AT54317B - Steuervorrichtung für Flüssigkeitswechselgetriebe. - Google Patents

Steuervorrichtung für Flüssigkeitswechselgetriebe.

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AT54317B
AT54317B AT54317DA AT54317B AT 54317 B AT54317 B AT 54317B AT 54317D A AT54317D A AT 54317DA AT 54317 B AT54317 B AT 54317B
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Hugo Lentz
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Hugo Lentz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Steuervorrichtung für Flüssigkeitswechselgetriebe. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Einstellung der Regelschieber solcher insbesondere für Kraftfahrzeuge verwendeter Flüssigkeitsgetriebe, bei denen von der   Kraftmaschine   eine oder mehrere Pumpen angetrieben werden, die auf zwei parallel geschaltete und gleichzeitig das Differentialgetriebe bildende Flüssigkeitsmotoren einwirken. Bei derartigen Getrieben ist gewöhnlich eine aus zwei Drehschiebern bestehende Schaltvorrichtung für die verschiedenen Vorwärtsgeschwindigkeien bzw. für die Brems-und die Haltestellung   und ausserdem   ein weiterer 
 EMI1.1 
 einem Handhebel aus gesteuert, wie es bereits in der   österreichischen Patentschrift Nr. 49120   beschrieben und dargestellt ist. 



   Gemäss der Erfindung erhalten nun die Kurvennuten in den   Schieberhülsen   eine   solche   
 EMI1.2 
 keit folgt und   ausserdem   auch einer der   beiden äussersten Lagen   des Handhebels entspricht. 



  Diese Anordnung hat vor allem den Vorteil, dass der Fahrer den Stellhebel stets nur aus jeder beliebigen Zwischenlage in ein und dieselbe Endstellung zu bringen hat, um die   Bremswirkung   einzuschalten.   Dadurch, dass sich   diese   Bremslage unmittelbar   hinter der Höchstgeschwindigkeit befindet, also dieser am nächsten ist,   wird noch   der weitere Vorteil erzielt, dass der Weg, der mit 
 EMI1.3 
 Falle der Gefahr die Bremsstellung zu erreichen, der kürzeste ist. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 
 EMI1.4 
 zeichnet sind. 



   Wenn sich der Hebel l in der äussersten Stellung y befindet, so entsprechen sämtliche Schieberlagen der Stellung 1 (Fig. 2 bis 4), wodurch der Rücklauf des Getriebes erzielt wird, da, wie in Fig. 5 gezeigt, der Schieber c die Öffnung zum Saugraum'S, der nun zum Druckraum 
 EMI1.5 
 

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 EMI2.1 
 



   Die nächste Stellung 3 der Schieber ist in Fig. 7 gezeigt. Schieber c gibt die zugehörige   Öffnung   zum Druckraum D frei, wodurch die von der kleinen Pumpe gedrückte Menge zur Wirkung gelangt, was der ersten Geschwindigkeit der Motoren des Differentialgetriebes entspricht. 



   Die nächste Stellung   4   (Fig. 2 bis 4 bzw. 8) der Schieber entspricht der zweiten Geschwindigkeit des Getriebes, da der Schieber b die grössere Druckpumpe mit dem Druckraum D in Verbindung bringt, während die Menge der kleineren in den Saugraum und von hier zur Pumpe zurückgelangt. 



   Bei der hierauf folgenden Stellung J (Fig. 2 bis 4 bzw. 9) stellen beide Schieber b,   c   die Verbindung mit dem Druckraum her, so dass das Differentialgetriebe mit der dritten und höchsten Geschwindigkeit läuft. 



   Bei Weiterbewegung des Handhebels wird der Umsteuerschieber e derart gedreht, dass die Verbindung des Saugraumes S mit den Pumpen unterbrochen ist, wodurch die vom Differentialgetriebe kommende Flüssigkeit keinen Ausweg mehr findet und somit eine den Stillstand bewirkende Bremsung eintritt (Fig. 10). 



   Der Vorteil dieser Anordnung besteht, wie erwähnt, darin, dass sämtliche Schieber vor. einem einzigen Handhebel aus derart bewegt werden, dass die Bremsstellung aus jeder Stellung, gleichgiltig, ob   Vorwärts-oder Rückwärtslauf   eingeschaltet ist, durch Umlegen des Handhebels nach ein und derselben Richtung erreicht wird. 



   Das   Vorhandensein   eines einzigen Hebels bedeutet nicht nur eine grosse Einfachheit, sondern auch eine grössere Übersichtlichkeit und eine Verminderung der Gefahr, dass in kritischen Augen-   blicken   der Fahrer die Steuerschieber des Flüssigkeitsgetriebes nicht   genügend schnell und richtig   einstellt. Die Sicherheit gegen   Irrtümer   ist in ganz besonders wertvoller Weise dadurch   wesentlich   erhöht,   dass   zur Erlangung der Bremsstellung (hydraulischen Bremsung) der Handhebel   immer   nur in die eine seiner Endlagen zu bewegen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Steuervorrichtung für Flüssigkeitswechselgetriebe mit gleichachsigen Drehschiebern (b, c) EMI2.2 verschiebbare, mit Kurvennuten versehene Hülsen (a, d) bewirkt wird. die von einem einzigen Handhebel/ aus betätigt werden, gekennzeichnet durch eine derartige Gestaltung der Kurvennuten, dass bei Bewegung des Handhebels (l) aus seiner dem Rücklauf des Getriebes entsprechenden Grenzlage in die andere Grenzlage die dabei erzielten Schieberstellungen aufeinanderfolgend den Lriauf, die kleinste, mittlere, grösste Geschwindigkeit und unmittelbar darauf die Bremsung des EMI2.3
AT54317D 1910-05-27 1911-05-18 Steuervorrichtung für Flüssigkeitswechselgetriebe. AT54317B (de)

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