wird dadurch erreicht, dass man den Wellen der Stufenscheiben die aus den Figuren ersichtliche Schräglage erteilt. wodurch dann auch die
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Diese Schräglage der Stufenscheibe ! ! ist überdies für ein bequemes Einziehen des Drahtes in die Maschine förderlich, da das Umschlingen desselben um eine schräg ansteigende Scheibe sich bequemer gestattet, als um eine horizontal liegende.
Zur Vermeidung einer zu grossen Länge der Stufenscheibe und des Ziehelgenträgers kann auch der Zieheisenhalter so ausgebildet werden, dass die Ziehsteine nicht in einer, sondern in zwei parallelen Lagen in demselben liegen, wobei der Draht aus den hinteren Steinen jeweils durch den Zwischenraum zwischen zwei vorderen Steinen hindurchläuft. Überdies kann man auch bei einer grossen Anzahl von Zügen die sonst sehr lang und gross werdende Stufenscheibe, wie in den Figuren gezeichnet, in der Weise in zwei kleinere Stufenscheiben teilen, dass man der zweiten Scheibe eine dem kleineren Durchmesser entsprechend grössere Geschwindigkeit erteilt, wobei man die zu dieser Stufenscheibe gehörigen Ziehsteine entweder in den gleichen Ziehsteinhalter oder aber auch in einen besonderen Halter legen kann.
Der Draht läuft dann, nachdem er die erste Stufenscheibe passiert hat, von dem grössten Durchmesser derselben durch eine Umführungsrolle auf den kleinsten Durchmesser der zweiten Scheibe, um dann von dieser Scheibe weitergezogen zu werden. Ausserdem setzt man zweckmässig, wie gleichfalls in den Figuren gezeichnet, die Ziehtrommel c, auf welche der fertige Draht aufgewickalt wird, auf die zweite Stufenscheibe bl, weil hiedurch ein äusserst bequemes Abnehmen der fertigen Drahtbunde ermöglicht wird.
Bei den bei vorliegender Anordnung erzielbaren, sehr hohen Ziehgeschwindigkeiten erleidet der auf die erste Stufenscheibe auflaufende starke Draht eine sehr grosse Erhitzung und es ist
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vorteilhaft, diese Wärme von der Stufenscheibe durch Wasserkühlung abzuleiten. Diese Wärme ableitung wird unter Vermeidung jeglicher Stopfbüchse in der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Weise erreicht.
Die Stufellscheibe b ist vorne durch eine Platte k geschlossen, welch letztere in ihrer Mitte eine kreisrunde Öffnung trägt. Durch diese Öffnung werden starr, aber vollkommen frei zwei Rohre eingeführt, und zwar ein dünneres 0) für die Einführung und ein stärkeres (ni) für die Ableitung des Wassers. Während das dünnere Rohr bis an die hintere Grenze der Stufenscheibe führt, um das Wasser in die Tiefe der Trommel hineinzubringen, bekommt das Rohr m eine besondere Gestaltung. Es tritt nur in den vorderen Raum der Trommel hinein und ist, wie in Fig. 2 gezeichnet, seitlich und nach abwärts abgebogen und mit seinem Ende bogenförmig nach oben gerichtet, und zwar der Drehrichtung der Stufenscheibe entgegengerichtet.
Die Öffnung 0 des Rohres ist erweitert und etwa 5 tmn von dem inneren grössten Durchmesser der Stufenscheibe sowie der vorderen Abschlussplatte entfernt. Befindet sich die Stufenscheibe in Drehung und wird das Wasser durch das Rohr l in die Tiefe der Stufenscheibe eingeführt, so wird es bei der Rotation des Körpers mitgenommen und fliesst vermöge der Zentrifugalkraft fortschreitend nach vorne in den weiteren Durchmesser hinein und legt sich hier ringförmig am weitesten Durchmesser an. Sobald der Wasserring eine gewisse Dicke erreicht, strömt die überfliessende Wassermenge in die Onnung o des Rohres w hinein, um abgeführt zu werden. Es wird daher sämtliches dem ringförmigen Raum zufliessende Wasser von dem Rohr m aufgenommen und abgeführt.
Damit an der Aussenwand des Rohres kein Wasser nach aussen treten kann, ist das Rohr o am Punkte r tiefer herabgebogen als die Austrittsöffnung des Rohres aus der Trommel liegt, so dass etwa aussen abfliessendes Wasser an dieser Stelle abtropft. Beim Stillstand der Maschine sammelt sich das verbleibende Wasser im unteren Teile der Stufenscheibe an, ohne zu Verunreinigungen nach aussen hin Anlass zu geben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mehrfachdrahtziehmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die das Ziehen bewirkende
Stufenscheibe eine derartige Schräglage erhält, dass die auf die Rillen auflaufenden Drähte sich in einer Ebene senkrecht zur Ebene der in einer zum Ziehflüssigkeitsspiegel parallelen Verbindungslinie liegenden Ziehsteine bewegen.
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