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Einrichtung an Motorwagen mit elektrischer Kraftubertragung.
Es ist bekannt, Motorwagen mittels einer Yerbrennungskrartmaschine derart zu treiben, dass eine elektrische Kraftübertragung mit Gleichstromerzeuger und Gleichstrommotor zwischen der Verbrennungskraftmaschine und den Antriebsrädern des Wagens angeordnet wird. Der Vorteil einer solchen Einrichtung liegt hauptsächlich darin, dass die Explosionakraftma8chine mit konstantem Effekt und konstanter Tourenzahl getrieben werden kann, während die erforder- heben Verrinderuaffl der Zugkraft und Geschwindigkeit des Wagens durch entsprechende Regulierung der elektrische Kraftübertragung bewirkt werden.
Es ist ferner bekamt, an Gleichstrommotoren, welche mit Schwungrädern oder Pufer-
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drei Feldwicklungen besitst, von denen eine an dem Anker des Gleichstromerzeugers in Nebensehluss angelegt t, die zweite in Reihe mit den Ankern des Strometzeugers und des Motors derart geschaltet ist, dass sie der erstgenannten Wicklung entgegenwirkt, während die dritte
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Anordnung des Erregers wird dieser sehr empfindlich und wird schon bei kleinen Suomstäzke- anderungen des Motors eine so grosse Herabsetzung oder Vergrösserung der Tourenzahl bewirkt. dass das Schwungrad bzw. die Pufiermaachine den überschüssigen bzw-fehlenden Effekt aufnehmen bzw. abliefem kann.
wenn der von der Motorwelle abgeleitete Rffekt innerhalb weiter Grenzen variiert, während der Motor mit gteichbleibendem ESekt lauit.
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erreichen. dass die Wagenmotoren mit sehr reichlich bemessenen ungesättigtem Felde ausgefübrt werden, so dass der von dem Erreger geheferte, bei geringen Stromstärkeänderungen stark
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für die vierfache Leistung bemessen werden.
Da sowohl die Spannung als die Stromstärke praktisch konstant bleiben. brauchen die Abmessungen des Stromerzeugets dagegen dighch nach der wirklichen Leistung bemessen zu werden, was einen beträchtlichen Vortei egenüber bis jetzt bekannten, auf Motorwagen benutzten Kraftübertragungen bedeutet, bei denen sowohl die Motoren als der Stromerzeuger Für eine wesentlich grössere Leistung als die wirklich über. tragene bemessen werden müssen.
Die Erfindung ist m der Zeichnung in vier beispielsweisen Ausführungsformen schematisch darg'MteUt.
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und La werden derart bemessen, dass sie bei normaler Stromstärke und Spannung des Stromerzeugers einander kompensieren, so dass die Spannung der Maschine B dabei Null ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Wenn der Fahrwiderstand anfängt, über den normalen Wert zu wachsen, z. B. beim Hinauffahren über eine Steigung, hat der Wagen das Bestreben, seine Geschwindigkeit zu vermindern, wobei die Stromstärke zunimmt.
Die Wicklung Zj, ist dabei stärker als die Wicklung LI und magnetisiert die Maschine E, so dass diese einen Magnetisierungsstrom an die Wicklung des Motors M abgibt. Die Wicklung F I ist nun derart mit dem Anker des Erregers E verbunden, dass in diesem Falle das magnetische
Feld des Motors M verstärkt wird, so dass die Tourenzahl in erforderlichem Grade reduziert wird und Überbelastung des Generators G und des Motors M verhindert wird. Wird dagegen der Fahr- widerstand vermindert, so ist die Wicklung Z ;, stärker als die Wicklung LI'80 dass der Erreger E in entgegengesetzter Richtung wie vorher magnetisiert wird.
Der Erreger E wird daher in solchem
Falle einen Magnetisierungsstrom an die Wicklung Flabgeben, der die Magnetisierung des Motors M schwächt, so dass der Motor M seine Tourenzahl soviel vergrössert, dass die Leistung konstant bleibt. Weil der Erreger E infolge der Anordnung der drei Magnetisierungswicklungen Z bis zu gegen Variationen in der Stärke des Hauptstromes sehr empfindlich ist, werden grosse Ver- änderungen in der Feldstärke des Motors M bei kleinen Veränderungen in der Stromstärke des
Hauptstromes erreicht, wovon folgt, dass die Regulierung der Tourenzahl und der Zugkraft des
Motors innerhalb weiter Grenzen durch Änderung der genannten Feldstärke stattfindet, während Stromstärke und Spannung annähernd konstant bleiben.
Da sich somit die Spannung und die
Stromstärke des Stromerzeugers G nur unwesentlich ändern, so können die Abmessungen dieser
Maschine lediglich der Grösse der tatsächlich übertragenen Leistung angepasst werden.
Durch Regulierung mittels des Widerstandes R kann man den Wert der Stromstärke und Spannung des Arbeitsstromes regeln, bei welchen die Wicklungen L, und L2 des Erregers E einander kompensieren und dadurch die Grösse der übertragenen Leistung verändern, vorausgesetzt, dass die Verbrennungskraftmaschine in gewöhnlicher Weise mit Effektregler versehen ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform besitzt der Motor AI lediglich eine
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Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten lediglich dadurch, dass die Feldwicklung F2 des Motors M an den Anker des Motors in Nebenschluss geschaltet ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 besitzt der Motor lediglich eine Feldwicklung F, welche in Reihe mit dem Anker des Erregers E an dem Anker des Motors. M geschaltet ist. Im übrigen ist die Anordnung dieselbe wie in Fig. 1.
Die Einrichtung nach Fig. 1 und 3 kann auch derart verändert werden, dass die Wicklung F weggelassen oder an einer separaten Stromquelle geschaltet wird, die Einrichtung nach Fig. 2
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Anker des Erregers an einer separaten Stromquelle angeschlossen wird.
PATENT ANSPRCPHE :
1. Einrichtung an Motorwagen mit elektrischer Kraftübertragung mittels Gleichstrom- erzeuger und Gleichstrommotor für konstante Leistung, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Erregung des an den Antriebsrädern zwanglaufig gekuppelten Antriebsmotors eine Erreger- maschine (E) vorgesehen ist, die drei Feldwicklungen besitzt, von denen eine J an den Anker des Geichstromerzeugers (G) in Nebenschluss angelegt ist, die zweite Z in Reihe mit den Ankern des Stromerzeugers (G) und des Motors (M) derart geschaltet ist, dass sie der Wicklung (LJ entgegenwirkt, während die dritte Wicklung LLJ an den Anker der Erregermaschine selbst angeschlossen ist.