AT62334B - Dacheindeckung schadhafter Wellblechdächer. - Google Patents

Dacheindeckung schadhafter Wellblechdächer.

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AT62334B
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corrugated iron
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Eduard Schmelz
August Schnepf
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Eduard Schmelz
August Schnepf
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Description


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  Dacheindeckung schadhafter   Wellblechdächer.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, nach welchem von Rost   zer.   fressen Wollblechdächer, die in üblicher Weise nicht mehr ausgebessert werden können, dadurch wieder gebrauchsfähig gemacht werden, dass sie mit einem Überzug vorsehen werden, für welchen das schadhafte Wellblech nur den Unterboden bildet. Dieser Überzug gewährt der Wellblechbedachung zugleich eine dauerhafte Isolierung gegen Schall, Temperatureinflüsse und Feuchtigkeit. 



   Es ist nun bereits bekannt, einzelne schadhafte Stellen von Wellblechdächern dadurch auszubessern, dass über die schadhafte Stelle eine dünne Bleiplatte mit zugeschärftem Rand, die sich den Wellen anschmiegt, ausgebreitet wird, worüber durch eine Lage   Kleb-   stoffmasse Teerpappe befestigt wird. Dieses Verfahren ist verwendbar bei kleineren Dachschäden, versagt jedoch, sobald es sich um grösere Schäden handelt. 



   Ferner sind Dacheindeckungen bereits bekannt, bei denen auf einem passenden Unterboden verlegte Bimskiesschichten mit einem darüber ausgebreiteten Zementüberzug versehen sind. 



   Schliesslich ist es bei Decken und Fussböden bereits bekannt, zwei Mörtellagen durch schwalbenschwanzförmigen   Nut-und FedoreingriS   miteinander zu verbinden. Diese an sich bekannten Massnahmen werden unter Anwendung einer Eisenbewehrung bei dem Gegenstande der Erfindung miteinander zu einem Verfahren vereinigt, das dem verfolgten Zwecke besonders entspricht, da hiedurch sonst in kürzester Zeit der Zerstörung anheimfallende Dächer derart eingedeckt werden, dass sie noch auf lange Jahre hinaus brauchbar bleiben. 



   In der Zeichnung ist ein Schaubild der Dacheindeckung nebst teilweisem Schnitt dargestellt, das den Fortgang des neuen Verfahrens veranschaulicht. 



   Im Wellblech a vorhandene, von Rost angefressene oder in sonstiger Weise schadhaft gewordene Stellen b werden zunächst beispielsweise durch eine   Stahlbürste   blank gemacht und mit einer dünnen Bleiplatte, deren Ränder an geschärft sind, überdeckt. Hierauf wird die geflickte Stelle mit Klebstoffmasse überstrichen und darüber Dachpappe gelegt. 



  Alsdann wird das gesamte Wellblechdach mit Klebstoffmasse überstrichen und vor deren Erkalten mit einer aus Zement mit Bimsstein von 3 bis 6   rnm   Körnung   bestehend   n   Masse abgedeckt, die etwa 1 cm über die Wellen reicht. In die Wellenvertiefungen werden nunmehr zweiteilige, sich zu einem schwalbenschwanzförmigen Querschnitt ergänzende Holzleisten gelegt, zwischen denen der Bimssteinbeton glattgestrichen wird. Nachdem dieser abgebunden hat, werden die Holzleisten entfernt, so dass   schwalbenschwanzförmige   Einschnitte d im Beton entstehen. Hierüber wird ein   grobmaschiges Drahtgeflecht   e gespannt, das an den Wandungen der schwalbenschwanzförmigen Einschnitte anliegt. In die schwalbenschwanzförmigen Einschnitte wird nunmehr ein Draht f gelegt.

   Das Ganze wird dann mit einer dünnen Schicht Zementmörtel überzogen, in die noch eine zweite Lage Drahtgeflecht eingebettet sein kann.   Durch die schwalbenschwanzförmigen Einschnitte   wird eine feste Verankerung der Deckschicht mit der Bimssteinbetonschicht hergestellt, während diese an das Wellblechdach selbst anbindet. 



   Die   Btmssteinbetonschicht   ist porös und geeignet, etwa durch die Zementdeckschicht eingedrungene Feuchtigkeit entlang der Steigung oder der Wölbung der Wellblechdecke abzuleiten, ferner bildet sie einen vorzüglichen Schutz gegen   Wärmeschwankungen   und erhöht die Feuersicherheit der Dacheindeckung. 



   Erwähnt sei noch, dass über die Zementschicht eine einfache oder Doppellage von Teerpappe gebracht werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Ausbesserung schadhafter Wellblechdächer, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die einzelnen schadhaften Stellen des Wellblechdaches mit dunen, an den Rändern zugeschärften Bleiplatten überzogen und alsdann mit einer Klebstoffmasse und mit Dachpappe überdeckt werden, worauf das gesamte Wollblochdach mit Klebstoff, und solange dieser weich ist, mit einer bis etwa 1 cm über die Wellen reichenden Bimssteinbetonschicht überlagert wird, über welche schliesslich eine dünne Deckschicht aus Zementmörtel gebracht wird, die mit dem Bimssteinbeton durch einen schwalbenschwanzförmigen,
    in Richtung der'Wellen verlaufenden Nut- und Federeingriff und durch ein in die Nuten eingedrücktes Drahtgeflecht in Verbindung mit Fisenlagon aus dünnea Stäben verankert wird **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT62334D 1912-05-28 1912-05-28 Dacheindeckung schadhafter Wellblechdächer. AT62334B (de)

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