AT61568B - Einrichtung an Motorwagen mit elektrischer Kraftübertragung. - Google Patents

Einrichtung an Motorwagen mit elektrischer Kraftübertragung.

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AT61568B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung   an Motorwagen mit elektrischer   Kraftubertragung.   



   Es ist bekannt, Motorwagen mittels einer   Yerbrennungskrartmaschine derart   zu treiben, dass eine elektrische Kraftübertragung mit Gleichstromerzeuger und   Gleichstrommotor   zwischen der Verbrennungskraftmaschine und den Antriebsrädern des Wagens angeordnet wird. Der Vorteil einer solchen Einrichtung liegt hauptsächlich darin, dass die   Explosionakraftma8chine   mit konstantem Effekt und konstanter Tourenzahl getrieben werden kann, während die erforder-   heben     Verrinderuaffl   der Zugkraft und Geschwindigkeit des Wagens durch entsprechende Regulierung der elektrische   Kraftübertragung   bewirkt werden. 



   Es ist   ferner bekamt,   an Gleichstrommotoren, welche mit Schwungrädern   oder Pufer-   
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 drei Feldwicklungen besitst, von denen eine an dem Anker des Gleichstromerzeugers in Nebensehluss angelegt t, die zweite in Reihe mit den Ankern des Strometzeugers und des Motors derart geschaltet ist, dass sie der erstgenannten Wicklung entgegenwirkt, während die dritte 
 EMI1.2 
 Anordnung des Erregers wird dieser sehr empfindlich und wird schon bei kleinen   Suomstäzke-   anderungen des Motors eine so grosse Herabsetzung oder Vergrösserung der   Tourenzahl bewirkt.   dass das Schwungrad bzw. die   Pufiermaachine   den überschüssigen bzw-fehlenden Effekt aufnehmen   bzw. abliefem   kann.

   wenn der von der Motorwelle abgeleitete Rffekt innerhalb weiter Grenzen variiert, während der Motor mit   gteichbleibendem ESekt lauit.   
 EMI1.3 
 erreichen. dass die Wagenmotoren mit sehr reichlich bemessenen ungesättigtem Felde ausgefübrt werden, so dass der von dem Erreger geheferte, bei geringen Stromstärkeänderungen stark 
 EMI1.4 
 für die vierfache Leistung bemessen werden.

   Da sowohl die Spannung als die Stromstärke praktisch konstant bleiben. brauchen die Abmessungen des   Stromerzeugets dagegen dighch   nach der wirklichen   Leistung bemessen   zu werden, was einen   beträchtlichen     Vortei egenüber   bis jetzt bekannten, auf Motorwagen benutzten Kraftübertragungen bedeutet, bei denen sowohl die Motoren als der Stromerzeuger Für eine wesentlich grössere Leistung als die wirklich über. tragene bemessen werden müssen. 



   Die Erfindung ist m der Zeichnung in vier beispielsweisen Ausführungsformen schematisch   darg'MteUt.   
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und La werden derart bemessen, dass sie bei normaler Stromstärke und Spannung des Stromerzeugers einander kompensieren, so dass die Spannung der Maschine   B   dabei Null ist. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Wenn der   Fahrwiderstand   anfängt, über den normalen Wert zu wachsen, z. B. beim   Hinauffahren   über eine Steigung, hat der Wagen das Bestreben, seine Geschwindigkeit zu vermindern, wobei die Stromstärke zunimmt. 



  Die Wicklung   Zj,   ist dabei stärker als die Wicklung LI und magnetisiert die Maschine E, so dass diese einen   Magnetisierungsstrom   an die Wicklung      des Motors M abgibt. Die Wicklung   F I   ist nun derart mit dem Anker des Erregers E verbunden, dass in diesem Falle das magnetische
Feld des Motors   M   verstärkt wird, so dass die Tourenzahl in erforderlichem Grade reduziert wird und Überbelastung des Generators G und des Motors M verhindert wird. Wird dagegen der Fahr- widerstand vermindert, so ist die Wicklung   Z ;,   stärker als die Wicklung   LI'80   dass der Erreger E in entgegengesetzter Richtung wie vorher magnetisiert wird.

