AT61574B - Flüssigkeitswechselgetriebe. - Google Patents

Flüssigkeitswechselgetriebe.

Info

Publication number
AT61574B
AT61574B AT61574DA AT61574B AT 61574 B AT61574 B AT 61574B AT 61574D A AT61574D A AT 61574DA AT 61574 B AT61574 B AT 61574B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pumps
change
motors
fluid change
change transmission
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Lentz
Original Assignee
Hugo Lentz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hugo Lentz filed Critical Hugo Lentz
Application granted granted Critical
Publication of AT61574B publication Critical patent/AT61574B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Fluid Gearings (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Flüssigkeltswechselgetriebe. 



   Es ist für Flüssigkeitswechselgetriebe aller Gattungen von grösster Wichtigkeit, die Richtungsänderungen des Stromes nach Möglichkeit zu vermeiden, um den Wirkungsgrad möglichst hoch zu erhalten. Jede Richtungsänderung nimmt bekanntlich einen verhältnismässig hohen Prozentsatz der aufgewandten Energie in Anspruch, welcher Energieverlust noch durch den Umstand vergrössert wird, dass fast immer mit jeder Richtungsänderung eine Querschnitts- änderung Hand in Hand geht. Eine weitere Bedingung für eine hochwertige   Arbeitsubertragung   ist, die gleichfalls schädliche Zerteilung des Flüssigkeitsstromes in mehrere Teile zu vermeiden. 



   Namentlich für hydraulische Wechsel-und Wendegetriebe, die für Kraftfahrzeuge in Betracht kommen, sind in den angeführten Massnahmen die Grundregeln für ein befriedigendes Arbeiten vom Stande der Wirtschaftlichkeit aus zu erblicken. Andererseits ist es in diesem Falle ungemein schwierig, diese an sich, infolge der zueinander senkrecht stehenden Achsen des Erzeugerelementes (Pumpe) und des Abnehmer schwer zu erfüllenden Bedingungen mit den sonstigen unerlässlichen Erfordernissen, wie hohe Tourenzahl, geringes Gewicht, leichtes Manövrieren usw.. zu vereinbaren. 



   In dem   Ausserachtlassen   bzw. Vernachlässigen einer oder mehrerer der angeführten Haupthedingungen ist der   Grund   zu suchen, warum sich unter der bereits grossen Anzahl von hydraulischen Übersetzungsgetrieben noch nicht eine Grundform vorfand, die bei Kraftfahrzeugen   einigernlsssen   mit Erfolg hätte angewandt werden können. 



     Uem     Krhnder ist ea   nun gelungen, die einzig richtige Zusammenstellung von einfachsten Mitteln unter Vermeidung neuer komplizierter Organe oder Teile zu erfinden. um die eingangs erwähnten   unerlässlichen   Hauptbedingungen in einwandfreier richtiger Weise zu erfüllen. 



   Die Erfindung betrifft ein   Flüssigkeitswechselgetriebe   für Kraftfahrzeuge aller Arten, bei dem durch die Wahl einer bestimmten   Beaufschlagungsweise sowohl   der Pumpen als auch der   Fiüssigkeitamotoren   in Verbindung mit der neuartigen Anordnung von zwei Regelungsorganen und einer gleichfalls neuen Anordnung der Druck- und Saugkanäle, nicht nur die kürzesten Kanalführungen, sondern   auch aUe für   den Wirkungsgrad des Getriebes so nachteiligen Richtung-   anderungen   bis auf eine vermieden werden. Diese unvermeidliche Richtungsänderung ist durch das   Sunkrot htatehen   der Pumpenachse zur Motorenachse bedingt. Durch die neue Vereinigung wird ferner jede Zerteilung des Flüssigkeitsstromes hintangehalten. 



     Das   as Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass in einem   Flüssigkeitswechselgetriebe   mit in   demselben Gehäuse untergebrachten, senkrecht   zueinander liegenden Druckpumpen-   und Motorensatz   und parallel zu den Pumpen angeordneten Regelschiebern sowohl die   Zufluss-   als auch die   Abflusskanäle   der Pumpen und Motoren tangential abgeleitet sind und in je einem Bogenknie ineinander   übergehen,   so dass der Flüssigkeitsstrom auf seinem Weg zwischen Pumpen und   Motoren ! un und zurück   nur je eine einzige Richtungsänderung erleidet.'
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 



  Fig. 1 stellt einen Längsschnitt des nach der Erfindung ausgeführten Getriebes dar. Fig. 2 ver-    anschaulicht eiuen Schnitt   nach Linie A-B der Fig. 1. Fig. 3 zeigt gleichfalls einen Schnitt nach der Linie. A--B, jedoch bei Leerlaufstellung der Pumpe. Fig. 4 zeigt einen   Doppelschnitt   nach.   B   bzw.   C-D,   beide Pumpen in verschiedenen Arbeitsperioden darstellend. 



   Wie aus Fig. l ersichtlich ist, besteht das Erzeugerelement im vorliegenden Falle behufs Erzielung verschiedener Geschwindigkeiten aus zwei Druckpumpen b, c, von denen auch mehr vorhanden sein können, und die mit den beiden parallelgeschalteten   Flüssigkeìtsmotoren   e, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 weise drei Funktionen in Betracht. Diese sind : 1. Die Leerlauffunktion, 2. die Druckfunktion und 3. die Saugfunktion. 



   An ein richtig und ökonomisch funktionierendes hydraulisches Getriebe für Kraftfahrzeuge werden folgende Anforderungen gestellt : Soll der Kraftmotor in Gang gesetzt,    d.'h. angedreht   werden, dann muss die Flüssigkeit so geführt sein, dass ihre Bahn in sich geschlossen bleibt und nur den denkbar geringsten Widerstand dem Ingangsetzen entgegenstellt. Denn würde das 01 verschiedene Krümmungen und Durchströmungen in der Längs-und Querrichtung der Schieber vollführen müssen, so wären die Widerstände, die das 01 seiner Bewegung entgegensetzt, zu gross und somit das Andrehen des Motors zu schwierig und zeitraubend.

   Wie aus der Fig. 3 hervorgeht. erfährt das 01 in der Leerlauffunktion auf seinem Wege von der Pumpe bis zum Ankommen an ihrer Saugweite nur eine mit z bezeichnete Krümmung, die nicht zu vermeiden ist, da das Flüssigkeitsband eine geschlossene Kurve bilden muss. Es ist somit das Minimum an Krümmungen, d. h. also an Widerständen erreicht. 



   Die zweite Forderung ist, dass beim Einschalten einer Geschwindigkeit sowohl die zur Arbeitsleistung herangezogen Olmenge wie auch die leerlaufende keine Arbeit verrichtende Olmenge mit geringstem Widerstände fliessen. Angenommen, die erste (niedrigste) Geschwindigkeit soll eingeschaltet werden, d. h. die kleinere Druckpumpe c drückt die von ihr angesaugte Olmenge in den Druckkanal j, so dass diese von der Pumpe bis zum Flüssigkeitsmotor e, d. h. also während ihres freien Laufes nur eine mit   x   bezeichnete   Richtungsänderung   erleidet. Wären hiebei wieder 
 EMI2.2 
 steigen, dass der Gesamtwirkungsgrad des Getriebes wesentlich verringert werden würde, und dies in um so höherem Grade, da bei Kraftfahrzeugen hohe Tourenzahlen Bedingung sind.

   Das die   Flüssigkeitsmotoren verlassende 01 fliesst   tangential ab und erfährt beim Verlassen des Saug kanals k wiederum nur eine einzige Richtungsänderung, bezeichnet mit y, um in die Pumpe zurückgelangen zu können. 



   Bei Einschaltung höherer bzw. der höchsten Geschwindigkeit ist es um so wichtiger, dass die gesamte Olmenge keine Krümmungen oder Querkanäle durchläuft, da hiebei die höchsten Tourenzahlen des Motors erzielt werden. Diese hohen Tourenzahlen entsprechen einer Geschwindigkeit des Öles von ungefähr 5 m. Da nun bei Getrieben für Kraftfahrzeuge diese Olgeschwindigkeit nicht herabgesetzt werden kann. weil sonst der Apparat zu umfangreich werden würde und im Wagengestell nicht untergebracht werden könnte, so besteht auch hier die unumgänglich Notwendigkeit, die   Kanalführungen   mit   möglichst   wenig Krümmungen zu versehen, da sonst der Nutzeffekt sich zu ungünstig gestalten würde, so dass an einen Vergleich mit einem Zahnrädergetriebe, bei dem eine direkte Kraftübertragung vorkommt, nicht gedacht werden könnte.