   Der Erreger E wird daher in solchem
Falle einen Magnetisierungsstrom an die Wicklung   Flabgeben,   der die Magnetisierung des Motors M schwächt, so dass der Motor M seine Tourenzahl soviel vergrössert, dass die Leistung konstant bleibt. Weil der Erreger   E infolge   der Anordnung der drei Magnetisierungswicklungen   Z     bis zu   gegen Variationen in der Stärke des Hauptstromes sehr empfindlich ist, werden grosse Ver- änderungen in der Feldstärke des Motors M bei kleinen Veränderungen in der Stromstärke des
Hauptstromes erreicht, wovon folgt, dass die Regulierung der Tourenzahl und der Zugkraft des
Motors innerhalb weiter Grenzen durch Änderung der genannten Feldstärke stattfindet, während Stromstärke und Spannung annähernd konstant bleiben.

   Da sich somit die Spannung und die
Stromstärke des Stromerzeugers G nur unwesentlich ändern, so können die Abmessungen dieser
Maschine lediglich der Grösse der tatsächlich übertragenen Leistung angepasst werden. 



   Durch Regulierung mittels des Widerstandes R kann man den Wert der Stromstärke und Spannung des Arbeitsstromes regeln, bei welchen die Wicklungen   L,   und L2 des Erregers E einander kompensieren und dadurch die Grösse der übertragenen Leistung verändern, vorausgesetzt, dass die Verbrennungskraftmaschine in gewöhnlicher Weise mit Effektregler versehen ist. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform besitzt der Motor AI lediglich eine 
 EMI2.1 
 



   Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten lediglich dadurch, dass die Feldwicklung F2 des Motors   M   an den Anker des Motors in Nebenschluss geschaltet ist. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 besitzt der Motor lediglich eine Feldwicklung F, welche in Reihe mit dem Anker des Erregers E an dem Anker des Motors. M geschaltet ist. Im übrigen ist die Anordnung dieselbe wie in Fig. 1. 



   Die Einrichtung nach Fig. 1 und 3 kann auch derart   verändert werden, dass die Wicklung F   weggelassen oder an einer separaten Stromquelle geschaltet wird, die   Einrichtung   nach Fig. 2 
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Anker des Erregers an einer separaten Stromquelle angeschlossen wird. 



    PATENT ANSPRCPHE :  
1. Einrichtung an Motorwagen mit elektrischer   Kraftübertragung   mittels Gleichstrom- erzeuger und Gleichstrommotor für konstante Leistung, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Erregung des an den Antriebsrädern zwanglaufig gekuppelten Antriebsmotors eine Erreger- maschine (E) vorgesehen ist, die drei Feldwicklungen besitzt, von denen eine   J   an den Anker des   Geichstromerzeugers (G)   in Nebenschluss angelegt ist, die zweite   Z   in Reihe mit den Ankern des Stromerzeugers   (G)   und des Motors (M) derart geschaltet ist, dass sie der Wicklung (LJ entgegenwirkt, während die dritte Wicklung LLJ an den Anker der Erregermaschine selbst angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (M) mit zwei Feldwicklungen versehen ist, von denen die eine (F2) in Nebenschluss oder in Reihe an den Anker des Motors angeschlossen oder separat gespeist ist, während die andere mit dem Anker der Erregermaschine (E) verbunden ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebemotor lediglich eine Feldwicklung (F) besitzt, welche an den Anker des Motors in Reihe oder in Nebenschluss geschaltet oder separat erregt ist, wobei der Anker der Erregermaschine (E) an derselben Wicklung in Reihe oder in Nebenschluss angelegt ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen regelbaren Widerstand im Stromkreis der Feldwicklung (Lj) der Erregermaschine, zum Zwecke, die Grösse der über- tragenen Leistung ändern zu können.
AT61568D 1911-04-12 1912-03-19 Einrichtung an Motorwagen mit elektrischer Kraftübertragung. AT61568B (de)

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SE61568X 1911-04-12

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AT61568B true AT61568B (de) 1913-10-10

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AT61568D AT61568B (de) 1911-04-12 1912-03-19 Einrichtung an Motorwagen mit elektrischer Kraftübertragung.

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