   Bei Einschaltung der höchsten Geschwindigkeit wird die ganze Olmenge den früher beschriebenen Weg durchlaufen, d. h. beim Verlassen der Pumpen bis zum Eintritt in die Motoren nur eine 
 EMI2.3 
 das für Kraftfahrzeuge mit Erfolg in Anwendung gebracht werden kann, da es alle für diesen Verwendungszweck in Betracht kommenden Bedingungen in vollkommener Weise erfüllt.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH : FIüssigkeitswechselgetriebe mit in demselben Gehäuse untergebrachten, senkrecht zueinander liegendem Druckpumpen-und Motorensatz und parallel zu den Pumpen angeordneten Regelschiebem, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Zufluss. als auch die Abflusskanäle der Pumpen und Motoren tangential abgeleitet sind und in je einem Bogenknie ineinander übergehen, so dass der Flüssigkeitsstrom auf seinem Weg zwischen Pumpen und Motoren hin unp zurück nur je eine einzige Richtungsänderung erleidet.
AT61574D 1911-02-28 1911-02-28 Flüssigkeitswechselgetriebe. AT61574B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT61574T 1911-02-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT61574B true AT61574B (de) 1913-10-10

Family

ID=3583457

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT61574D AT61574B (de) 1911-02-28 1911-02-28 Flüssigkeitswechselgetriebe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT61574B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2915914A1 (de) Hydrauliksystem fuer die uebertragung von leistung von einer brennkraftmaschine auf raeder eines kraftfahrzeugs
DE2703094A1 (de) Antrieb fuer die nebenaggregate einer brennkraftmaschine, insbesondere in kraftfahrzeugen
DE60003345T2 (de) Übertragungsvorrichtung für bewegliche Maschine mit mindestens zwei hintereinandergeschalteten Verdrängermotoren
DE602006000814T2 (de) Fahrzeuggetriebe
AT61574B (de) Flüssigkeitswechselgetriebe.
DE1086507B (de) Selbsttaetige Regelung des UEbersetzungs-verhaeltnisses zwischen dem Antriebsmotor und dem die Fortbewegungsmittel, z. B. Raeder, Gleisketten antreibenden Fluessigkeitsgetriebe
DE112012005709T5 (de) Servolenkungsvorrichtung
DE2557586C3 (de) Druckmittelanlage für ein lastschaltbares Wechselgetriebe für Fahrzeuge mit einer Primär- und einer Sekundärpumpe
DE3539561C2 (de)
DE2820053A1 (de) Vorrichtung zur abnahme einer energie von einem traktor
DE112022007245T5 (de) Kühlsystem für eine rotierende elektrische Maschine
DE2327257A1 (de) Steuereinrichtung fuer ein hydrostatisches kraftfahrzeuggetriebe
DE1905179A1 (de) Vorrichtung zur Steuerung eines Kupplungsschiebers und einer Eingangskupplung in einem Gangschaltgetriebe
DE711210C (de) Fluessigkeitsstroemungsgetriebe mit mehreren Kreislaeufen
DE457574C (de) Steuerschieber fuer Fluessigkeitsmotoren
AT211684B (de) Hydraulische Steuervorrichtung für hydrostatische Getriebe von Raupen- oder Räderfahrzeugen
DE486650C (de) Schaltvorrichtung fuer die Abschlussorgane der Leitungen und Waermespeicher von Kraftmaschinenanlagen
AT54317B (de) Steuervorrichtung für Flüssigkeitswechselgetriebe.
DE451013C (de) Fluessigkeitswechsel- und -wendegetriebe
DE422526C (de) Regelvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Fluessigkeitsgetriebe
DE508843C (de) Einrichtung zum Antrieb der einzelnen, zu einer Maschinenanlage gehoerenden, abhaengig voneinander arbeitenden Maschinenabschnitte
AT152723B (de) Antrieb für Gurtenfahrzeuge.
DE943033C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen hydraulischen Schalten von Wechselgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE379462C (de) Kapselwerk fuer Fluessigkeitsgetriebe
AT85629B (de) Motorlokomotive mit Zwischengetriebe.